Das Geheimnis der Schicksalsbeeinflussung – Die hermetische Philosophie

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Ein ägyptischer Priester und Eingeweihter ging in die Geschichte ein: Hermes Trismegistos. Hermes selbst hat die Anleitung zur Ergründung der tiefsten Geheimnisse der Alchemie verfasst, diese aber mit ins Grab genommen. Alexander der Große fand auf einem seiner Kriegszüge dieses Grab und damit das Geheimnis. Ihm fielen die von Hermes Trismegistos niedergeschriebenen Wahrheiten aller Wahrheiten in die Hände, die auf grünen, orientalischen Korund geschrieben waren. Die Tafel ist schon seit geraumer Zeit verschollen, der Text aber ging unter dem Namen Tabula smaragdina in die Geschichte ein.

Die “Tabula Smaragdina” des Hermes Trismegistos

  1. Wahr ist es ohne Lügen, gewiss und auf das Allerwahrhaftigste.
  2. Dasjenige, welches unten ist, ist gleich demjenigen, welches oben ist: Und dasjenige, welches oben ist, ist gleich demjenigen, welches unten ist, um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges.
  3. Und gleich wie von einem einigen GOTT erschaffen sind alle Dinge, in der Ausdehnung eines einzigen Dinges. Also sind von diesem einzigen Dinge geboren alle Dinge in der Nachahmung.
  4. Dieses Dinges Vater ist die Sonne, dieses Dinges Mutter ist der Mond.
  5. Der Wind hat es in seinem Bauche getragen.
  6. Dieses Dinges Säugamme ist die Erde.
  7. All hier bei diesem einzigen Dinge ist der Vater aller Vollkommenheit der ganzen Welt.
  8. Desselben Dinges Kraft ist ganz beisammen, wenn es in Erde verkehrt worden.
  9. Die Erde musst du scheiden vom Feuer, das Subtile vom Dicken, lieblicher weise, mit einem großen Verstand.
  10. Es steiget von der Erden gen Himmel und wiederum
    herunter zur Erden und empfanget die Kraft der oberen und der unteren Dinge.
  11. Also wirst du haben die Herrlichkeit der ganzen Welt. Derobhalben wird von dir weichen aller Unverstand. Dieses einige Ding ist von aller Stärke die Stärkeste Stärke, weil es alle Subtilitäten überwinden und alle Festigkeiten durchdringen wird.
  12. Auf diese Weise ist die Welt erschaffen.
  13. Daher werden wunderliche Nachahmungen sein, die Art und Weise derselben ist hierin beschrieben.
  14. Und also bin ich genannt Hermes Trismegistos, der ich besitze die drei Teile der Weisheit der ganzen Welt.
  15. Was ich gesagt habe – von dem Werk der Sonnen, daran fehlet nichts, es ist ganz vollkommen.

Soweit der Urtext der Tabula smaragdina. Besonders interessiert uns an dieser Stelle die zweite These. Jedem ist die verkürzte Formel – wie oben, so unten – bekannt. Diese Aussage erklärt, dass alles im Universum den gleichen Gesetzen unterworfen ist. Paracelsus bezeichnete den Menschen als Mikrokosmos (griech., kleine Welt, in der Physik die Welt der Atome) und setzte ihn dem Makrokosmos (griech., große Welt, Natur, Weltall) gleich.

Die vorherrschenden Gesetze des Kosmos sind also überall identisch. Dies besagt auch schon das Wort “Kosmos”. Kosmos stammt aus dem Griechischen und bedeutet “Ordnung”. Die Ordnung im gesamten Kosmos. Die Größenverhältnisse sind allerdings für den menschlichen Geist kaum verständlich. Setzen Sie z.B. ein Atom neben ein Sonnensystem. Der Unterschied der räumlichen Ausdehnung ist nicht mehr vorstellbar.

Unabhängig davon ist aber eine andere Relation offensichtlich: Das Größenverhältnis von Sonne und Planeten entspricht dem des Atomes, dem Verhältnis von Atomkern und Elektronen. Wie oben, so unten. Wie unten, so oben. Jedes Atom bildet ein in sich abgeschlossenes Sonnensystem. Viele Moleküle bilden eine Milchstraße, noch mehr von ihnen eine Galaxie. Viele Galaxien wiederum bilden z.B. einen Hammer, ein Radiogerät oder einen Menschen. Alle Dinge im Kosmos unterliegen den gleichen Gesetzen, unabhängig von der jeweiligen Größenordnung.

Das Geheimnis der Schicksalsbeeinflussung – Der kosmische Aufbau des Menschen

Das Gehirn als “Transformator”

Auf den nächsten Seiten beginnen wir mit der Erläuterung des kosmischen Aufbaus des Menschen. Erstmals wird dieses kompakte Wissen in so umfassender Form dargestellt. Wir beginnen, das Geheimnis der “Eingeweihten” zu lüften. Zunächst so weit, wie die “Geheimnisse” praktisch nutzbar sind.

Denn das Ziel dieses Programmes besteht nicht in der Abhandlung von unzähligen Theorien, sondern in der praktischen Anwendung der kosmischen Kräfte. Gelingt es Ihnen, durch diese Kräfte im täglichen Leben erfolgreicher zu werden, so ist das Ziel erreicht.

Beschäftigen Sie sich nun mit der genauen kosmischen Aufgliederung des Menschen. Natürlich ist noch nicht all zu viel zu erkennen und zu verstehen, da wir erst am Anfang unserer Betrachtung stehen.

Wir sehen zunächst das menschliche Gehirn, das sich durch die verschiedenen Sinne in der physischen Welt zurechtfindet. Das Gehirn ist der Gegenstand, mit dem sich der Mensch in der physischen Ebene bewegt. Durch verschiedene Arten von Nervensystemen wird so der gesamte Körper über das Gehirn kontrolliert.

Der physische Körper mit seinen Sinnen und dem Gehirn bewegt sich in der physischen Ebene. Ein physischer Körper ist für den Menschen schon deshalb wichtig, damit er nicht mit seiner Umwelt, in der er sich bewegt, zusammen stößt.

Hätte der Mensch keinen physischen Körper, so könnte er auf dieser Ebene nicht lernen. Dennoch ist das Gehirn nur eine Art Transformatorstation zur nächsthöheren Ebene. Das Schema ist gleichzusetzen mit dem der Stromübertragung.

Hochspannung 20.000 Volt –>  Transformator  –> erst jetzt praktisch nutzbar…

(kosmischer Körper)   –>   (Gehirn)    –>  (physischer Körper)

Erst durch den Transformator (Gehirn) wird die kosmische Energie in der physischen Ebene nutzbar. Bereits daran ist leicht zu erkennen, dass etwaige Fehler bei der “Hochspannungsübertragung” gravierende Änderungen im normalen “Leitungsnetz” zur Folge haben.

Mit anderen Worten: Stimmt etwas mit dem kosmischen Körper nicht, dann wird der physische Körper entsprechend reagieren, er wird beispielsweise erkranken. Es kommt also sehr darauf an, den kosmischen Körper in Ordnung zu halten und ihn entsprechend seinen Bedürfnissen zu pflegen.

Problematisch wird es dann, wenn der Mensch seinen kosmischen Körper nicht kennt. Dies soll die Aufgabe der folgenden Einheiten sein: Einen immer besseren Zugang und ein immer tieferes Verständnis für den kosmischen Aufbau des Menschen zu erhalten.

Dadurch ist eine Auswirkung in der physischen Ebene automatisch gewährleistet. Das Ergebnis: Ein wacher Geist, eine ausgeglichene Seele und ein gesunder Körper.

Die physische Ebene

Die Sinne

Gehirn

Membran = Frequenzfilter

Oberbewusstsein = Das Ego

Der “freie” Wille = Das Denken

Wie es zu sein scheint = Ätherkörper = Bedürfnis

Der Dichte-Körper

Jeder Versuch einer Weiterentwicklung muss zwangsläufig beim Physischen anfangen. Diese Ebene nehmen wir mit unserem Körper wahr. Wir wissen aus einem früheren Kapitel, dass 99,999 Prozent aller Materie aus “nichts” besteht, das Erscheinungsbild eines Gegenstandes aber durch die kreisenden Elektronen entsteht. Wir nehmen also Materie durch Materie wahr.

Unsere Augen haben natürlich den gleichen Aufbau wie jede andere Materie, auch sie bestehen letztlich aus Zellen, Molekülen, Atomen, Elementarteilchen und Energiequanten.

Alles aber, was erschaffen wurde, sowohl im Makrokosmos wie im Mikrokosmos, ist durch die Wirkungen der Elemente zustande gekommen.

Welche Bedeutung die einzelnen Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde haben, wissen wir inzwischen. Diese vier Elemente sind aus dem Ätherprinzip, dem Akasha, hervorgegangen.

Bekanntlich hat das Feuer die Grundeigenschaft der Expansion. Diese Eigenschaft können wir bildlich als “elektrisches Fluid” (lat. Fluidum: Die von einem Gegenstand ausstrahlende geistige Wirkung) bezeichnen. Wir konzentrieren uns hierbei nicht so sehr auf die grobstoffliche Elektrizität, obwohl diese aufgrund des Analogiegesetzes prinzipiell das gleiche Verhalten zeigt.

Apas, das Wasserelement, ist die natürliche Einschränkung des Feuers. Da dieses Element die Grundeigenschaft der Zusammenziehung in sich trägt, ist aus ihm das magnetische Fluid hervorgegangen.

Das Feuerprinzip könnte nicht allein bestehen, wenn es seinen Gegenpol, das Wasserprinzip, nicht bereits in sich trüge. Wir wissen ja, dass durch willkürliche Umpolung aus Magnetismus Elektrizität und auf mechanische Art und Weise wiederum aus Elektrizität Magnetismus entstehen kann.

Jede Kraft lässt sich in die andere beliebig umwandeln.

Nehmen wir ein Beispiel: Das Licht. Geschaffen aus dem Feuerprinzip (jedes Feuerelement lässt sich in Licht umwandeln und umgekehrt), ist sein Gegensatz die Dunkelheit. Diese ist aus dem Wasserprinzip entstanden. Ohne die Dunkelheit wäre das Licht nicht nur nicht erkennbar – es gäbe ohne die Dunkelheit überhaupt kein Licht.

Wir sehen an diesem Beispiel deutlich, dass das Licht und die Dunkelheit aus dem Wechselspiel zweier Elemente, nämlich dem des Feuers und des Wassers, entstanden sind. Dieses Wechselspiel finden wir in allen Bereichen. Das Luftprinzip hat die Aufgabe, das elektrische Fluid des Feuers und das magnetische Fluid des Wassers im Körper zu regulieren und im Gleichgewicht zu halten. Es wird deshalb als das neutrale oder vermittelnde Element bezeichnet.

Das Erdprinzip ist wie das Lichtprinzip kein eigentliches Element, es ist vielmehr aus der Wechselwirkung der drei erstgenannten Elemente entstanden. Durch seine spezifische Eigenschaft der Erstarrung schließt es alle drei Elemente in sich ein. Erst dadurch bekamen die Elemente Feuer, Wasser und Luft eine Form. Raum, Masse, Gewicht und Zeit entstanden. Das Erdprinzip kann als vier poliger Magnet bezeichnet werden. Das Fluid in der Polarität des Erdelementes ist elektromagnetisch.

So wie jede Materie der physischen Ebene aus den Wirkungen der Elemente entstanden ist, gilt gleiches auch für den Körper. Das Erscheinungsbild des Körpers, sein Gesundheitszustand!, hängt von dem richtigen Funktionieren der Elemente ab. Schönheit und Gesundheit hängen ab von der vollkommenen Harmonie der im Körper arbeitenden Kräfte in bezug auf die Grundeigenschaften der Elemente.

Eine unserer dringlichsten Aufgaben muss also ein Ausgleich der Elemente in unserem Körper sein. Erst wenn wir auf dieser Ebene eine Harmonie herstellen konnten, steht uns der Weg zu höheren Ebenen frei.

Betrachten wir deshalb die Aufgaben, welche die Elemente in unserem Körper wahrnehmen.

In der Hauptsache sind dies: AUFBAU ERHALTUNG ZERSETZUNG.
Wie wir zwischenzeitlich schon ermessen können, fällt dem positiven oder aktiven Teil der Elemente der AUFBAU zu. Den ERHALTENDEN oder AUSGLEICHENDEN Teil bewirkt der verbindende Teil der Elemente, also das Neutrale. Für die ZERSETZUNG ist natürlich der negative Teil der Elemente zuständig.

Dem Feuerprinzip fällt also in der positiven Form der Aufbau zu, in der negativen Form der Zerfall. Das Wasserprinzip ist in der aktiven Form für den Aufbau, in der negativen Form für die Zersetzung aller Flüssigkeiten im Körper zuständig. Das elektrische Fluid des Feuers und das magnetische Fluid des Wassers im Körper zu regulieren und im Gleichgewicht zu halten, ist die Aufgabe des Luftprinzips.

Die Einwirkungen der drei ersten Elemente zusammenzuführen, ist die Aufgabe des Erdelementes. In seiner positiven Auswirkung ist es aufbauend und stärkend, in seiner negativen zersetzend und schwächend. Das gesamte Wachstum wie auch das Altern des Körpers unterliegt dem Erdelement.

Das Ätherprinzip ist in sehr grobstofflicher Form im Blut und im Samen und im gegenseitigen Wirken dieser zwei Elemente im Lebensstoff verborgen. Damit wird ersichtlich, woraus der sogenannte “Lebensmagnetismus” des Körpers besteht. Das Feuerelement erzeugt das elektrische, das Wasserelement das magnetische Fluid.

Natürlich haben beide Fluida zwei Polstrahlungen, den aktiven und den passiven Pol. Und die gegenseitigen Einwirkungen und Wechselbeziehungen der vier Polstrahlen gleichen einem
VIERPOLIGEN MAGNETEN. Dem “Lebensmagnetismus” eines Körpers.

Dieses elektromagnetische Fluid lässt sich in Stärke und Wirkungskraft vermehren oder vermindern. Durch bestimmte Übungen sowie die richtige innere Einstellung und die genaue Berücksichtigung der kosmischen Gesetze lassen sich große Wunder vollbringen. In den Übungsteilen unseres Programms werden wir noch ausführlich darauf eingehen.

