Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Kosmische Energien

Bild Quelle: pixabay.com

Kosmische Energien – Pyramiden

“Ich bin der Herold und der Zeuge Gottes: Er schuf mich mit menschlichen Empfindungen und legte in mich ein Geheimnis.”

Diese Inschrift findet sich in einem der inneren Gänge der berühmten Cheops-Pyramide. Um dieses monumentale Bauwerk, das etwa 2750 v. Chr. errichtet worden sein soll, rankt sich eine Unzahl von Geschichten und Fabeln, Vermutungen und Spekulationen. Die Cheops-Pyramide hat zu allen Zeiten eine ungeheure Faszination auf die Menschen ausgeübt, kein anderes Bauwerk hat soviel Aufmerksamkeit und Interesse erregt.

Trotz unzähliger Versuche, dem Phänomen der Pyramide auf die Spur zu kommen, trotz zahlreicher Forschungsprojekte hat es Jahrtausende gedauert, ehe man einen Teil der besonderen Eigenschaften und außergewöhnlichen Funktionen des Bauwerkes zu erkennen vermochte.

Ehe man entdeckte, welche ungeheuren Möglichkeiten in der Cheops-Pyramide stecken. Es sind nicht wenige Wissenschaftler, die nach intensiven Forschungen zu dem Schluss gekommen sind, dass in der Pyramide unbekannte, nicht genau zu bestimmende Kräfte wirken.

Bei der erstmaligen Öffnung der einzelnen Grabkammern kamen zahlreiche Menschen auf merkwürdige und scheinbar unerklärliche Art und Weise ums Leben. Es blieb nicht aus, dass man in diesem Zusammenhang von einem “Fluch der Pharaonen” sprach, weil man sich den Tod dieser Menschen nicht anders erklären konnte.

Inzwischen ist man zu der Erkenntnis gekommen, dass die Erbauer der Cheops-Pyramide sehr kluge und intelligente Menschen waren, die in ihr Bauwerk zahlreiche Fallen eingefügt haben. Mechanische Fallen, aber auch chemische Substanzen, bestimmte Gifte, Viren und Bakterien, die mögliche Versuche, die kostbaren Schätze und Grabbeigaben zu stehlen, vereiteln sollten.

Hat man auf diesem Gebiet eine vernünftige und plausible Erklärung gefunden, so gibt es gleichwohl noch zahlreiche Phänomene und Besonderheiten, die kein Wissenschaftler bisher auch nur andeutungsweise erklären konnte.

Wir wollen dies an einem Beispiel verdeutlichen: Der Versuch einer Forschergruppe der Universität Kairo, mit Hilfe eines hochempfindlichen Strahlendetektors das Eindringen und das Vorhandensein kosmischer Partikel im Inneren der Pyramide nachzuweisen und zu registrieren, brachte die unglaublichsten Daten und Ergebnisse zutage. Man glaubte zunächst an ein Versagen des Speichergerätes und wiederholte dieses Experiment mit einem neuen Computer ein weiteres Mal. Aber auch in diesem zweiten Fall wurden die Wissenschaftler mit Daten konfrontiert, die all ihren bisherigen Erkenntnissen zuwiderliefen.

Dies veranlagte den Leiter dieses Forschungsauftrages zu der folgenden Feststellung: “Nach wissenschaftlichen Maßstäben ist dies alles völlig unmöglich. Was im Inneren der Pyramide vor sich geht, widerspricht allen bekannten Gesetzen der Physik und der Elektronik!”

Ein anderes Phänomen, das sich mit den bisher bekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht erklären ließ, entdeckte der Franzose Bovis: In der Königskammer der Cheops-Pyramide fand er eine Reihe von toten Katzen und anderen gestorbenen Kleintieren. Allem Anschein nach hatten sie sich in dem Labyrinth der vielen Gänge und Korridore verlaufen und waren schließlich, ohne Nahrung und Wasser, verendet. Soweit ließ sich der Vorgang ohne Schwierigkeiten zurückverfolgen.

Aber: Keiner der Tierkadaver wies Spuren der Verwesung auf! Den Tierkörpern war das Wasser entzogen worden, der sonst übliche und unvermeidliche Fäulnisgeruch fehlte vollständig. Bovis beschloss, diese ungewöhnliche Erscheinung anhand eines kleineren Modells nachzuprüfen. Zu diesem Zweck baute er sich eine kleine Holzpyramide auf, die er, wie ihr originales Vorbild, auf die nördliche Himmelsrichtung ausrichtete. An der Stelle, an der sich im verkleinerten Maßstab die Königskammer befinden musste, verwahrte er einige organische Stoffe, die unter normalen Bedingungen schnell verfaulen und verwesen mussten. Zudem herrschte im Inneren seines Pyramidenmodells ein hoher Feuchtigkeitsgrad.

Doch trotz dieser ungünstigen Bedingungen zeigten die organischen Stoffe nicht die geringsten Zeichen einer Verwesung, im Gegenteil, sie trockneten vollständig aus! Auch der Elektroniker Eric McLuhan beschäftigte sich mit diesem Phänomen näher. Ins Innere einer nachgebauten kleinen Pyramide legte er ein saftiges Rindersteak, daneben eine stumpfe Rasierklinge.

Das Resultat: Nach zwanzig Tagen war das Fleisch nicht im mindesten verwest – es war mumifiziert. Die ursprünglich völlig stumpfe Rasierklinge hatte im Laufe dieser mehrtägigen Lagerung in der Pyramide eine erstaunliche und unerklärliche Wandlung durchgemacht: Ihre beiden Schneiden waren nach einem Zeitraum von zwei Wochen wieder scharf und glatt.

Dass es sich bei diesen Vorkommnissen nicht um einmalige Erscheinungen handelte, bewiesen die Mitarbeiter von McLuhan in einer Reihe von weiteren Experimenten auf eindrucksvolle Art und Weise. Sie mumifizierten nach dem Vorbild des ersten Versuches im Laufe der Zeit nicht weniger als 100 Eier und 30 kg Speck!

In dieselbe Richtung führt ein Patent, das Carell Drbal 1959 unter der Nummer 91304 in der Tschechoslowakei anmeldete. Er nannte seine Erfindung den “Cheops-Pyramiden-Klingenschärfer” und verwies auf die erstaunliche Tatsache, dass er mit den auf diese Weise geschärften Rasierklingen durchschnittlich 111 Rasuren durchführen konnte (das Minimum der mit dem Klingenschärfer behandelten Rasierklingen lag bei 51, das Maximum bei 200 Rasuren).

Die erstaunliche Wirksamkeit seines Patents wird offensichtlich, wenn man sich die allgemein üblichen Verschleißwerte vor Augen führt: Normalerweise werden bei täglicher Rasur im Laufe eines Jahres nicht weniger als 73 Klingen benötigt. Legt man die nach einer gewissen Zeit stumpf gewordenen Klingen jedoch in die von Drbal entwickelte Pyramide, werden sie von neuem geschärft. Man braucht dann statt 73 nur noch 8 Klingen im Jahr. Es dauerte demzufolge nicht lange, bis eine Firma dieses Patent erwarb und mit der Herstellung von Pappmodellen der Cheops-Pyramide begann. Mittlerweile wird diese Pyramide aus Kunststoff hergestellt. Einerseits kann man darin Rasierklingen schärfen, zum zweiten gelingt es, organische Substanzen wie Pflanzen, Milch oder Insekten auszutrocknen und zu mumifizieren.

So unbestritten die außergewöhnlichen Wirkungen der Cheops-Pyramide sind, so sehr wird das Datum ihrer Errichtung von vielen Menschen in Zweifel gezogen. Während die Altertumswissenschaft davon ausgeht, dass das kolossale Bauwerk zwischen 2686 und 2181 v. Chr. errichtet wurde, gibt es eine Reihe von Mystikern, Visionären und Okkultisten, die ein viel früheres Datum für wahrscheinlich halten. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass die Cheops-Pyramide bedeutend älter sein muss und dass sie ursprünglich nicht als Grabstätte gebaut wurde, sondern anderen Zwecken diente.

