Das Geheimnis universeller Gesundheit – Heil-Magnetismus

Heil-Magnetismus

Wenn wir uns mit dem Bio-Magnetismus beschäftigen, so geraten wir zwangsläufig in den Bereich der Anwendung dieser Energie zur Heilung von unregelmäßigen Verformungen der Materie, von Krankheiten.

Oft ist der Wille, zu helfen, vorhanden, meist aber nicht das nötige Wissen um den richtigen Weg. Beschäftigen wir uns deshalb ausführlich damit.

Beginnen wir mit dem Normalfall: Mit Hilfe der Vorstellungskraft lässt der Magnetiseur seine Lebenskraft in den Körper des Patienten fließen.

Diese Methode birgt zwei grundlegende Fehlerquellen. Folgende Voraussetzungen müssen unbedingt gegeben sein:

  1. Der Magnetiseur muss an Leib und Seele vollkommen gesund sein!
  2. Der Magnetiseur muss über einen Überschuss an Lebenskraft verfügen!

Mit der Übertragung der Lebenskraft übertragen sich automatisch auch die seelischen Schwingungen und Charaktereigenschaften. Damit wird deutlich, dass ein Magnetiseur über einen edlen Charakter verfügen muss. Wäre dies nicht der Fall, würde der Patient Schaden nehmen.

Umgekehrt ist dies aber ebenso der Fall. Hat der Patient einen schlechten Charakter, so überträgt sich dieser teilweise auf den Magnetiseur. Er muss also immer auf den harmonischen Elementehaushalt in Leib und Seele achten.

Im letztgenannten Fall würde der Magnetiseur auch körperlich geschädigt, wenn er nicht über zusätzliche Lebensenergie verfügt. Durch zu große Abgabe (indem man z.B. zu viele Menschen auf einmal behandelt) wird dann die eigene Lebensenergie angetastet. Nervenzusammenbrüche, Herzleiden u.a. wären dann die Folge.

Eine weitere Möglichkeit der Lebenskraftübertragung besteht darin, dass der Magnetiseur die Lebenskraft aus dem Universum gewinnt und diese über seine Hände in den Kranken strömen lässt.

Aus den bereits vorhandenen Kenntnissen vom Umgang mit der Lebenskraft prägen wir uns deshalb folgende Methode als die vorläufig geeignetste ein:
Bevor wir mit einem Kranken (die Krankheit kann auch lediglich die Seele betreffen) in Kontakt treten, atmen wir zunächst mindestens siebenmal durch Lunge und Poren tief ein und aus. Wir stauen dabei eine große Menge von Lebenskraft. Diese Lebenskraft lassen wir, einer Sonne gleich, im hellsten Licht erstrahlen.

Ein normaler Mensch verfügt über eine Strahlkraft von rund einem Meter – wir stauen die Lebenskraft so lange in uns, bis wir eine Strahlkraft von mindestens 10 Metern besitzen. So treten wir dem Kranken gegenüber. Sofort empfindet dieser eine Linderung. In ihm macht sich ein wohltuendes Gefühl der Ruhe und Harmonie breit.

Die in uns gestaute Lebenskraft übertragen wir nun auf den Patienten. Wir achten dabei darauf, dass wir lediglich die Energie abgeben, welche wir durch Lungen- und Porenatmung zusätzlich (!) aufgenommen haben. Unsere eigene Lebenskraft muss uns bleiben. Die Übertragung geht durch gedankliche Vorstellung vonstatten. Um diese Vorstellung zu verstärken, kann die Lebenskraft über die Hände geleitet werden, jedoch ist dies nicht unbedingt erforderlich. Ebenso unerheblich ist es, ob wir mit dem Patienten in körperlichem Kontakt stehen – es reicht die gedankliche Vorstellung der Übertragung.

Während der Übertragung befehlen wir mit unserem Willen der Lebenskraft, dass sie

  1. die Genesung des Patienten herbeiführt (wichtig: wir
    stellen uns dabei vor, dass es dem Patienten von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde besser geht).
  2. dem Körper des Patienten erst dann entweichen darf, wenn er wieder völlig gesund ist!

Auf diese Weise kann nahezu keine Energie verloren gehen, der Heilungsprozess wird beschleunigt. Vorteilhaft ist es, eine solche Lebenskraftübertragung häufiger vorzunehmen.

Sie kann auch auf anderem Wege vorgenommen werden: Man lässt den Kranken die abstrahlende Lebenskraft einatmen. Die Strahlenkraft wirkt in einem Umkreis von ca. 10m. Es ist darauf zu achten, daß sich der Kranke mindestens 1 m innerhalb dieses Strahlungsbereiches befindet. Dann stellen wir uns für den Patienten vor, dass er mit jedem Atemzug die Lebenskraft einatmet, die um ihn herum vorhanden ist.

Dabei kommt es entscheidend auf die Vorstellung an, dass er durch jeden Atemzug gesünder und frischer wird, ebenso auf die zeitliche Determination. Wenn Sie das eben Erlernte anwenden, werden Sie die Erfahrung machen, dass sich damit unerwartet große Erfolge erzielen lassen. Mit Hilfe der Vorstellungskraft kann man selbst über große Entfernungen hinweg Heilerfolge erzielen.

Die ethisch vollkommenste Art, die Heilung durchzuführen, ist, sie im stillen auszuüben-und über Anwendungen und Erfolge zu schweigen. Entscheidend ist allein das Wohl und die Heilung des Patienten.

Diese Form der Heilung ist natürlich immer nur als zusätzliche Hilfe neben der ärztlichen Betreuung zu sehen und anzuwenden. Die Lebenskraftübertragung kann eine entscheidende Linderung und auch eine wesentlich schnellere Heilung bei Krankheiten, die einen chirurgischen Eingriff erfordern, bewirken.

ACHTUNG:
Der Arzt kann nicht durch Lebenskraftübertragung ersetzt werden! Von Behandlungen ohne ärztliche Unterstützung ist dringend abzuraten! Wie oben erwähnt, ist es am sinnvollsten, die Lebenskraft auf den Kranken im stillen und als zusätzliche Hilfe zu übertragen.

Die Lebenskraft des Patienten erneuert sich durch diese Form der Übertragung automatisch. Der Gebende überträgt immer nur zusätzlich gestaute Energie. Auf diese Weise können Hunderte von Kranken gleichzeitig betreut werden.

Helfen Sie, so oft Sie dazu in der Lage sind. Auf vollkommene Art und Weise wird der Segen tausendfach auf Sie zurückfallen, nicht in Form von Anerkennung durch andere Menschen, sondern in der Form der Wiederkehr aller Handlungen.

„Am Ende wird alles gut.
Wenn es nicht gut wird,
ist es noch nicht das Ende.“
Oscar Wilde

Das Buch Deines Lebens

Das Geheimnis universeller Gesundheit – Das Gesundheitswesen

 

Das Gesundheitswesen

Man muss sich vor Augen führen, welche herausragende Stellung das Gesundheitswesen mitsamt der Krankenversicherung mittlerweile in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht einnimmt. So ist es beispielsweise in den Vereinigten Staaten inzwischen zum drittgrößten Industriezweig aufgestiegen, mit einem Umsatz von nicht weniger als 90 Milliarden Dollar im Jahr.

Damit bestreitet das amerikanische Gesundheitswesen schon 12 Prozent des gesamten Bruttosozialproduktes.

Und: Diese Zahlen, die schon heute beinahe unvorstellbare Ausmaße angenommen haben, steigen unaufhörlich weiter.

Es ist kein Ende dieses Teufelskreises abzusehen.
Krankenhäuser, in nächster Nachbarschaft gelegen, erwerben die gleichen hochkomplizierten und teuren Einrichtungen, um miteinander konkurrieren zu können. Aus der Angst heraus, wegen eines möglichen Kunstfehlers angeklagt zu werden, lassen die Ärzte selbst bei völlig harmlosen Erkrankungen ebenso umfangreiche wie kostspielige Labortests durchführen.

Ein einfacher Arztbesuch kommt für den Durchschnittsbürger mittlerweile einer beträchtlichen finanziellen Ausgabe gleich – sofern er nicht durch die Krankenversicherung abgesichert ist. Ähnlich verhält es sich bei einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt – er wäre, müsste er von dem einzelnen Patienten selbst finanziert werden, nicht mehr bezahlbar.

Diesem hohen technischen wie wirtschaftlichen Aufwand stehen allerdings völlig unbefriedigende medizinische Resultate gegenüber.

Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Eine von britischen Forschern durchgeführte Untersuchung hat zutage gefördert, dass die Sterblichkeitsrate von Patienten, die an einer Erkrankung der Herzkranzgefäße litten, auf hochmodernen Intensivstationen wesentlich höher war verglichen mit den Kranken, die sich in häuslicher Pflege befanden.

Oder: Welche Unsummen wurden bisher aufgewandt, um dem Phänomen der Krebserkrankungen auf die Spur zu kommen? Doch alle technologischen Bemühungen haben ein eher dürftiges Ergebnis erbracht.

Mit dieser sehr unerfreulichen und sehr unbefriedigenden Entwicklung geht ein anderer negativer Prozess einher: Der Berufsstand des Arztes büßt mehr und mehr an Ansehen ein. Inzwischen sind die Menschen, deren eigentliche Aufgabe darin besteht, andere zu heilen, selbst zu Patienten geworden. Die Abhängigkeit von Medikamenten oder vom Alkohol und eine Erkrankung der Herzgefäße ist bei Ärzten weit wahrscheinlicher als bei der Durchschnittsbevölkerung.

Untersuchungen, die von entsprechenden Standesorganisationen bei den eigenen Mitgliedern durchgeführt wurden, haben ergeben, dass mindestens 5 bis 6 Prozent aller Ärzte aufgrund psychischer Störungen oder aufgrund einer Alkoholkrankheit arbeitsunfähig sind. Ärzte neigen in erhöhtem Maße zu Selbstmord, sie stehen überdurchschnittlich oft vor Gericht.

Diesen deprimierenden Erkenntnissen steht ein anderer Befund gegenüber: Ein hoher Prozentsatz der Menschen, die einen Arzt aufsuchen oder in ein Krankenhaus eingewiesen werden, ist im eigentlichen Sinne nicht wirklich krank. Die Erkrankungen sind vielmehr psychosomatischer Natur.

Das heißt: Die im körperlichen Bereich auftretenden Störungen und Krankheiten haben in Wirklichkeit seelische Ursachen. Immer häufiger wird eine entsprechende Diagnose gestellt – auch wenn der Patient davon nicht immer unterrichtet wird. Es sind nicht wenige angesehene Experten, die zu dem Schluss kommen, daß mittlerweile rund 90 Prozent aller Erkrankungen auf Störungen im seelischen Bereich zurückzuführen sind.