Wenden wir aber unsere Aufmerksamkeit zunächst einem weiteren sehr interessanten Wirkungsfeld der Elemente zu: Der Nahrungsaufnahme. In jeder Form von Nahrung sind die vier Elemente in einer bestimmten Mischung enthalten. Nach der Nahrungsaufnahme bleiben die Elemente durch einen chemischen Prozess unserem Körper erhalten. Es erfolgt in Zusammenhang mit dem Atmen ein Verbrennungsprozess.

Auf diese Weise wird der Körper durch ständige Zufuhr von Nahrung und eingeatmeter Luft am Leben erhalten, das heißt, die Voraussetzungen für Aktivität sind gegeben. Der Körper ist handlungsfähig. Dass eine abwechslungsreiche und vielseitige Ernährung notwendig ist, versteht sich von selbst. Luft und Nahrung müssen den körperlichen Bedürfnissen entsprechend verarbeitet und genutzt werden können. Fehlt die Zufuhr eines bestimmten Elements, so entsteht eine Disharmonie.

Nachfolgend können wir sehen, welche Reaktionen im Körper hervorgerufen werden, sobald ein bestimmtes Element überwiegt:

Bei zuviel Feuer – Durst
Bei zuviel Luft – Hunger
Bei zuviel Wasser – Kälte
Bei zuviel Erde – Müdigkeit

Fehlt ein bestimmtes Element, so zeigen sich folgende körperliche Reaktionen:

Bei zu wenig Feuer – Ein Verlangen nach Bewegung und Tätigkeit

Bei zu wenig Wasser – Stärkerer Ausscheidungsprozess

Bei zu wenig Luft – Maßhalten bei jeglicher Nahrungsaufnahme ist geboten

Bei zu wenig Erde – Stärkeres Geschlechtsleben, auch schöpferisches Wirken

Wir sehen also, wie wichtig ein ausgewogenes Verhältnis der Elemente ist. Herrscht das eine oder andere Element vor, oder wurde ein Element zurückgedrängt, so muss diese Störung des Gleichgewichts durch eine Regulierung der Nahrungszufuhr wieder ausgeglichen werden. Seit jeher sind diverse Diät-Kuren bekannt.

Besteht eine größere Disharmonie der Elemente, so können wir bereits von einer Erkrankung sprechen. Hier ist es allein mit einer Regulierung der Nahrungsaufnahme nicht mehr getan. Auf die einzelnen Verfahren zur Heilung brauchen wir hier nicht näher einzugehen, wichtig ist zunächst nur die Feststellung, dass alle Heilverfahren dazu dienen, eine vollkommene Harmonie der Elemente wiederherzustellen.

Nach der Erkenntnis, dass das Funktionieren des Körpers von dem Gleichgewicht der Elemente abhängig ist, können wir aufgrund der hermetischen Philosophie interessante weiterführende Schlüsse ziehen.

Wie oben, so unten. Was für den Körper des Menschen gilt, also für den Mikrokosmos, gilt selbstverständlich auch für den Makrokosmos. Alle Materie – ob Mensch oder Tier, ob Pflanze, Stein oder Staub -unterliegt den gleichen Gesetzmäßigkeiten.

Der Äther-Körper

Gehen wir nun zu dem “Geheimwissen” über. Zunächst eine grundsätzliche Frage: Wer bin ich eigentlich? Bin ich mein Körper? Mein Fuß? Mein Arm? Mein Gehirn? Oder gibt es darüber hinaus noch etwas anderes? Dies sind Fragen, die sich jeder Mensch schon einmal gestellt hat.

Versuchen wir, darauf eine Antwort zu geben. Wenn wir uns mit dem Mikrokosmos, dem Menschen, beschäftigen, fällt uns zunächst der Körper ins Auge. Wir wissen, dass er aus Materie, also zu 99,999 Prozent aus “NICHTS” besteht. Sind wir dann vielleicht dieses 0,001 Prozent “ETWAS”? Veranschaulichen wir uns nochmals die Frage: “Bin ich mein Körper?”

Legen Sie Ihre rechte Hand auf ein Blatt Papier. Betrachten Sie Ihre Hand. Heben Sie nach einigen Sekunden den Arm hoch, und legen Sie ihn wieder auf das Blatt Papier.

Damit können wir bereits zwei Feststellungen treffen: Der Arm können Sie nicht sein. Denn wenn Sie der Arm wären, wie könnten Sie sich dann von außen betrachten? Und zweitens: Sie haben die Befehlsgewalt über Ihren Arm! Ihrem Befehl “Hochheben” hat er gehorcht. Sie befehlen, der Arm ist lediglich der Befehlsempfänger.

Mit dem gesamten Körper verhält es sich ebenso. Sie geben die Befehle, er gehorcht. Ihr Körper mag ein Teil von Ihnen sein, ursächlich aber ist nicht er, sondern SIE.

Ein weiterer Beweis:

Der Körper besteht aus zusammengesetzten Elementen. Vom Energiequanten bis zum Molekül, bis zur einzelnen Zelle und darüber hinaus. Wer befehligt diese Trilliarden von Atomanhäufungen? Der Körper selbst? Nein, denn was geschieht nach dem ‘Tod” eines Menschen: Sein Körper verwest. Alle chemischen Bestandteile, jedes einzelne Molekül, jedes Atom, geht seiner eigenen Gesetzmäßigkeit (seinem eigenen Willen) nach und unterwirft sich nicht mehr dem umfassenden Konzept.

Das heißt: Im Falle des Todes fehlt dem Körper der Koordinator, nämlich das tatsächliche ICH des Menschen.

Eine weitere faszinierende Schlussfolgerung ist uns damit möglich: Beim Tod eines Menschen verschwindet auf der materiellen physischen Basis nichts! Und trotzdem geht der Koordinator der Materie, wie an der Verwesung ersichtlich, verloren!

Das heißt: Die gesuchte Instanz, das tatsächliche “ICH” des Menschen, kann nicht materieller Natur sein! Was auch nur zu verständlich ist, da Materie schwerlich die Fähigkeit haben kann, irgendeine andere Materie zu koordinieren, wenn sie selbst aus der gleichen Substanz besteht.

Das wahre “ICH” also muss auf einer anderen Ebene als der materiellen physischen Ebene zu suchen sein. Hierüber sollten wir einige grundsätzliche Überlegungen anstellen.

Alle Religionen haben eines gemeinsam: Sie gehen von der Existenz einer höheren Welt aus. Nehmen wir als Beispiel den bekanntesten Fall, die christliche Religion. Hier wird grob unterschieden zwischen Erde, Himmel und Hölle. Wo aber ist dieser Himmel zu suchen? Hoch droben heißt es. Über den Wolken? Im Weltall? Im benachbarten Sonnensystem oder in der fernen Galaxis? Wir sehen, daß wir mit der Vorstellung “oben” nicht sehr weit kommen. Eine bestimmte Höhe wird in der christlichen Lehre damit auch kaum gemeint sein.

Vielmehr ist dabei an eine höhere “Ebene” gedacht, eine Welt, die “über” der materiellen steht. Aus einem früheren Kapitel wissen wir, dass Materie letzten Endes nur Energie, Elektrizität, Schwingung ist.

In diesem Schwingungsbereich spielt sich, vereinfacht gesagt, unser physisches Leben ab. An unseren physischen Bereich schließen sich aber noch weitere Frequenzbereiche an.

Diese sind:

Höhere Ebene

Physische Ebene = Gamma- Strahlen, Röntgen- Strahlen, Sichtbares Licht, Rundfunk, Tonfrequenzen…

Wie die Ebene(n) konkret aussieht (aussehen), werden wir noch ausführlich besprechen. Wichtig ist für uns zunächst, zu verstehen, dass diese beiden Ebenen ineinander existieren.

Ein Beispiel:

Mit Ihrem Radiogerät können Sie unzählige verschiedene Frequenzen einstellen. Diese verschiedenen Frequenzbereiche sind nicht unter- oder übereinander im Raum vorhanden, sondern ineinander. Das heißt: Der gleiche Raum kann sowohl von einer Frequenz von 10 Hz (10 Hz = 10 Schwingungen pro Sekunde) als auch von einer Frequenz von 100 Hz ausgefüllt sein. Beide Frequenzen füllen den gleichen Raum aus, ohne sich der jeweils anderen aber “bewusst” zu sein.

Die “Bewusstmachung” der jeweiligen Frequenz ist davon abhängig, ob ein Empfänger-Quarz (Schwingungskreis zur Auswahl der Frequenzen) vorhanden ist, der auf die jeweilige Frequenz anspricht. Auf die Frequenz ansprechen, heisst mit anderen Worten, im selben Rhythmus mitschwingen.

Zwei verschiedene Frequenzebenen können also gleichzeitig im selben Raum nebeneinander oder besser gesagt ineinander existieren, ohne gegenseitig von sich zu wissen. Schon in der Bibel steht, dass Gott überall ist. Er durchdringt alles, weiß alles, hört alles, sieht alles. Er sieht in die Herzen der Menschen. Er ist in uns. Durch das Wissen um die verschiedenen nebeneinander existierenden Frequenzebenen können wir erst die wahre Bedeutung dieser Worte erkennen.

Natürlich unterscheidet sich die “höhere” Ebene von der physischen nicht nur um einige wenige Hertz. Um eine bessere Vorstellung von diesen riesigen Schwingungsunterschieden zu bekommen, wollen wir uns folgendes Beispiel verdeutlichen.

Das Beispiel:

Sie erinnern sich an den Aufbau eines Atomes, an den Atomkern sowie die ihn auf bestimmten Bahnen umkreisenden Elektronen. Die Elektronen umkreisen den Atomkern so schnell, dass sie nicht mehr eindeutig wahrnehmbar sind. Wir sprechen deshalb von Elektronenwolken.

Würde man ein Atom in gigantischem Stile vergrößern, dann würden wir ein Sonnensystem wie das unsere erhalten. Wir brauchen nur ein Atom mit neun Elektronen zu nehmen und es zu vergrößern. Wir wissen, dass das Größenverhältnis Atom – Elektronen und Sonne – Planeten gleich ist.

Gewaltig aber ist:

  1. a) der Größenunterschied
  2. b) der Zeitunterschied
  3. a) Es übersteigt das menschliche Vorstellunsgvermögen, sich ein Atom neben einem Sonnensystem vorzustellen.
  4. b) Würden wir das Atom nur vergrößern, würde die Geschwindigkeit der Elektronen (Planeten) gleich bleiben. Stellen Sie sich die Geschwindigkeit z.B. der Erde um die Sonne so groß vor, dass die Erde nicht mehr oder nur noch schemenhaft erkennbar wäre (denken Sie an unser früheres Ventilator-Beispiel). Unsere Erde benötigt aber ein ganzes Jahr für eine einzige Umkreisung!

Es reicht also nicht, nur zu vergrößern oder zu verkleinern, auch eine völlig neue Zeitrelation ist notwendig. Stellen Sie sich vor, bei dem vergrößerten Atom gäbe es auf einem Elektron (auf einem Planeten) Leben, vergleichbar dem der Menschen auf der Erde. Stellen Sie sich weiter vor, der Zeitraum einer Atomkern-(Sonnen-)Umkreisung wäre für die Bewohner vergleichbar mit dem Zeitraum eines Erdenjahres.

Die durchschnittliche Lebenserwartung würde auf diesem Planeten wie bei uns 75-80 Jahre (also 75-80 Atomkern-Sonnen-Umkreisungen) betragen. Jetzt haben wir dieses Atom, diese Welt, zwar vergrößert, aber ohne die entsprechende Zeitrelation herzustellen! Die Elektronen (Planeten) umkreisen den Atomkern (Sonne) noch mit der ursprünglichen Geschwindigkeit. Obwohl also das Atom so groß wäre wie unser Sonnensystem, würden die Elektronen den Atomkern so schnell umkreisen, dass wir als Betrachter diese gar nicht mehr wahrnehmen könnten.

Da der Elektronen-Welt-Bewohner aber nur 80 Lebensjahre (= 80 Umkreisungen) alt wird, wäre für uns dessen Leben aufgrund dieser völlig verschiedenen Zeitrelation überhaupt nicht mehr wahrnehmbar. In unserem Zeitbegriff würde dessen 80-jähriges Leben vielleicht nur ein Millionstel Sekunde ausmachen.

So phantastisch dies auch alles klingen mag: Die Relation Sonne – Planeten und Atomkern – Elektronen ist tatsächlich gleich. Und bedenken Sie, was auch schon Hermes wusste: Wie oben, so unten. Wie unten, so oben. Auch in diesem Falle.

Mit diesem Beispiel ist deutlich geworden, wie groß die Unterschiede in den Schwingungsbereichen sein können. Es handelt sich also nicht nur um eine etwas höhere oder tiefere Frequenz – ganze Welt- und Zeitebenen verschieben sich vielmehr. Wenn Sie z.B. dieses Blatt betrachten, sollten Sie bedenken, wieviele Sonnensysteme, Milchstraßen und Galaxien notwendig sind, um den Eindruck dieses “festen” Blattes zu erzeugen. Damit entsteht eine völlig andere Relationsebene.

Dies sollten wir uns immer vor Augen führen, wenn wir von anderen Ebenen sprechen -zwar sind sie unserer Ebene analog (wie oben, so unten), doch handelt es sich in der Relation um “völlig verschiedene Welten”.

Betrachten wir nun zunächst die uns nächstliegende Schwingungsebene – die Ebene des Äther-Körpers. Wir müssen ausgehen von der für uns erfahrbaren physischen Ebene. Beschäftigen wir uns deshalb zunächst mit unserem Körper. Erst wenn wir unseren physischen Körper bewusst empfinden, sind wir auch in der Lage, den nächsthöheren, den Äther-Körper, wahrzunehmen.

Prinzipiell haben wir zwei Möglichkeiten, unseren physischen Körper wahrzunehmen:

  1. a) von außen durch die Augen
  2. b) von innen durch das Gefühl

Der überwiegende Teil der Menschheit nun kennt den Körper nur von außen. Man betrachtet lediglich die Oberfläche, z.B. mit Hilfe eines Spiegels. Das heisst, man kann den Körper so sehen, wie er auch für andere Menschen sichtbar ist. Schließt man die Augen, so verschwindet er.

