Das Geheimnis der Reinkarnations-Therapie

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Die Vergangenheit wird lebendig

All das, was wir in der Kette unserer Inkarnationen gelernt haben, spiegelt sich in der Reife und dem Bewusstseinsstand wieder, mit dem ein Mensch jetzt geboren wird. Dadurch entstehen die Unterschiede in Intelligenz, Reife, Fähigkeiten usw.

Wie es mit der Erinnerung an frühere Leben bestellt ist, haben wir bereits zuvor besprochen. Alles Wissen ist im Kausalkörper vorhanden.

Die Zahl der Menschen und insbesondere der Kinder, die von sich aus einzelne Erinnerungen an frühere Inkarnationen besitzen, ist wesentlich größer, als allgemein vermutet wird. Leider werden solche Erinnerungen in unserer Gesellschaft aber häufig nicht erkannt oder als drohendes Anzeichen von Geisteskrankheit angstvoll verschwiegen und verdrängt.

Wie wir wissen, sind es ja gerade Kinder, die speziell in den ersten sechs bis sieben Lebensjahren noch häufig einen recht guten Zugang zur Vergangenheit haben. Diesbezügliche Erzählungen werden von den Eltern meist aus Angst und Unverständnis verboten.

Beim erwachsenen Menschen können auch plötzlich Erinnerungen an eine Vergangenheit auftauchen. Durch beliebige äußere Umstände oder Veränderungen erinnert er sich plötzlich meist bruchstückhaft an ein früheres Leben, an schon einmal erlebte Situationen. Vergangenheit und Gegenwart erfahren eine Vermischung, eine zeitliche Trennung ist nicht mehr möglich. Sogenannte Wahnvorstellungen und Halluzinationen können dadurch erklärt werden.

Wir stellen jetzt eine Behauptung auf, über die manche staunen werden:

Jede Krankheit, gleichgültig, ob psychisch oder körperlich, hat eine Ursache, und diese Ursache, kann auch in einer früheren (!) Inkarnation zu finden sein.

Das Schicksal ist nicht zufällig dem einzelnen zugeordnet, sondern resultiert aus den Wirkungen früherer Ursachen. Dies wurde ausführlich im Kapitel “Astrologie” erläutert.

Ein Ideal unserer Zeit ist die Verwirklichung einer umfassenden Gleichheit der Menschen, des gleichen Rechts und der gleichen Chancen für alle. Die Schaffung einer gleichen Welt ist unmöglich, sogar undenkbar, wenn man die Reinkarnationen des einzelnen berücksichtigt. Der Mensch ist ein Produkt seiner Vergangenheit, seiner Inkarnationen, er kann unmöglich einem anderen gleichen.

Ein wichtiges Ziel der Menschheit war es außerdem, Krankheiten zu heilen. Das normale “Verbinden der Wunde” reichte nicht aus, man suchte nach der “echten” Heilmethode. Da die Psychoanalyse noch wenig entwickelt war, langsam und unstetig arbeitete, und da auch von der früher die Gesellschaft dominierenden Kirche keine Hilfe auf medizinischem Gebiet kam, beschlossen einige Amateure, selbst neue Wege der Heilung zu suchen und zu erforschen.

Sie lösten sich von dem Status quo der Gesellschaft, von den festgefahrenen Lehren der Analytiker und Geistlichen, und beschäftigten sich mit Methoden der Heilung, die auch Laien anwenden können.

Einer dieser Revolutionäre war der Engländer L.E. Eeman. Bei seinen 1924 begonnenen psychoanalytischen Versuchen kam er zu einigen sehr interessanten Entdeckungen, die er schriftlich niederlegte. In Artikeln und Vorlesungen berichtete er über die “Myognosis”, ein von ihm so benanntes System zur Auffindung und Bekämpfung von Komplexen.

Seine Theorien umschlossen sogar die Religion und das Unterbewusste, weswegen seine Methode trotz weitreichender Erfolge von den akademisch geschulten Psychiatern abgelehnt und nicht beachtet wurde.