Wir wollen diesen zunächst nur schwer erkennbaren Zusammenhang zwischen seelischer Ursache und körperlicher Auswirkung an einem Beispiel darstellen: Wenn sich ein Mensch den Arm bricht, wird er natürlich der Ansicht sein, dass es sich bei diesem Missgeschick um einen ausschließlich physischen Vorgang handelt.

Aber: Bei genauerer Betrachtung ergibt sich womöglich, dass dieser angeblich rein physische Unfall durchaus seelische Ursachen haben kann. Es kann durchaus sein, dass der betreffende Mensch von dem unterbewussten Wunsch getrieben wurde, sich einer bestimmten Verantwortung, einer bestimmten Aufgabe zu entziehen. Es kann durchaus wahrscheinlich sein, dass ihm eine (seiner Ansicht nach) schwierige, gefährliche oder gar peinliche Situation bevorstand, der er sich mit Hilfe einer Krankheit oder Unpässlichkeit entziehen wollte.

Der “zufällig” gebrochene Arm stellt da einen hochwillkommenen Ausweg dar, eine Flucht aus der Verantwortung. Es ist nun (nach dem Unfall) offensichtlich, dass der Betreffende die an ihn gestellten Anforderungen auf keinen Fall erfüllen kann, er hat eine plausible und stichhaltige Entschuldigung für seine Untätigkeit!

Machen Sie sich klar: Dies ist ein eher harmloses Beispiel für ein körperliches Leiden, das im Grunde psychosomatischer Natur ist. Eingehende medizinische und psychologische Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen sogar erblinden, dass sie plötzlich gelähmt sind, nur weil sie sich einer bestimmten Aufgabe, einer bestimmten Verpflichtung entziehen wollen. Diese Erkrankung soll ihnen als glaubwürdige Entschuldigung dienen.

Man kann daran eines erkennen: Die Angst dieser Menschen muss sehr groß gewesen sein, ihr seelisches Gleichgewicht war gravierend gestört – sonst hätten sie sich leichterer Erkrankungen bedienen können, um aus der Verantwortung entlassen zu werden.

Ein weiterer Aspekt darf bei der Beurteilung seelisch bedingter Krankheiten nicht außer acht gelassen werden: Oftmals stellen solche körperlichen Leiden eine unterbewusste Selbstbestrafung dar, ihre eigentliche Ursache liegt in einem verdrängten oder unterdrückten Schuldgefühl.

Welche bedeutende und letztendlich ausschlaggebende Rolle der Geisteszustand und das seelische Wohlbefinden bei der Heilung einer Vielzahl von Krankheiten spielt, hat die moderne Medizin mit dem Verfahren des Biofeedbacks nachgewiesen. Mit Hilfe dieser Methode konnten so unterschiedliche Krankheiten wie Bluthochdruck, Magengeschwüre, Kreislaufstörungen, Kopfschmerzen, Arthritis, Herzrhythmusstörungen, Diabetes oder Lähmungen nach einem Schlaganfall erfolgreich behandelt werden.

Entscheidend sind also nicht bestimmte physische Vorgänge, sondern psychische Prozesse, die zu einer Veränderung des Bewusstseins führen.

Am Beispiel des Temperatur-Biofeedbacks wird dies deutlich: Forscher der Menninger Foundation erkannten, dass Patienten, die unter chronischen Kopfschmerzen litten, dann schmerzfrei wurden, wenn sie die Temperatur ihrer Hände erhöhten. Man schloss daraus, dass dieses Verfahren die Blutgefäße des Kopfes entlaste, weil das Blut vom Kopf in die Hände geleitet werde.

Dieses Temperatur-Biofeedback wurde rasch zu einer anerkannten und erfolgreichen Methode bei der Behandlung von Migräne.

Aber: Es stellte sich mit der Zeit heraus, dass diese Art des Biofeedbacks auch auf völlig andere Weise wirksam werden konnte. Beispielsweise durch eine Senkung der Handtemperatur oder durch ein wechselseitiges Erhöhen und Senken der Temperatur. Die ursprüngliche Erklärung war damit widerlegt worden. Es zeigte sich, dass die Heilung der Migräne nicht von einem bestimmten physischen Vorgang abhängig war, sondern allein von einer Veränderung des Geisteszustandes, des Bewusstseins. Diese Veränderung wurde mit den Begriffen “Passives Wollen” oder “Bewusstes Loslassen” umschrieben. Auf diesem Wege wurde die Harmonie zwischen Körper und Geist wiederhergestellt.

Wie gelingt es dem Geist, Einfluss auf den Körper zu nehmen?
Um diesen Prozess verstehen zu können, müssen wir uns zunächst einige Erkenntnisse und Fakten ins Gedächtnis rufen, die wir zwar schon in der Schule gelernt haben, uns aber bisher so nicht vergegenwärtigt haben.

Wir wissen, dass jede Materie dieses Universums aus Atomen besteht. Aus Atomen, die ihrerseits einen positiv geladenen Kern aufweisen, der auf bestimmten Bahnen von negativ geladenen Elektronen umkreist wird. Die positive und die negative Ladung heben sich in ihrer Wirkung auf, so dass ein Atom nach außen hin elektronisch neutral bleibt.

Man muss sich die Dimension eines Atoms vor Augen führen: Würde man den Kern des einfachsten kosmischen Atoms, des Wasserstoffatoms, auf eine 10 Millimeter große Kugel projizieren (tatsächlich hat das Wasserstoffatom nur einen Durchmesser von 10-11 Millimetern), dann würden Elektronen von der Größe eines winzigen Sandkorns den Kern in einem Abstand von 100 Metern (!) umkreisen. Diese Elektronen bewegen sich um den Atomkern mit annähernder Lichtgeschwindigkeit, mit einer für uns unvorstellbar hohen Schnelligkeit.

Berücksichtigt werden muss weiterhin, dass ein einzelnes dieser Elektronen überhaupt nicht lokalisierbar ist, in der Physik spricht man demzufolge auch nur von sogenannten Elektronenwolken. Das Entscheidende aber ist: Zwischen dem Atomkern und den Umlaufbahnen der Elektronen herrscht nichts anderes als qähnende Leere. Eine Leere, in der ausschließlich unsichtbare Kraftfelder wirken.

Weshalb dies alles so ist, weshalb die Elektronen den Atomkern auf vorgegebenen Bahnen umkreisen, vermag niemand zu erklären. Die Ursache, die zu dieser Wirkung führt, ist völlig unbekannt. Wir wissen aber, dass jede Wirkung zwangsläufig eine Ursache haben muss.

Ist im Falle eines Atoms keine materielle, keine physische Ursache feststellbar, dann kann daraus nur ein einziger Schluss gezogen werden: Die Ursache, die die Abermilliarden Elektronen des Weltalls in konstantem und nie erlahmendem Umlauf hält, muss geistiger Natur sein.

Aller Materie dieses Universums muss eine geistige, eine kosmische Kraft zugrunde liegen. Eine geistige Kraft, die Grundlage allen Lebens ist, die dieses Leben überhaupt erst möglich macht. Es muss sich um eine von Raum und Zeit unabhängige göttliche Kraft handeln, die in jedem Lebewesen, in jedem Menschen wirksam ist. In jedem Atom, in jeder Zelle des menschlichen Körpers. Diese kosmische Kraft ist Ursache und Grundlage allen Lebens, der organischen wie der anorganischen Welt.

Der Zellenstaat

Wir wissen, wie die Materie aufgebaut ist. Wenden wir uns nun, vor diesem Hintergrund, dem Zellenstaat zu, und betrachten wir eine Nervenzelle näher.

  1. Grundplasma
    2. Zellmembran (Elementarmembran)
    3. Zellkern mit Chromosomen
    4. Mitochondrium
    5. Kanalsystem
    6. Ribosomen
    7. Vakuole
    8. Chloroplast
    9. Zellwand

Sie besteht aus fast 100 Millionen “Mitochondrien”, aus kleinsten Kraftwerken von kettenförmig im Protoplasma der Zelle aneinandergereihten Körnchen, die Energie erzeugen und sie auch speichern können. Sie bedienen sich dabei durchschnittlich einer Zahl von etwa 2000 Elektronen-Transportpartikeln pro Werk, wobei wieder jedes Partikel einige tausend Moleküle enthält.

Das Molekül seinerseits besteht wieder aus Atomen, von denen ständig ein Teil ausgeschieden und fortlaufend durch neue ersetzt wird. Eine Zelle stellt somit ebenfalls etwas sich ständig Wandelndes dar, ein höchst kompliziertes Lebewesen, mit einem Körper, einem Gehirn und einem Nervensystem. Alle Zellen sind miteinander durch eine Art von elektrischem Leitungssystem verbunden.

Die Zelle antwortet auf geistige und emotionale Impulse. Die heutige Wissenschaft steht voller Ehrfurcht vor dieser schwer erfass- und erklärbaren Zellenintelligenz. Dr. Magnus Pyke und John K. Williams kommen zu dem berechtigten Schluss, dass nur der unterbewusste Teil unseres Geistes die Quelle aller schöpferischen Gedanken und der Steuermann aller Zellenvorgänge sein kann.

Dieses Unterbewusstsein steht wiederum in direktem Kontakt mit dem kosmischen Weltgeist, der ständig in uns wirkt. Wenn wir uns daher mit diesem kosmischen Geist in uns in Verbindung setzen, sollte es möglich sein, die Zellen unseres Körpers über das Unterbewusstsein und das Drüsensystem günstig zu beeinflussen.

Das wird uns bewusst, wenn wir etwa in der meditativen Selbstbesinnung die Kraft gefühlsbetonter, dynamischer, positiver Gedanken in unserem Körper strömen lassen, womit wir in der Lage sind, auf die geistigenergetischen Kraftfelder in Atomen einzuwirken. Man spricht daher mit Recht von der “Intelligenz und Ansprechbarkeit” der Organe.

Erweisen wir uns daher durch stete Bejahung unseres “Gesund-, Froh- und Glücklichseins” als weise Lenker unseres Zellstaates und als Erhalter unserer Gesundheit!

Das Wunder einer geistigen Heilung ist im Grunde gar kein Wunder, sondern es besteht lediglich darin, dass der Zellabbau und der Zellaufbau durch die Kraft positiven Denkens und Glaubens zeitlich gerafft wird, so dass er sich, statt in Monaten, in Tagen und Minuten vollzieht und dementsprechend die Heilung beschleunigt.

Jeder von uns kann sein eigener geistiger Heiler sein, wenn er sich der ungeheuren geistigen Kraft bewusst wird, die in jedem Menschen schlummert.

Wir haben eingangs gesehen, dass unsere wahre Welt eine geistige, eine unvergängliche und unzerstörbare Welt ist und dass der Körper lediglich die Hülle, eine Scheinwelt, darstellt, die von der wahren, der ursächlichen Welt her und also auch von unserem Denken beeinflusst werden kann.