Trotz geschlossener Augen ist der Körper dennoch durch ein inneres Gefühl wahrnehmbar. Dieses innere Gefühl ist grundverschieden vom äußeren Aussehen. Die Oberfläche z.B. eines Armes kann jeder Mensch betrachten, sie wird allen gleich erscheinen. Anders aber verhält es sich mit dem inneren Gefühl. Dieses ist immer eine individuelle Erfahrung.

Jeder kann sich selbst von innen heraus wahrnehmen, nie aber ein Außenstehender dieses persönliche Gefühl empfinden.

Legen Sie wieder Ihre Hand auf ein Blatt Papier.

Betrachten Sie die Hand. Versuchen Sie nun, die Hand von innen heraus wahrzunehmen. Lernen Sie das innere Gefühl Ihrer Hand kennen. Sie können die Augen schließen. Tasten Sie Ihre Hand von innen her ab, erfühlen Sie sie. Dieses innere Gefühl des Körpers kennenzulernen, ist der Weg zum Kennenlernen des zweiten Körpers, des Äther-Körpers.

Dieses innere Gefühl zu schulen, ist der Zweck der Übung – Das innere Gefühl des Körpers. Lernen Sie das innere Gefühl der Liebe kennen.

Das innere Gefühl des Körpers

Das Ziel dieser Übung besteht darin, neben dem äußeren Eindruck des Körpers auch dessen inneres Gefühl kennen zu lernen. Erst mit dieser Erfahrung lernen wir auch den zweiten Körper, den Äther-Körper, kennen. Machen Sie sich deshalb zunächst mit Ihrem physischen “Innenleben” vertraut.

Legen Sie sich auf Ihr Bett, oder setzen Sie sich bequem in einen Stuhl. Entspannen Sie sich. Denken Sie einige Minuten an Ruhe, Harmonie, Entspanntheit und Frieden. Alles lockert und entspannt sich.

Verlegen Sie nun Ihr Bewusstsein in Ihren Körper hinein. “Fühlen” Sie Ihren Körper von innen her. Lernen Sie die verschiedenen inneren Gefühle kennen. Jede Situation hat ihr eigenes Gefühl. So unterscheidet sich das innere Gefühl der Liebe grundlegend von dem Gefühl des Hasses. Versuchen Sie, diese Gefühle nachzuvollziehen. Lernen Sie, die verschiedenen Gefühle zu “erfühlen”. Unterscheiden Sie das jeweilige innere Gefühl nach Schönheit und Hässlichkeit. So wird Liebe das Gefühl von Schönheit erwecken, Hass, Neid und Eifersucht aber das Gefühl von Hässlichkeit.

Jede Gemütsverfassung hat ihr eigenes Gefühl. Nehmen Sie das innere Gefühl bei Trägheit wahr, das innere Gefühl bei Aktivität, bei Wut, Schläfrigkeit und all den anderen Gemütsverfassungen. Lernen Sie die Welt neu kennen, neu deuten – durch das innere Gefühl. Wenn Sie den ersten Körper mit all seinen Empfindungen kennen, tritt automatisch der zweite hervor.

Oder das Gefühl des Hasses. Jede Gemütsverfassung erzeugt ein anderes inneres Gefühl. Aktivität ein anderes als Trägheit. Wut ein anderes als Verständnis. Toleranz ein anderes als Egoismus.

Wenn Sie den ersten Körper durch und durch kennen, tritt automatisch der zweite hervor – der ätherische Körper.

Wir können also zusammenfassen, dass der dichte physische Körper die Aufgabe hat, mit der physischen Welt in Verbindung zu treten. Er besitzt denselben Aufbau, besteht also aus festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen.

Neben dem dichten Körper gibt es aber einen weiteren Körper, der ebenfalls der physischen Ebene zugerechnet wird:

DEN ÄTHER-KÖRPER

Dieser Äther-Körper ist ein Doppelgänger des physischen Körpers, er setzt sich jedoch aus wesentlich feineren Schichten zusammen. Wie wir bereits erläutert haben, befindet sich dieser Körper nicht links oder rechts von uns, nicht unter oder über uns – er ist in uns. Beide Schwingungsebenen existieren ineinander.

Der Äther-Körper hat genau dieselbe Form wie der physische Körper, im Gegensatz zu diesem aber ist er nicht fest. Der Stoff, aus welchem sich der Äther-Körper zusammensetzt, besteht aus feineren Schichten. Man könnte diesen Körper als Rauch bezeichnen, mit violett-grauer oder blau-grauer Färbung. Er ist dem Rauch ähnlich, jedoch nicht transparent.

Aufgrund dieser Intransparenz kann man den Äther-Körper nur von außen betrachten. Man kann ihn jederzeit durchdringen, sehen kann man ihn aber nur von außen. Dieser zweite Körper hat einige fundamentale Fähigkeiten. So kann er sich z.B. in der Meditation vom physischen Körper lösen. Für den Meditierenden entsteht dann der Eindruck der Schwerelosigkeit. Die Gravitation wird aufgehoben.

Mit diesem Gefühl der Freiheit, dem Gefühl der Nicht-Abhängigkeit von der physischen Welt, machen so manche Sekten ein großes Geschäft. Sie versprechen, ihren Schülern das “FLIEGEN” beizubringen, vergessen aber hinzuzufügen, dass dieses schwerelose Gefühl nur auf den ätherischen Körper zutrifft. Öffnet man aber die Augen, so sieht man, dass man auf dem Boden sitzt. Man weiß auch, dass man dort die ganze Zeit über war. Das Gefühl, nach oben entschwebt zu sein, entstammt dem Äther-Körper.

Ein weiterer wesentlicher Bereich des ätherischen Körpers ist der der Hypnose. In der Hypnose wird dieser Körper aktiviert. Suggestionen wirken direkt auf den zweiten Körper. Klare, eindeutige Suggestionen beeinflussen den Äther-Körper. So wird z.B. eine Suggestion “Hoffentlich verschwindet mein Kopfweh” keine Wirkung zeigen, die richtige Suggestion wäre “Mein Kopfweh ist verschwunden” oder noch besser “Ich habe wieder einen klaren Kopf”.

Man weiß von Medizinstudenten, dass diese oft die Krankheiten bekommen, welche sie gerade behandeln. Wenn z.B. Schnupfen besprochen wird, finden viele die Symptome plötzlich bei sich selbst. Dies rührt daher, dass bei einer intensiven Beschäftigung mit der Krankheit ein Suggestionsklima erzeugt wird, das auf den Äther-Körper einwirkt. Es wird z.B. der Schnupfen “projiziert”, er wird künstlich erzeugt.

Durch Hypnose werden einige positive Erfolge erzielt. So kann man z.B. durch entsprechende Suggestionen eine Operation schmerzfrei vornehmen, Geburten sind ohne Geburtswehen möglich. Von dem Schaustellerkunststück (die Suggestion, eine Zitrone sei süß wie eine Nektarine – ein Kunststück, das die meisten von uns schon einmal gesehen haben) bis zur Suggestion im großen Stil (die Suggestion einer Lähmung oder einer Blindheit) bleibt die Methode die gleiche: In tiefer Trance wird der Äther-Körper beeinflusst.

Die vielfältigen Möglichkeiten, die die Beeinflussung des Äther-Körpers bietet, werden in erheblichem Maße auch von der Werbung genutzt. Man versucht auch in diesem Bereich, durch bestimmte Suggestionen bestimmte Wirkungen herbeizuführen.

Wir wollen dies an einem Beispiel verdeutlichen:

Jeder Kinofilm besteht aus einer Unzahl von einzelnen Bildern, die aneinandergereiht wurden. Wir selbst sind außerstande, diese einzelnen Ausschnitte wahrzunehmen, für uns stellt sich die Abfolge der Einzelbilder vielmehr als ein Bewegungsablauf, als ein “bewegtes” Bild dar.

Der Film wird gewöhnlich mit einer Geschwindigkeit von 24 Bildern pro Sekunde abgespult. 24 Bilder, die in unserer optischen Wahrnehmung zu einem einzigen Abbild zusammenschmelzen. Es lag nahe, dass sich die Werbeindustrie darüber Gedanken machte, ob der Mensch aufgrund seiner eingeschränkten optischen Wahrnehmung nicht manipulierbar sei.

Ziel war es, den Menschen zu beeinflussen, ohne dass er sich dieses Beeinflussungsversuches überhaupt bewusst werden konnte. Denn niemand kann unterscheiden, ob er in einer Sekunde 22, 23 oder 24 Bilder sieht. Niemand kann beurteilen, ob eines dieser Einzelbilder einen anderen Gegenstand oder eine andere Szene darstellt als die übrigen 23 Bilder.

Aus diesem Grunde ersetzte man das vierundzwanzigste Bild durch die Abbildung eines Werbeobjektes. Man bediente sich einer Werbung, die für den Menschen überhaupt nicht wahrnehmbar war.

Das Resultat war verblüffend: Während es üblicherweise so war, dass die Kinobesucher in den Pausen eine Reihe von verschiedenen Erfrischungen und Genussmitteln zu sich nahmen, geschah es nach der “geheimen” Werbung für ein bestimmtes Genussmittel (die entsprechende Darstellung war in den normalen Film eingefügt worden), dass dieser Artikel in der ersten Pause reißenden Absatz fand. Alle Besucher spürten plötzlich das Verlangen, ausgerechnet diese Süßigkeit zu konsumieren – die anderen Genussmittel wurden praktisch überhaupt nicht mehr beachtet.

Dieses Beispiel zeigt uns, dass Wahrnehmungen, die nicht bewusst erkannt werden können, dennoch eine große suggestive Wirkung auf den Menschen ausüben können. Sie rufen Gefühle hervor und beeinflussen bestimmte Handlungen, ohne dass sich der betreffende Mensch über diesen Zusammenhang im klaren wäre. Der Äther-Körper wurde vor dem physischen Körper geschaffen.

Während der pränatalen Entwicklung gestaltet sich der physische Körper nach dem ätherischen Vorbild. Entscheidend ist: Zu erkennen, dass wir durch Beeinflussung des Äther-Körpers unseren physischen Körper grundlegend gestalten können. Voraussetzung ist natürlich eine einwandfreie Programmierung.

Auch in diesem Punkt können wir wieder sehen, wie entscheidend eine Kontrolle der Gedanken ist. Denn: Wie soll eine Beeinflussung erfolgreich sein, wenn das Ziel der Beeinflussung nicht klar beschrieben werden kann? Das Problem des heutigen Menschen ist diese Ziellosigkeit. Er lässt sich treiben im Strom der Massen und Meinungen und wundert sich dann auch noch, wenn er unglücklich und unzufrieden ist.

Wie im negativen Bereich ist aber auch eine Beeinflussung im positiven Bereich möglich. Durch Autosuggestion ist die Ausmerzung von Schwächen möglich und der Aufbau neuer Fähigkeiten. Harmonie und Frieden haben in einer ausgeglichenen Seele ihren Ursprung.

Wenn Sie den ätherischen Geist verändern, verändert sich alles. Was. Sie, sich aus tiefstem Herzen wünschen, das geschieht auch. Natürlich hat nicht nur unser Körper einen ätherischen Doppelgänger. Jedes Tier, jede Pflanze, jeder Stein hat sein ätherisches Ebenbild.

Wie der physische Körper seine spezielle Aufgabe hat, so können wir dem Äther-Körper eine bestimmte Aufgabe zuschreiben. Aufgabe des physischen Körpers ist es, uns Bewegungen in der physischen Ebene zu ermöglichen. Erst dadurch kommen wir auf der materiellen Ebene zurecht.

Stellen Sie sich vor, wir hätten nur einen Äther-Körper, aber keinen physischen. Wir könnten mit der materiellen Ebene nicht in Kontakt kommen. Lernprozesse, die nur auf dieser Ebene durchführbar sind, wären uns verweigert.

Ebenso hat, wie gesagt, auch der ätherische Doppelgänger eine ganz bestimmte Aufgabe. Diese besteht vor allem darin, als Mittler zwischen feineren und gröberen Teilchen zu wirken. Der ätherische Körper fängt die von der Sonne ausgestrahlten Lebensströme ein und wandelt diese so um, dass sie von den dichteren Teilchen genutzt werden können.

In unserem System ist die Sonne die riesige Quelle der magnetischen und elektrischen Kräfte. Diese Energie strahlt sie im Überfluss aus. Auch hier gilt natürlich die Aussage: Jeder Körper hat auch einen Äther-Körper!

So nehmen diese Äther-Körper (gleichgültig ob Mensch, Tier, Pflanze oder Mineral) die Sonnenkräfte in sich auf, wandeln diese um und verteilen sie auf ihre physischen Gegenstücke.

“Prana” ist der allgemein verwendete Fachausdruck für diese Lebensenergie, für den viel beschriebenen “Lebensodem”.
Heilmagnetiseure arbeiten mit dieser Form der Energie. Sie stauen Lebensenergien in sich auf und geben diese dann an den Patienten ab.

Gerade in neuester Zeit wird wieder viel über den sogenannten “Biomagnetismus” gesprochen.

Der dichte Körper also hat die Funktion, mit der grobstofflichen Materie in Verbindung zu treten, die wichtigste Aufgabe des ätherischen Körpers ist es, die von der Sonne ausgesandten Lebenströme aufzunehmen, diese umzuwandeln und schließlich auf die physischen Gegenstücke zu verteilen. Schwingungen werden vom dichten Körper in Form von Wärme, chemischer Energie u.a. wahrgenommen, während der Äther-Körper auf elektrische und magnetische Schwingungen reagiert und mit diesen arbeitet.

Wir müssen uns folgendes vor Augen halten: Der ätherische Körper wurde vor dem dichten Körper erschaffen. Ursprünglich ist also der Äther-Körper. Nicht der Äther-Körper ist eine feinstoffliche Kopie des Dichte-Körpers, sondern der Dichte-Körper ist eine grobstoffliche Kopie des Äther-Körpers.

Genauso verhält es sich auch bei dem sogenannten “Tod”. Das magnetische Band, das die beiden Körper während des irdischen Lebens verbindet, wird entzweigerissen. Das Bewusstsein des Menschen entweicht dem Dichte-Körper und verweilt für einige Stunden im Äther-Körper.