Edgar Cayce beispielsweise, einer der bedeutendsten Vertreter des Okkultismus, spricht davon, dass die Pyramide von Giseh in Wahrheit bereits vor mehr als 10.000 Jahren erbaut wurde. Nach seinen Aussagen wurde die Cheops-Pyramide nicht als Grabstätte verstorbener Pharaonen errichtet, sie diente vielmehr dazu, das Wissen der Menschheitsgeschichte von ihrem Beginn bis zum Jahre 1998 aufzubewahren. Dieses Wissen ist nach den Erkenntnissen Cayces in der Sprache der Mathematik, der Geometrie und der Astronomie niedergelegt worden.

In eine ähnliche Richtung weisen die Deutungsversuche von Manley P. Hall, der in seinem Buch “Die Geheimlehren aller Zeitalter” folgende Hypothese aufstellt: Die Pyramide von Giseh wurde in Wirklichkeit nicht von den Ägyptern, sondern zu einem viel früheren Zeitpunkt von Überlebenden und Auswanderern des untergegangenen Kontinents Atlantis errichtet. Die Weisen und die Wissenschaftler dieser atlantischen Zivilisation waren sich des Schicksals bewusst, das ihrem Land drohte. Deshalb verließen sie Atlantis rechtzeitig, um ihr Wissen weiterzugeben und die Errungenschaften der atlantischen Kultur vor der völligen Vernichtung zu retten.

Manley P. Hall zufolge war die Pyramide von Giseh das erste Bauwerk, in dem diese geheimen Erkenntnisse aufbewahrt werden sollten. Die Erkenntnisse, die die Grundlage allen wahren Wissens und Könnens sind. Dies sei die erste und eigentliche Bestimmung der Pyramide gewesen.

In seinen Visionen sah Hall den “Erleuchteten”, den “Einweihenden”, der im Inneren der Pyramide wohnte. In seiner Hand hielt der in eine blau-goldene Robe Gehüllte den siebenfachen Schlüssel der Ewigkeit.

Nach Halls Schilderungen vollzog sich mit den Männern, die das Innere der Pyramide aufgesucht hatten, eine erstaunliche Wandlung: Sie verließen das Bauwerk als Götter, denen das Wissen der Menschheit eigen war. Das Einweihungszeremoniell, das diese Männer zu durchlaufen hatten, fand in der Königskammer statt. An diesem Ort erlebten die Kandidaten den sogenannten “zweiten Tod”, sie wurden symbolisch gekreuzigt und anschließend in dem Sarkophag beigesetzt.

Mit diesem rituellen Tod sollten die Einzuweihenden die Erfahrung der Räumlichkeit machen, ihnen sollte der Verbindungsweg zwischen der materiellen Welt und den transzendenten Sphären der Natur nahe gebracht werden. Im Rahmen dieser Zeremonie wurde der Sarkophag so “angeschlagen”, dass ein dem menschlichen Gehör völlig unbekannter Ton erzeugt wurde. Ein Ton, der in der bisher bekannten musikalischen Tonfolge keine Entsprechung findet.

Am Ende der Einweihungszeremonie erlebten die Kandidaten ihre Wiedergeburt als Neophyten, als Neugetaufte. Sie waren zum zweiten Mal geboren und verfügten nun über das gesamte Wissen der Welt.

Wie Hall sind auch andere Mystiker und Okkultisten fest davon überzeugt, dass der bisher noch nicht entdeckte Einweihungsraum, die sogenannte Königskammer, eines Tages gefunden wird. Sie alle gehen davon aus, dass nach dieser Entdeckung alle verborgenen geistigen Schätze ans Licht gefördert werden, all das ungeahnte und unbekannte Wissen, das nur diejenigen zu erkennen vermögen, die die wahren, die inneren Geheimnisse begreifen können.

An dieser Stelle ist es unerlässlich, darauf hinzuweisen, dass der Kontinent Atlantis, den Hall als die eigentliche Heimat der Erbauer der Pyramide bezeichnet, keine bloße Erfindung bestimmter Mystiker oder Visionäre ist. Schon in Platos “Kritias” findet sich eine ausführliche und ziemlich genaue Beschreibung dieses Landes. Sein früherer Name wird mit Poseidonis angegeben. In seiner Schrift weist Plato des weiteren darauf hin, dass in der Hochkultur der Atlantis-Zivilisation die Götter mit den Menschen Kontakt aufnahmen, dass sie mit ihnen zusammentrafen.

Eine aufschlussreiche Schilderung der Atmosphäre, die in der Pyramide von Giseh herrscht, hat uns Dr. Paul Brunton in seinem Buch “A search in secret egypt” (“Geheimnisvolles Ägypten”) gegeben. Er beschreibt darin Gefühle und Erlebnisse, die ihm in der Nacht zuteil wurden, die er allein in der Königskammer der Pyramide verbrachte. Man muss hinzufügen, dass es Brunton viel Mühe kostete, ehe ihm dieser außergewöhnliche Besuch in der Pyramide schließlich von den ägyptischen Behörden genehmigt wurde.

Brunton erzählt: “In der Kammer herrscht eine eigenartige totenähnliche Kühle, die einen bis auf Mark und Knochen durchdringt!” Er fügt hinzu, dass viele sagen, wenn man auf den Mantel des Sarkophags schlage, erklinge ein einzigartiger Ton, der mit keinem bekannten Musikinstrument nachzuahmen sei. Brunton erzählt weiter, dass er beim Betreten der Königskammer eine nahe dem Sarkophag befindliche marmorartige Platte oder Fliese bemerkte, die zufällig genau auf der Nord-Süd-Achse lag.

Brunton wusste über die ägyptische Religion gut Bescheid und war auch mit den Entdeckungen der modernen Parapsychologie vertraut. Er hatte sich durch ein dreitägiges Fasten auf die Nacht in der Pyramide vorbereitet. Dadurch, sagte er, habe er sich in einen aufnahmefähigen, sensitiven Zustand versetzt, der es ihm erleichterte, die eventuell eintretenden Phänomene wahrzunehmen, von denen in den Büchern von Hall und anderen die Rede ist.

Als er sich, mit dem Rücken gegen den Sarkophag gelehnt, hingesetzt hatte, entschloss er sich, seine Taschenlampe auszuknipsen. Die Atmosphäre in der Kammer war, wie er berichtet, ausgesprochen “unirdisch” (psychic). Es hing irgend etwas in der Luft. Er konnte die Gegenwart eines unbekannten negativen Etwas spüren. Er fühlte plötzlich einen starken Drang, den Raum zu verlassen und das Unternehmen abzubrechen. Aber er riss sich zusammen und hielt stand, obgleich groteske und unförmige Wesen in der Kammer hin und her huschten und sein sensitives Wahrnehmungsvermögen und seine nüchterne Vernunft auf eine harte Probe stellten.

Er musste seinen ganzen Mut und seine ganze Entschlossenheit zusammennehmen, um gegen das immer stärker werdende Furchtgefühl anzukämpfen. Die Kombination aus Finsternis und der Anwesenheit einer negativ geladenen Macht verstärkten in ihm den Entschluss, keinesfalls noch eine Nacht in der Pyramide zu verbringen.

Dann, ebenso plötzlich, wie die negativ gespannte Atmosphäre gekommen war, verschwand sie auch wieder. Er fühlte daraufhin, wie eine freundlichere, angenehmere Schwingung sich in der Kammer ausbreitete.

Und auf einmal nahm er deutlich zwei Gestalten wahr, die wie Hohenpriester aussahen; und dann vernahm er- inwendig in seinem Kopf – die Worte, die der eine Priester zu ihm sprach. Er richtete an Brunton die Frage, warum er hier sei und ob ihm das Leben in der Welt der Sterblichen nicht genüge.