Die “Organsprache” des Unterbewusstseins

Die Sprache des Unterbewusstseins, das haben wir in früheren Abschnitten dieses Programms mehrfach erfahren, drückt sich nicht in Worten, sondern in Bildern aus.

Aber: Neben der Sprache der Bilder ist dem Unterbewusstsein auch eine sogenannte Organsprache gegeben.

Wir wollen uns dieses zweite Element anhand eines Beispiels klar machen: Ein kleines Kind ist den größten Teil des Tages allein in der Wohnung, weil seine Eltern berufstätig sind. Diesem Kind wird nicht die nötige Aufmerksamkeit und Zuwendung zuteil, die gerade für den Entwicklungsprozess in den ersten Jahren so überaus wichtig sind. Nun erkrankt das Kind eines Tages und muss das Bett hüten.

Die Folge: Die Mutter nimmt sich frei, um zu Hause bei ihrem Kind sein zu können. Auch der Vater ändert jetzt sein Verhalten. Wenn er abends nach Hause kommt, widmet er sich seinem Kind und spielt mit ihm. Seitdem das Kind krank ist, kommt überdies die Großmutter öfter zu Besuch.

Jetzt, da das Kind krank ist, erfüllen sich all seine Wünsche, die es bisher unterbewusst hegte. Es erfährt Liebe und Zuwendung, man nimmt sich seiner an, man beschäftigt sich mit ihm und macht ihm Geschenke.

Das Unterbewusstsein registriert und speichert folgende, auf den ersten Blick paradox anmutende Feststellung: ‘Wenn ich krank bin, dann geht es mir gut.”

Machen wir nun einen zeitlichen Sprung, und beschäftigen wir uns mit demselben Menschen zwei oder drei Jahrzehnte später: Die Situation des Menschen ist bedrückend, er ist oft einsam, weder am Arbeitsplatz noch im privaten Bereich wird ihm Anerkennung, Lob und Zuwendung entgegengebracht.

Plötzlich erkrankt dieser Mensch, ohne dass es dafür einen erkennbaren Grund gäbe. Seine Sehnsucht nach Aufmerksamkeit, Zuwendung und Anerkennung ist mit der Zeit so groß, sein Wunsch danach so stark geworden, dass das Unterbewusstsein bestrebt ist, dieses elementare Bedürfnis zu befriedigen.

Und: Das Unterbewusstsein hat, nach den Erfahrungen der Kindheit, ja folgende Aussage gespeichert: “Wenn ich krank bin, dann geht es mir gut.” Also versucht es, durch die Beeinflussung eines bestimmten Organs, diesen Zustand der Zufriedenheit und des Glücks herbeizuführen.

Erinnern wir uns: Dem Unterbewusstsein fehlt, im Gegensatz zum Bewusstsein, das kritische Urteilsvermögen.

Es kann nicht zwischen gut oder schlecht unterscheiden, es hat einzig das Bestreben, den Wunsch des Menschen zu erfüllen. Auf welchem Wege auch immer. Dieser Fall, der die Auswirkungen einer seelischen Störung auf das körperliche Befinden eines Menschen anschaulich beschreibt, ist ein Musterbeispiel für eine psychosomatische Krankheit.

Es hat überhaupt keinen Sinn, eine solche Krankheit mit Medikamenten behandeln zu wollen, entscheidend ist es allein, die Ursache zu erkennen. Nur dann kann auch die negative Wirkung, in diesem Fall eine körperliche Erkrankung, beseitigt werden.

Ein Beispiel, das das Zusammenspiel von Ursache und Wirkung deutlich macht: Wenn in Ihrem Auto die Kontrolllampe, die den Ölstand überwacht, aufleuchtet, dann werden Sie auf dieses Warnsignal nicht damit reagieren, dass Sie die Leuchte überkleben ( und damit allein die Wirkung bekämpfen). Sie werden statt dessen darangehen, Öl nachzufüllen (also die tatsächliche Ursache zu beseitigen).

Machen Sie sich klar: So wie das Unterbewusstsein mit Hilfe der Organsprache dafür sorgen kann, dass ein Mensch krank wird, so kann es andererseits (durch das gleiche Medium) die Gesundheit und das Wohlbefinden des Betreffenden gewährleisten.

Untersuchungen haben in diesem Zusammenhang ergeben, dass Frauen mit kleinen Kindern, Selbständige und Menschen, die im Beruf oder im Privatleben Erfolg haben, bedeutend seltener krank werden als die Durchschnittsbevölkerung. Diese Personengruppen sind weniger anfällig für Krankheiten aller Art. Umgekehrt gibt es nicht wenige Menschen, die durch bloße Einbildung eine Krankheit in sich hervorrufen können.

Eine Erkenntnis zieht sich wie ein roter Faden durch alle medizinischen und psychologischen Untersuchungen: Menschen, die von einer positiven Grundeinstellung geprägt sind, werden sehr selten krank.

Und: Ist dies doch einmal der Fall, dann verläuft der Heilungsprozess bei ihnen bedeutend schneller als bei Personen, die von negativen Vorstellungen wie Angst, Zweifel und Unsicherheit dominiert werden.

So weiß beispielsweise der Arzt Ingrasci zu berichten, dass die Heilung einer Krankheit entscheidend von der Geisteshaltung des betreffenden Menschen abhängt. Sobald negative Gedanken und Vorstellungen überwunden sind und durch eine positive, eine lebensbejahende Grundhaltung ersetzt wurden, stellt sich praktisch automatisch eine Heilung ein.

“Es ist so, als ob es eine Lebenskraft oder ein Ordnungsprinzip gäbe, das bereitsteht, unseren natürlichen Zustand der Ganzheit und Gesundheit wiederherzustellen, sobald es uns gelingt, die Barrieren der negativen Erwartung niederzureissen.”

Das heißt: Wenn es uns auch nur für kurze Zeit gelingt, zu entspannen, dann können unsere positiven Erwartungen positive Ergebnisse hervorbringen. Ingrasci fährt fort: “Am Anfang müssen wir lernen, die psychologischen Schranken zu überwinden – Zynismus, Misstrauen, Angst -, die uns daran hindern, es auch nur zu versuchen.”

Und: “Die langfristigen Wirkungen könnten sich als wahrhaft transformativ für uns selbst und die Gesellschaft erweisen.”

Viele Wissenschaftler, die sich mit dem Verfahren des Biofeedbacks eingehend befasst haben, konnten nachweisen, dass man bestimmte physische Prozesse wie den Kreislauf, den Blutdruck oder die Produktion von Magensäure mit Hilfe der Gedanken und des Geistes positiv beeinflussen kann.

Dass man diese Prozesse durch entsprechende Gedanken und Vorstellungen in die gewünschte Richtung lenken kann.

Das heißt: Jeder Mensch ist dazu in der Lage, sich gesund zu “denken”.

Und: Das geistige und körperliche Befinden lässt sich bereits am Gesichtsausdruck des betreffenden Menschen ablesen. Daran kann man erkennen, ob der Mensch, der vor einem steht, zufrieden, gesund und glücklich ist oder ob er von Sorgen und Ängsten geplagt wird und deshalb unglücklich ist.

Der menschliche Körper besteht aus nicht weniger als 70 Billionen Zellen (in Zahlen: 70.000.000.000.000 (!) Zellen), die jeweils eine messbare Spannung von 70 bis 90 mV aufweisen.

Jede einzelne dieser Zellen kann folglich mit einem kleinen Elektrizitätswerk verglichen werden. Und: Unserem Körper stehen 70 Billionen dieser Kraftwerke zur Verfügung.

Ein Beispiel, das Ihnen die ungeheuren Dimensionen des Zellenwachstums wie des Zellenabbaus vor Augen führen soll: In der Zeit, in der Sie einen einzigen dieser Sätze gelesen haben, sind etwa 100.000 Ihrer Körperzellen abgestorben. Im Laufe eines einzigen Tages sterben mehr als zwei Milliarden Zellen ab. Aber: Vor ihrem Absterben sorgen diese Zellen durch Teilung für gleichwertigen Ersatz. Jede neu gebildete Zelle wird automatisch mit dem Inhalt und der Qualität Ihres Denkens programmiert, gleichgültig, ob es sich um positive oder negative Gedanken handelt.

Das bedeutet: Im Zeitraum von etwa einem Jahr werden Ihre Körperzellen vollständig erneuert.

Die Frage lautet nur: Sind diese Zellen positiv oder negativ geprägt? Mit der Ausrichtung Ihres Denkens können Sie folglich über die Qualität und den Charakter Ihrer Zellen entscheiden.

Eine besondere Bedeutung kommt weiterhin der Grundstimmung zu, mit der Sie einschlafen. Denn: Der Prozess des Gewebeaufbaus, der Narbenbildung, geht hauptsächlich während des Schlafens vonstatten. Es ist also sehr wichtig, dass Sie sich vor dem Einschlafen mit positiven Gedanken und Überlegungen beschäftigen.

So können Sie das Wissen um die Beeinflussbarkeit der Zellen praktisch für sich nutzen

Sie wissen nun, welch großen Einfluss Ihr Denken auf Ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden hat. Sie wissen auch, daß eine Änderung Ihrer Grundeinstellung, Ihrer Grundstimmung hin zum Positiven nur über die entsprechenden geistigen Vorstellungen möglich ist.

Diesem zentralen Punkt trägt das Geheimnis dadurch Rechnung, dass es besonderen Wert auf die Fähigkeit der Imagination und der damit verbundenen Kraft legt. Auch wenn Sie diese Fähigkeit zur Imagination in sich noch nicht voll entfaltet haben, können Sie mit der regelmäßigen Durchführung der folgenden Übung bedeutende Resultate erzielen: Geistige Heilung

Versetzen Sie sich in eine ruhige Situation. Beruhigen Sie Ihre Gedanken. Stellen Sie sich nun vor, wie sich durch die Kraft Ihrer Gedanken alle Zellen neu ordnen. Die Zellen des kranken Körperteils fügen sich – auf vollkommene Art und Weise (diesen grundlegenden Satz immer verwenden, um die richtige Ausrichtung zu gewährleisten) – neu zu einem vollkommen harmonischen und gesunden Körperteil oder Organ zusammen.

Denken Sie dabei nicht an die Krankheit, sondern stellen Sie sich geistig vor, wie Sie das gesunde Körperteil oder Organ bewundern. Sie bedanken sich bereits im voraus bei der umfassenden schöpferischen Kraft des Kosmos (oder wenn Sie wollen: Gottes).

Es ist sehr wichtig, dass Sie diese kurze Meditation immer wieder durchführen. Unter dieser Voraussetzung werden Sie zu Ergebnissen kommen, die Sie früher für unmöglich gehalten haben, die Ihnen wie ein Wunder vorkamen. Mit Hilfe dieser Meditations-übung gelingt Ihnen eine Selbstheilung auf vollkommene Art und Weise.