Kurz vor dem Verlassen des “Hauses des Fleisches” (wie der physische Körper auch genannt wird) ziehen sich alle ausströmenden Lebenskräfte nach innen zurück und werden “vom Prana gesammelt”. Äußerlich ist dies erkennbar im Fortschreiten der Mattigkeit und Schwäche, die den Sterbenden überfällt. Langsam entfernt sich das Bewusstsein vom Körper, eingehüllt in den violett-grauen Äther-Körper.

Für kurze Zeit sieht der Mensch sich selbst, das Panorama seines vergangenen Lebens, getreu bis in die kleinsten Einzelheiten. Alle Szenen seines Lebens stehen vor ihm, seine Erfolge, seine Niederlagen, sein Lieben und Haßen. In diesen Augenblicken steht der Mensch sich selbst von Angesicht zu Angesicht gegenüber.

Er erkennt sich selbst, den Sinn seines Lebens. Der leitende Gedanke seines Lebens tritt hervor und prägt sich tief in die Seele ein. Er erkennt das Gesetz, und er erkennt, dass es stark, gerecht und gut ist. An den Bildern der Vergangenheit erkennt er seine Zukunft.

In seltenen Fällen erscheint der Äther-Körper auch solchen Menschen, denen der “Sterbende” sehr nahestand. Allerdings kann er sich in diesem Zustand nicht mitteilen. Eine derartige Erscheinung wird gewöhnlich als Gespenst bezeichnet. Verlässt dann das Bewusstsein auch den Äther-Körper, so löst sich dieser langsam auf. Nicht nur der Dichte-Körper ist also vergänglich, sondern auch der Äther-Körper.

Die Astral-Welt

War schon der Äther-Körper etwas völlig Neuartiges, so stoßen wir nun noch weiter in höhere Sphären vor. Immer aber müssen wir uns vergegenwärtigen, dass alle Ebenen, wie auch diese, nur durch die Frequenzebene zu der unseren verschieden sind.

Die Astral-Weit ist nicht irgendwo unter oder über uns, sondern um und in uns. Vergegenwärtigen wir uns nochmals: Dort wo der Schwingungsbereich unserer physischen Ebene endet (bzw. von wo ab wir die Schwingungen nicht mehr wahrnehmen können, da sie zu hochfrequent werden), beginnt die nächsthöhere Ebene.

  1. physische Ebene
  2. Astralebene

Die Astralebene ist also nicht räumlich von der physischen Ebene getrennt, sondern lediglich durch den Unterschied der Schwingungen.

Jeder weiß noch aus der Schule, dass sich Atome unter verschiedenen Aggregatzuständen verändern können. Die Geschwindigkeit der kreisenden Elektronen kann beschleunigt oder verlangsamt werden, die Atome ziehen sich gegenseitig an oder stoßen sich ab, Stoffe werden in andere verwandelt. Letzten Endes sind auch Atome nur Schwingungen.

Schon im physischen Bereich sind gewaltige Veränderungen der Schwingungen möglich. In der nächsten feinstofflicheren Ebene aber, der Astralebene, stehen wir einem phantastischen Phänomen gegenüber.

Sehr oft wird diese Ebene als die vierte Dimension bezeichnet. Nicht umsonst: Auf dieser Ebene gibt es keine Zeit mehr.

Die Astralebene ist eine Verdichtung des Akasha-Prinzips, sie fasst alles zusammen, was auf unserer materiellen Welt bisher geschah, was gerade geschieht und was noch geschehen wird.

Vorhanden aber ist noch der Raum. Jedoch in anderer Weise als in unserer physischen Materie. Generell können wir davon ausgehen, dass astrale Gegenstände ebenso aus astraler Materie bestehen wie physische Gegenstände aus physischer Materie.

Ebenso sind sich die Gegenstände auf beiden Ebenen ähnlich. Dies liegt vor allem daran, dass die astralen Gegenstände meist die Gegenstücke zu physischen Gegenständen darstellen. Deshalb gleicht die Astralebene auch sehr der physischen Ebene. Natürlich mit der weitreichenden Einschränkung, dass hier lediglich Raum, aber keine Zeit vorhanden ist.

Mit anderen Worten gesagt, reagiert der astrale Stoff auf jeden Gedankenimpuls. Jede Form auf der astralen Ebene kann ohne Schwierigkeiten innerhalb eines Augenblicks umgebildet werden. Eine weitere Erkenntnis können wir gewinnen, wenn wir uns das Wort “astral” genauer betrachten. Astral kommt aus dem Lateinischen und bedeutet “sternartig, auf die Sterne bezogen”. Gemeint ist damit ursprünglich der Glanz und der Schein der Sterne.

Es lässt sich auf der Astralebene nämlich beobachten, dass die meisten materiellen Formen eine besondere Durchsichtigkeit und Helligkeit besitzen. Daher der Name “astral”. Natürlich ist dies für die “Erstreisenden”, also für Menschen, die gerade erst damit beginnen, sich in der Astralwelt zurechtzufinden, äußerst verwirrend. Aufgrund der Durchsichtigkeit der Gegenstände sieht der Beobachter ja sowohl die Vorderseite als auch das Innere und die Rückseite gleichzeitig. Dies hängt nicht nur mit der Astralmaterie an sich zusammen, sondern auch mit dem Bewusstsein, das auf dieser Ebene weniger behindert wird.

Zur Verdeutlichung dieser Aussagen soll der folgende Bericht von einer “Seelenexkursion” dienen, den Reinhard Fischer uns in seinem Buch “Raumfahrt der Seele” zugänglich gemacht hat:

“Projektion vom 21. August 1974 – 3.15 Uhr – Nach dem Abheben aus der Physis durchdrang ich zuerst einige Raumfelder, in denen ich zwar Bewegungen bemerkte, sonst aber nichts Bestimmtes erkennen konnte.

Es war, als flöge ich durch wallende schwarze Wolkenschleier, die sich vor mir immer wieder teilten und seitlich auswichen.

Plötzlich wurde es hell, und ich sah aus etwa 50 Meter Höhe auf eine sehr belebte Straßenkreuzung. Farbige Autos und Busse kamen aus verschiedenen Richtungen, bogen nach links oder rechts ab; Fußgänger hasteten auf den Gehsteigen, blieben bei den Ampeln stehen; andere überquerten die Straße, während die Autos stoppten.

Ich sah genau von oben auf diese Szene, die in ihrer Beleuchtung einem hellen Tage glich. Die Häuser an den Straßen und auch alle anderen Dinge wurden mit großer Deutlichkeit wahrgenommen. Nachdem ich diesem hektischen Treiben einige Zeit erstaunt zugesehen hatte, brachen neue Frequenzen in das Gesehene ein.

Die ganze Szene begann jetzt zu wechseln, und ich fühlte, dass ich mich erneut in Bewegung befand, die mich durch seltsam undefinierbare Raumdimensionen führte. Zum ersten Mal wurde mir der Begriff der “Vierdimensionalität” sinnlich erfahrbar. Während ich in einem sanften Sog dahintrieb, durchdrangen und überschnitten sich ständig neue Bilder und Szenen.

Verschiedene Häuser schwebten auf mich zu, aber nicht als ganze Komplexe, sondern in Fragmente zergliedert, deren Einzelheiten oft ganz nahe vor meine Augen kamen. Ich konnte die Farbe und Maserung der hölzernen Fensterrahmen aus nur etwa 30 cm Abstand genau betrachten.

Dann sah ich wieder Dachziegel, Anbauten, Straßenlaternen, Eisenträger und viele andere Dinge, die sich in ständig durchdringender Bewegung befanden.

Alles wurde nicht nur unter mir gesehen, sondern auch über mir, seitlich, hinter oder vor mir. Von irgendwo her drangen Baumkronen und Äste in die Szene. Dann schwebte ich wieder durch weiße Blütenzweige, die überall zwischen den immer wieder zerfließenden Teilbildern von Häusern, Dächern und Bäumen aufleuchteten.

Beim geringsten Wunsch, eine der Blüten genauer zu betrachten, kam sofort ein Zweig bis dicht vor meine Augen und erlaubte das schärfste Erkennen aller Einzelheiten. Jetzt konnte ich die feine Gliederung und die grüne Farbe der Blätter, die weißen Blüten mit ihren gelben Staubbeutelchen, ja selbst die kleinsten Strukturen bis in die letzten Feinheiten plastisch sehen.

Doch kaum bewundert, schwanden die Bilder wieder und neue fluteten in den imaginären Raum. Weiße Haufenwolken leuchteten auf, bewegten sich mit Bergrücken und Fichten auf mich zu, durchdrangen Häuser, Bäume und Blütenzweige und brachten ein neues Mosaik von Formen und Dingen mit, die ich bewusstseinsmäßig nicht alle erfassen konnte.

Das ganze Geheimnis des außerphysischen Raumes schien sich mir zu offenbaren. Riesige Baumkuppen, die alle neue Bilderwelten in sich bargen, durchdrangen sich ganz sanft und lautlos, als wäre unsere Vision aller Dinge und Welten nur ein großes Spiel.

Es war mir unmöglich, meinen genauen Standpunkt inmitten dieses kubistischen Gemäldes auszumachen. Eben sowenig konnte ich die Lage einer Bilderwelt im Verhältnis zu anderen bestimmen. Alle Begriffe der Orientierung waren aufgelöst. Oben und unten, Richtung, Ferne und Nähe wurden mir zu einer Relation, die ich nicht mehr bestimmen konnte.

Auf einmal bahnte sich ein neuer Szenenwechsel an; das Gesehene verblasste, es wurde dunkel um mich, und ich fühlte wieder die gleitende Bewegung meines Mentalkörpers. Ich glaubte, es ginge zurück zum physischen Körper; doch plötzlich wurde es hell um mich, ich sah nach unten und schwebte wieder über einer großen Stadt. Ein gewaltiges staubgelbes Häusermeer, das Netz der Straßen, Gehsteige, Menschen, Autos – alles in unbeschreiblicher Klarheit und Plastizität.

Weit am blassen Horizont Pyramiden, leichte atmosphärische Schleier – die Reise ging zu Ende; ich fühlte mich wieder in den physischen Leib zurückgezogen. Meine Gliedmaßen und Gesichtsmuskeln waren etwas erstarrt; ich machte einige Mund- und Augenbewegungen, stand auf und fing an zu schreiben.”

Was in diesem Bericht zu Missverständnissen führen könnte, sind die Bezeichnungen, die Fischer verwendet. Er bezeichnet eine “Seelenexkursion” oder “Astralwanderung” als “Mentalprojektion”. Des weiteren setzt er Mentalkörper und Astralkörper gleich. Dies trifft natürlich nicht zu. Wir müssen grundlegend die Astralebene von der Mentalebene unterscheiden.

Der Mentalebene ist ein späteres Kapitel gewidmet. Für den Begriff “Mentalprojektion” setzen Sie in dem Bericht also “Astralwanderung” oder “Seelenexkursion” ein und für den Ausdruck “Mentalkörper” die richtige Bezeichnung “Astralkörper”. Unter diesen Voraussetzungen gibt der Bericht ein sehr gutes Bild der Astralebene wieder.

Die Dimension der Zeit, wie wir sie kennen, existiert also in der Astralebene nicht. Hier ist Zeit beliebig formbar. Der Begriff der Subjektivität der Zeit wird hier völlig klar. Schon auf unserer physischen Ebene ist “Zeit” nur ein sehr relativer Begriff. Zeit wird verschieden empfunden, immer aus der Sicht des jeweiligen Betrachters heraus.

Denken Sie nur an das Gefühl von einer “Ewigkeit”, wenn man noch einige Minuten bis zu einem wichtigen Ereignis warten muss. Empfinden Sie, wie lange es dauert, den Uhrzeiger nur 5 Minuten lang zu beobachten. Spüren Sie, wie lange die Nacht vor einer Urlaubsreise sein kann.

Im Gegensatz dazu kann die “Zeit” auch unheimlich schnell vergehen, z.B. während eines guten Kinofilmes oder während eines tollen Urlaubs. Der Zeitbegriff kann auch völlig unbestimmbar werden, z.B. während des Liebesaktes. In diesem Fall wurde nachgewiesen, dass keine Einschätzung der tatsächlich vergangenen Zeit möglich ist.

Haben wir schon auf der physischen Ebene große Schwierigkeiten mit der Relativität der Zeit, so trifft dies noch ungleich stärker auf die Astralebene zu. “Zeit” existiert nicht mehr, sie kann höchstens subjektiv empfunden werden. Der astrale Stoff folgt jedem Gedankenimpuls und bildet sich sofort um.

Die Tatsache der Zeitlosigkeit sowie der übergeordneten Anschauung – die meisten Gegenstände sind hell und durchsichtig – verwirren den ungeübten Beobachter zumeist. Das Zurechtfinden in dieser Ebene muss ebenso erlernt werden, wie wir es auf der physischen Ebene getan haben. Vom ersten Schritt (der ja auf der Astralebene eigentlich nicht notwendig ist, da man jederzeit überall sein kann; der Gedanke, an einem bestimmten Ort zu sein, reicht aus, und man ist plötzlich einfach dort – die perfekte Teleportation) – bis zur vollständigen, geordneten Umbildung astralen Stoffes.

Neue “Besucher” der astralen Welt müssen sich also zunächst langsam zurechtfinden, bevor sie auch diese Ebene beherrschen. Die Astralebene besteht aus sieben Unterabteilungen. Diese Abteilungen sind voneinander getrennt aufgrund unterschiedlicher Dichte der Materie.

Diesen sieben verschiedenen Sektoren werden wir eine spezielle Abhandlung widmen. Zunächst genügt es, zu wissen, dass es diese sieben “Abteilungen” gibt und dass jede ihre spezielle Aufgabe hat.

Die meisten Religionen bezeichnen die Astralebene als das Jenseits.