Brunton antwortete: “Nein, es genügt mir nicht.”

Der Priester erwiderte: “Auf der Straße des Traumes wirst Du weit, weit von der Ebene des Verstandes weggezogen werden. Einige sind diese Straße gegangen… – und sind geisteskrank zurückgekommen. Geh, solange es noch Zeit ist, und folge weiterhin dem Pfad, der für die Füße der Sterblichen bestimmt ist.”

Brunton bestand darauf, zu bleiben. Der Priester, der zu ihm gesprochen hatte, wandte sich um und verschwand. Der andere forderte Brunton auf, sich so auf den Sarkophag zu legen wie es die Einzuweihenden in alten Zeiten auch hätten tun müssen. Das tat Brunton. Plötzlich fiel eine Kraft oder Macht über ihn her. Nach wenigen Sekunden fand er sich außerhalb seines Körpers schwebend. Er war in einer Dimension mit geringerer Spannung und Belastung. Er bemerkte eine silberne Schnur, die seinen neuen Körper mit dem auf dem Sarkophag liegenden verband. Ein Gefühl der Freiheit ergriff von ihm Besitz.

Schließlich fand er sich in Gegenwart des zweiten Priesters wieder, der ihm erklärte, dass er jetzt mit einer Botschaft zurückkehren müsse: “Wisse, dass in diesem alten Tempel die Berichte über die früheren Menschenrassen verborgen sind zusammen mit dem Pakt, den sie mit dem Schöpfer durch den ersten seiner großen Propheten geschlossen hatten. Wisse auch, dass seit den ältesten Zeiten auserwählte Menschen hierher gebracht und ihnen dieser “Vortrag mit dem Schöpfer” gezeigt wurde, damit sie mit dieser Kenntnis zu ihren Brüdern und Schwestern zurückkehren und das große Geheimnis nicht ganz der Vergessenheit anheimfällt.

Geh auch Du mit der eindringlichen Warnung von hier fort, dass, wenn die Menschen sich von ihrem Schöpfer lossagen und ihre Mitmenschen hassen – wie es mit dem Prinzen von Atlantis der Fall war, zu dessen Zeit diese Pyramide gebaut wurde -, sie sich durch das Gewicht ihrer eigenen Bosheit und Schlechtigkeit selbst vernichten, genauso wie es dereinst mit dem Volk von Atlantis geschehen ist.”

Als der Priester zu Ende gesprochen hatte, fand sich Brunton plötzlich wieder in seinem physischen Körper. Er empfand diesen als schwer und lästig im Vergleich zu dem, in dem er sich soeben noch befunden hatte.

Eine Tatsache ist von großer Bedeutung: Eine Vielzahl berühmter religiöser Führer und Philosophen des Altertums, unter ihnen Moses, Jesus und Paulus, wusste um den starken Einfluss und die große Wirksamkeit der ägyptischen Einweihungsriten. Ihnen war bekannt, dass ihre eigene Weisheit auf diesen Zeremonien gründete, dass sie von diesen Riten herrührte.

Diese Verbindung zwischen alten ägyptischen Formen und heutigen Religionen wird in einem Punkt sehr deutlich: In veränderter Form kommen etliche dieser Einweihungszeremonien auch heute noch bei den Freimaurern, den Rosenkreuzern und bei den christlichen Kirchen zur Anwendung.

Plato, Pythagoras, Sophokles und Cicero sind nur einige der Persönlichkeiten, die in Andeutungen darauf hingewiesen haben oder gar offen zugaben, dass sie in die ägyptischen Mysterien eingeweiht waren.

„Was nützt die Freiheit des Denkens,
wenn sie nicht zur Freiheit des Handelns führt.“
Jonathan Swift

„Dieses Buch wird Ihr Leben für immer verändern“

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz der Motivation

Bild Quelle: pixabay.com

Jeder Handlung liegt ein Motiv zugrunde. “Motiv” leitet sich aus dem lateinischen “motus” (Bewegung) ab und ist gleichzusetzen mit “Ursache”, “Beweggrund”. Die Motive sind die Antriebsimpulse, auf denen all unser Handeln basiert. Der Begriff “Motivation” meint die Steuerung von Verhalten und Erleben hinsichtlich der Richtung und der Intensität durch Motive aller Art. Motivation ist ein Zustand, und zwar der Zustand des “Angetrieben-Seins”. Natürlich gibt es unterschiedliche Gründe für eine Motivation. Grundsätzlich entsteht eine Motivation aufgrund von Bedürfnissen. Hierbei unterscheidet man Primär- und Sekundärbedürfnisse.

Primärbedürfnisse sind alle Bedürfnisse, die sich aus dem Selbsterhaltungstrieb ableiten (Essen, Trinken, Schlafen usw.).

Es gibt insgesamt acht Sekundärbedürfnisse:

  1. Sicherheits- und Geborgenheitsbedürfnis
  2. Bequemlichkeitstrieb
  3. Kontaktbedürfnis
  4. Abwehrtrieb
  5. Selbständigkeitsbedürfnis und Freiheitsdrang
  6. Geltungs- und Überlegenheitsbedürfnis
  7. Neugierde und Entdeckungstrieb
  8. Nachahmungs- und Identifikationstrieb

Motivieren heißt im allgemeinen, die Wünsche des anderen zu erkennen und zu aktivieren. Ist beim anderen ein bestimmtes Bedürfnis dominant (z.B. der Neugierde-und Entdeckungstrieb gegenüber dem Bequemlichkeitstrieb), so kann man, von diesem Bedürfnis ausgehend, Wünsche in ihm erwecken.

Eine bewusste Motivation ist also in jedem Fall eine Manipulation. Für eine ethische Bewertung muss man die Beweggründe, die hinter dieser Manipulation stehen, in Betracht ziehen. Die Erzeugung eines Bedürfnisses kann für den “Motivierten” sowohl von Vorteil als auch von Nachteil sein.

Gedanke -> Wunsch -> Bedürfnis

Wünsche entstehen durch Gedanken. Diese können im inneren des Menschen entstehen oder auch von außen in ihn eindringen. In beiden Fällen kann der Gedanke in einen Wunsch münden, der zu einem Bedürfnis wird. Ein erfülltes Bedürfnis gibt dann wieder Raum für einen neuen Wunsch usw.

Die “Grund-Motivation”, die sich aus dem Selbsterhaltungstrieb ergibt, ist angeboren. Wenn wir Hunger haben, denken wir selten darüber nach, warum dies so ist. Wir streben danach, den Hunger zu stillen, und machen uns allenfalls Gedanken über das “Wie”. Diese Motivation, die für das Leben unerlässlich ist, folgt einem biologischen Programm.

Wir können daher zutreffender von einer Programmierung sprechen, da diese Art der Motivation ohne Beteiligung unseres Bewusstseins und ohne unseren Willen erfolgt.

Doch wie steht es um die Motivation, die sich aus unserem Verhältnis zur Umwelt ergibt? Sind wir uns der Motive für unser gesellschaftliches Verhalten bewusst? Welche Motive liegen unseren Meinungen, Idealvorstellungen, Glaubensgrundsätzen, welche unseren Aggressionen oder Depressionen zugrunde? Oftmals kaufen wir Dinge, die wir gar nicht brauchen, lassen uns von der Mode beeinflussen, trinken oder rauchen im Übermaß, obwohl wir wissen, dass dies unserer Gesundheit schadet.

Manchmal begehen wir in bestimmten Situationen immer wieder den gleichen Fehler. Die Antwort auf diese Phänomene ist verblüffend: Was für die biologischen Grundfunktionen gilt, gilt auch für das Fühlen und Denken, für das seelische und geistige Leben. Die Motivation erfolgt größtenteils durch das Unterbewusstsein und damit automatisch.

