Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz der Motivation

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Jeder Handlung liegt ein Motiv zugrunde. “Motiv” leitet sich aus dem lateinischen “motus” (Bewegung) ab und ist gleichzusetzen mit “Ursache”, “Beweggrund”. Die Motive sind die Antriebsimpulse, auf denen all unser Handeln basiert. Der Begriff “Motivation” meint die Steuerung von Verhalten und Erleben hinsichtlich der Richtung und der Intensität durch Motive aller Art. Motivation ist ein Zustand, und zwar der Zustand des “Angetrieben-Seins”. Natürlich gibt es unterschiedliche Gründe für eine Motivation. Grundsätzlich entsteht eine Motivation aufgrund von Bedürfnissen. Hierbei unterscheidet man Primär- und Sekundärbedürfnisse.

Primärbedürfnisse sind alle Bedürfnisse, die sich aus dem Selbsterhaltungstrieb ableiten (Essen, Trinken, Schlafen usw.).

Es gibt insgesamt acht Sekundärbedürfnisse:

  1. Sicherheits- und Geborgenheitsbedürfnis
  2. Bequemlichkeitstrieb
  3. Kontaktbedürfnis
  4. Abwehrtrieb
  5. Selbständigkeitsbedürfnis und Freiheitsdrang
  6. Geltungs- und Überlegenheitsbedürfnis
  7. Neugierde und Entdeckungstrieb
  8. Nachahmungs- und Identifikationstrieb

Motivieren heißt im allgemeinen, die Wünsche des anderen zu erkennen und zu aktivieren. Ist beim anderen ein bestimmtes Bedürfnis dominant (z.B. der Neugierde-und Entdeckungstrieb gegenüber dem Bequemlichkeitstrieb), so kann man, von diesem Bedürfnis ausgehend, Wünsche in ihm erwecken.

Eine bewusste Motivation ist also in jedem Fall eine Manipulation. Für eine ethische Bewertung muss man die Beweggründe, die hinter dieser Manipulation stehen, in Betracht ziehen. Die Erzeugung eines Bedürfnisses kann für den “Motivierten” sowohl von Vorteil als auch von Nachteil sein.

Gedanke -> Wunsch -> Bedürfnis

Wünsche entstehen durch Gedanken. Diese können im inneren des Menschen entstehen oder auch von außen in ihn eindringen. In beiden Fällen kann der Gedanke in einen Wunsch münden, der zu einem Bedürfnis wird. Ein erfülltes Bedürfnis gibt dann wieder Raum für einen neuen Wunsch usw.

Die “Grund-Motivation”, die sich aus dem Selbsterhaltungstrieb ergibt, ist angeboren. Wenn wir Hunger haben, denken wir selten darüber nach, warum dies so ist. Wir streben danach, den Hunger zu stillen, und machen uns allenfalls Gedanken über das “Wie”. Diese Motivation, die für das Leben unerlässlich ist, folgt einem biologischen Programm.

Wir können daher zutreffender von einer Programmierung sprechen, da diese Art der Motivation ohne Beteiligung unseres Bewusstseins und ohne unseren Willen erfolgt.

Doch wie steht es um die Motivation, die sich aus unserem Verhältnis zur Umwelt ergibt? Sind wir uns der Motive für unser gesellschaftliches Verhalten bewusst? Welche Motive liegen unseren Meinungen, Idealvorstellungen, Glaubensgrundsätzen, welche unseren Aggressionen oder Depressionen zugrunde? Oftmals kaufen wir Dinge, die wir gar nicht brauchen, lassen uns von der Mode beeinflussen, trinken oder rauchen im Übermaß, obwohl wir wissen, dass dies unserer Gesundheit schadet.

Manchmal begehen wir in bestimmten Situationen immer wieder den gleichen Fehler. Die Antwort auf diese Phänomene ist verblüffend: Was für die biologischen Grundfunktionen gilt, gilt auch für das Fühlen und Denken, für das seelische und geistige Leben. Die Motivation erfolgt größtenteils durch das Unterbewusstsein und damit automatisch.

Ein Mensch aber, der die Motive für sein Verhalten nicht kennt, dessen Antriebsimpulse für sein Erleben durch das Unterbewusstsein gesteuert werden, ist in Wirklichkeit ein “programmierter” Mensch. Nach Ansicht von Tiefenpsychologen ist das bei fast 90 Prozent aller Menschen mehr oder weniger stark der Fall.

Der unterbewusste Bereich ist zwar, wie wir gesehen haben, teilweise klüger und besser orientiert als unser logisches Denken. Er beherbergt Kräfte, die diejenigen unseres Verstandes überbieten, er vermag uns durch Intuition, durch glückliche oder rettende Einfälle zu leiten. Wir haben diese Quelle der Inspiration das unendliche Bewusstsein genannt und als Ziel definiert, die Kräfte dieses Bewusstseins für uns nutzbar zu machen. Diese Kräfte sollen an die Stelle jener Programmierung treten, die unser Leben bestimmt und uns zu Marionetten macht.

