Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz der umgekehrten Wirkung

Das Gesetz der umgekehrten Wirkung

Dieses Gesetz verdient unsere ganz besondere Beachtung. Denn gerade infolge dieser Gesetzmäßigkeit bleiben viele Ziele unerreicht. Oft ist es ratsam, dem unterbewussten Bereich die Erfüllung eines Wunsches zu überlassen, anstatt mit Hilfe des logischen Denkens und der Vernunft angestrengt auf das Ziel hinzuarbeiten. Wir haben bereits das Gesetz der Erwartung besprochen und müssen an dieser Stelle daran erinnern, dass es nicht missverstanden werden und zu übersteigerten Handlungsweisen anregen darf.

Es hieß zum Beispiel im Rahmen dieses Gesetzes: Es kann nur das eintreten, was man erwartet. Menschen können im Leben nur solche Dinge verwirklichen, die sie sich auch vorstellen können. Das Gesetz der Erwartung verlangt, dass man sich auf die Situation vorbereitet, auf die man wartet.

Um die bestmögliche Voraussetzung für eine Realisierung zu schaffen, verhält man sich so, als ob der Wunsch bereits verwirklicht wäre. Man tut bestimmte Dinge, die dem gewünschten Ziel entsprechen. Nun kann es allerdings vorkommen, dass man seine Möglichkeiten überschätzt. So könnte zum Beispiel jemand, der Millionär werden möchte, sich bereits heute einen Hubschrauber bestellen, obwohl das Erreichen seines Zieles noch in weiter Ferne liegt.

Hier würde das Gesetz der umgekehrten Wirkung in Kraft treten: Jemand, der übersteigert handelt, wie in diesem Beispiel der Käufer des Hubschraubers, tut dies nur deshalb, weil er Angst hat, dass sich sein Wunsch nicht verwirklichen könnte. Er denkt also im Grunde nicht an das positive Ziel, sondern an die Angst, es nicht zu erreichen.

Dadurch, dass er nun aber an das negative Moment denkt, nämlich an das “Nichterreichen”, wird sich dieses “Nichterreichen” tatsächlich auch einstellen. Das Unterbewusste erkennt besser, was die wirklichen Beweggründe für eine bestimmte Handlung sind. Es kann bei einer Handlung, die zwar positive Aspekte aufweist, im Grunde aber aus Angst resultiert, das wahre Motiv aufdecken.

Eine der Grundregeln, die Wirkung des Gesetzes der umgekehrten Wirkung zu verhindern, muss also lauten: Etwas wollen, ohne es krampfhaft zu wollen! Dies bedeutet, dass das “Wollen” nicht der Logik und Vernunft entspringen sollte, sondern direkt dem Unterbewussten. Entwickeln Sie ein hundertprozentiges Vertrauen zu Ihrem Unterbewussten.

Es ist sehr einfach, ein solches Vertrauen zu erwerben: Wenn Sie Auto fahren, kontrollieren Sie stets nur die Steuerinstrumente. Sie setzen voraus, dass die eigentliche Antriebskraft, der Motor (bzw. die Kolben des Motors), selbsttätig arbeitet, ohne dass Sie darauf direkten Einfluss nehmen müssen. Warum sollten Sie zu Ihrem Motor mehr Vertrauen haben als zu Ihrem Unterbewussten?

Auch in Ihrem Innern sind Kräfte vorhanden, die sich selbsttätig entfalten, sobald Sie Ihnen die Chance dazu geben. Fassen Sie Vertrauen zu Ihrem Unterbewussten, und Sie werden sehen, wie sich Ihre Einstellung zum Leben wandelt, wie sich Ihnen völlig neue Zukunftsperspektiven eröffnen.

Zur Verwirklichung eines Wunsches ist kein äußerer Kraftaufwand notwendig, sondern nur die richtige “innere” Konzentration.

Think Big Evolution

lothanius

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