Ein Mensch aber, der die Motive für sein Verhalten nicht kennt, dessen Antriebsimpulse für sein Erleben durch das Unterbewusstsein gesteuert werden, ist in Wirklichkeit ein “programmierter” Mensch. Nach Ansicht von Tiefenpsychologen ist das bei fast 90 Prozent aller Menschen mehr oder weniger stark der Fall.

Der unterbewusste Bereich ist zwar, wie wir gesehen haben, teilweise klüger und besser orientiert als unser logisches Denken. Er beherbergt Kräfte, die diejenigen unseres Verstandes überbieten, er vermag uns durch Intuition, durch glückliche oder rettende Einfälle zu leiten. Wir haben diese Quelle der Inspiration das unendliche Bewusstsein genannt und als Ziel definiert, die Kräfte dieses Bewusstseins für uns nutzbar zu machen. Diese Kräfte sollen an die Stelle jener Programmierung treten, die unser Leben bestimmt und uns zu Marionetten macht.

Ein unterbewusst handelnder Mensch ist auch ein unselbständiger Mensch. Er ist ein Teil der Masse, abhängig und geprägt von seiner Umwelt. Und deren Verhältnissen ausgeliefert. Er kann sein Leben nur begrenzt schöpferisch und individuell gestalten.

Das Geheimnis dient dazu, diese Grenzen zu sprengen und Ihr Leben sinnvoll zu gestalten. Dabei ist von Ihrer Seite aus das Bemühen um Bewusstheit erforderlich. Es ist nie ein einziges Motiv allein, das Ihr Verhalten steuert, Ihrem Handeln liegt vielmehr stets ein Bündel von Motiven zugrunde. Die wirkungsträchtigsten Motive bestimmen dabei die Richtung. Man spricht hiervon einer “Motivdominanz”.

Dabei gilt die Regel: Der ethisch höchstwertige Impuls zielt in Richtung Bewusstsein, der elementar triebhafte Impuls aber ist dynamisch-dominant. Mit anderen Worten: Motive, die der allgemeinen Moral entsprechen, erscheinen in unserem Bewusstsein, doch die zutiefst triebhaften Motive sind es, die einem Verhalten die stärksten Antriebsimpulse verleihen.

Das bedeutet, dass unser Unterbewusstes das Bewusstsein über die unser Verhalten tatsächlich bestimmenden Motive hinwegtäuscht. Die im Bewusstsein erscheinenden Motive entsprechen der gültigen Ethik, der sogenannten “öffentlichen Meinung”. So sind unsere Verhaltensweisen dem Bewusstsein gegenüber gerechtfertigt, und wir sind der Mühe um eine Erweiterung der Bewusstheit enthoben.

Der Natur des Geistes – im Gegensatz zur materiellen Natur – liegt eindeutig erkennbar eine zielgerichtete Motivation zugrunde. Das Ziel ist die Vervollkommnung des Geistes. Da der Geist nur durch das Bewusstsein erfahrbar ist, führt der Weg zum Ziel über die Vervollständigung der Bewusstheit.

Dieser Grundmotivation der geistigen Welt zu folgen, ist für den Menschen der “Sinn des Lebens”. Es ist der Lebenssinn jedes einzelnen Menschen, an der Vervollkommnung des Geistes mitzuwirken.

Der Erfolgreiche unterscheidet sich vom Erfolglosen in bezug auf die Motivation. Der Hauptunterschied liegt darin, dass der Erfolgreiche stets derjenige ist, der “motiviert”. Er hat das Ziel seines Lebens erkannt und handelt dementsprechend. Menschen, die im Leben kein festes Ziel haben, lassen sich stets nur treiben. Bald sind sie von dieser, bald von jener Sache begeistert. Man nennt solche Menschen im Volksmund “Blättchen im Winde”.

Natürlich gibt es auch für den Erfolgreichen Phasen, in denen er ohne Motivation ist. Im Unterschied zum Erfolglosen schafft er es aber allein, sich wieder zu motivieren. Das heißt, wer erfolgreich sein will, muss sich selbst motivieren können.

Man muss ein Ziel haben. Der Wunsch, das Ziel zu erreichen, muß stärker sein als die äußeren und inneren Widerstände. Entscheidend ist dabei das Kräfteverhältnis.

Wenn jemand nur eine Stunde am Tag begeistert an einem Ziel arbeitet, sich die restlichen Stunden aber ohne Motivation Sorgen macht, zerstört er alles wieder.

Die meisten Menschen sind “reagierende” Menschen. Die Erfolgreichen sind stets “Agierende”. Sie lassen sich nicht von der Umwelt auf eine niedere Stufe herabziehen, sondern gehen ihren eigenen Weg – den Weg zum Erfolg. Mühen und Rückschläge nimmt man für das großartige Ziel gerne auf sich. Man sprüht vor Begeisterung und strahlt diese Kraft auch auf Menschen in seiner Umgebung aus.

Man ist Vorbild, und die Mitmenschen suchen mit einem solchen Menschen instinktiv Kontakt.

Oder sind Sie gern mit negativen, sich sorgenden Menschen in Kontakt?

Wollen Sie also Vorbild sein, dann

  1. Suchen Sie sich ein Ziel und
  2. Identifizieren Sie sich vollkommen und ausschließlich mit diesem Ziel!

Sie verbreiten dann Optimismus und Begeisterung.

Sie sind dann das geworden, was die meisten Menschen nur sein wollen:

EINE DYNAMISCHE PERSÖNLICHKEIT

Motivation ist also der Zustand des “Angetrieben-Seins”. Wollen Sie erfolgreich sein, so kommt es darauf an, dass Sie sich selbst motivieren können.

Die Frage, mit der Sie eine optimale Eigenmotivation erreichen können, lautet: Was wäre, wenn das, was ich mir wünsche, schon eingetreten wäre? Wenn Sie  sich diesen Satz stets vor Augen führen und dementsprechend handeln, werden Sie Vorbild sein. Denn motivieren kann immer nur der, der selbst motiviert ist.

„Alle denken nur darüber nach,
wie man die Menschheit ändern könnte,
doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern.“
Leo Tolstoi

„Dieses Buch wird Ihr Leben für immer verändern“

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz des Schutzes

Bild Quelle: pixabay.com

Das Gesetz des Schutzes

Vollkommene Ideen behindern sich nicht. Wir wissen bereits, dass quälende Gedanken in dem Moment kraftlos werden, da man sie als solche erkannt hat. Die Freiheit des Menschen liegt in der Freiheit der Wahl seiner Gedanken. Hinzu kommt, dass jeder Mensch durch das Unterbewusstsein seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden soll und kann. Er untersteht der Leitung, dem Schutz seines Unterbewusstseins.

Sehr oft versuchen Menschen, ihrer Bestimmung auszuweichen. Das rührt daher, dass sie durch die begrenzte Optik des logischen Denkens den positiven Gesamtaspekt nicht erkennen können. Sie verfehlen also ihre Bestimmung.

Das Resultat: Sie werden von Tag zu Tag unglücklicher. Als Grundregel gilt folgende Feststellung: Je näher Sie Ihrer Bestimmung kommen, um so glücklicher fühlen Sie sich. Kaum jemand weicht allerdings bewusst vom Weg seiner Bestimmung ab. Oft verfehlt er Bestimmung und dauerhaftes Glück nur deshalb, weil er sich im logischen Denken verheddert.

Aber auch dies kann Teil seiner Bestimmung sein, auch auf dem Irrweg macht man nützliche Erfahrungen. Bestimmung hat nie negative Aspekte, sondern immer nur den positiven Aspekt des “Lernens”. Mag das Lernen ab und zu auch schmerzlich sein, der Vorteil auf Dauer ist offensichtlich.