Ein unterbewusst handelnder Mensch ist auch ein unselbständiger Mensch. Er ist ein Teil der Masse, abhängig und geprägt von seiner Umwelt. Und deren Verhältnissen ausgeliefert. Er kann sein Leben nur begrenzt schöpferisch und individuell gestalten.

Das Geheimnis dient dazu, diese Grenzen zu sprengen und Ihr Leben sinnvoll zu gestalten. Dabei ist von Ihrer Seite aus das Bemühen um Bewusstheit erforderlich. Es ist nie ein einziges Motiv allein, das Ihr Verhalten steuert, Ihrem Handeln liegt vielmehr stets ein Bündel von Motiven zugrunde. Die wirkungsträchtigsten Motive bestimmen dabei die Richtung. Man spricht hiervon einer “Motivdominanz”.

Dabei gilt die Regel: Der ethisch höchstwertige Impuls zielt in Richtung Bewusstsein, der elementar triebhafte Impuls aber ist dynamisch-dominant. Mit anderen Worten: Motive, die der allgemeinen Moral entsprechen, erscheinen in unserem Bewusstsein, doch die zutiefst triebhaften Motive sind es, die einem Verhalten die stärksten Antriebsimpulse verleihen.

Das bedeutet, dass unser Unterbewusstes das Bewusstsein über die unser Verhalten tatsächlich bestimmenden Motive hinwegtäuscht. Die im Bewusstsein erscheinenden Motive entsprechen der gültigen Ethik, der sogenannten “öffentlichen Meinung”. So sind unsere Verhaltensweisen dem Bewusstsein gegenüber gerechtfertigt, und wir sind der Mühe um eine Erweiterung der Bewusstheit enthoben.

Der Natur des Geistes – im Gegensatz zur materiellen Natur – liegt eindeutig erkennbar eine zielgerichtete Motivation zugrunde. Das Ziel ist die Vervollkommnung des Geistes. Da der Geist nur durch das Bewusstsein erfahrbar ist, führt der Weg zum Ziel über die Vervollständigung der Bewusstheit.

Dieser Grundmotivation der geistigen Welt zu folgen, ist für den Menschen der “Sinn des Lebens”. Es ist der Lebenssinn jedes einzelnen Menschen, an der Vervollkommnung des Geistes mitzuwirken.

Der Erfolgreiche unterscheidet sich vom Erfolglosen in bezug auf die Motivation. Der Hauptunterschied liegt darin, dass der Erfolgreiche stets derjenige ist, der “motiviert”. Er hat das Ziel seines Lebens erkannt und handelt dementsprechend. Menschen, die im Leben kein festes Ziel haben, lassen sich stets nur treiben. Bald sind sie von dieser, bald von jener Sache begeistert. Man nennt solche Menschen im Volksmund “Blättchen im Winde”.

Natürlich gibt es auch für den Erfolgreichen Phasen, in denen er ohne Motivation ist. Im Unterschied zum Erfolglosen schafft er es aber allein, sich wieder zu motivieren. Das heißt, wer erfolgreich sein will, muss sich selbst motivieren können.

Man muss ein Ziel haben. Der Wunsch, das Ziel zu erreichen, muß stärker sein als die äußeren und inneren Widerstände. Entscheidend ist dabei das Kräfteverhältnis.

Wenn jemand nur eine Stunde am Tag begeistert an einem Ziel arbeitet, sich die restlichen Stunden aber ohne Motivation Sorgen macht, zerstört er alles wieder.

Die meisten Menschen sind “reagierende” Menschen. Die Erfolgreichen sind stets “Agierende”. Sie lassen sich nicht von der Umwelt auf eine niedere Stufe herabziehen, sondern gehen ihren eigenen Weg – den Weg zum Erfolg. Mühen und Rückschläge nimmt man für das großartige Ziel gerne auf sich. Man sprüht vor Begeisterung und strahlt diese Kraft auch auf Menschen in seiner Umgebung aus.

Man ist Vorbild, und die Mitmenschen suchen mit einem solchen Menschen instinktiv Kontakt.

Oder sind Sie gern mit negativen, sich sorgenden Menschen in Kontakt?

Wollen Sie also Vorbild sein, dann

  1. Suchen Sie sich ein Ziel und
  2. Identifizieren Sie sich vollkommen und ausschließlich mit diesem Ziel!

Sie verbreiten dann Optimismus und Begeisterung.

Sie sind dann das geworden, was die meisten Menschen nur sein wollen:

EINE DYNAMISCHE PERSÖNLICHKEIT

Motivation ist also der Zustand des “Angetrieben-Seins”. Wollen Sie erfolgreich sein, so kommt es darauf an, dass Sie sich selbst motivieren können.

Die Frage, mit der Sie eine optimale Eigenmotivation erreichen können, lautet: Was wäre, wenn das, was ich mir wünsche, schon eingetreten wäre? Wenn Sie  sich diesen Satz stets vor Augen führen und dementsprechend handeln, werden Sie Vorbild sein. Denn motivieren kann immer nur der, der selbst motiviert ist.

„Alle denken nur darüber nach,
wie man die Menschheit ändern könnte,
doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern.“
Leo Tolstoi

„Dieses Buch wird Ihr Leben für immer verändern“