„Suche nicht andere,
sondern dich selbst zu übertreffen.“
Marcus Tullius Cicero

Das Buch Deines Lebens

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Kosmische Energien

 

Kosmische Energien – Pyramiden

“Ich bin der Herold und der Zeuge Gottes: Er schuf mich mit menschlichen Empfindungen und legte in mich ein Geheimnis.”

Diese Inschrift findet sich in einem der inneren Gänge der berühmten Cheops-Pyramide. Um dieses monumentale Bauwerk, das etwa 2750 v. Chr. errichtet worden sein soll, rankt sich eine Unzahl von Geschichten und Fabeln, Vermutungen und Spekulationen. Die Cheops-Pyramide hat zu allen Zeiten eine ungeheure Faszination auf die Menschen ausgeübt, kein anderes Bauwerk hat soviel Aufmerksamkeit und Interesse erregt.

Trotz unzähliger Versuche, dem Phänomen der Pyramide auf die Spur zu kommen, trotz zahlreicher Forschungsprojekte hat es Jahrtausende gedauert, ehe man einen Teil der besonderen Eigenschaften und außergewöhnlichen Funktionen des Bauwerkes zu erkennen vermochte.

Ehe man entdeckte, welche ungeheuren Möglichkeiten in der Cheops-Pyramide stecken. Es sind nicht wenige Wissenschaftler, die nach intensiven Forschungen zu dem Schluss gekommen sind, dass in der Pyramide unbekannte, nicht genau zu bestimmende Kräfte wirken.

Bei der erstmaligen Öffnung der einzelnen Grabkammern kamen zahlreiche Menschen auf merkwürdige und scheinbar unerklärliche Art und Weise ums Leben. Es blieb nicht aus, dass man in diesem Zusammenhang von einem “Fluch der Pharaonen” sprach, weil man sich den Tod dieser Menschen nicht anders erklären konnte.

Inzwischen ist man zu der Erkenntnis gekommen, dass die Erbauer der Cheops-Pyramide sehr kluge und intelligente Menschen waren, die in ihr Bauwerk zahlreiche Fallen eingefügt haben. Mechanische Fallen, aber auch chemische Substanzen, bestimmte Gifte, Viren und Bakterien, die mögliche Versuche, die kostbaren Schätze und Grabbeigaben zu stehlen, vereiteln sollten.

Hat man auf diesem Gebiet eine vernünftige und plausible Erklärung gefunden, so gibt es gleichwohl noch zahlreiche Phänomene und Besonderheiten, die kein Wissenschaftler bisher auch nur andeutungsweise erklären konnte.

Wir wollen dies an einem Beispiel verdeutlichen: Der Versuch einer Forschergruppe der Universität Kairo, mit Hilfe eines hochempfindlichen Strahlendetektors das Eindringen und das Vorhandensein kosmischer Partikel im Inneren der Pyramide nachzuweisen und zu registrieren, brachte die unglaublichsten Daten und Ergebnisse zutage. Man glaubte zunächst an ein Versagen des Speichergerätes und wiederholte dieses Experiment mit einem neuen Computer ein weiteres Mal. Aber auch in diesem zweiten Fall wurden die Wissenschaftler mit Daten konfrontiert, die all ihren bisherigen Erkenntnissen zuwiderliefen.

Dies veranlagte den Leiter dieses Forschungsauftrages zu der folgenden Feststellung: “Nach wissenschaftlichen Maßstäben ist dies alles völlig unmöglich. Was im Inneren der Pyramide vor sich geht, widerspricht allen bekannten Gesetzen der Physik und der Elektronik!”

Ein anderes Phänomen, das sich mit den bisher bekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht erklären ließ, entdeckte der Franzose Bovis: In der Königskammer der Cheops-Pyramide fand er eine Reihe von toten Katzen und anderen gestorbenen Kleintieren. Allem Anschein nach hatten sie sich in dem Labyrinth der vielen Gänge und Korridore verlaufen und waren schließlich, ohne Nahrung und Wasser, verendet. Soweit ließ sich der Vorgang ohne Schwierigkeiten zurückverfolgen.

Aber: Keiner der Tierkadaver wies Spuren der Verwesung auf! Den Tierkörpern war das Wasser entzogen worden, der sonst übliche und unvermeidliche Fäulnisgeruch fehlte vollständig. Bovis beschloss, diese ungewöhnliche Erscheinung anhand eines kleineren Modells nachzuprüfen. Zu diesem Zweck baute er sich eine kleine Holzpyramide auf, die er, wie ihr originales Vorbild, auf die nördliche Himmelsrichtung ausrichtete. An der Stelle, an der sich im verkleinerten Maßstab die Königskammer befinden musste, verwahrte er einige organische Stoffe, die unter normalen Bedingungen schnell verfaulen und verwesen mussten. Zudem herrschte im Inneren seines Pyramidenmodells ein hoher Feuchtigkeitsgrad.

Doch trotz dieser ungünstigen Bedingungen zeigten die organischen Stoffe nicht die geringsten Zeichen einer Verwesung, im Gegenteil, sie trockneten vollständig aus! Auch der Elektroniker Eric McLuhan beschäftigte sich mit diesem Phänomen näher. Ins Innere einer nachgebauten kleinen Pyramide legte er ein saftiges Rindersteak, daneben eine stumpfe Rasierklinge.

Das Resultat: Nach zwanzig Tagen war das Fleisch nicht im mindesten verwest – es war mumifiziert. Die ursprünglich völlig stumpfe Rasierklinge hatte im Laufe dieser mehrtägigen Lagerung in der Pyramide eine erstaunliche und unerklärliche Wandlung durchgemacht: Ihre beiden Schneiden waren nach einem Zeitraum von zwei Wochen wieder scharf und glatt.

Dass es sich bei diesen Vorkommnissen nicht um einmalige Erscheinungen handelte, bewiesen die Mitarbeiter von McLuhan in einer Reihe von weiteren Experimenten auf eindrucksvolle Art und Weise. Sie mumifizierten nach dem Vorbild des ersten Versuches im Laufe der Zeit nicht weniger als 100 Eier und 30 kg Speck!

In dieselbe Richtung führt ein Patent, das Carell Drbal 1959 unter der Nummer 91304 in der Tschechoslowakei anmeldete. Er nannte seine Erfindung den “Cheops-Pyramiden-Klingenschärfer” und verwies auf die erstaunliche Tatsache, dass er mit den auf diese Weise geschärften Rasierklingen durchschnittlich 111 Rasuren durchführen konnte (das Minimum der mit dem Klingenschärfer behandelten Rasierklingen lag bei 51, das Maximum bei 200 Rasuren).

Die erstaunliche Wirksamkeit seines Patents wird offensichtlich, wenn man sich die allgemein üblichen Verschleißwerte vor Augen führt: Normalerweise werden bei täglicher Rasur im Laufe eines Jahres nicht weniger als 73 Klingen benötigt. Legt man die nach einer gewissen Zeit stumpf gewordenen Klingen jedoch in die von Drbal entwickelte Pyramide, werden sie von neuem geschärft. Man braucht dann statt 73 nur noch 8 Klingen im Jahr. Es dauerte demzufolge nicht lange, bis eine Firma dieses Patent erwarb und mit der Herstellung von Pappmodellen der Cheops-Pyramide begann. Mittlerweile wird diese Pyramide aus Kunststoff hergestellt. Einerseits kann man darin Rasierklingen schärfen, zum zweiten gelingt es, organische Substanzen wie Pflanzen, Milch oder Insekten auszutrocknen und zu mumifizieren.

So unbestritten die außergewöhnlichen Wirkungen der Cheops-Pyramide sind, so sehr wird das Datum ihrer Errichtung von vielen Menschen in Zweifel gezogen. Während die Altertumswissenschaft davon ausgeht, dass das kolossale Bauwerk zwischen 2686 und 2181 v. Chr. errichtet wurde, gibt es eine Reihe von Mystikern, Visionären und Okkultisten, die ein viel früheres Datum für wahrscheinlich halten. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass die Cheops-Pyramide bedeutend älter sein muss und dass sie ursprünglich nicht als Grabstätte gebaut wurde, sondern anderen Zwecken diente.

Edgar Cayce beispielsweise, einer der bedeutendsten Vertreter des Okkultismus, spricht davon, dass die Pyramide von Giseh in Wahrheit bereits vor mehr als 10.000 Jahren erbaut wurde. Nach seinen Aussagen wurde die Cheops-Pyramide nicht als Grabstätte verstorbener Pharaonen errichtet, sie diente vielmehr dazu, das Wissen der Menschheitsgeschichte von ihrem Beginn bis zum Jahre 1998 aufzubewahren. Dieses Wissen ist nach den Erkenntnissen Cayces in der Sprache der Mathematik, der Geometrie und der Astronomie niedergelegt worden.

In eine ähnliche Richtung weisen die Deutungsversuche von Manley P. Hall, der in seinem Buch “Die Geheimlehren aller Zeitalter” folgende Hypothese aufstellt: Die Pyramide von Giseh wurde in Wirklichkeit nicht von den Ägyptern, sondern zu einem viel früheren Zeitpunkt von Überlebenden und Auswanderern des untergegangenen Kontinents Atlantis errichtet. Die Weisen und die Wissenschaftler dieser atlantischen Zivilisation waren sich des Schicksals bewusst, das ihrem Land drohte. Deshalb verließen sie Atlantis rechtzeitig, um ihr Wissen weiterzugeben und die Errungenschaften der atlantischen Kultur vor der völligen Vernichtung zu retten.

Manley P. Hall zufolge war die Pyramide von Giseh das erste Bauwerk, in dem diese geheimen Erkenntnisse aufbewahrt werden sollten. Die Erkenntnisse, die die Grundlage allen wahren Wissens und Könnens sind. Dies sei die erste und eigentliche Bestimmung der Pyramide gewesen.

In seinen Visionen sah Hall den “Erleuchteten”, den “Einweihenden”, der im Inneren der Pyramide wohnte. In seiner Hand hielt der in eine blau-goldene Robe Gehüllte den siebenfachen Schlüssel der Ewigkeit.

Nach Halls Schilderungen vollzog sich mit den Männern, die das Innere der Pyramide aufgesucht hatten, eine erstaunliche Wandlung: Sie verließen das Bauwerk als Götter, denen das Wissen der Menschheit eigen war. Das Einweihungszeremoniell, das diese Männer zu durchlaufen hatten, fand in der Königskammer statt. An diesem Ort erlebten die Kandidaten den sogenannten “zweiten Tod”, sie wurden symbolisch gekreuzigt und anschließend in dem Sarkophag beigesetzt.