„Denken ist die Arbeit des Intellekts,
Träumen sein Vergnügen.“
Victor Hugo

„Dieses Buch wird Ihr Leben für immer verändern“

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz der Widerstandslosigkeit

Bild Quelle: pixabay.com

Das Gesetz der Widerstandslosigkeit

Aus dem Gesetz der umgekehrten Wirkung leitet sich das Gesetz der Widerstandslosigkeit folgerichtig ab. Widerstandslos sein heißt, nicht bewusst mit einer äußeren Kraft etwas erzwingen zu wollen.

Der Idealfall wäre, wenn Sie zum ausführenden Organ Ihres unterbewussten Bereiches würden. Halten Sie sich stets vor Augen:
Das logische Denken hat die Aufgabe, auszuwählen, die unterbewussten Kräfte des Menschen aber dienen dazu, diese Auswahl zu verwirklichen.

Je mehr Sie in der Lage sind, krampfhafte Willensanstrengungen zu vermeiden, desto besser werden Sie von Ihrem unterbewussten Bereich geführt werden. Je entspannter Sie Ihrem Wunsch gegenüberstehen, um so schneller wird er realisiert sein, da das Unterbewusste die Kräfte ungehindert richtig lenken kann. Auch Mut ist keine so erstrebenswerte Eigenschaft, wie gemeinhin angenommen wird.

Denn: Der Mut, etwas zu tun, ist nur die Angst, etwas nicht zu schaffen!

Wozu brauchen Sie denn Mut, wenn Sie Ihrem unterbewussten Bereich sowieso hundertprozentig vertrauen?

Bedenken Sie stets: Alles, was Ihnen widerfährt, hat durchaus seinen positiven Grundaspekt. Das logische Denken ist infolge seiner Begrenztheit oft nicht imstande, diesen Aspekt, der erst langfristig zur Entfaltung kommt, zu erkennen.

Anders das Unterbewusstsein: Es ist nicht an Raum und Zeit gebunden und kann somit klarer erkennen, was der Verwirklichung Ihrer Wünsche tatsächlich dient.

Das heißt auch: Je mehr Sie Logik und Vernunft bewusst ausschalten, je mehr Sie Ihrem unterbewussten Bereich die Führung übergeben, desto näher werden Sie Ihrer wahren Bestimmung kommen.

Denn nur das Unterbewusste kennt Ihre wahre Bestimmung!

Widerstände abzubauen und sich vertrauend der Leitung des Unterbewussten zu überlassen, heißt aber nicht, ohne Ziel zu sein.

Im Gegenteil: Je mehr Sie Ihr Ziel vor Augen haben (ohne es krampfhaft zu wollen), um so schneller werden Sie es erreichen. Lassen Sie Ihre Gedanken stets um das Ziel kreisen, ohne jedoch dabei zu verkrampfen.

Geben Sie Ihren Wünschen durch Geduld die Chance einer Verwirklichung!

„Wer sich auf das Schlimmste gefasst macht,
überwindet die Angst davor und kann wieder klar denken.“
Andrew Carnegie

„Dieses Buch wird Ihr Leben für immer verändern“

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz der umgekehrten Wirkung

Bild Quelle: pixabay.com

Das Gesetz der umgekehrten Wirkung

Dieses Gesetz verdient unsere ganz besondere Beachtung. Denn gerade infolge dieser Gesetzmäßigkeit bleiben viele Ziele unerreicht. Oft ist es ratsam, dem unterbewussten Bereich die Erfüllung eines Wunsches zu überlassen, anstatt mit Hilfe des logischen Denkens und der Vernunft angestrengt auf das Ziel hinzuarbeiten. Wir haben bereits das Gesetz der Erwartung besprochen und müssen an dieser Stelle daran erinnern, dass es nicht missverstanden werden und zu übersteigerten Handlungsweisen anregen darf.

Es hieß zum Beispiel im Rahmen dieses Gesetzes: Es kann nur das eintreten, was man erwartet. Menschen können im Leben nur solche Dinge verwirklichen, die sie sich auch vorstellen können. Das Gesetz der Erwartung verlangt, dass man sich auf die Situation vorbereitet, auf die man wartet.

Um die bestmögliche Voraussetzung für eine Realisierung zu schaffen, verhält man sich so, als ob der Wunsch bereits verwirklicht wäre. Man tut bestimmte Dinge, die dem gewünschten Ziel entsprechen. Nun kann es allerdings vorkommen, dass man seine Möglichkeiten überschätzt. So könnte zum Beispiel jemand, der Millionär werden möchte, sich bereits heute einen Hubschrauber bestellen, obwohl das Erreichen seines Zieles noch in weiter Ferne liegt.

Hier würde das Gesetz der umgekehrten Wirkung in Kraft treten: Jemand, der übersteigert handelt, wie in diesem Beispiel der Käufer des Hubschraubers, tut dies nur deshalb, weil er Angst hat, dass sich sein Wunsch nicht verwirklichen könnte. Er denkt also im Grunde nicht an das positive Ziel, sondern an die Angst, es nicht zu erreichen.

Dadurch, dass er nun aber an das negative Moment denkt, nämlich an das “Nichterreichen”, wird sich dieses “Nichterreichen” tatsächlich auch einstellen. Das Unterbewusste erkennt besser, was die wirklichen Beweggründe für eine bestimmte Handlung sind. Es kann bei einer Handlung, die zwar positive Aspekte aufweist, im Grunde aber aus Angst resultiert, das wahre Motiv aufdecken.

Eine der Grundregeln, die Wirkung des Gesetzes der umgekehrten Wirkung zu verhindern, muss also lauten: Etwas wollen, ohne es krampfhaft zu wollen! Dies bedeutet, dass das “Wollen” nicht der Logik und Vernunft entspringen sollte, sondern direkt dem Unterbewussten. Entwickeln Sie ein hundertprozentiges Vertrauen zu Ihrem Unterbewussten.

Es ist sehr einfach, ein solches Vertrauen zu erwerben: Wenn Sie Auto fahren, kontrollieren Sie stets nur die Steuerinstrumente. Sie setzen voraus, dass die eigentliche Antriebskraft, der Motor (bzw. die Kolben des Motors), selbsttätig arbeitet, ohne dass Sie darauf direkten Einfluss nehmen müssen. Warum sollten Sie zu Ihrem Motor mehr Vertrauen haben als zu Ihrem Unterbewussten?

Auch in Ihrem Innern sind Kräfte vorhanden, die sich selbsttätig entfalten, sobald Sie Ihnen die Chance dazu geben. Fassen Sie Vertrauen zu Ihrem Unterbewussten, und Sie werden sehen, wie sich Ihre Einstellung zum Leben wandelt, wie sich Ihnen völlig neue Zukunftsperspektiven eröffnen.

Zur Verwirklichung eines Wunsches ist kein äußerer Kraftaufwand notwendig, sondern nur die richtige “innere” Konzentration.

„Viele Menschen sind zu gut erzogen,
um mit vollem Mund zu sprechen,
aber sie haben keine Bedenken,
es mit leerem Kopf zu tun.“
Oscar Wilde

„Dieses Buch wird Ihr Leben für immer verändern“

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz der quälenden Gedanken

Bild Quelle: pixabay.com

Das Gesetz der quälenden Gedanken

Der erste Teil dieses Kapitels wurde bereits in einem früheren Abschnitt angesprochen. Es wurden mehrere Gesetze erläutert, die ein besseres Verstehen und Handhaben des Unterbewusstseins sowie des unendlichen Bewusstseins ermöglichen.

Halten wir uns nochmals ausdrücklich vor Augen: Um sich diese Gesetze nutzbar zu machen, muss man sie in ihrer Wirkungsweise beobachten, man muss sie verstehen lernen. Dabei ist nicht unbedingt ein tieferes Verständnis jeder einzelnen Gesetzmäßigkeit vonnöten. Es genügt in der Praxis, die äußerlichen Anforderungen der Gesetzmäßigkeiten zu erfüllen, um eine entsprechende Wirkung zu erzielen.