Die Seele

Dem Astralkörper, auch Seele genannt, wollen wir uns in diesem Abschnitt ausführlich widmen. Zunächst müssen wir uns verdeutlichen, dass, wie schon zuvor der dichte und der ätherische Körper, auch der Astralkörper ohne das Bewusstsein des Menschen leblos wäre und keine Existenzberechtigung hätte. Der Geist des Menschen ist der Herr über die Materie. Dieser Geist bedient sich aller Körper, um Informationen und Wahrnehmungen zu erhalten. Ohne physischen Körper bekäme der Geist keine Informationen aus der physischen Ebene, ohne den Astralkörper keine Informationen aus dieser Ebene.

Wie schon der Äther-Körper mit dem Dichte-Körper, so ist auch der Astralkörper mit dem Äther-Körper verbunden. Durch den vierpoligen Magneten (elektrisches Fluid in der Polarität, magnetisches Fluid in der Polarität) mit seinen spezifischen Eigenschaften ist ein Band zwischen den Körpern vorhanden, welches von Eingeweihten gelegentlich auch als Astralmatrize bezeichnet wird.

Der Astralkörper besitzt dieselbe Form wie schon unser physischer Körper, natürlich zusammengesetzt aus jener uns bekannten Astralmaterie. Der Astralkörper oder die Seele ist der Sitz sämtlicher Eigenschaften des Geistes. Gemäß Entwicklung und Reife des Geistes erzeugen diese Eigenschaften in ihrer Gesamtheit eine Strahlung, die als “Aura” bezeichnet wird.

Die Aura

Erst durch die feinere Schwingung der Elemente ist der Astralkörper aus dem Akasha-Prinzip hervorgegangen. Von dem jeweiligen Entwicklungszustand hängt es also ab, welche elektrische oder magnetische Fluidschwingung in der Seele vorherrscht.

Mesomorph (Muskel-betont) Somatotonie

Cholerisch

Kshatriya/ (raias)

Introvertiert

Sanguinisch

Brahmin (sattva)

Vaisya und Sudra (tamas)

Melancholisch

Ektomorph (Nervensystem-betont) Cerebrotonie

Extrovertiert

Phleq\matisch

Endomorph (Eingeweide-betont) Viscerotonie

In der äußeren Wahrnehmungsfähigkeit unterscheidet man vier Grundschwingungen, bekannt als die vier Temperamente: Cholerisch, sanguinisch, melancholisch, phlegmatisch.

Nachstehend die Zuordnungen des entsprechenden Elements:

Cholerisches Temperament – Element Feuer
Sanguinisches Temperament – Element Luft
Melancholisches Temperament – Element Wasser
Phlegmatisches Temperament – Element Erde

Gemäß der Stärke des vorhandenen Elements zeigt sich auch die Kraft und Stärke des entsprechenden Fluids. Analog der physischen Ebene entspricht auch hier das feinstoffliche Element in der aktiven Form dem Guten und in der passiven Form dem Schlechten.

Nachstehend einige Beispiele:

Diese Temperamente bilden, je nachdem, welches überwiegt, den Charakter des Menschen. Aufgrund der Polarität kann sich nach außen hin jeweils der positive oder negative Aspekt zeigen. Insgesamt gesehen haben die Auswirkungen der Temperamente eine Strahlung zur Folge, die Aura genannt wird. Die Strahlung erzeugt in dem Astralkörper eine bestimmte Vibration, die jeweils einer Farbe entspricht.

Damit erklärt sich, warum einige “Eingeweihte” Auren sehen können. Hat man auf diesem Gebiet eine gewisse Sensitivität erreicht, so kann man aufgrund der Farbe und Helligkeit auf den Charakter eines Menschen schließen.

Wir müssen in diesem Zusammenhang nur an die Bilder von Heiligen denken, die ja meist mit einem leuchtenden Kranz um den Kopf, dem “Heiligenschein”, dargestellt werden. Im Buddhismus wird die Aura durch die strahlende Wolkenwelt angedeutet.
Feuer – Cholorisch ( GUT )

Kühnheit

Schöpfungskraft

Eifer

Aktivität

Strebsamkeit

Mut

Entschlossenheit

Feuer – Cholorisch ( Schlecht )

Leidenschaft

Streitsucht

Unmäßigkeit

Vernichtungstrieb

Eifersucht

Gefräßigkeit

Reizbarkeit

Luft – Sanguinisch ( GUT )

Gewandheit

Gutherzigkeit

Klarheit

Fleiß

Freude

Optimismus

Vertrauen

Luft – Sanguinisch ( Schlecht )

Geringschätzung

Beleidigtsein

Schlauheit

Schwätzhaftigkeit

Unehrlichkeit

Sprunghaftigkeit

Wasser – Melancholisch ( GUT )

Bescheidenheit

Ergebenheit

Ernst

Fügsamkeit

Meditation

Güte

Sensibilität

Achtung

Barmherzigkeit

Wasser – Melancholisch ( Schlecht )

Niedergeschlagenheit

Trägheit

Gleichgültigkeit

Teilnahmslosigkeit

Schüchternheit

Unnachgiebigkeit

Erde – Phlegmatisch ( Gut )

Ansehen

Ausdauer

Achtung

Bedachtsamkeit

Entschlossenheit

Ernst

Festigkeit

Gewissenhaftigkeit

Konzentration

Erde – Phlegmatisch ( Schlecht )

Fadheit

Trägheit

Wortkargheit

Unzuverlässigkeit

Gleichgültigkeit

Gewissenlosigkeit

Menschenscheu

Wie schon unser physischer Körper durch Nahrungsaufnahme verändert wurde (benötigte Elemente wurden zugeführt, damit ein Ausgleich der Elemente erfolgen konnte), können wir dies auch beim Äther-Körper beobachten. Nach einer Nahrungsaufnahme verändert sich die Aura entsprechend den aufgenommenen Element-Prinzipien. Die menschliche Aura unterliegt charakteristischen Veränderungen.

Neben der schon erwähnten Nahrungsaufnahme betrifft dies vor allem den Geisteszustand und den Gesundheitszustand der betreffenden Person.

Gedankenformen (Elementale)

Auf der Astralebene existiert eine besondere Art von stofflicher Materie:

Die Elementalessenz.

Hunderte von verschiedenen Arten der Elementalessenz finden sich auf allen Ebenen der Astral-Weit. Sie bilden eine Atmosphäre, welche den Eindruck erweckt, als könne man die Luft sehen (ähnlich dem Flimmern bei großer Hitze auf der physischen Ebene). Diese Elementalessenz reagiert auf Gedanken und Gefühle. Durch die Elementalessenz nehmen Gedanken und Gefühle eine tatsächliche Form an.

Von der Stärke des Impulses hängt es ab, welche Dauerhaftigkeit, welche Form und Farbe dieses künstliche Wesen hat. Während der Dauer ihrer Existenz sind diese Formen aus Elementalessenz und Gedanken beseeltes Leben, man bezeichnet diese Wesen als Gedankenformen oder künstliche Elementale.

Diese Elementale haben die Eigenschaft (sobald sie erst einmal durch einen Gedanken oder ein Gefühl ins Leben gerufen wurden), sich an den Astralkörper von Menschen zu heften, deren guter oder schlechter Ausstrahlung sie entsprechen.

Unklare, kraftlose Gedanken erzeugen lediglich undeutliche Wolken von Elementalessenz, die sich schon nach kurzer Zeit wieder auflösen und ein Teil der allgemeinen Atmosphäre der Elementalessenz werden. Anders verhält es sich mit klaren und zielgerichteten Gedanken. Diese bilden Elementale mit scharfen Umrissen und haben ein viel längeres und intensiveres Leben.

Durch ihren Einfluss auf die Astralkörper üben sie indirekt auch Einfluss auf das Denken der Menschen aus. Elementale erzeugen im Astralkörper oder in der Seele die ihnen analogen Schwingungen. So kann sich eine Idee verbreiten und Einfluss auf das Denken von vielen Menschen nehmen.

Man denke hier z.B. an die Besonderheit, dass alle großen Erfindungen unabhängig voneinander in verschiedenen Erdteilen fast zur selben Zeit . gemacht werden. Dieses Phänomen, hinter dem Menschen Spionage vermuten, klärt sich dadurch auf ganz natürliche Weise. Die Natur ist vollkommen, Unterschiede gleichen sich selbständig wieder aus.

Normalerweise sind beim Durchschnittsmenschen die durch Gedanken gebildeten Elementalformen weit schwächer als die Elementalformen, welche durch Wünsche und Gefühle erzeugt werden. Jeder Zornausbruch beispielsweise bildet einen klar umrissenen roten Blitz, lange unterdrückter Groll eine gefährliche Elementalform von roter Farbe mit Spitzen und Widerhaken.

Im Gegensatz dazu werden Gefühle der Liebe Formen mit schönen Rot-Schattierungen hervorbringen, ähnlich den Farben eines Sonnenunterganges.

Gedanken werden Realität

“Wie der Mensch denkt, so ist er.”
“Zeige mir deine Freunde, und ich sage dir, wer du bist.”
“Was man heute denkt, wird man morgen erleben.”
“Wie der Mensch denkt, so sieht er aus.”
“Deine Feinde werden deine Hausgenossen sein.”

Viele weise Sprüche, die für viele Menschen allerdings nur leeres Gerede darstellen. Wie wahr und realistisch diese Sprüche aber sind, werden wir jetzt erkennen.

Betrachten wir nochmals den schematisch dargestellten Verlauf einer Information von der physischen Ebene zum Bewusstsein (A) und den Weg eines Gedankens in den physischen Bereich (B).

  1. A) Verlauf einer Information von der physischen Ebene zum Bewusstsein

Bewusstseinserlebnis – weitere Stufen zum Geist

Astral Ebene – Einwirkung der Elementale & Astralkörper Seele

Äther- Körper

Dichtekörper

Sinnesorgane

  1. B)  Weg eines Gedankens in den physischen Bereich

Gedanke – weitere Stufen zum Geist

Astral- Ebene – Astralkörper oder Seele & Einwirkung der Elementale

Äther Körper

Dichte- Körper

Gehirn

Beeinflussung der physischen Materie

Die physische Ebene

Die Sinne

Gehirn

Membran = Frequenzfilter

Oberbewusssein = Das Ego

Der freie Wille = Denken

Wie alles zu sein scheint = Ätherkörper

Membran = Einfluss durch Nahrung – Bedürfnis

ASW: Unterbewusstsein = Speicher aller Denkgewohnheiten

Astralkörper = Wahrnehmungen, Leidenschaft

Membran = Einfluss durch Atmung

  1. A) Auf der physischen Ebene werden Eindrücke durch die
    Sinnesorgane aufgenommen und über den dichten und ätherischen Körper an die entsprechenden astralen Zentren übermittelt. Dort aber kann die Information durch Einfluss der Elementale verfälscht werden.

Gefühle und Fremdeinflüsse können die Information vollkommen verzerren. Es wird dann u.U. eine völlig falsche Information an das Bewusstsein weitergegeben.

  1. B) Umgekehrt verhält es sich ebenso. Ein Gedanke, vom Geist kommend, kann bei dem notwendigen Weg über den Astralkörper durch die Elementale verzerrt werden. Dieser verfälschte Gedanke gelangt dann über den ätherischen Körper in den dichten Körper, das Gehirn, wobei gleichzeitig eine Beeinflussung der physischen Materie stattfindet, das heißt, die physische Materie gliedert sich den hochfrequenten Schwingungen an, so wie z.B. eine Stimmgabel bei dem ihr adäquaten Ton mitschwingt.

Halten wir also fest:

Der Astralkörper oder die Seele ist das Verbindungsglied zwischen dem physischen Gehirn und dem kosmischen Bewusstsein. Durch die Elementale können aber Übermittlungsfehler entstehen.

Hervorstechend bei den künstlichen Elementalen ist ihre Eigenschaft, den ihnen befohlenen Auftrag mit “Leib und Seele” auszuführen. Nichts kann sie davon abhalten, nur die Erledigung des Auftrages zählt. Natürlich müssen wir unentwickelte Elementale von denen unterscheiden, die bereits eine gewisse Intelligenz erreicht haben.

Nur zu oft werden diese Elementale von Magiern zu selbstsüchtigen Zwecken missbraucht. Denn Elementale führen jeden ihnen aufgetragenen Befehl aus, gleichgültig, ob es sich dabei um einen Auftrag der weißen oder der schwarzen Magie handelt. Gerade in diesem Bereich aber ist wieder ein natürliches Regulativ eingebaut. Elementale, die künstlich erzeugt werden und mit einem bestimmten Auftrag zu einem anderen Menschen gesandt werden, können bei diesem nur dann etwas bewirken, wenn eine analoge Schwingung im Astralkörper des Betreffenden vorhanden ist.

Dies trifft sowohl für negative als auch für positive Aufträge zu. Nehmen wir das krasse Beispiel, dass ein Gedanke tödlichen Hasses auf eine bestimmte Person gerichtet wird. Es gibt nun zwei verschiedene Möglichkeiten. Im ersten Fall findet das Elemental eine ihm artverwandte Schwingung im Astralkörper des Betreffenden und kann sich damit festsetzen.

Im zweiten Fall aber, in dem keine artverwandte Schwingung im Astralkörper des Betreffenden vorhanden ist, prallt das Elemental ab
und kehrt, einem Naturgesetz folgend, zu seinem Schöpfer zurück.

Das Elemental findet den Rückweg entlang der magnetischen Spur, welche es auf dem Hinweg hinterlassen hat. Gravierend ist, dass auf dem Weg keine Energie verlorengeht, das Elemental kehrt mit derselben Kraft zurück, welche es bei der Aussendung hatte. Es sind genug Fälle bekannt, in denen der Urheber von Gedanken tödlichen Hasses selbst getötet wurde.

Im Gegensatz dazu kehren gute Gedanken, Unwürdigen zugedacht, als Segnung zu dem zurück, der sie aussandte. Wieder einmal hat sich damit also ein Rätsel von selbst gelöst – das des Wudu-Zaubers. Wudu-Zauber kann nur dem Menschen etwas anhaben, der gleiche Schwingungen im Astralkörper hat. Bekommt man auf diese Weise nur ein wenig Einblick in die astrale Welt, so wird mit aller Deutlichkeit klar, wie wichtig eine Läuterung der Seele ist. Dies wiederum ist nur auf dem Weg reiner und klarer Gedanken möglich. Wüßte die Menschheit, welche grauenvollen Gedankenformen sie in der Astral-Weit erzeugt (für die sie letzten Endes ja selbst zur Rechenschaft gezogen wird), so würde sich die ethische Einstellung der Menschen wahrscheinlich schlagartig ändern.