Mitte 1950 nahm der Kampf gegen die reaktionäre und langwierige Psychiatrie und die Psychoanalyse nach Freud neue Formen an.
Damals hatte sich die These durchgesetzt, dass die menschliche Psyche Komplexe in sich trägt, die den Großteil der geistigen Kräfte binden.

Wenn diese Komplexe entdeckt und erklärt werden könnten, käme es zu einer Befreiung der bisher gebundenen Geisteskräfte. Dem Menschen stünde dann ein weit größerer Teil seiner geistigen Kraft zur Verfügung.
Zwar waren die Berichte über die Heilmethode anfangs durchweg positiv, aber jetzt kamen Zweifel auf. Diese Methode hielt nicht ganz das, was sie versprach.

Man revidierte die Methode, die die Erinnerung an (oft sogar pränatale) Ereignisse als die Ursache von Komplexen ansah. Man suchte nun die Schuld für Komplexe und psychosomatische Erkrankungen in früheren Inkarnationen. Man glaubte, dass jedes Leben, das man zurückverfolge, immer noch eine Ursache für die Krankheit beinhalte.

Augenscheinlich ist, dass die Feststellung der wirklichen Krankheitsursache in früheren Inkarnationen äußerst schwierig ist Denn geht man bis zum Beginn zurück, kommt man schließlich beim Sündenfall an.

Die Regression

Die Regression (Rückführung in vergangene Leben) entspringt der Idee, jedem Menschen die Erinnerung an seine früheren Leben bewusst zu machen, ohne sich dabei der Hypnose zu bedienen. Hier zeigt sich das Problem der Hypnose: Der Hypnotiseur benutzt Suggestionen, die zu Schläfrigkeit und Müdigkeit führen. Damit bewirkt er jedoch das Gegenteil dessen, das als eigentliches Ziel angesehen wird: Den Menschen wacher und bewusster zu machen, ihn zu lehren, die Wirklichkeit immer deutlicher zu sehen.Dies aber ist gelungen.Denn die Regressionen finden bei wachem Bewusstsein statt.

So unglaublich es klingen mag: Bei vollem Bewusstsein wird die Versuchsperson in ihr früheres Leben zurückgeführt.

Betrachten wir nun kurz die Verfahrensweise, die jedoch keine Anleitung zu eigenen Versuchen darstellen soll. Die Regression beginnt, wie auch die Hypnose, mit einer kurzen Entspannung. Dadurch wird die Versuchsperson in einen meditativen Grundzustand geführt. Als Folge der Außenreizverarmung hört der Patient in sich selbst hinein.

Somit wird die Aufmerksamkeit von außen nach innen gepolt, ohne dass dabei Müdigkeit oder Schläfrigkeit eintritt. Innere Vorstellungen oder Bilder werden nun mit Hilfe des Theräpeuten geweckt, und die Versuchsperson lernt, diese anzuschauen und gleichzeitig darüber zu berichten.

So kurz die Erläuterung an dieser Stelle auch sein mag, so relativ einfach ist doch die Rückführung in frühere Leben. Betrachten wir nun aber den weiteren Verlauf der Therapie.

Empfängnis und Geburt

Nach kurzer Zeit, schon nach einigen Sitzungen, wird die Versuchsperson in die Vergangenheit geführt, bis sie den Zeitpunkt ihrer eigenen Geburt erreicht. Alles, was sich während dieser Zeit ereignet hatte, empfindet die Versuchsperson noch einmal. Ihre Sinne erleben alles zum zweiten Mal.

Nachdem nun die Geburt mehrmals “durchlaufen” und wiedererlebt wurde, geht man zurück zur Empfängnis. Die Versuchsperson ist bei ihrer Zeugung anwesend, ebenso wie sie bei ihrer Beerdigung anwesend sein kann. Sie sieht ihre zukünftigen Eltern, spürt den Geschlechtsverkehr und merkt, wie “eine Art Wirbel sie trichterförmig einsaugt”.

Wenn der Versuchsperson nun auch Geburt und Empfängnis bewusst geworden sind, ist auch die Zurückführung in ein früheres Leben möglich.