So muss man beispielsweise nicht die genauen Kenntnisse von dem Gasaustausch der Lunge besitzen; zum Überleben reicht es, wenn man weiß, dass man ein- und ausatmen muss.

So simpel das Beispiel sein mag, es trifft den Nagel auf den Kopf. Die Natur selbst hat in diesem Falle mit der Widerspenstigkeit und dem Unverständnis des Menschen gerechnet und den Atmungsvorgang autonom gestaltet.

Halten wir also fest: Alles, aber auch wirklich alles Geschehen im Universum unterliegt Gesetzmäßigkeiten. Oft fällt es uns lediglich schwer, diese zu erkennen. Halten wir auch weiter fest, dass die Gesetze immer Gültigkeit und Wirkung besitzen, auch dann, wenn der einzelne Mensch das Gesetz nicht kennt.

Um ein Gesetz zu befolgen, muss man es zunächst nicht unbedingt im Detail kennen; es genügt, sich analog zu verhalten, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Wir müssen deshalb jedes künftige Ereignis immer unter dem Blickwinkel der Gesetzmäßigkeit sehen und nach dieser Ausschau halten. Nur so gelingt es uns, vom gesteuerten und manipulierten Menschen zum wirklich freien und unabhängigen neuen Menschen aufzusteigen. Betrachten wir unter diesen Gesichtspunkten die weiteren Gesetze.

Zunächst das Gesetz der quälenden Gedanken: Jeder von uns hat schon einige Male die Erfahrung gemacht, dass gesteckte Ziele nicht erreicht wurden. Man ging anfangs frisch, mutig und fröhlich an die Ausführung. Je mehr Zeit aber verstrich, um so mehr zweifelte man am Gelingen des Vorhabens.

Wir haben es hier mit negativen Gedanken zu tun, die das Erreichen eines Zieles verhindern wollen. Aufgrund der Polarität, der alles unterliegt, gibt es zu positiven, freudigen Gedanken den Gegenpol negativer, hemmender Gedanken.

Wie kann man sich gegen solche negativen Gedanken wehren? Welche Möglichkeit bietet sich, den ursprünglich positiven und freudigen Gedanken treu zu bleiben?

Prinzipiell gilt folgende Verhaltensweise: Lassen Sie quälende Gedanken einfach kommen. Ärgern Sie sich nicht darüber, sondern freuen Sie sich: Es steht eine große Entwicklung bevor.

Denn: Am dunkelsten ist es vor der Dämmerung.

Was in der Natur gilt, gilt auch für die Lebenspraxis. In vielen quälenden Gedanken findet sich ein indirekter Hinweis auf eine große bevorstehende Verwirklichung.

Ein Beispiel:

Es ist überliefert, dass der weltbekannte und große Sänger Caruso vor einem wichtigen Auftritt völlig aus der Fassung geriet. Er begann übermäßig zu schwitzen, sein Körper zitterte immer mehr, und er war kurz davor, den Auftritt abzusagen. Der Veranstalter und seine Kollegen fürchteten bereits eine riesengroße Blamage, als Caruso sich plötzlich steif in die Mitte stellte und rief: “Mein ‘kleines Ich meint, ich schaffe es nicht; aber mein ‘großes Ich’ wird siegen!” Caruso sagte sich dies immer wieder und ging schließlich auf die Bühne. Es wurde eine der erfolgreichsten Vorstellungen seines Lebens. Ärgern Sie sich also nicht über quälende Gedanken, freuen Sie sich vielmehr. Eine große Verwirklichung steht bevor!

Erkennen Sie die Polarität des Lebens an, versuchen Sie nicht, dagegen anzukämpfen. Die Polarität ist vorhanden, wie Sie mit ihr umgehen, liegt in Ihren Händen.

Beim Auftreten quälender Gedanken gilt folgendes: Das Nachdenken über quälende Gedanken ist bedeutungslos – gefährlich sind nur die Schlüsse, die man daraus zieht. Lassen Sie die quälenden Gedanken quälende Gedanken sein. Ihr Ziel ist es, ein Ziel zu erreichen. Wie Sie zu diesem Zweck quälende, negative Gedanken in
positive umwandeln können, darauf wollen wir jetzt eingehen.

Das Gesetz der Umwandlung

Das Gesetz der Umwandlung geht aus dem Gesetz der quälenden Gedanken hervor. Wie wir bereits gehört haben, haben auch Gedanken ihre Polarität. Sobald Sie intensiv einen Wunsch oder ein Ziel verfolgen, werden in Ihrem Unterbewusstsein automatisch Bilder und Szenen hervorgerufen, die damit in Zusammenhang stehen.

Dies können zum Beispiel Erlebnisse früherer Misserfolge sein, Gedanken wie: “Das schaffe ich nie, letztes Mal habe ich es auch nicht geschafft…”, oder auch ganz einfach Gedankengänge, die das ursprüngliche Ziel zu überlagern versuchen.

Hier gilt es nun, die negativen Gedankengänge bewusst zu betrachten, ohne ihnen einen Wertvorteil zuzusprechen und ohne sich von ihnen in seinem Vorhaben beeinträchtigen zu lassen. So muss man sich zum Beispiel bei dem Gedanken “Das schaffe ich doch nicht” immer vor Augen halten, dass dies eine Information ist, die sich auf frühere Erfahrungen bezieht, aber keinerlei Aussagekraft für die derzeitigen Aktivitäten besitzt.

Wichtig ist, hierbei zu beachten, dass keine Verdrängung der quälenden Gedanken erfolgen darf. Versucht man nämlich, quälende Gedanken zu verdrängen, so nehmen diese an Kraft und Ausdauer erst recht zu. Statt sich von den negativen Gedanken zu befreien, gerät man auf diese Weise vollends unter ihre Herrschaft.

Erst wenn die negative Ausrichtung der Gedanken beleuchtet ist, kann man sich wieder den positiven Aspekten zuwenden. Denken ist an Zeit gebunden. Also ist Denken eine Auswahlfrage, da nicht immerzu jeder Zeit alles Wissen gedacht werden kann. Man muss sich immer für eine bestimmte Richtung des Denkens entscheiden. Weiter wissen wir bereits aus der Vergangenheit, das Erfolgreich werden nichts anderes bedeutet, als negative Denkgewohnheiten in positive umzuwandeln. Die größte Freiheit des Menschen liegt in der FREIEN Wahl seiner Gedanken. Furchtsame, ängstliche Gedanken, Gedanken des Mangels und der Begrenzung sind jederzeit in positive, konstruktive umwandelbar.

Es steht also jedem Menschen frei, was er denken, wünschen und entscheiden will. Wohlgemerkt: Versuchen Sie nie, quälende Gedanken gewaltsam zu vertreiben, sie werden dadurch nur noch stärker. Betrachten Sie diese Gedanken wertfrei, und entscheiden Sie sich dann für den positiven, konstruktiven Gedanken.

Ein konstruktiver Gedanke übertrifft immer den destruktiven. Die Methode ist sehr einfach: Sprechen Sie einfach über das, was Sie lieber möchten. Bei dem Gedanken “Das schaffe ich nie” sprechen Sie also beispielsweise einfach über das tolle Auto, die herrliche Villa, den phantastischen Urlaub, den Sie sich wünschen. Sofort verschwinden die quälenden Gedanken und machen dem positiven Zukunftsaspekt Platz.

Tauchen die quälenden Gedanken immer wieder auf, entscheiden Sie sich immer wieder aufs neue für den positiven Aspekt. Freuen Sie sich darüber, dass Sie den negativen Gedanken erkannt haben und somit der positive Aspekt gewinnen wird. Lassen Sie Ihre Gedanken einfach um die positive Situation kreisen.

Sorgen sind der negative Gebrauch der kreativen Vorstellungskraft. Vollkommene Ideen behindern sich nie!