“Denn sie wissen nicht, was sie tun.”

Die Elementale in ihrer Gesamtheit erzeugen National- und Rassengefühle. Sicher haben Sie schon während eines Urlaubs in Amerika oder Afrika gespürt, dass dort eine vollkommen andere Schwingung, eine andere Ausstrahlung vorherrscht als bei uns in Mitteleuropa. Vorurteile sind hierin begründet. Der Mensch bekommt diese aber schon mit der Geburt, und auch vor ihr, mit auf den Weg.

Sitten und Gebräuche unterscheiden sich von Volk zu Volk teilweise gravierend – was für den einen die Erfüllung ist, stößt den anderen ab.

So hat jedes Volk seine eigenen Elementale angesammelt. Die einzige Möglichkeit einer Abwehr besteht darin, seinen Astralkörper oder die Seele zu “reinigen”. Die meisten Elementale können sich nur deshalb im Astralkörper festsetzen, weil sich der Mensch ihnen bedingungslos fügt.

Beginnt er aber zu erwachen, hinterfragt er seine Vorurteile, so findet das Elemental keine gleichgesinnte Schwingung mehr und prallt wirkungslos ab. Jede Erkenntnis zerstört die alte Annahme. Eine Aussage aus einer früheren Lehreinheit, die erst jetzt in ihrem tieferen Sinn verstanden werden kann.

Entwicklung des Astralkörpers

Um sich ein besseres Bild der Entwicklungsstufen des Astralkörpers machen zu können, wurde nachfolgende Übersicht ausgearbeitet. Wir betrachten dabei die Beziehungen zum Astralbereich während der “Lebensdauer” auf der irdischen Welt.

Zugrunde gelegt wurde der Astralkörper eines:

Bereich a) unentwickelter Mensch

  1. a) unentwickelten Menschen
    b) Durchschnittsmenschen
    c) geistig entwickelten Menschen

Astralkörper = Grobe Teilchen, wolkige, locker gegliederte Masse ohne feste Umrisse.

Farbe = Glanzlos, unrein, trüb-braun, stumpfes Rot, schmutziges Grün.

Initiative = Nur vorhanden, wenn ein Anstoß von außen erfolgt. Schwere Erschütterungen freudiger und leidvoller Art aus der äußeren Welt sind erforderlich, um ihn aufzuwecken und zum Handeln zu bringen. Quantität und Stärke gehen vor Qualität.

Ethikentwicklung = Erfolgt in seinen Leidenschaften, schwacher Antrieb zur Selbstlosigkeit in seinen Beziehungen zu Frau, Kindern und Freunden.

Schlaf = Der das Bewusstsein umhüllende Astralkörper schlüpft aus dem physischen Körper heraus, schwebt aber dicht über dem physischen Körper, da er sich durch die starke Anziehung nicht weit entfernen kann. Träume tierischer Freuden durch den Einfluss entsprechender Elementale.

Räder = Unentwickelt.

BEREICH b) Durchschnittsmensch

Astralkörper = Bestandteile von ausgeglichener Qualität, die Form ist klar umrissen und nimmt die Form des Besitzers an.

Farbe = Leuchtend, höhere Gemütsbewegungen, schöne farbige Wellen.

Initiative = Vorstellungen und Erinnerungen spornen ihn zur Tätigkeit an und lassen ihn so selbst den physischen Körper antreiben, statt stets nur von ihm angetrieben zu werden.

Ethikentwicklung = Läuterung erfolgt dadurch, dass minderwertige Bestandteile durch Erregung ihnen entgegengesetzter Schwingungen ausgestoßen und feineres Material an ihrer Stelle aufgenommen wird. Wachsende intellektuelle und ethische Entwicklung.

Schlaf = Schlüpft aus dem physischen Gehäuse und streift in der Astral-Weit umher, wird jedoch von astralen Strömungen hin und her getrieben. Ist aber in der Lage, Wissen zu erlangen und dies anschließend dem physischen Gehirn als Traum oder Vision einzuprägen. Das Wissen kann aber auch direkt ins Bewusstsein einfließen.

Räder = Die Räder (die sieben Chakras oder Räder, so genannt nach den wirbelnden, feurigen Rädern gleichen Aussehens, die in Tätigkeit sind) sind schon deutlich sichtbar, jedoch noch nicht in Bewegung.

BEREICH c) geistig entwickelter Mensch

Astralkörper = Feinste Teilchen der Astralebene, scharf umrissene Formen.

Farbe = Wunderbarer Anblick, Leuchtkraft, Farbenpracht und Farbschattierungen, die auf Erden nicht bekannt sind.

Initiative = Absolute Beherrschung der Körper.

Ethikentwicklung = Abwesenheit grober Teilchen, dadurch unfähig, auf Reize niederer Begierden zu reagieren.

Schlaf = Übergang ohne eine Unterbrechung des Bewusstseins, Bewegungen mit größter Geschwindigkeit in der astralen Welt, alles Wissen abrufbar.

Räder = Wirbelnde Bewegungen der feurigen Räder zeigen die Aktivität der höheren Sinne an.

Abschließend müssen wir noch ein Phänomen besprechen, das immer dann auftritt, wenn ein Mensch anfängt, für astrale Einflüsse aufnahmefähig zu werden. Er wird dann oft von einer ganz unerklärlichen und scheinbar vernunftwidrigen Angst ergriffen. Ist er deswegen verärgert und versucht er, dagegen anzukämpfen, bleibt das Gefühl dennoch bestehen. Dieses Gefühl könnte beschrieben werden als die Empfindung “nicht allein zu sein”.

Dieses Gefühl stammt aus der teilweisen Abneigung der Natur gegen den Menschen. So zerstört der Mensch die Umwelt im großen Stil, was natürlich auch auf der astralen Ebene nicht ohne Folgen bleibt. Es entstehen Rückwirkungen, die in ablehnender Form auf die Menschen reagieren.

Hinzu kommt noch das gigantische Heer von künstlichen Elementalen, die von Menschen laufend erzeugt werden. Gedanken des Hasses, des Neides und der Eifersucht bevölkern in Trillionenzahl die Astralebene.

Ein weiterer, ebenfalls sehr wichtiger Punkt sind die Gefühlsäußerungen, die von den Abermillionen abgeschlachteter Tiere ausgehen. Die Rückwirkungen der Gefühle der organisiert getöteten Tiere in Schlachthäusern und auch beim Sport, ganz zu schweigen von den sogenannten “wissenschaftlichen Folterungen” der Tiere, tragen wesentlich zu dieser Negativströmung bei.

Erst wenn ein Großteil der Menschheit sensitiv genug wird, diese Wahrheiten zu erkennen, werden wir eine neue Ära der Menschheit erleben. In dem Augenblick, da jemand den tieferen Sinn des Satzes  ”Wie der Mensch denkt, so ist er.” erkannt hat, wird er nie wieder eine negative Handlung ausführen, denn er weiss jetzt, dass er sich letztlich nur selbst schädigen würde.

“Wer mit dem Schwert tötet, wird selbst durch das Schwert getötet werden.” Jeder Gedanke hat eine reale Form. Diese Form wiederum prägt die physischen Gegenstücke. “Was der Mensch denkt, wird er erleben.”

Jeder Mensch ist sein eigener Lehrmeister, und “jeder ist seines eigenen Glückes Schmied”. Ungeahnte Möglichkeiten bieten sich dem, der Einblick in die Astral-Weit genommen hat, der durch konzentriertes Arbeiten an seinem Astralkörper, seiner Seele, eine umfassende Läuterung erreicht hat. Er wird zu dem, was im Volksmund “ein Heiliger” genannt wird. Er selbst ist Ausdruck des göttlichen Willens geworden. Die Materie behindert ihn nicht, sondern ist ihm unterworfen.

Kamaloka

Unsere bereits begonnene Betrachtung der Astral-Weit wollen wir nun weiterführen. Im Sanskrit existiert das Wort “Kama”. Es bedeutet soviel wie “Verlangen”. Kamaloka bezeichnet also den Ort oder die Heimat des Begehrens. Kamaloka ist ein Teil der Astralebene, jedoch nicht als besondere Örtlichkeit von ihr getrennt.

Vergegenwärtigen wir uns nochmals: Verschiedene Teilebenen bzw. Unterabteilungen (die ja nur verschiedene Frequenzbereiche darstellen) durchdringen sich gegenseitig. Die verschiedenen Teilebenen sind also nicht irgendwo unter oder über uns, sondern um uns und in uns. Sie sind also nicht räumlich, sondern lediglich durch den Schwingungsgrad voneinander getrennt.

In diesen verschiedenen Schwingungsbereichen von Kamaloka halten sich nun jene menschlichen Wesen auf, die ihren physischen Körper durch den Tod verloren haben und nun bestimmte Läuterungen durchlaufen müssen.

Die Hindus nennen diesen Zustand Pretaloka. Hier befindet sich der Aufenthaltsort der Pretas. Ein Preta ist ein menschliches Wesen, das seinen physischen Körper verloren hat, aber noch mit dem Gewände seiner tierischen Natur bekleidet ist.

Dieses Gewand kann nicht mehr mitgenommen werden, sein Träger ist daher so lange in ihm gefangen, bis es zerfällt. Vergegenwärtigen wir uns den Ablauf des sogenannten “Todes”. Das magnetische Band, das den physischen und den ätherischen Körper während des irdischen Lebens verbindet, wird entzweigerissen. Das Bewusstsein des Menschen entweicht dem Dichte-Körper und verweilt für einige Stunden im Äther-Körper.

Kurz vor dem Verlassen des “Hauses des Fleisches” (wie der physische Körper auch genannt wird) ziehen sich alle ausströmenden Lebenskräfte nach innen zurück und werden “vom Prana gesammelt”. Äußerlich ist dies erkennbar im Fortschreiten der Mattigkeit und Schwäche, die den Sterbenden überfällt. Langsam entfernt sich das Bewusstsein vom Körper, eingehüllt in den violett-grauen Äther-Körper.

Für kurze Zeit sieht der Mensch sich selbst, das Panorama seines vergangenen Lebens, getreu bis in die kleinsten Einzelheiten. Alle Szenen seines Lebens stehen vor ihm, seine Erfolge, seine Niederlagen, sein Lieben und Hassen. In diesem Augenblick steht der Mensch sich selbst von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Er erkennt sich selbst, den Sinn seines Lebens. Der leitende Gedanke seines Lebens tritt hervor und prägt sich tief in die Seele ein. Er erkennt das Gesetz, und er erkennt, dass es stark, gerecht und gut ist. An den Bildern der Vergangenheit erkennt er seine Zukunft.

Einige Stunden nach dem Eintritt des Todes – nicht später als 36 Stunden danach, heißt es im allgemeinen – zieht sich der Mensch aus dem Äther-Körper zurück und hinterlässt auch diesen als empfindungslosen Leichnam. Der Äther-Körper teilt das Los seines dichten Gegenstückes und löst sich allmählich auf.

Während sich der Mensch allmählich aus dem ätherischen Körper zurückzieht, entweicht zur gleichen Zeit auch das Prana aus demselben und kehrt in das große Sammelbecken des universellen Lebens zurück.

Es vollzieht sich nun eine für den weiteren Werdegang grundlegende Handlung: Die Neuordnung des Astralkörpers. Dies geschieht deshalb, um den Menschen auf jene Vorgänge der Läuterung und Reinigung vorzubereiten, die notwendig sind, um ihn schließlich frei zu machen. Wie sich feste, flüssige, gasförmige und ätherische Stoffe im physischen Körper vermischen, so geschieht dies auch während des irdischen Lebens mit verschiedenen Arten von astraler Materie. So bildet sich im Laufe der Zeit ein bestimmter Astralkörper.

Diese angesammelten Stoffe werden nun nach ihrer Dichte unterschieden. Es bilden sich auf diese Weise eine Reihe konzentrischer Schalen – die feinste innen, die gröbste außen -, von welchen jede einzelne nur aus den Stoffen eines bestimmten unteren Bereichs der Astralebene besteht. Der Astralkörper wird so zu einem Gebilde aus sieben übereinanderliegenden Schichten, zu einem siebenschaligen Gehäuse aus astraler Materie, in das der Mensch eingekerkert ist, bis ihn das Zerbrechen dieser Schalen befreit.

Der Vorgang ist leicht nachzuvollziehen. In jeder Unterabteilung von Kamaloka wird der Mensch so lange festgehalten, bis die einer Unterabteilung zugehörige Schale sich so weit aufgelöst hat, dass der Übergang in die nächsthöhere Abteilung möglich wird.

In diesem Zusammenhang müssen wir zwei grundlegende Arten des Aufenthaltes in einer bestimmten Abteilung unterscheiden:

  1. mit Bewusstsein
  2. ohne Bewusstsein

Ob ein Mensch die entsprechende Abteilung mit oder ohne Bewusstsein durchläuft, hängt von dem Grad ab, in dem sein Bewusstsein in der jeweiligen Stoffgattung tätig war.

Hier zeigt sich die Wichtigkeit der Läuterung des Astralkörpers während der irdischen Lebensdauer. Der Astralkörper eines geistig weit fortgeschrittenen Menschen ist so weit geläutert, dass er durch Kamaloka nur hindurchgeht, wobei sich sein Astralkörper rasch auflöst und er dem Ziel zustrebt, das der Stufe seiner Entwicklung entspricht.

Ein noch nicht so hoch entwickelter Mensch, dessen Lebensführung aber doch rein und maßvoll war und der an den Dingen dieser Erde nur wenig hing, wird zwar keinen so raschen Flug durch Kamaloka machen, aber er wird, sich seiner Umgebung nicht bewusst seiend, in friedliche Träume versunken sein, während sich sein Mentalkörper nacheinander von den einzelnen astralen Schalen loslöst und erst wieder erwacht, wenn er die himmlischen Gefilde erreicht hat.