Mit diesem rituellen Tod sollten die Einzuweihenden die Erfahrung der Räumlichkeit machen, ihnen sollte der Verbindungsweg zwischen der materiellen Welt und den transzendenten Sphären der Natur nahe gebracht werden. Im Rahmen dieser Zeremonie wurde der Sarkophag so “angeschlagen”, dass ein dem menschlichen Gehör völlig unbekannter Ton erzeugt wurde. Ein Ton, der in der bisher bekannten musikalischen Tonfolge keine Entsprechung findet.

Am Ende der Einweihungszeremonie erlebten die Kandidaten ihre Wiedergeburt als Neophyten, als Neugetaufte. Sie waren zum zweiten Mal geboren und verfügten nun über das gesamte Wissen der Welt.

Wie Hall sind auch andere Mystiker und Okkultisten fest davon überzeugt, dass der bisher noch nicht entdeckte Einweihungsraum, die sogenannte Königskammer, eines Tages gefunden wird. Sie alle gehen davon aus, dass nach dieser Entdeckung alle verborgenen geistigen Schätze ans Licht gefördert werden, all das ungeahnte und unbekannte Wissen, das nur diejenigen zu erkennen vermögen, die die wahren, die inneren Geheimnisse begreifen können.

An dieser Stelle ist es unerlässlich, darauf hinzuweisen, dass der Kontinent Atlantis, den Hall als die eigentliche Heimat der Erbauer der Pyramide bezeichnet, keine bloße Erfindung bestimmter Mystiker oder Visionäre ist. Schon in Platos “Kritias” findet sich eine ausführliche und ziemlich genaue Beschreibung dieses Landes. Sein früherer Name wird mit Poseidonis angegeben. In seiner Schrift weist Plato des weiteren darauf hin, dass in der Hochkultur der Atlantis-Zivilisation die Götter mit den Menschen Kontakt aufnahmen, dass sie mit ihnen zusammentrafen.

Eine aufschlussreiche Schilderung der Atmosphäre, die in der Pyramide von Giseh herrscht, hat uns Dr. Paul Brunton in seinem Buch “A search in secret egypt” (“Geheimnisvolles Ägypten”) gegeben. Er beschreibt darin Gefühle und Erlebnisse, die ihm in der Nacht zuteil wurden, die er allein in der Königskammer der Pyramide verbrachte. Man muss hinzufügen, dass es Brunton viel Mühe kostete, ehe ihm dieser außergewöhnliche Besuch in der Pyramide schließlich von den ägyptischen Behörden genehmigt wurde.

Brunton erzählt: “In der Kammer herrscht eine eigenartige totenähnliche Kühle, die einen bis auf Mark und Knochen durchdringt!” Er fügt hinzu, dass viele sagen, wenn man auf den Mantel des Sarkophags schlage, erklinge ein einzigartiger Ton, der mit keinem bekannten Musikinstrument nachzuahmen sei. Brunton erzählt weiter, dass er beim Betreten der Königskammer eine nahe dem Sarkophag befindliche marmorartige Platte oder Fliese bemerkte, die zufällig genau auf der Nord-Süd-Achse lag.

Brunton wusste über die ägyptische Religion gut Bescheid und war auch mit den Entdeckungen der modernen Parapsychologie vertraut. Er hatte sich durch ein dreitägiges Fasten auf die Nacht in der Pyramide vorbereitet. Dadurch, sagte er, habe er sich in einen aufnahmefähigen, sensitiven Zustand versetzt, der es ihm erleichterte, die eventuell eintretenden Phänomene wahrzunehmen, von denen in den Büchern von Hall und anderen die Rede ist.

Als er sich, mit dem Rücken gegen den Sarkophag gelehnt, hingesetzt hatte, entschloss er sich, seine Taschenlampe auszuknipsen. Die Atmosphäre in der Kammer war, wie er berichtet, ausgesprochen “unirdisch” (psychic). Es hing irgend etwas in der Luft. Er konnte die Gegenwart eines unbekannten negativen Etwas spüren. Er fühlte plötzlich einen starken Drang, den Raum zu verlassen und das Unternehmen abzubrechen. Aber er riss sich zusammen und hielt stand, obgleich groteske und unförmige Wesen in der Kammer hin und her huschten und sein sensitives Wahrnehmungsvermögen und seine nüchterne Vernunft auf eine harte Probe stellten.

Er musste seinen ganzen Mut und seine ganze Entschlossenheit zusammennehmen, um gegen das immer stärker werdende Furchtgefühl anzukämpfen. Die Kombination aus Finsternis und der Anwesenheit einer negativ geladenen Macht verstärkten in ihm den Entschluss, keinesfalls noch eine Nacht in der Pyramide zu verbringen.

Dann, ebenso plötzlich, wie die negativ gespannte Atmosphäre gekommen war, verschwand sie auch wieder. Er fühlte daraufhin, wie eine freundlichere, angenehmere Schwingung sich in der Kammer ausbreitete.

Und auf einmal nahm er deutlich zwei Gestalten wahr, die wie Hohenpriester aussahen; und dann vernahm er- inwendig in seinem Kopf – die Worte, die der eine Priester zu ihm sprach. Er richtete an Brunton die Frage, warum er hier sei und ob ihm das Leben in der Welt der Sterblichen nicht genüge.

Brunton antwortete: “Nein, es genügt mir nicht.”

Der Priester erwiderte: “Auf der Straße des Traumes wirst Du weit, weit von der Ebene des Verstandes weggezogen werden. Einige sind diese Straße gegangen… – und sind geisteskrank zurückgekommen. Geh, solange es noch Zeit ist, und folge weiterhin dem Pfad, der für die Füße der Sterblichen bestimmt ist.”

Brunton bestand darauf, zu bleiben. Der Priester, der zu ihm gesprochen hatte, wandte sich um und verschwand. Der andere forderte Brunton auf, sich so auf den Sarkophag zu legen wie es die Einzuweihenden in alten Zeiten auch hätten tun müssen. Das tat Brunton. Plötzlich fiel eine Kraft oder Macht über ihn her. Nach wenigen Sekunden fand er sich außerhalb seines Körpers schwebend. Er war in einer Dimension mit geringerer Spannung und Belastung. Er bemerkte eine silberne Schnur, die seinen neuen Körper mit dem auf dem Sarkophag liegenden verband. Ein Gefühl der Freiheit ergriff von ihm Besitz.

Schließlich fand er sich in Gegenwart des zweiten Priesters wieder, der ihm erklärte, dass er jetzt mit einer Botschaft zurückkehren müsse: “Wisse, dass in diesem alten Tempel die Berichte über die früheren Menschenrassen verborgen sind zusammen mit dem Pakt, den sie mit dem Schöpfer durch den ersten seiner großen Propheten geschlossen hatten. Wisse auch, dass seit den ältesten Zeiten auserwählte Menschen hierher gebracht und ihnen dieser “Vortrag mit dem Schöpfer” gezeigt wurde, damit sie mit dieser Kenntnis zu ihren Brüdern und Schwestern zurückkehren und das große Geheimnis nicht ganz der Vergessenheit anheimfällt.

Geh auch Du mit der eindringlichen Warnung von hier fort, dass, wenn die Menschen sich von ihrem Schöpfer lossagen und ihre Mitmenschen hassen – wie es mit dem Prinzen von Atlantis der Fall war, zu dessen Zeit diese Pyramide gebaut wurde -, sie sich durch das Gewicht ihrer eigenen Bosheit und Schlechtigkeit selbst vernichten, genauso wie es dereinst mit dem Volk von Atlantis geschehen ist.”

Als der Priester zu Ende gesprochen hatte, fand sich Brunton plötzlich wieder in seinem physischen Körper. Er empfand diesen als schwer und lästig im Vergleich zu dem, in dem er sich soeben noch befunden hatte.

Eine Tatsache ist von großer Bedeutung: Eine Vielzahl berühmter religiöser Führer und Philosophen des Altertums, unter ihnen Moses, Jesus und Paulus, wusste um den starken Einfluss und die große Wirksamkeit der ägyptischen Einweihungsriten. Ihnen war bekannt, dass ihre eigene Weisheit auf diesen Zeremonien gründete, dass sie von diesen Riten herrührte.

Diese Verbindung zwischen alten ägyptischen Formen und heutigen Religionen wird in einem Punkt sehr deutlich: In veränderter Form kommen etliche dieser Einweihungszeremonien auch heute noch bei den Freimaurern, den Rosenkreuzern und bei den christlichen Kirchen zur Anwendung.

Plato, Pythagoras, Sophokles und Cicero sind nur einige der Persönlichkeiten, die in Andeutungen darauf hingewiesen haben oder gar offen zugaben, dass sie in die ägyptischen Mysterien eingeweiht waren.

„Nichts verleiht mehr Überlegenheit
als ruhig und unbekümmert zu bleiben…“
Thomas Jefferson

Das Buch Deines Lebens

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz der Motivation

 

Das Gesetz der Motivation

Jeder Handlung liegt ein Motiv zugrunde. “Motiv” leitet sich aus dem lateinischen “motus” (Bewegung) ab und ist gleichzusetzen mit “Ursache”, “Beweggrund”. Die Motive sind die Antriebsimpulse, auf denen all unser Handeln basiert. Der Begriff “Motivation” meint die Steuerung von Verhalten und Erleben hinsichtlich der Richtung und der Intensität durch Motive aller Art. Motivation ist ein Zustand, und zwar der Zustand des “Angetrieben-Seins”. Natürlich gibt es unterschiedliche Gründe für eine Motivation. Grundsätzlich entsteht eine Motivation aufgrund von Bedürfnissen. Hierbei unterscheidet man Primär- und Sekundärbedürfnisse.

Primärbedürfnisse sind alle Bedürfnisse, die sich aus dem Selbsterhaltungstrieb ableiten (Essen, Trinken, Schlafen usw.).

Es gibt insgesamt acht Sekundärbedürfnisse:

  1. Sicherheits- und Geborgenheitsbedürfnis
  2. Bequemlichkeitstrieb
  3. Kontaktbedürfnis
  4. Abwehrtrieb
  5. Selbständigkeitsbedürfnis und Freiheitsdrang
  6. Geltungs- und Überlegenheitsbedürfnis
  7. Neugierde und Entdeckungstrieb
  8. Nachahmungs- und Identifikationstrieb

Motivieren heißt im allgemeinen, die Wünsche des anderen zu erkennen und zu aktivieren. Ist beim anderen ein bestimmtes Bedürfnis dominant (z.B. der Neugierde-und Entdeckungstrieb gegenüber dem Bequemlichkeitstrieb), so kann man, von diesem Bedürfnis ausgehend, Wünsche in ihm erwecken.

Eine bewusste Motivation ist also in jedem Fall eine Manipulation. Für eine ethische Bewertung muss man die Beweggründe, die hinter dieser Manipulation stehen, in Betracht ziehen. Die Erzeugung eines Bedürfnisses kann für den “Motivierten” sowohl von Vorteil als auch von Nachteil sein.