Je positiver, kreativer und schöner Sie über Ihr Ziel denken, um so besser, um so vollkommener und um so schneller wird es realisiert sein. Bereiten Sie sich bereits heute auf die Situation vor, in der alles wie gewünscht eingetreten ist.

Der Lösungssatz für das Gesetz der Umwandlung lautet also: Was wäre, wenn es bereits verwirklicht wäre? Aufgrund dieser Fragestellung beschäftigen Sie sich automatisch mit dem positiven Aspekt. Der negative wird zwar nicht verschwinden, aber durch die freie Wahl des positiven Aspektes werden Sie gewinnen und Ihre Ziele in kürzester Zeit auf vollkommene Art und Weise erreichen.

„Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen,
wo der Zufall ihn hin stößt.“
Heinrich von Kleist

„Dieses Buch wird Ihr Leben für immer verändern“

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz der inneren Führung

Bild Quelle: pixabay.com

Das Gesetz der inneren Führung

Das Gesetz des Ersatzes kann in letzter Konsequenz nur dann richtig befolgt werden, wenn gleichzeitig auch das Gesetz der inneren Führung eingehalten wird. Impulse der Zeit und des Ortes des Handelns werden durch Intuition hervorgerufen. Intuition erklärt jedoch nie den Grund des Handelns; Intuition ist meist völlig unlogisch. Intuition ist die Möglichkeit, mit dem zeit- und raumlosen Geist in Verbindung zu treten und bestimmte Informationen abzurufen. Intuition wird anfangs als Gefühl wahrgenommen. Später, mit entsprechender Übung ist man in der Lage, die Impulse deutlicher vom eigenen Denken zu unterscheiden.

Da die Informationen der Intuition meist völlig unlogisch sind, werden sie in der Regel abgelehnt. Die menschliche “Vernunft” siegt wieder und programmiert etwas “Logisches”, was nach den bisherigen Informationen eher zum Ziel führen müsste.

Das Gegenteil ist jedoch in der Regel der Fall:

(1) Der tatsächlich kürzeste Weg zum Ziel

(2) Der logisch als kürzest erscheinende Weg zum Ziel

Da die menschliche Logik nicht den räum- und zeitlosen Gesamtüberblick haben kann, ist ein möglicher Fehler der Logik durchaus gegeben und verständlich. Es kann z.B. passieren, dass die Intuition genau das Gegenteil dessen als richtiges Handeln vorschlägt, was der Logik und Vernunft eigentlich als richtig erscheint. Wie kann dies sein?

Ganz einfach:

Nur durch eine räum- und zeitlose Betrachtung der Situation ist eine tatsächlich effektive Lösung möglich. So kann es z.B. durchaus sein, dass der Weg zu einem bestimmten Ziel (B) über dessen Gegensatz (C) führt.

Je intuitiver ein Mensch handelt, um so willenloser wird er. Oder umgekehrt: Je mehr ein Mensch seinen Willen freiwillig aufgibt, um so perfekter wird er von seinem Unterbewusstsein geführt werden. Hören Sie auf Ihre innere Stimme. Lernen Sie, ihr zu folgen. Mit der Zeit bekommen Sie ein sicheres Gefühl für Ihre Intuition.

Jede scheinbar noch so verrückte Information, die Sie erhalten, hat ihren Sinn. Alles, was Ihnen widerfährt, unterliegt einem höheren Plan, der nur dazu dient, Ihre Wünsche zu erfüllen. Halten Sie sich dies immer vor Augen – gleichgültig, ob die Situation positiv oder negativ ist, ob Sie ein schönes Erlebnis haben oder ob Sie einen “Schicksalsschlag” verkraften müssen. Wer weiß, wofür es gut ist!

„Um klar denken zu können,
muss ein Mensch regelmäßig Perioden der Einsamkeit einplanen, in denen er sich konzentrieren und ohne Störung seiner Phantasie nachgeben kann.“
Thomas Alva Edison

„Dieses Buch wird Ihr Leben für immer verändern“

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz des Ersatzes

Bild Quelle: pixabay.com

Das Gesetz des Ersatzes

Um das nachfolgende Gesetz der inneren Führung besser zu verstehen, müssen wir uns zunächst dem Gesetz des Ersatzes zuwenden. Wir wissen, dass die menschliche Logik dem allumfassenden Geist mehr als unterlegen ist.

Nehmen wir als Beispiel Hans K.: Hans K. wünscht sich aus tiefstem Herzen einen Mercedes. Einen 500 SL in dunkelblau mit schneeweißer Innenausstattung. Hans K. widmet sich jeden Tag unzählige Male diesem Wunsch. Er spart für dieses Auto. Leider kann er sich dieses Auto nicht als Neuwagen leisten. Sein Nachbar aber besitzt genau diesen Traumwagen. Und Hans K. wünscht sich jeden Tag aus tiefstem Herzen, in den Besitz dieses Wagens zu kommen.

Einige Zeit vergeht. Hans K. verfolgt seinen Wunsch weiterhin mit großer Ausdauer. Plötzlich, nach drei Wochen, stirbt der Nachbar. Der Arzt stellt einen Herzinfarkt fest. Die Witwe kann das teure Auto nicht mehr unterhalten und bietet es zum Kauf an. Hans K. nimmt die Gelegenheit wahr und greift zu, da er den Wagen nun günstig erhält. Sein größter Wunsch wurde Wirklichkeit.

Nach der heutigen Moral wie auch der rechtlichen Situation ist hier Hans K. kein Vorwurf zu machen. Es war eben ein “glücklicher Zufall”. War es das wirklich? Hans K. bekam seinen Mercedes 500 SL. Doch um welchen Preis! Wie Jesus sagte: “Denn sie wissen nicht, was sie tun.”

Der Nachbar musste sterben, damit Hans K. seinen Wagen bekommen konnte! Weil Hans K. genau diesen Wagen und keinen anderen haben wollte! In diesem krassen Beispiel soll das Gesetz des Ersatzes klar gemacht werden. Wenn Sie etwas wünschen, dann verwenden Sie immer den Oberbegriff Ihres Wunsches. Hans K. hätte sich z.B. nicht diesen einen bestimmten Mercedes wünschen sollen, sondern einen vergleichbaren – ein analoges Fahrzeug.

Noch besser wäre es gewesen, er hätte sich vorgenommen:
“Ich wünsche mir aus tiefstem Herzen auf vollkommene Art und Weise einen herrlichen Wagen, der meiner Bestimmung entspricht und durch den ich glücklich werde.”

Verwenden Sie immer die Formulierung: “Auf vollkommene Art und Weise” Vielleicht hätte Hans K. einen Wagen bekommen, der ihn noch viel glücklicher gemacht hätte. Den er aber nicht kannte aufgrund der Begrenztheit der menschlichen Logik und Vernunft. Der menschliche Geist hatte vielleicht einen noch besseren Wagen, Hans K. blockierte aber die Realisierung aufgrund seiner starren Fixierung.

Also: Niemals konkrete Wünsche programmieren. Wählen Sie immer den Oberbegriff. Dadurch werden Sie nicht vom Wunsch beherrscht, sondern machen sich im Gegenteil davon unabhängig. Lassen Sie das Prinzip der Auswahl und Auslese für sich arbeiten. Verwenden Sie in Ihrer Programmierung immer die Worte “auf vollkommene Art und Weise”.

Begrenzen Sie sich nicht selbst durch Logik und Vernunft. Der Ihnen innewohnende Geist ist räum- und zeitlos. Er weiß also verständlicherweise tausendmal besser, was Sie wann, wo und weshalb glücklich macht.

„Sie können alles tun, weil sie denken, dass sie es können.“
Vergil

„Dieses Buch wird Ihr Leben für immer verändern“

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz der Erwartung

Bild Quelle: pixabay.com

Das Gesetz der Erwartung

Prinzipiell müssen wir uns vor Augen führen: Es kann nur das eintreten, was man erwartet. Menschen können nur solche Dinge im Leben verwirklichen, die sie sich auch vorstellen können. Das Gesetz der Erwartung verlangt nun, dass man sich auf die Situation vorbereitet, auf die man wartet.

