Das Geheimnis der Außersinnlichen Wahrnehmung – Telepathie und Pflanzen

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Telepathie und Pflanzen

Wenden wir uns nun einem interessanten Bereich der Telepathie zu: Der telepathischen Verständigung zwischen Menschen und Pflanzen.
Der Mann, der zum ersten Mal weltweit auf die bis dahin unbekannten außergewöhnlichen Fähigkeiten der Pflanzen aufmerksam machte, ist ein Polizeibeamter. Er heißt Cleve Backster und leitete in New York einen Einführungskursus für Polizeianwärter, der sie mit der Funktion des Polygraphen vertraut machte.

Polygraph ist die Fachbezeichnung für einen Lügendetektor, dessen Funktion es ist, den Wahrheitsgehalt von Zeugenaussagen zu überprüfen. Das Gerät zeigt durch einen Nadelausschlag die Emotionen der Testperson an, indem es die elektrischen Impulse misst.

Eines Abends, im Februar 1966, kam Cleve Backster auf die Idee, die Elektroden seines Lügendetektors an die Blätter einer Agave, die in seinem Büro stand, anzuschließen, um herauszufinden, in welcher Zeitspanne die Pflanze das Gießwasser vollständig absorbiert. Er fand es nicht heraus, aber er stieß auf eine sensationelle Entdeckung.

Die Aufzeichnung auf dem Registrierstreifen des Lügendetektors glich in auffälliger Weise der von Menschen in starker Erregung. Backster wusste aus Erfahrung, dass der Detektor am stärksten ausschlägt, wenn die angeschlossenen Personen physisch oder psychisch bedroht sind.

Backster fragte sich, was wohl geschähe, wenn er die Pflanze verbrennen würde. Sofort schlug der Polygraph heftig aus. Die Agave hatte auf seine Gedanken reagiert.

Weitere Pflanzenversuche mit Philodendren, die Backster und andere Forscher durchführten, bestätigten das Ergebnis des ersten Versuches.
Interessant an diesen Versuchen war, dass die Pflanze nicht nur zusammenzuckte, wenn man ihr drohte, sie mit einem Streichholz zu verbrennen, sondern schon die bloße Absicht, dies zu tun, ließ die Pflanze reagieren.

Bekundete man jedoch die Absicht, die Pflanze zu verbrennen, ohne den festen Willen zu haben, diese Tat auch wirklich auszuführen, so reagierte die Pflanze nicht. Sie schien das Spiel durchschaut zu haben.

Aus verschiedenen Testreihen ergab sich, dass Pflanzen im allgemeinen empfänglich sind für jede Art von Emotionen, die Lebewesen aus ihrer Umgebung auf sie einwirken lassen. So weiß z.B. der Arzt Albert Leprince von einer Bäuerin zu berichten, die auf der griechischen Insel Santurin durch ihren “bösen Blick” Blumen töten konnte. Sie seien wie Menschen jäh tot umgefallen.

Ein weiteres Beispiel: Der Ingenieur Sauvin gibt in Gedanken den Befehl: “Start!”, und ein kleiner elektrischer Zug setzt sich in Bewegung, ausgelöst durch die Emotion eines Philodendrons, der den Gedankenimpuls empfangen hat. Einfach phantastisch! Doch jederzeit wiederholbar. Mit dem gleichen Prinzip lässt Sauvin durch einen Gedankenimpuls seinen Wagen vor der Tür des Labors anspringen. Sein Gedanke wird vom Philodendron empfangen, derauf elektromagnetischem Wege den Sender betätigt, der seinerseits den Impuls zum Startmechanismus am Motor des Wagens vor der Tür übermittelt.

Es drängen sich hier Zukunftsvisionen auf, die wie die reinste Science Fiction anmuten und doch in ihrem Grundprinzip auf einer reellen, realisierbaren Basis beruhen. Vollautomatische Haushaltsgeräte, die auf Gedankenimpulse der Hausbewohner reagieren. Sie erwachen gähnend aus dem Schlaf, und schon schaltet Ihr Philodendron die Heizung um einige Grade höher, er lässt Wasser in die Badewanne einlaufen und schaltet die Kaffeemaschine und das Radio an.

Wenn Sie von zu Hause weg sind, bewachen Ihre Fensterpflanzen, die an eine Alarmanlage angeschlossen sind, Ihr Hab und Gut. Prothesen funktionieren nur durch Gedankenimpulse.

Diese utopischen Visionen zu realisieren, ist kein fundamentales Problem mehr, lediglich eine Frage der Technologie. Bekommen Sie ein Gespür dafür, wie realistisch dies alles ist und wie teilnahmslos im Grunde der Großteil der Menschheit solchen wissenschaftlich bewiesenen Fakten gegenübersteht.  Denn Pflanzen haben ja keine Zirbeldrüse, die der unseren von der Größe her vergleichbar wäre.

Auch dies ist aber nur ein Zwischenstadium auf dem Wege zur echten weiterführenden Telepathie. Der Telepathie von Psyche zu Psyche. Der Telepathie, bei der Zeit und Raum keine Rolle mehr spielen.

Wie man guten Willen aussendet

Machen Sie sich klar: Jeder Mensch strahlt, ob er es will oder nicht, auf seine Umgebung bestimmte intensive Gedanken und Gefühle aus. Dies ist ein Vorgang, auf den der einzelne keinen Einfluss nehmen kann, sofern er sich dieser Tatsache nicht bewusst ist. Denn diese Ausstrahlung geht sozusagen automatisch vonstatten.

Und: Es handelt sich hierbei um einen Prozess, der eindeutig nachweisbar ist, der auch von wissenschaftlicher Seite klar bestätigt wird.

Diese Ausstrahlung von intensiven Gedanken und Gefühlen vollzieht sich nicht nur in unmittelbarer Nähe des Senders. Im Gegenteil: Die Außersinnliche Wahrnehmung kennt keine Beschränkung der Zeit oder des Raumes, die Übermittlung bestimmter Gedanken und Gefühle ist damit auch über eine größere Distanz hinweg möglich.

Diese schrankenlose Wirkung der ASW ist von der modernen Parapsychologie durch eine Vielzahl von seriösen und exakten Untersuchungen belegt worden. Dass bestimmte Gedanken und Gefühle ohne Absicht an ein anderes Lebewesen übermittelt werden, lässt sich an folgendem Beispiel verdeutlichen: Menschen, die große Furcht vor Hunden haben, die diesen Tieren mit starkem Misstrauen begegnen, können immer wieder feststellen, dass selbst der friedlichste und harmloseste Hund auf ihre Anwesenheit aggressiv reagiert.

Der Hund spürt instinktiv, dass ihm der betreffende Mensch mit Gefühlen der Angst und Unsicherheit begegnet – und reagiert entsprechend. Er knurrt, beginnt zu bellen oder springt den Menschen schließlich sogar an.

Umgekehrt (aber auf dem gleichen Übermittlungsprinzip beruhend) stellt sich die Situation bei einem Menschen dar, der Hunden angemessen und ohne Angst oder Misstrauen begegnet: Die Hunde reagieren freundlich und geben sich vertrauensvoll, sie begrüßen solche Menschen regelrecht (durch Wedeln mit dem Schwanz) und begegnen ihnen unvoreingenommen. Was auf der Ebene zwischen Mensch und Tier möglich ist, gilt gleichermaßen für zwischenmenschliche Beziehungen. Auch dies ist wissenschaftlich zweifelsfrei erwiesen.

„Um Wunder zu erleben, muss man an sie glauben.“
Carl Ludwig Schleich

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