Gedanke -> Wunsch -> Bedürfnis

Wünsche entstehen durch Gedanken. Diese können im inneren des Menschen entstehen oder auch von außen in ihn eindringen. In beiden Fällen kann der Gedanke in einen Wunsch münden, der zu einem Bedürfnis wird. Ein erfülltes Bedürfnis gibt dann wieder Raum für einen neuen Wunsch usw.

Die “Grund-Motivation”, die sich aus dem Selbsterhaltungstrieb ergibt, ist angeboren. Wenn wir Hunger haben, denken wir selten darüber nach, warum dies so ist. Wir streben danach, den Hunger zu stillen, und machen uns allenfalls Gedanken über das “Wie”. Diese Motivation, die für das Leben unerlässlich ist, folgt einem biologischen Programm.

Wir können daher zutreffender von einer Programmierung sprechen, da diese Art der Motivation ohne Beteiligung unseres Bewusstseins und ohne unseren Willen erfolgt.

Doch wie steht es um die Motivation, die sich aus unserem Verhältnis zur Umwelt ergibt? Sind wir uns der Motive für unser gesellschaftliches Verhalten bewusst? Welche Motive liegen unseren Meinungen, Idealvorstellungen, Glaubensgrundsätzen, welche unseren Aggressionen oder Depressionen zugrunde? Oftmals kaufen wir Dinge, die wir gar nicht brauchen, lassen uns von der Mode beeinflussen, trinken oder rauchen im Übermaß, obwohl wir wissen, dass dies unserer Gesundheit schadet.

Manchmal begehen wir in bestimmten Situationen immer wieder den gleichen Fehler. Die Antwort auf diese Phänomene ist verblüffend: Was für die biologischen Grundfunktionen gilt, gilt auch für das Fühlen und Denken, für das seelische und geistige Leben. Die Motivation erfolgt größtenteils durch das Unterbewusstsein und damit automatisch.

Ein Mensch aber, der die Motive für sein Verhalten nicht kennt, dessen Antriebsimpulse für sein Erleben durch das Unterbewusstsein gesteuert werden, ist in Wirklichkeit ein “programmierter” Mensch. Nach Ansicht von Tiefenpsychologen ist das bei fast 90 Prozent aller Menschen mehr oder weniger stark der Fall.

Der unterbewusste Bereich ist zwar, wie wir gesehen haben, teilweise klüger und besser orientiert als unser logisches Denken. Er beherbergt Kräfte, die diejenigen unseres Verstandes überbieten, er vermag uns durch Intuition, durch glückliche oder rettende Einfälle zu leiten. Wir haben diese Quelle der Inspiration das unendliche Bewusstsein genannt und als Ziel definiert, die Kräfte dieses Bewusstseins für uns nutzbar zu machen. Diese Kräfte sollen an die Stelle jener Programmierung treten, die unser Leben bestimmt und uns zu Marionetten macht.

Ein unterbewusst handelnder Mensch ist auch ein unselbständiger Mensch. Er ist ein Teil der Masse, abhängig und geprägt von seiner Umwelt. Und deren Verhältnissen ausgeliefert. Er kann sein Leben nur begrenzt schöpferisch und individuell gestalten.

Das Geheimnis dient dazu, diese Grenzen zu sprengen und Ihr Leben sinnvoll zu gestalten. Dabei ist von Ihrer Seite aus das Bemühen um Bewusstheit erforderlich. Es ist nie ein einziges Motiv allein, das Ihr Verhalten steuert, Ihrem Handeln liegt vielmehr stets ein Bündel von Motiven zugrunde. Die wirkungsträchtigsten Motive bestimmen dabei die Richtung. Man spricht hiervon einer “Motivdominanz”.

Dabei gilt die Regel: Der ethisch höchstwertige Impuls zielt in Richtung Bewusstsein, der elementar triebhafte Impuls aber ist dynamisch-dominant. Mit anderen Worten: Motive, die der allgemeinen Moral entsprechen, erscheinen in unserem Bewusstsein, doch die zutiefst triebhaften Motive sind es, die einem Verhalten die stärksten Antriebsimpulse verleihen.

Das bedeutet, dass unser Unterbewusstes das Bewusstsein über die unser Verhalten tatsächlich bestimmenden Motive hinwegtäuscht. Die im Bewusstsein erscheinenden Motive entsprechen der gültigen Ethik, der sogenannten “öffentlichen Meinung”. So sind unsere Verhaltensweisen dem Bewusstsein gegenüber gerechtfertigt, und wir sind der Mühe um eine Erweiterung der Bewusstheit enthoben.

Der Natur des Geistes – im Gegensatz zur materiellen Natur – liegt eindeutig erkennbar eine zielgerichtete Motivation zugrunde. Das Ziel ist die Vervollkommnung des Geistes. Da der Geist nur durch das Bewusstsein erfahrbar ist, führt der Weg zum Ziel über die Vervollständigung der Bewusstheit.

Dieser Grundmotivation der geistigen Welt zu folgen, ist für den Menschen der “Sinn des Lebens”. Es ist der Lebenssinn jedes einzelnen Menschen, an der Vervollkommnung des Geistes mitzuwirken.

Der Erfolgreiche unterscheidet sich vom Erfolglosen in bezug auf die Motivation. Der Hauptunterschied liegt darin, dass der Erfolgreiche stets derjenige ist, der “motiviert”. Er hat das Ziel seines Lebens erkannt und handelt dementsprechend. Menschen, die im Leben kein festes Ziel haben, lassen sich stets nur treiben. Bald sind sie von dieser, bald von jener Sache begeistert. Man nennt solche Menschen im Volksmund “Blättchen im Winde”.

Natürlich gibt es auch für den Erfolgreichen Phasen, in denen er ohne Motivation ist. Im Unterschied zum Erfolglosen schafft er es aber allein, sich wieder zu motivieren. Das heißt, wer erfolgreich sein will, muss sich selbst motivieren können.

Man muss ein Ziel haben. Der Wunsch, das Ziel zu erreichen, muß stärker sein als die äußeren und inneren Widerstände. Entscheidend ist dabei das Kräfteverhältnis.

Wenn jemand nur eine Stunde am Tag begeistert an einem Ziel arbeitet, sich die restlichen Stunden aber ohne Motivation Sorgen macht, zerstört er alles wieder.

Die meisten Menschen sind “reagierende” Menschen. Die Erfolgreichen sind stets “Agierende”. Sie lassen sich nicht von der Umwelt auf eine niedere Stufe herabziehen, sondern gehen ihren eigenen Weg – den Weg zum Erfolg. Mühen und Rückschläge nimmt man für das großartige Ziel gerne auf sich. Man sprüht vor Begeisterung und strahlt diese Kraft auch auf Menschen in seiner Umgebung aus.

Man ist Vorbild, und die Mitmenschen suchen mit einem solchen Menschen instinktiv Kontakt.

Oder sind Sie gern mit negativen, sich sorgenden Menschen in Kontakt?

Wollen Sie also Vorbild sein, dann

  1. Suchen Sie sich ein Ziel und
  2. Identifizieren Sie sich vollkommen und ausschließlich mit diesem Ziel!

Sie verbreiten dann Optimismus und Begeisterung.

Sie sind dann das geworden, was die meisten Menschen nur sein wollen:

EINE DYNAMISCHE PERSÖNLICHKEIT

Motivation ist also der Zustand des “Angetrieben-Seins”. Wollen Sie erfolgreich sein, so kommt es darauf an, dass Sie sich selbst motivieren können.

Die Frage, mit der Sie eine optimale Eigenmotivation erreichen können, lautet: Was wäre, wenn das, was ich mir wünsche, schon eingetreten wäre? Wenn Sie  sich diesen Satz stets vor Augen führen und dementsprechend handeln, werden Sie Vorbild sein. Denn motivieren kann immer nur der, der selbst motiviert ist.

„Ich bin nicht entmutigt,
denn jeder erkannte Irrtum
ist ein weiterer Schritt nach vorn.“
Thomas Alva Edison

Das Buch Deines Lebens

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz des Schutzes

 

Das Gesetz des Schutzes

Vollkommene Ideen behindern sich nicht. Wir wissen bereits, dass quälende Gedanken in dem Moment kraftlos werden, da man sie als solche erkannt hat. Die Freiheit des Menschen liegt in der Freiheit der Wahl seiner Gedanken. Hinzu kommt, dass jeder Mensch durch das Unterbewusstsein seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden soll und kann. Er untersteht der Leitung, dem Schutz seines Unterbewusstseins.

Sehr oft versuchen Menschen, ihrer Bestimmung auszuweichen. Das rührt daher, dass sie durch die begrenzte Optik des logischen Denkens den positiven Gesamtaspekt nicht erkennen können. Sie verfehlen also ihre Bestimmung.

Das Resultat: Sie werden von Tag zu Tag unglücklicher. Als Grundregel gilt folgende Feststellung: Je näher Sie Ihrer Bestimmung kommen, um so glücklicher fühlen Sie sich. Kaum jemand weicht allerdings bewusst vom Weg seiner Bestimmung ab. Oft verfehlt er Bestimmung und dauerhaftes Glück nur deshalb, weil er sich im logischen Denken verheddert.

Aber auch dies kann Teil seiner Bestimmung sein, auch auf dem Irrweg macht man nützliche Erfahrungen. Bestimmung hat nie negative Aspekte, sondern immer nur den positiven Aspekt des “Lernens”. Mag das Lernen ab und zu auch schmerzlich sein, der Vorteil auf Dauer ist offensichtlich.

„Auch Quellen und Brunnen versiegen,
wenn man zu oft und zu viel
aus ihnen schöpft.“
Demosthenes

Das Buch Deines Lebens

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz der Widerstandslosigkeit

 

Das Gesetz der Widerstandslosigkeit

Aus dem Gesetz der umgekehrten Wirkung leitet sich das Gesetz der Widerstandslosigkeit folgerichtig ab. Widerstandslos sein heißt, nicht bewusst mit einer äußeren Kraft etwas erzwingen zu wollen.

Der Idealfall wäre, wenn Sie zum ausführenden Organ Ihres unterbewussten Bereiches würden. Halten Sie sich stets vor Augen:
Das logische Denken hat die Aufgabe, auszuwählen, die unterbewussten Kräfte des Menschen aber dienen dazu, diese Auswahl zu verwirklichen.

Je mehr Sie in der Lage sind, krampfhafte Willensanstrengungen zu vermeiden, desto besser werden Sie von Ihrem unterbewussten Bereich geführt werden. Je entspannter Sie Ihrem Wunsch gegenüberstehen, um so schneller wird er realisiert sein, da das Unterbewusste die Kräfte ungehindert richtig lenken kann. Auch Mut ist keine so erstrebenswerte Eigenschaft, wie gemeinhin angenommen wird.