Sie kann das Leben in der entsprechenden Inkarnation verfolgen und durchlebt auch den Tod. Dadurch entsteht eine Aussöhnung mit dem Tod, er wird als Wechsel von einer Stufe zur anderen verstanden. Die Todesangst ist hinfällig, weil sie dem Wissen weicht. Angst zeigt immer den Mangel an Wissen.

Will man nun die Heilung einer bestimmten Krankheit erreichen, wird als Leitlinie das entsprechende Symptom verfolgt. Über viele Inkarnationen hinweg wird festgestellt, welche Situationen mit dem Symptom in Zusammenhang stehen.

Da dieses Kapitel nicht eine Anleitung zu Reinkarnations-Therapien darstellt, das Ergebnis nun in kurzen Worten:

Über alle Inkarnationen hinweg finden wir immer wieder ein “Urtrauma”, das als Symptom dienen könnte. Ein konkretes Ende der “Schuld” gibt es nicht – diesen Umstand umschreibt die Kirche mit dem Begriff der Erbsünde.

Hier nun noch in Kurzform einige grundlegende Fakten zur Reinkarnation und zur Reinkarnations-Therapie. Ein Mensch inkarniert nicht nur ein paar Mal, die Zahl seiner Vorleben ist fast nicht messbar. Atlantische Inkarnationen, die etwa 12.000 Jahre zurückliegen, gelten keineswegs als besonders alt. Versuchspersonen verlieren in der Regel immer die Angst vor dem Tod.

Ein Baby im Mutterleib kann alle Gespräche der Eltern und der Menschen in seiner Umgebung genauestens verfolgen (z.B. auch Gespräche über eine Abtreibung). Der Embryo hat noch Zugang zur Vergangenheit und zur Zukunft, er überblickt sein zukünftiges Leben in den wichtigsten Phasen, die Löschung des Wissens erfolgt mit dem ersten Atemzug.

Durch den Atemrhythmus ist der Mensch in die Polarität integriert. Symptomketten enden in der Erbsünde. Alles, was dem Menschen bewusst ist, kann niemals negative Auswirkungen haben. Die Auseinandersetzung mit der Schuld stellt deshalb für die Versuchsperson eine Erleichterung dar. Das Urproblem der Menschen ist das Streben nach Macht.

Die Bevölkerungszahl der Welt wird durch die Verkürzung oder Verlängerung der Zwischenphasen zwischen Tod und neuer Wiedergeburt gesteuert. Je kürzer die Zwischenphase, um so mehr Menschen leben auf Erden.

Geht eine Versuchsperson in frühere Inkarnationen zurück (wobei auch die jeweiligen Todesphasen erneut durchlebt werden), so nimmt sie automatisch Kontakt auf mit dem Jenseits und dessen Bewohnern.

Homosexualität basiert auf dem Wechsel des Geschlechts in Vor-lnkarnationen. Die Reinkarnations-Therapie hat ein Hauptziel: Der Versuchsperson aufzuzeigen, dass sie alles Leid selbst erzwungen hat.

So wird der Versuchsperson schließlich selbst die Möglichkeit gegeben, innerhalb der Regression auf Handlungen zu stoßen, die die Ursache für spätere Leidensketten sind. Glaubte die Versuchsperson bis zu diesem Zeitpunkt, ein “armes Opfer” des Schicksals zu sein, so erkennt sie jetzt, dass alle Wirkungen immer nur auf die eine Ursache zurückzuführen sind.

Die Konfrontation mit der Schuld während einer Regression geschieht wertfrei, sie wird als ein Lernschritt in die Betrachtung integriert. Man nimmt keine Last auf sich, sondern legt im Gegenteil eine Bürde ab. Die Versuchsperson fühlt sich danach in der Regel ungewohnt frei und erleichtert.

Durch das Erkennen und Verstehen der Vergangenheit erhält die Versuchsperson erstmals die Möglichkeit, die Vergangenheit abzulegen.

Sie wird jetzt nicht mehr verdrängt, sondern als Bestandteil der Entwicklung mit all ihren Vor- und Nachteilen anerkannt.

Think Big Evolution

lothanius

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