Weniger Entwickelte werden erwachen, sobald sie die unteren Abteilungen durchschritten haben. Sie werden das Bewusstsein in jener Abteilung wieder erlangen, in der sie im irdischen Leben bewusst tätig gewesen sind. Diejenigen, welche ihre tierischen Leidenschaften gelebt haben, werden in der ihnen angemessenen Region erwachen, denn es geht jeder Mensch buchstäblich “in seine eigene Wohnstätte”. Kamaloka umfasst die Zustände, die von den Religionen als Hölle, Fegefeuer oder allgemein als Zwischenstadium bezeichnet werden.

Ein solcher Aufenthalt ist jedoch immer nur zeitlich begrenzt. Die ewige Hölle, an die manche fehlgeleiteten religiösen Menschen noch glauben, ist nur ein Alptraum, der auf Unwissenheit, Hass und Furcht beruht.

Dennoch muss der Mensch in Kamaloka die Leiden erdulden, die sich aus seinem Leiden während seines irdischen Lebens ergeben.

Der Mensch lebt in einer Welt der Gesetze, in der jedes Saatkorn nach seiner Art aufgehen muss. Der Tod ändert nichts an der moralischen und mentalen Natur des Menschen. Die durch den Übergang von einer Welt zur anderen verursachte Änderung des Zustands besteht nur im Wegfall des physischen Körpers, sie lässt den Menschen aber im übrigen unverändert.

Wie wir bereits wissen, besteht die Astralebene aus insgesamt sieben Unterabteilungen, die wir auch als Regionen bezeichnen können. In jeder dieser Unterabteilungen oder Regionen gibt es den kamalokischen Zustand. Wir zählen von der niedrigsten, beginnend mit eins, bis zur siebten.

Um es nochmals deutlich zu sagen: Jede Abteilung ist von den anderen durch den unterschiedlichen Grad der Dichte vollkommen getrennt. Kein Bewohner einer bestimmten Abteilung kann mit einem Bewohner einer anderen in Verbindung treten, genauso wie eine Verbindung zwischen einem Fisch und einem Vogel unmöglich ist. Das für das Leben des einen erforderliche Element würde das Leben des anderen zerstören.

Betrachten wir uns nun nacheinander die einzelnen Abteilungen von Kamaloka. Halten wir vorab nochmals fest: Die Dauer der Einkerkerung in einer Schale hängt von dem Maß an Energie ab, das der Mensch während seines irdischen Lebens für jene Art von Materie aufgewendet hat, aus der diese Schale besteht. Hat er den niederen Leidenschaften gefrönt, so ist die gröbste Astralmaterie stark belebt worden. Ihre Menge wird dementsprechend verhältnismäßig groß sein. Es ist somit ziemlich genau zu ersehen, welche Zukunft der Mensch nach seinem “Tod” zu erwarten hat.

  1. A) Die erste Region

Diese erste oder unterste Abteilung umfasst jene Zustände, welche in den verschiedensten Religionen als “Hölle” bezeichnet werden. Die an diesem Ort herrschende Stimmung ist unvorstellbar traurig, öde und niederdrückend. Sie ist geprägt von den Einflüssen, die dem Guten feindlich gesonnen sind.

Diese Einflüsse gehen von Personen aus, deren böse Leidenschaften sie an diesen traurigen Ort gebracht haben. Alle Begierden und Gefühle, die uns ein Schaudern einflößen, finden hier das nötige Material, um zum Ausdruck kommen zu können. Das Abstoßende dieses Ortes wird noch verstärkt durch den Umstand, dass in der astralen Welt der Charakter in Formen zum Ausdruck kommt, so dass der von schlimmen Leidenschaften erfüllte Mensch auch ganz diesen entsprechend aussieht. So verleihen tierische Gelüste dem Astralkörper auch tierische Formen. Und abstoßende menschenartige Tiergestalten sind die Hüllen, welche zu tierähnlichen menschlichen Seelen passen.

Niemand kann in der astralen Welt ein Scheinheiliger sein und seine Gedanken und Gefühle hinter einem Schleier tugendhaft verbergen. Das, was der Mensch denkt und tut, drückt sich in dieser Region auch in seiner äußeren Gestalt und seiner Erscheinung aus – in strahlender Schönheit, wenn sein Wesen edel, in strahlender Hässlichkeit, wenn sein Charakter schlecht ist.

Die Bewohner dieser Region sind ehemalige Mörder, Gewaltverbrecher aller Art und ähnliche Menschentypen. Mit wachem Bewusstsein für ihre Umgebung weilen hier nur Menschen, die sich brutaler Verbrechen oder vorsätzlicher und beharrlicher Grausamkeiten schuldig gemacht haben oder die von einem schlimmen Laster beherrscht werden. Jeder Mensch gleicht hier einem Tier oder ist als ein solches anzusehen.

Jeder der Anwesenden ist unmittelbar verantwortlich für sein Elend, unabhängig von der widerlichen Gesellschaft und der düsteren Umgebung. Da sich die Bewohner (von dem Verlust ihrer körperlichen Hülle einmal abgesehen) nicht geändert haben, zeigen sie hier ihre Leidenschaften in ihrer vollen ursprünglichen Scheußlichkeit, in ihrer nackten Brutalität.

Voll heftiger, unbefriedigter Triebe, kochend vor Rachsucht, Hass und dem Verlangen nach physischer Befriedigung der Begierden, denen zu frönen sie jetzt unfähig sind, durchstreifen sie wütend und raubgierig diese düstere Region, umlagern alle schmutzigen Schlupfwinkel der Erde, stacheln deren Besucher zu schamlosen und gewalttätigen Handlungen an, versuchen von ihnen Besitz zu ergreifen und sie zu noch schlimmeren Exzessen aufzuhetzen.

Die negative Atmosphäre, die in der Umgebung solcher Orte zu spüren ist, rührt hauptsächlich von diesen erdgebundenen astralen Wesen her, die von schmutzigen Leidenschaften und unreinen Begierden dominiert werden.

Ihre besonderen Angriffsobjekte sind Medien – ausgenommen solche von sehr reinem und edlem Charakter -, und nur zu oft werden die schwächeren unter ihnen, die durch die passive Hingabe ihrer Körper als zeitweilige Behausung für andere entkörperte Seelen ihre Widerstandskraft noch weiter vermindert haben, von diesen Geschöpfen besessen und in Trunksucht oder Wahnsinn getrieben. Man muss sich darüber klar sein, dass ein Mensch, der in einen dieser Zustände übergeht, dadurch nicht von den Leiden und Begierden frei wird, die ihn dahin gebracht haben. Sie bleiben vielmehr Bestandteile seines Charakters, sie ruhen im Keimzustand, latent, in seiner Seele, um wieder nach außen getragen zu werden und seine leidenschaftliche Natur zu prägen, wenn er seinen Werdegang fortsetzt.

Seine Anwesenheit in den untersten Regionen von Kamaloka ist die logische Folge des Umstandes, dass in seinem kamischen Körper Materie vorhanden ist, die zu dieser Region gehört. Er wird dort so lange gefangen gehalten, bis der größte Teil dieses Stoffes von ihm abgefallen ist und bis die aus diesem Stoff zusammengesetzte Schale sich soweit aufgelöst hat, dass dem betreffenden Menschen die Fühlungnahme mit der nächsthöheren Region gestattet ist.

Berichte von großen Eingeweihten und Erleuchteten, wie z.B. Buddha, vor deren durchdringendem Blick alle Welten offen liegen, haben die Phantasien der verschiedensten Künstler angespornt.

Aber allein Lehrer wie Buddha können in einer lebendigen Sprache von furchterregender Bildhaftigkeit schildern, was sich in den unteren Regionen tatsächlich zuträgt.

  1. B) Die zweite Region

Wenden wir uns nun der zweiten Abteilung der astralen Welt zu, die bereits eine wesentlich freundlichere Region darstellt. Die große Mehrheit der Menschen hält sich in diesem Teil von Kamaloka nach dem Tode eine gewisse Zeitlang auf, und viele von ihnen sind bei vollem Bewusstsein.

Diese zweite Region kann als das astrale Gegenstück zur physischen Welt angesehen werden. Jene Menschen also, die nach ihrem Tode eine gewisse Zeit in dieser Region von Kamaloka verbringen, sind Menschen, deren Interessen auf die trivialen Dinge des Alltags gerichtet waren, deren Herzen an Nichtigkeiten hingen. Es sind andererseits Menschen, die es ihrer niederen Natur erlaubten, sie zu beherrschen, und deren Verlangen nach irdischen Freuden zum Zeitpunkt ihres Todes noch lebendig war.

Da ihre Lebenskräfte hauptsächlich in diese Richtung ausströmten und sich dadurch Astralkörper aus einem Material, das leicht auf materielle Anregungen anspricht, entwickelt haben, werden sie nun von diesen Körpern in der Nachbarschaft der sie anziehenden physischen Objekte festgehalten. Sie sind meist unbefriedigt und ruhelos und fühlen sich unbehaglich. Je nach der Intensität der Wünsche, die sie nicht befriedigen können, sind sie schmerzlichen Empfindungen ausgesetzt, manche leiden wirkliche Qualen, und es dauert lange, bis sich dieses irdische Verlangen völlig erschöpft hat.

In diesem Zusammenhang stoßen wir auch auf ein Phänomen, das die Gemüter der Menschen nur zu oft schon sehr stark bewegt hat. Es handelt sich um die sogenannten Medien, die mit “Geistern aus dem Jenseits” in Verbindung treten können. Diese Medien stellen ihren Körper zur Verfügung, der dann von Wesen aus der zweiten Region der astralen Welt dazu benutzt wird, mit der Erde in Kontakt zu treten.

Es handelt sich dabei um Wesen, welche noch in die Interessen der Erde verstrickt sind. Dadurch verlängern viele unnötigerweise ihren Aufenthalt in der zweiten Region von Kamaloka. Die Körper der Medien stellen einen Ersatz für den Verlust des eigenen Körpers dar. Das Resultat: Da diese erdgebundenen Seelen im allgemeinen keine Geistesgrößen sind, bieten auch ihre Mitteilungen (für Menschen, welche von dem Weiterleben der Seele nach dem Tode ohnehin überzeugt sind) nichts sonderlich Interessantes.

Und – gerade so wie auf Erden – sind diese Seelen um so rechthaberischer, je unwissender sie sind. Und um so fester beharren sie auf der Meinung, dass die ganze Astralwelt identisch sei mit ihrer eigenen, begrenzten Sphäre, von der aus sie die Gesamtheit der verschiedenen Regionen von Kamaloka nicht überblicken können.

Dennoch gibt es Ausnahmefälle, in denen gewissen Wesen eine große Hilfestellung geleistet werden kann. Es handelt sich hierbei um jene Wesen, die mit bestimmten Sorgen gestorben sind und noch die bedrückende irdische Angelegenheit zu ordnen suchen. Gelingt es ihnen nicht, sich zu zeigen oder ihre Wünsche einem Freund durch einen Traum einzuprägen, so stiften sie durch Klopftöne und andere Geräusche, die sie entweder absichtlich erzeugen, um die Aufmerksamkeit anderer zu erregen, oder die durch ihre ruhelosen Anstrengungen ohne ihr Wissen entstehen, mancherlei Unruhe. In solchen Fällen kann ein erfahrener Mensch ein gutes Werk tun, wenn er mit dem bekümmerten Wesen Verbindung sucht, um seine Wünsche zu erfahren, damit es von dem Kummer, der seinem weiteren Fortschreiten hinderlich ist, erlöst wird.

Auch können Seelen gegen ihren Willen zur irdischen Welt herabgezogen werden, wenn egoistische Hinterbliebene durch leidenschaftliches Wehklagen und die Sehnsucht nach dem Verstorbenen unwissentlich Gedankenformen erzeugen, welche den Verstorbenen umringen, ihn erwecken und gewaltsam zur Erde ziehen. Die Religionen haben in weiser Absicht Gebete für die Sterbenden und Toten angeordnet, denn diese helfen den Trauernden, die Ruhe zu bewahren, und regen den selbstlosen Wunsch an, den Toten beizustehen. Diese, wie alle liebevollen Gedanken, wirken schützend und abschirmend.

Die Kenntnis von diesen unnötig zugefügten Leiden mag vielleicht manchen veranlassen, die religiösen Vorschriften strenger zu beachten, welche die Unterwerfung unter das göttliche Gesetz und die Unterdrückung übertriebener und aggressiver Trauer fordern.

  1. C) Die dritte und vierte Region

Diese Abteilungen der kamalokischen Welt können wir als die feinstofflicheren Kopien der zweiten Region bezeichnen. Die vierte ist noch feiner strukturiert als die dritte, doch sind die allgemeinen Merkmale der Unterabteilungen 2, 3 und 4 sehr ähnlich. Wieder finden wir hier Wesen, deren Interessen auf die Tätigkeiten der Erde gerichtet sind. Dennoch ist ihr Blick nach vorn und nicht in die Vergangenheit gerichtet. Und wenn sie nicht gewaltsam zu den Angelegenheiten des irdischen Lebens zurückgerufen werden, so schreiten sie ohne große Verzögerung voran. Dennoch sind sie für irdische Schwingungen noch empfänglich. Ihr nachlassendes Interesse an irdischen Dingen kann durch ein Signal von unten jederzeit wieder geweckt werden.

Die Mitteilungen dieser Wesen mögen zwar interessanter und gedankenreicher sein, dennoch gilt für Mitteilungen aus der Astralebene immer folgender Grundsatz:

Aus Kamaloka kommt keine geistige Erleuchtung!

  1. D) Die fünfte Region

Wir kommen nun zu der Unterabteilung von Kamaloka, die erstmals die Bezeichnung “Astral” verdient. Astral bedeutet ja sternartig strahlend. Dies ist in der fünften Region von Kamaloka vollkommen gegeben. Die Region erscheint außerordentlich leuchtend und strahlend, was sie für Wesen sehr anziehend macht, die nur an die düsteren Farben der Erde gewöhnt sind.