Denn: Der Mut, etwas zu tun, ist nur die Angst, etwas nicht zu schaffen!

Wozu brauchen Sie denn Mut, wenn Sie Ihrem unterbewussten Bereich sowieso hundertprozentig vertrauen?

Bedenken Sie stets: Alles, was Ihnen widerfährt, hat durchaus seinen positiven Grundaspekt. Das logische Denken ist infolge seiner Begrenztheit oft nicht imstande, diesen Aspekt, der erst langfristig zur Entfaltung kommt, zu erkennen.

Anders das Unterbewusstsein: Es ist nicht an Raum und Zeit gebunden und kann somit klarer erkennen, was der Verwirklichung Ihrer Wünsche tatsächlich dient.

Das heißt auch: Je mehr Sie Logik und Vernunft bewusst ausschalten, je mehr Sie Ihrem unterbewussten Bereich die Führung übergeben, desto näher werden Sie Ihrer wahren Bestimmung kommen.

Denn nur das Unterbewusste kennt Ihre wahre Bestimmung!

Widerstände abzubauen und sich vertrauend der Leitung des Unterbewussten zu überlassen, heißt aber nicht, ohne Ziel zu sein.

Im Gegenteil: Je mehr Sie Ihr Ziel vor Augen haben (ohne es krampfhaft zu wollen), um so schneller werden Sie es erreichen. Lassen Sie Ihre Gedanken stets um das Ziel kreisen, ohne jedoch dabei zu verkrampfen.

Geben Sie Ihren Wünschen durch Geduld die Chance einer Verwirklichung!

“Gehe Deinen Weg und lass die Leute reden.”
Dante Alighieri

Das Buch Deines Lebens

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz der umgekehrten Wirkung

 

Das Gesetz der umgekehrten Wirkung

Dieses Gesetz verdient unsere ganz besondere Beachtung. Denn gerade infolge dieser Gesetzmäßigkeit bleiben viele Ziele unerreicht. Oft ist es ratsam, dem unterbewussten Bereich die Erfüllung eines Wunsches zu überlassen, anstatt mit Hilfe des logischen Denkens und der Vernunft angestrengt auf das Ziel hinzuarbeiten. Wir haben bereits das Gesetz der Erwartung besprochen und müssen an dieser Stelle daran erinnern, dass es nicht missverstanden werden und zu übersteigerten Handlungsweisen anregen darf.

Es hieß zum Beispiel im Rahmen dieses Gesetzes: Es kann nur das eintreten, was man erwartet. Menschen können im Leben nur solche Dinge verwirklichen, die sie sich auch vorstellen können. Das Gesetz der Erwartung verlangt, dass man sich auf die Situation vorbereitet, auf die man wartet.

Um die bestmögliche Voraussetzung für eine Realisierung zu schaffen, verhält man sich so, als ob der Wunsch bereits verwirklicht wäre. Man tut bestimmte Dinge, die dem gewünschten Ziel entsprechen. Nun kann es allerdings vorkommen, dass man seine Möglichkeiten überschätzt. So könnte zum Beispiel jemand, der Millionär werden möchte, sich bereits heute einen Hubschrauber bestellen, obwohl das Erreichen seines Zieles noch in weiter Ferne liegt.

Hier würde das Gesetz der umgekehrten Wirkung in Kraft treten: Jemand, der übersteigert handelt, wie in diesem Beispiel der Käufer des Hubschraubers, tut dies nur deshalb, weil er Angst hat, dass sich sein Wunsch nicht verwirklichen könnte. Er denkt also im Grunde nicht an das positive Ziel, sondern an die Angst, es nicht zu erreichen.

Dadurch, dass er nun aber an das negative Moment denkt, nämlich an das “Nichterreichen”, wird sich dieses “Nichterreichen” tatsächlich auch einstellen. Das Unterbewusste erkennt besser, was die wirklichen Beweggründe für eine bestimmte Handlung sind. Es kann bei einer Handlung, die zwar positive Aspekte aufweist, im Grunde aber aus Angst resultiert, das wahre Motiv aufdecken.

Eine der Grundregeln, die Wirkung des Gesetzes der umgekehrten Wirkung zu verhindern, muss also lauten: Etwas wollen, ohne es krampfhaft zu wollen! Dies bedeutet, dass das “Wollen” nicht der Logik und Vernunft entspringen sollte, sondern direkt dem Unterbewussten. Entwickeln Sie ein hundertprozentiges Vertrauen zu Ihrem Unterbewussten.

Es ist sehr einfach, ein solches Vertrauen zu erwerben: Wenn Sie Auto fahren, kontrollieren Sie stets nur die Steuerinstrumente. Sie setzen voraus, dass die eigentliche Antriebskraft, der Motor (bzw. die Kolben des Motors), selbsttätig arbeitet, ohne dass Sie darauf direkten Einfluss nehmen müssen. Warum sollten Sie zu Ihrem Motor mehr Vertrauen haben als zu Ihrem Unterbewussten?

Auch in Ihrem Innern sind Kräfte vorhanden, die sich selbsttätig entfalten, sobald Sie Ihnen die Chance dazu geben. Fassen Sie Vertrauen zu Ihrem Unterbewussten, und Sie werden sehen, wie sich Ihre Einstellung zum Leben wandelt, wie sich Ihnen völlig neue Zukunftsperspektiven eröffnen.

Zur Verwirklichung eines Wunsches ist kein äußerer Kraftaufwand notwendig, sondern nur die richtige “innere” Konzentration.

„Jeder Mensch ist der Architekt seiner eigenen Zukunft.“
Sallust

Das Buch Deines Lebens

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz der quälenden Gedanken

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Das Gesetz der quälenden Gedanken

Der erste Teil dieses Kapitels wurde bereits in einem früheren Abschnitt angesprochen. Es wurden mehrere Gesetze erläutert, die ein besseres Verstehen und Handhaben des Unterbewusstseins sowie des unendlichen Bewusstseins ermöglichen.

Halten wir uns nochmals ausdrücklich vor Augen: Um sich diese Gesetze nutzbar zu machen, muss man sie in ihrer Wirkungsweise beobachten, man muss sie verstehen lernen. Dabei ist nicht unbedingt ein tieferes Verständnis jeder einzelnen Gesetzmäßigkeit vonnöten. Es genügt in der Praxis, die äußerlichen Anforderungen der Gesetzmäßigkeiten zu erfüllen, um eine entsprechende Wirkung zu erzielen.

So muss man beispielsweise nicht die genauen Kenntnisse von dem Gasaustausch der Lunge besitzen; zum Überleben reicht es, wenn man weiß, dass man ein- und ausatmen muss.

So simpel das Beispiel sein mag, es trifft den Nagel auf den Kopf. Die Natur selbst hat in diesem Falle mit der Widerspenstigkeit und dem Unverständnis des Menschen gerechnet und den Atmungsvorgang autonom gestaltet.

Halten wir also fest: Alles, aber auch wirklich alles Geschehen im Universum unterliegt Gesetzmäßigkeiten. Oft fällt es uns lediglich schwer, diese zu erkennen. Halten wir auch weiter fest, dass die Gesetze immer Gültigkeit und Wirkung besitzen, auch dann, wenn der einzelne Mensch das Gesetz nicht kennt.

Um ein Gesetz zu befolgen, muss man es zunächst nicht unbedingt im Detail kennen; es genügt, sich analog zu verhalten, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Wir müssen deshalb jedes künftige Ereignis immer unter dem Blickwinkel der Gesetzmäßigkeit sehen und nach dieser Ausschau halten. Nur so gelingt es uns, vom gesteuerten und manipulierten Menschen zum wirklich freien und unabhängigen neuen Menschen aufzusteigen. Betrachten wir unter diesen Gesichtspunkten die weiteren Gesetze.

Zunächst das Gesetz der quälenden Gedanken: Jeder von uns hat schon einige Male die Erfahrung gemacht, dass gesteckte Ziele nicht erreicht wurden. Man ging anfangs frisch, mutig und fröhlich an die Ausführung. Je mehr Zeit aber verstrich, um so mehr zweifelte man am Gelingen des Vorhabens.

Wir haben es hier mit negativen Gedanken zu tun, die das Erreichen eines Zieles verhindern wollen. Aufgrund der Polarität, der alles unterliegt, gibt es zu positiven, freudigen Gedanken den Gegenpol negativer, hemmender Gedanken.

Wie kann man sich gegen solche negativen Gedanken wehren? Welche Möglichkeit bietet sich, den ursprünglich positiven und freudigen Gedanken treu zu bleiben?

Prinzipiell gilt folgende Verhaltensweise: Lassen Sie quälende Gedanken einfach kommen. Ärgern Sie sich nicht darüber, sondern freuen Sie sich: Es steht eine große Entwicklung bevor.

Denn: Am dunkelsten ist es vor der Dämmerung.

Was in der Natur gilt, gilt auch für die Lebenspraxis. In vielen quälenden Gedanken findet sich ein indirekter Hinweis auf eine große bevorstehende Verwirklichung.

Ein Beispiel:

Es ist überliefert, dass der weltbekannte und große Sänger Caruso vor einem wichtigen Auftritt völlig aus der Fassung geriet. Er begann übermäßig zu schwitzen, sein Körper zitterte immer mehr, und er war kurz davor, den Auftritt abzusagen. Der Veranstalter und seine Kollegen fürchteten bereits eine riesengroße Blamage, als Caruso sich plötzlich steif in die Mitte stellte und rief: “Mein ‘kleines Ich meint, ich schaffe es nicht; aber mein ‘großes Ich’ wird siegen!” Caruso sagte sich dies immer wieder und ging schließlich auf die Bühne. Es wurde eine der erfolgreichsten Vorstellungen seines Lebens. Ärgern Sie sich also nicht über quälende Gedanken, freuen Sie sich vielmehr. Eine große Verwirklichung steht bevor!

Erkennen Sie die Polarität des Lebens an, versuchen Sie nicht, dagegen anzukämpfen. Die Polarität ist vorhanden, wie Sie mit ihr umgehen, liegt in Ihren Händen.

Beim Auftreten quälender Gedanken gilt folgendes: Das Nachdenken über quälende Gedanken ist bedeutungslos – gefährlich sind nur die Schlüsse, die man daraus zieht. Lassen Sie die quälenden Gedanken quälende Gedanken sein. Ihr Ziel ist es, ein Ziel zu erreichen. Wie Sie zu diesem Zweck quälende, negative Gedanken in
positive umwandeln können, darauf wollen wir jetzt eingehen.

Das Gesetz der Umwandlung

Das Gesetz der Umwandlung geht aus dem Gesetz der quälenden Gedanken hervor. Wie wir bereits gehört haben, haben auch Gedanken ihre Polarität. Sobald Sie intensiv einen Wunsch oder ein Ziel verfolgen, werden in Ihrem Unterbewusstsein automatisch Bilder und Szenen hervorgerufen, die damit in Zusammenhang stehen.