Nur wo die Motivation vorhanden ist, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, kann eine Realisierung erfolgen. Um die bestmögliche Voraussetzung für eine Realisierung zu schaffen, verhält man sich so, als ob der Wunsch bereits verwirklicht wäre. Man tut bestimmte Dinge, die dem gewünschten Ziel entsprechen. Auch wenn das Ziel noch nicht vorhanden ist.

Hierbei spricht man auch vom tätigen Glauben

Ein Beispiel: Wünscht sich jemand aus tiefstem Herzen ein Haus, so sollte er bereits beginnen, die Vorhänge zu nähen, den Fußabstreifer und das Geschirr zu kaufen, die Einladungskarten für die Einweihungsparty vorzubereiten usw.

Wünschen Sie sich ein bestimmtes Auto, dann kaufen Sie sich schon den Pflegelack, die Fußmatten, das Autoradio usw.

Was einem Unwissenden als glatter Irrsinn erscheinen muss, ist für uns vollkommen klar. Wir wissen, dass es auf der Geistebene keine Zeit gibt.

Das heisst: Jeder Gedanke ist dort sofort Realität. Im Moment des Wunsches ist auch der vollständige Lösungsweg schon vorhanden.

Die physische Materie benötigt Zeit zur Realisierung. Das heisst: Jeder Wunsch wird in’ der Regel mit einer zeitlichen Verzögerung realisiert. Diese Zeitverzögerung hängt vor allem von der Intensität des Wunsches ab. Je stärker der Wunsch ist, um so schneller zeigt sich die Auswirkung auf der materiellen Ebene.

Auf das Gesetz der Erwartung übertragen, bedeutet dies: Dass man sein Tun und Handeln so ausrichtet, als wäre das angestrebte Ziel bereits verwirklicht worden. Will man z.B. Millionär werden, dann denkt man so, spricht so, kleidet sich so, geht so. Kurz gesagt:Man richtet sein Leben nach diesem Ziel aus.

Das Gesetz der Erwartung, des tätigen Glaubens, ist immer mit dem Tag der kleinen Dinge zu kombinieren. Erinnern Sie sich: Kleine Vorzeichen kündigen das große Ereignis an. So wie Kolumbus zunächst Treibholz im Wasser sah und dadurch auf Land schließen konnte – so müssen Sie auf kleine Vorzeichen Ihres großen Zieles achten.

Sein Leben nach dem Ziel ausrichten, heißt nicht, z.B. bei dem Wunsch, Millionär zu werden, sofort einen Rolls-Royce zu bestellen, sondern zunächst auf den Tag der kleinen Dinge zu achten. Vielleicht erhält man plötzlich durch “Zufall” einen Prospekt von diesem Auto; oder man wird von einem Finanzmakler versehentlich angeschrieben, um 5 Millionen Euro in ein bestimmtes Projekt zu investieren usw.

Gefragt ist ein wachsames und intelligentes Ausschauhalten nach kleinen Vorzeichen. Seinen Lebensraum passt man bereits langsam den neuen Voraussetzungen an (z.B. Freunde, Freizeit, Einrichtungsstil usw.).

Spätestens jetzt ist jedem aufmerksamen Leser klar geworden, dass eine gehörige Portion an Mut dazugehört, erfolgreich zu werden. Aber es lohnt sich. Bedenken Sie immer: Letztendlich sind Sie es selbst, der Ihr Schicksal bestimmt. Verlassen Sie sich nicht auf andere Menschen, nehmen Sie Ihr Schicksal in die eigenen Hände.

„Eine Idee muss Wirklichkeit werden können,
oder sie ist eine eitle Seifenblase.“
Berthold Auerbach

„Dieses Buch wird Ihr Leben für immer verändern“

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz des Gebens und Nehmens

Bild Quelle: pixabay.com

Das Gesetz des Gebens und Nehmens

Man könnte dieses Gesetz auch als das Gesetz der Energieerhaltung bezeichnen. Nichts im Leben verschwindet, alles wird nur in eine andere Energieform umgewandelt.

Wie sagte Einstein:

“Stoff ist verdichtete Energie, beides lässt sich ineinander umwandeln.”

Betrachten wir nun die praktische Bedeutung dieses Gesetzes. Es ist wohl der Traum aller Menschen, mühelos zu Ehren und Reichtum zu kommen.

Wohlgemerkt -möglichst mühelos.

Der Idealfall: Einige Male hintereinander mehrere Millionen im Lotto zu gewinnen. Dann sich zur Ruhe zu setzen und das Leben nur noch zu genießen. Unabhängig von der Frage, ob dies wirklich erstrebenswert ist, müssen wir uns hier vor allem mit der Frage der Gesetzmäßigkeit des Gebens und Nehmens beschäftigen.

Ein Lottogewinner nimmt zunächst einmal nur-abgesehen von dem minimalen Einsatz. Wir können nun aufgrund der Energieerhaltung davon ausgehen, dass er entweder eine adäquate Leistung erbringen muss oder aber das Geld wieder verlieren wird.

Die Praxis bestätigt dies auch: Rund 80 Prozent aller Lottogewinner haben ihr Geld schon nach zwei Jahren wieder verjubelt! Erfolg auf Dauer ist nur dann möglich, wenn Geben und Nehmen in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Was man bekommt, muss in anderer Form zurückgezahlt werden – oder man verliert es wieder. Geld war noch nie ein Garant für Glück. Nirgendwo wird dies deutlicher sichtbar. Was heute noch viel Wert haben kann, kann morgen schon durch Inflation, Krieg usw. wertlos sein. Dieses Gesetz des Gebens und Nehmens ist eine solch grundlegende Erkenntnis, dass das gesamte Leben danach ausgerichtet werden muss.

Diebe oder Gauner müssen z.B. zwangsläufig auffliegen, da sie dem Geschädigten oder der Gesellschaft keine adäquate Gegenleistung bringen. Aber nicht nur auf einzelne Menschen trifft dies zu, ebenso auf alle Institutionen.

Ob ein Club Beiträge verlangt oder ein Staat Steuergelder einbehält: Beide werden sich auf Dauer nur dann halten können, wenn sie eine vergleichbare Gegenleistung erbringen. Ist dies nicht der Fall, gehen sie unter. Dies kann ohne Gewalt, sehr oft leider auch mit Gewalt geschehen.

Während sich z.B. der Club einfach auflöst, da die Mitglieder auseinandergehen, kann eine Aktion mit Gewalt problematischer ausgehen, wie die Geschichte ja nur allzu oft beweist. Denken wir nur an die Französische Revolution. Lernen wir also aus der Vergangenheit, und kombinieren wir dieses Wissen mit intuitivem Einfühlungsvermögen.

Stellen Sie hr Leben auf diese Grundbasis: Sie sind immer bereit, so viel zu geben, wie Sie fordern – Sie sind aber auch immer bereit, so viel zu nehmen, wie Sie geben.

Geben ist sicherlich seliger denn Nehmen; aber wer nicht nehmen kann, bietet keinem anderen die Möglichkeit zu geben. Man kann nur dann geben, wenn es Menschen gibt, die auch nehmen. Achten Sie darauf, dass Sie bei allen Handlungen im Leben das Gesetz von Geben und Nehmen immer einhalten. Je besser Ihre intuitive Fähigkeit wird, um so besser sind Sie in der Lage, dieses Gesetz richtig einzuhalten. Geben Sie mit vollen Händen – nehmen Sie aber auch mit vollen Händen, wenn es Ihnen angeboten wird.

„Die meisten Probleme entstehen bei ihrer Lösung.“
Leonardo da Vinci

„Dieses Buch wird Ihr Leben für immer verändern“