Ziehen wir deshalb zum besseren Verständnis einen Vergleich mit den unteren Regionen von Kamaloka. Wir bedienen uns zu diesem Zweck wieder des von Reinhard Fischer verfassten Buches “Raumfahrt der Seele”:

“Frühjahr 1964 – morgens

Ich lag auf dem Rücken. Nach langer und intensiver Entspannung strömten plötzlich günstige “elektrische” Schwingungen in meinen Körper. Sofort wurde ich von einem mächtigen Sog erfasst. Ich öffnete die Augen und stand auf der Straße einer, wie mir schien, alten Stadt. Die Straße führte geradeaus und stieg nach etwa 100 m steil an. An der linken Straßenseite, hinter einem Platz, stand eine Kirche in einem alten, vielleicht spanischen Baustil. Rechts neben der Kirchentür stand ein Mann und genoss anscheinend die ruhige Stunde.

Er hatte die Augen geschlossen und den Kopf zurück an die Mauer gelegt, als sinne er über etwas nach. Ich wollte ihn nicht stören und wendete mich ab. An der Jure und auch abseits standen überall Häuser; sie waren alle in einem staubigen, gelblichen Ton gehalten, der alte, südlich gelegene Städte oft kennzeichnet. Es war ein trüber Tag, die Straßen menschenleer. Die gesamte Stimmung empfand ich als gleichgültig und niedrig. An der rechten Straßenseite stand ein Haus mit staubigen, halb verfallenen Fensterläden.

Ohne es eigentlich selbst zu wollen, schwebte ich zögernd zu diesem Haus, drang durch die Mauer und stand in einem Zimmer. Auf der linken Seite stand eine Kommode in dunklem Holz; darauf einige Gegenstände.

Daneben führte eine Türe in ein anderes Zimmer. Neben der Tür stand eine alte, abgesessene Couch, die mit Leder bezogen war; davor ein niedriger Tisch aus dunklem Holz. Links und rechts des Tisches schwere, mit Leder bezogene Clubsessel mit Seitenlehnen, ebenfalls abgesessen und verschabt; auf dem Tisch ein Aschenbecher aus Kristallglas mit Aschenresten.”

Im Vergleich dazu schreibt Fischer an anderer Stelle folgendes:

“Plötzlich durchfuhr ein Lichtschein die Dunkelheit vor mir, und ich sah in einer herrlichen Vision eine abstrakte Komposition in leuchtenden Farben. Große quadratische Felder in Rosa und Violett im Wechsel mit Gelb und strahlendem Weiß bauten sich vor mir auf. Ich war ganz verblüfft, weil ich noch nie in meinem Leben so viel Licht und Farbe mit geschlossenen Augen gesehen hatte.”

Und an einer anderen Stelle schreibt Fischer:

“Ich gab dem magnetischen Sog nach, und mein Mentalkörper löste sich sanft aus dem physischen. Sofort merkte ich, dass ich ein Doppelbewusstsein hatte. Im physischen Körper blieb ich vollkommen wach und lauschte gespannt auf das Atmen meiner Frau. Im Mentalkörper war ich mir meiner ebenso bewusst, während ich im magnetischen Sog dahinfuhr.

Dabei fühlte ich mich wohl und fand nichts unnatürlich. Ich weilte in zwei voneinander unabhängig wahrnehmenden Teilen meiner Wesenheit. (In diesem Zusammenhang möchte ich sagen, dass ich es für möglich halte, dass der Mensch sein Bewusstsein noch öfter trennen kann, so dass er zum Beispiel an drei oder vier verschiedenen Orten zu gleicher Zeit wahrnehmen kann. Dazu dürfte – außerhalb der Physis – nichts weiter nötig sein als der innere Wunsch und Wille.)

Kurz vor dem Anhalten des Geistkörpers kam es mir vor, als dränge ich durch einen Widerstand, eine dichtere Materie, die eine Wand gewesen sein dürfte. Ich öffnete die Augen und stand in einem wundervollen farbigen Zimmer. Ich war mir sicher, in einer leuchtenden “astralen” Schwingungsebene zu sein. Mit meinem Bewusstsein und Selbst stand ich mitten in diesem Raum, also in der dritten Dimension. Ebenso wach horchte ich aber im Bett auf jeden Atemzug meiner Frau.

Am anderen Ende des Zimmers war ein Fenster; rechts daneben, an der Wand, Regale mit Ziertellern; darüber eine hölzerne Uhr in der Art der Schwarzwälder Uhren. Mitten im Raum stand ein Tisch mit Stühlen und dahinter eine Frau mit strahlend freudigem Gesicht. Es war für mich ein unbeschreibliches Erlebnis, da ich mir völlig bewusst war, in einem fremden, aber ebenso wirklichen Bereich zu sein, wie wir es von der Materie gewöhnt sind.

Die Frau mit dem glücklichen Lächeln hatte eine ordentlich zurechtgemachte Frisur und ein geschmackvolles, blaues Kostümkleid aus glänzendem und schillerndem Stoff. Ihr Alter schätzte ich auf ca. 40 Jahre. Sie war damit beschäftigt, den Tisch mit himmelblauen Tassen und Untertassen zu decken. Wie ich sah, bereitete ihr diese Tätigkeit große Freude. Wahrscheinlich erwartete sie Gäste.

Ich muss unsichtbar für sie gewesen sein, denn obwohl ich an der gegenüberliegenden Seite des Tisches stand, nahm sie keine Notiz von mir. Die Farben in diesem Zimmer waren so leuchtend und rein wie die Spektralfarben im Prisma, die mir seit der Beschäftigung mit Goethes Farbenlehre bestens bekannt waren. Ich war fasziniert davon, so viel Licht, Freude und Herrlichkeit in einer geistigen Frequenz zu sehen.

Das  Gesicht der Frau hatte in allen Einzelheiten höchste Farb-Differenziertheit, also leuchtende Wangen und Lippen, strahlende Augen und glänzendes, farbenprächtiges Haar. Die Pracht dieser Ebene übertrug sich auf meinen Mentalkörper, und ich empfand, dass sich die Frau im Bereich ihrer Umwelt unsagbar wohl fühlte.”

Soweit einige Auszüge aus den von Reinhard Fischer niedergeschriebenen Astralexkursionen. In der fünften Unterabteilung von Kamaloka befinden sich all die verweltlichten Himmel, die in den volkstümlichen Religionen der ganzen Erde eine so große Rolle spielen.

Seien es die ewigen Jagdgründe der Indianer, das Walhalla der Nordländer, das Paradies voll Huris der Mohammedaner – alle haben hier ihren Platz. Hier werden aus Astralstoffen Luftschlösser gebaut, von denen die Menschen zu Lebzeiten träumten. Die gröbsten religiösen Vorstellungen finden hier ihre zeitweilige Verwirklichung als wolkige Gebilde. Buchstabengläubige aller Glaubensrichtungen, die vom selbstsüchtigen Verlangen nach eigener Erlösung in einem sehr materialistischen Himmel erfüllt waren, finden hier eine geeignete, ihnen Genuss gewährende Wohnstätte, die eben jene Verhältnisse aufweist, an die sie glaubten.

Die religiösen Wichtigtuer, denen es mehr darum zu tun war, ihre eigenen Steckenpferde zu reiten und ihren Nächsten ihre eigenen Methoden aufzudrängen, als selbstlos für die Vermehrung der Tugend und des Wohls der Menschheit zu wirken, stehen hier im Vordergrund. Sie sind eifrig und zu ihrer eigenen großen Befriedigung damit beschäftigt, Besserungsanstalten, Asyle und Schulen zu betreiben.

Auch bereitet es ihnen eine besondere Freude, Einfluss auf irdische Dinge zu nehmen. Sie bedienen sich dazu irgendeines dienstfertigen irdischen Mediums, dem sie in würdevoller Herablassung “ihre Gunst gewähren”.

Diese Wesen schaffen in der fünften Region von Kamaloka einen materialistischen Himmel. Sie bauen astrale Kirchen, Schulen und Häuser, die sie sich früher erträumten. Sie bilden Zirkel und Gemeinden. Die einzelnen Religionsgemeinschaften haben -wie bereits früher auf der physischen Ebene – unterschiedliche Glaubenslehren.

  1. E) Die sechste Region

Diese sechste Abteilung von Kamaloka gleicht der fünften, ist aber noch feinstofflicher und wird hauptsächlich von Seelen einer weiter fortgeschrittenen Art bewohnt. Dass sie sich hier aufhalten müssen, kommt daher, dass bei den künstlerischen und intellektuellen Bestrebungen ihres Lebens die Selbstsucht noch eine große Rolle gespielt hatte, und dass sie ihre Talente zur Befriedigung ihrer Wunschnatur missbrauchten, wenn auch in einer verfeinerten und zarteren Art.

Die sechste Region gehört zum Besten, was in Kamaloka überhaupt zu finden ist. Die schöpferischen Gedanken der Bewohner lassen das leuchtende Material zu wunderbaren Landschaften werden, lassen Szenerien entstehen, die, auch wenn man sie mit dem Herrlichsten vergleicht, was die Erde zu bieten hat, als feenhaft schön erscheinen.

Die Wesen dieser Region sind zwar in gewisser Weise immer noch religiöse Eiferer, dennoch haben sie bereits einen klareren Blick für ihre Beschränkungen. Sie streben danach, aus ihrer gegenwärtigen Sphäre herauszutreten und einen höheren Zustand zu erreichen.

  1. F) Die siebte Region

Die höchste Abteilung von Kamaloka ist die siebte. Hier finden wir all jene sehr intellektuellen Wesen, die sich auf Erden einer bestimmten wissenschaftlichen Forschungsarbeit mit Haut und Haaren verschrieben hatten.

Nach dem Verlust ihres Leibes war ihr Wissensdurst jedoch bei weitem nicht gestillt, weshalb sie nun in der siebten Region von Kamaloka ihre Ziele noch immer mit unermüdlicher Ausdauer weiterverfolgen. Sie sind weiterhin irdischen Forschungsmethoden verhaftet, oft zweifeln solche Menschen daran, dass größere Möglichkeiten vor ihnen liegen, und schrecken vor dem zurück, was praktisch einen zweiten Tod bedeutet – vor dem Versinken in Bewusstlosigkeit, das der Geburt der Seele in das höhere himmlische Leben vorangeht.

Große Gelehrte berichten, dass hier manche Wesen jahrhundertelang mit dem Erwerb von Kenntnissen beschäftigt sind. Sie studieren eifrig alle Bücher, forschen weiter an ihrem Lieblingsobjekt und sind mit ihrem Los vollkommen zufrieden. Alle die Pläne, die durch ihren Tod nicht verwirklicht werden konnten, trachten sie nun zu vollenden.

Haben sie sich schließlich von ihrem weltlichen Bestreben gelöst, dann bereiten sie sich vor, eine höhere Sphäre zu erreichen. Soweit die sieben Regionen von Kamaloka. Und dann kommt eine Zeit, in der die Fesseln des Astralkörpers endlich abgeschüttelt werden, wobei die Seele für kurze Zeit das Bewusstsein verliert (ähnlich der Bewusstlosigkeit, die dem Abwerfen des irdischen Körpers folgte), um dann erweckt zu werden durch das Gefühl einer Seligkeit, die so intensiv, so grenzenlos und unergründlich ist, dass sie die kühnsten Träume übersteigt.

Es ist die Seligkeit der Himmelswelt, der Welt, zu der die Seele ihrer Natur nach gehört. Dieser Welt wollen wir später ein spezielles Kapitel widmen.
Sobald sich die siebte, also die innerste Schale auf solche Weise aufgelöst hat, dass der Mensch unter Zurücklassung von Bruchstücken entweichen kann, macht sich der Mensch auf seinen weiteren Weg.

Zurück bleibt nur der “astrale Leichnam”, Bruchstücke der sieben früher erwähnten konzentrischen Schalen, die durch den zurückgebliebenen Magnetismus der Seele zusammengehalten werden. In dem Maße, in dem sich der zurückgebliebene Magnetismus vermindert, verfallen auch diese Stücke immer mehr, bis sie sich schließlich ganz auflösen und ihre Bestandteile der gesamten Masse astraler Materie zurückerstatten, in gleicher Weise, wie dies der physische Körper gegenüber der physischen Welt tut.

Auch hier gilt wieder folgende Grundregel:

Ebenso wie eine dahingegangene Seele durch egoistische, törichte und unbesonnene Freunde in ihrem Fortschritt durch heftiges Weinen und lautes Wehklagen aufgehalten werden kann, so kann sie auch durch weise und richtig gelenkte Anstrengungen unterstützt werden.

Bedenken Sie deshalb stets: Gebete für die ‘Toten” verpuffen keineswegs wirkungslos, sondern beschleunigen die Auflösung des Astralkörpers. Durch die geäußerten Laute entstehen Schwingungen, welche die Astralstoffe in bestimmte Formen bringen, die dann von den in den Worten enthaltenen Gedanken beseelt sind.

Diese Gedankenformen werden den in Kamaloka befindlichen Wesen übermittelt, wodurch die eben beschriebene Unterstützung stattfindet.

Niemand sollte seine ‘Toten” einsam ihren Pfad gehen lassen, ohne das Geleit der liebevollen Schar solcher Schutzengel – ohne Gedankenformen, die ihnen auf dem Weg zum Heil weiterhelfen. Wie es eine Kunst ist zu leben, ist es auch eine Kunst, richtig zu sterben.

Richtiges Sterben bedeutet richtiges Leben. Unter diesem Gesichtspunkt ist eine Unterstützung unserer ‘Toten” sehr nützlich und notwendig.

Dazu Orologium Sapientiae:

“Du musst verstehen, dass sterben zu lernen eine sehr nützliche Wissenschaft ist, die alle anderen Wissenschaften übertrifft. Dass man sterben muss, ist jedermann bekannt; wie denn auch niemand ewig leben darf, er habe denn die Hoffnung oder das Vertrauen darauf: Aber Du wirst gar wenige finden, die die Klugheit haben, sterben zu lernen.  Ich werde Dir das Geheimnis dieser Lehre geben; das soll Dir sehr zugute kommen zu geistiger Gesundung und zu einer gesicherten Grundlage aller Tugenden.” Auch dem “Sterben” werden wir ein spezielles Kapitel widmen. Entscheidend ist hier zunächst, zu wissen, dass jedes positive Gebet, ja jeder positive Gedanke, dem ‘Toten” schneller zur Auflösung seines Astralkörpers verhilft.

„Mache das, wovor du am meisten Angst hast –
und du verlierst sie.“
Mark Twain

„Dieses Buch wird Ihr Leben für immer verändern“