Dies können zum Beispiel Erlebnisse früherer Misserfolge sein, Gedanken wie: “Das schaffe ich nie, letztes Mal habe ich es auch nicht geschafft…”, oder auch ganz einfach Gedankengänge, die das ursprüngliche Ziel zu überlagern versuchen.

Hier gilt es nun, die negativen Gedankengänge bewusst zu betrachten, ohne ihnen einen Wertvorteil zuzusprechen und ohne sich von ihnen in seinem Vorhaben beeinträchtigen zu lassen. So muss man sich zum Beispiel bei dem Gedanken “Das schaffe ich doch nicht” immer vor Augen halten, dass dies eine Information ist, die sich auf frühere Erfahrungen bezieht, aber keinerlei Aussagekraft für die derzeitigen Aktivitäten besitzt.

Wichtig ist, hierbei zu beachten, dass keine Verdrängung der quälenden Gedanken erfolgen darf. Versucht man nämlich, quälende Gedanken zu verdrängen, so nehmen diese an Kraft und Ausdauer erst recht zu. Statt sich von den negativen Gedanken zu befreien, gerät man auf diese Weise vollends unter ihre Herrschaft.

Erst wenn die negative Ausrichtung der Gedanken beleuchtet ist, kann man sich wieder den positiven Aspekten zuwenden. Denken ist an Zeit gebunden. Also ist Denken eine Auswahlfrage, da nicht immerzu jeder Zeit alles Wissen gedacht werden kann. Man muss sich immer für eine bestimmte Richtung des Denkens entscheiden. Weiter wissen wir bereits aus der Vergangenheit, das Erfolgreich werden nichts anderes bedeutet, als negative Denkgewohnheiten in positive umzuwandeln. Die größte Freiheit des Menschen liegt in der FREIEN Wahl seiner Gedanken. Furchtsame, ängstliche Gedanken, Gedanken des Mangels und der Begrenzung sind jederzeit in positive, konstruktive umwandelbar.

Es steht also jedem Menschen frei, was er denken, wünschen und entscheiden will. Wohlgemerkt: Versuchen Sie nie, quälende Gedanken gewaltsam zu vertreiben, sie werden dadurch nur noch stärker. Betrachten Sie diese Gedanken wertfrei, und entscheiden Sie sich dann für den positiven, konstruktiven Gedanken.

Ein konstruktiver Gedanke übertrifft immer den destruktiven. Die Methode ist sehr einfach: Sprechen Sie einfach über das, was Sie lieber möchten. Bei dem Gedanken “Das schaffe ich nie” sprechen Sie also beispielsweise einfach über das tolle Auto, die herrliche Villa, den phantastischen Urlaub, den Sie sich wünschen. Sofort verschwinden die quälenden Gedanken und machen dem positiven Zukunftsaspekt Platz.

Tauchen die quälenden Gedanken immer wieder auf, entscheiden Sie sich immer wieder aufs neue für den positiven Aspekt. Freuen Sie sich darüber, dass Sie den negativen Gedanken erkannt haben und somit der positive Aspekt gewinnen wird. Lassen Sie Ihre Gedanken einfach um die positive Situation kreisen.

Sorgen sind der negative Gebrauch der kreativen Vorstellungskraft. Vollkommene Ideen behindern sich nie!

Je positiver, kreativer und schöner Sie über Ihr Ziel denken, um so besser, um so vollkommener und um so schneller wird es realisiert sein. Bereiten Sie sich bereits heute auf die Situation vor, in der alles wie gewünscht eingetreten ist.

Der Lösungssatz für das Gesetz der Umwandlung lautet also: Was wäre, wenn es bereits verwirklicht wäre? Aufgrund dieser Fragestellung beschäftigen Sie sich automatisch mit dem positiven Aspekt. Der negative wird zwar nicht verschwinden, aber durch die freie Wahl des positiven Aspektes werden Sie gewinnen und Ihre Ziele in kürzester Zeit auf vollkommene Art und Weise erreichen.

„Das Gebet kann keinen objektiven Erfolg,
sondern nur eine subjektive Rückwirkung haben,
nämlich Beruhigung und Aufrichtung des Gemüts.“
Immanuel Kant

Das Buch Deines Lebens

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz der inneren Führung

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Das Gesetz der inneren Führung

Das Gesetz des Ersatzes kann in letzter Konsequenz nur dann richtig befolgt werden, wenn gleichzeitig auch das Gesetz der inneren Führung eingehalten wird. Impulse der Zeit und des Ortes des Handelns werden durch Intuition hervorgerufen. Intuition erklärt jedoch nie den Grund des Handelns; Intuition ist meist völlig unlogisch. Intuition ist die Möglichkeit, mit dem zeit- und raumlosen Geist in Verbindung zu treten und bestimmte Informationen abzurufen. Intuition wird anfangs als Gefühl wahrgenommen. Später, mit entsprechender Übung ist man in der Lage, die Impulse deutlicher vom eigenen Denken zu unterscheiden.

Da die Informationen der Intuition meist völlig unlogisch sind, werden sie in der Regel abgelehnt. Die menschliche “Vernunft” siegt wieder und programmiert etwas “Logisches”, was nach den bisherigen Informationen eher zum Ziel führen müsste.

Das Gegenteil ist jedoch in der Regel der Fall: 

(1) Der tatsächlich kürzeste Weg zum Ziel

(2) Der logisch als kürzest erscheinende Weg zum Ziel

Da die menschliche Logik nicht den räum- und zeitlosen Gesamtüberblick haben kann, ist ein möglicher Fehler der Logik durchaus gegeben und verständlich. Es kann z.B. passieren, dass die Intuition genau das Gegenteil dessen als richtiges Handeln vorschlägt, was der Logik und Vernunft eigentlich als richtig erscheint. Wie kann dies sein?

Ganz einfach:

Nur durch eine räum- und zeitlose Betrachtung der Situation ist eine tatsächlich effektive Lösung möglich. So kann es z.B. durchaus sein, dass der Weg zu einem bestimmten Ziel (B) über dessen Gegensatz (C) führt.

Je intuitiver ein Mensch handelt, um so willenloser wird er. Oder umgekehrt: Je mehr ein Mensch seinen Willen freiwillig aufgibt, um so perfekter wird er von seinem Unterbewusstsein geführt werden. Hören Sie auf Ihre innere Stimme. Lernen Sie, ihr zu folgen. Mit der Zeit bekommen Sie ein sicheres Gefühl für Ihre Intuition.

Jede scheinbar noch so verrückte Information, die Sie erhalten, hat ihren Sinn. Alles, was Ihnen widerfährt, unterliegt einem höheren Plan, der nur dazu dient, Ihre Wünsche zu erfüllen. Halten Sie sich dies immer vor Augen – gleichgültig, ob die Situation positiv oder negativ ist, ob Sie ein schönes Erlebnis haben oder ob Sie einen “Schicksalsschlag” verkraften müssen. Wer weiß, wofür es gut ist!

„Wirkliche Schwierigkeiten können überwunden werden;
nur die imaginären sind unüberwindbar.“
Theodore Newton Vail

Das Buch Deines Lebens

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz des Ersatzes

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Das Gesetz des Ersatzes

Um das nachfolgende Gesetz der inneren Führung besser zu verstehen, müssen wir uns zunächst dem Gesetz des Ersatzes zuwenden. Wir wissen, dass die menschliche Logik dem allumfassenden Geist mehr als unterlegen ist.

Nehmen wir als Beispiel Hans K.: Hans K. wünscht sich aus tiefstem Herzen einen Mercedes. Einen 500 SL in dunkelblau mit schneeweißer Innenausstattung. Hans K. widmet sich jeden Tag unzählige Male diesem Wunsch. Er spart für dieses Auto. Leider kann er sich dieses Auto nicht als Neuwagen leisten. Sein Nachbar aber besitzt genau diesen Traumwagen. Und Hans K. wünscht sich jeden Tag aus tiefstem Herzen, in den Besitz dieses Wagens zu kommen.

Einige Zeit vergeht. Hans K. verfolgt seinen Wunsch weiterhin mit großer Ausdauer. Plötzlich, nach drei Wochen, stirbt der Nachbar. Der Arzt stellt einen Herzinfarkt fest. Die Witwe kann das teure Auto nicht mehr unterhalten und bietet es zum Kauf an. Hans K. nimmt die Gelegenheit wahr und greift zu, da er den Wagen nun günstig erhält. Sein größter Wunsch wurde Wirklichkeit.

Nach der heutigen Moral wie auch der rechtlichen Situation ist hier Hans K. kein Vorwurf zu machen. Es war eben ein “glücklicher Zufall”. War es das wirklich? Hans K. bekam seinen Mercedes 500 SL. Doch um welchen Preis! Wie Jesus sagte: “Denn sie wissen nicht, was sie tun.”

Der Nachbar musste sterben, damit Hans K. seinen Wagen bekommen konnte! Weil Hans K. genau diesen Wagen und keinen anderen haben wollte! In diesem krassen Beispiel soll das Gesetz des Ersatzes klar gemacht werden. Wenn Sie etwas wünschen, dann verwenden Sie immer den Oberbegriff Ihres Wunsches. Hans K. hätte sich z.B. nicht diesen einen bestimmten Mercedes wünschen sollen, sondern einen vergleichbaren – ein analoges Fahrzeug.

Noch besser wäre es gewesen, er hätte sich vorgenommen:
“Ich wünsche mir aus tiefstem Herzen auf vollkommene Art und Weise einen herrlichen Wagen, der meiner Bestimmung entspricht und durch den ich glücklich werde.”

Verwenden Sie immer die Formulierung: “Auf vollkommene Art und Weise” Vielleicht hätte Hans K. einen Wagen bekommen, der ihn noch viel glücklicher gemacht hätte. Den er aber nicht kannte aufgrund der Begrenztheit der menschlichen Logik und Vernunft. Der menschliche Geist hatte vielleicht einen noch besseren Wagen, Hans K. blockierte aber die Realisierung aufgrund seiner starren Fixierung.

Also: Niemals konkrete Wünsche programmieren. Wählen Sie immer den Oberbegriff. Dadurch werden Sie nicht vom Wunsch beherrscht, sondern machen sich im Gegenteil davon unabhängig. Lassen Sie das Prinzip der Auswahl und Auslese für sich arbeiten. Verwenden Sie in Ihrer Programmierung immer die Worte “auf vollkommene Art und Weise”.

Begrenzen Sie sich nicht selbst durch Logik und Vernunft. Der Ihnen innewohnende Geist ist räum- und zeitlos. Er weiß also verständlicherweise tausendmal besser, was Sie wann, wo und weshalb glücklich macht.

„In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks.“
Heinrich Heine

Das Buch Deines Lebens