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Das Geheimnis der Spiritualität – Neueste Erkenntnisse der Gehirnforschung

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Neueste Erkenntnisse der Gehirnforschung

Fassen wir nochmals die neuesten Entdeckungen im Zusammenhang mit dem Gehirn kurz zusammen. Michael Hutchinson beschreibt dies in seinem Buch “MEGABRAIN” so:

Gehirnwachstum
Lange Zeit sind die Wissenschaftler davon ausgegangen, dass physikalisch die Größe des Gehirns, sein Gewicht, die Zahl der Gehirnzellen und die Dichte des Kortex erblich bedingt seien. Eine Reihe von Untersuchungen hat aber ergeben, dass bestimmte, von außen kommende Reize tatsächlich einen deutlichen Zuwachs der Größe des Gehirns bewirken, einschließlich der Größe der Neuronen und der Anzahl der Gehirnzellen.

Alter und Gehirn
Bisher hat man angenommen, dass nach Erreichen der Reife nicht nur das Gehirn zu wachsen aufhört, sondern auch ein unaufhaltsamer Verlust der Gehirnzellen eintritt. Heutige Untersuchungen haben dagegen gezeigt, dass im Gehirn mit zunehmendem Alter nicht notwendigerweise Zellen abgebaut werden, wenn es entsprechend stimuliert wird, und dass in der Tat Teile des Gehirns weiterhin wachsen und somit die Intelligenz steigern und das Gehirn selbst im Alter von siebzig, achtzig oder neunzig Jahren noch funktionstüchtiger machen können.

Regeneration des Gehirns
Eine andere wissenschaftliche Wahrheit, die jahrzehntelang weitgehend unerschüttert blieb, war die, dass sich unsere Gehirnzellen im Gegensatz zu anderen Zellen im Körper nicht reproduzieren können. Da man weiß, dass es einen kontinuierlichen Verlust von Neuronen gibt, hieße das wiederum, dass der Mensch zu einem langsamen, aber unerbittlichen Neuronenschwund verurteilt ist.

Untersuchungen in den letzten Jahren haben aber gezeigt, dass sich Neuronen unter bestimmten Bedingungen regenerieren können. Damit liegt der Gedanke nahe, dass sich das Gehirn, in der richtigen Weise stimuliert, ununterbrochen selbst heilen und verlorengegangene Zellen ersetzen kann, ganz so, wie unsere Haut von selbst heilt, wenn man sich geschnitten hat.

Gehirnsynchronisation
Durch die Untersuchungen der Gehirnhälften kam ans Licht, dass die beiden Hemisphären unseres Kortex in unterschiedlicher Weise und in einem unterschiedlichen Rhythmus arbeiten. Dies führte die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass der Mensch im allgemeinen jeweils nur mit einer Gehirnhälfte denkt, wobei die Dominanz der einen oder anderen von der jeweils zu bewältigenden Aufgabe abhängt.

Heute weiß man aufgrund neurologischer Untersuchungen, dass in bestimmten außerordentlichen Geisteszuständen, wie z.B. während der Meditation, beim Superlearning oder in einer intensiven kreativen Phase, beide Hemisphären in einen kohärenten “Rhythmus” übergehen und als Einheit zusammenarbeiten. Wissenschaftler nennen dieses Stadium, in dem das Gehirn als ganzes denkt, synchron. Mind-Machines können das Gehirn sehr rasch in einen synchronen Zustand versetzen.

Die Selbstregulierung des Gehirns
Lange Zeit ist man in der Wissenschaft davon ausgegangen, dass die Gehirntätigkeit größtenteils – also auch die verschiedenen Rhythmen der elektrischen Gehirnaktivität und die Sekretion chemischer Substanzen im Gehirn – ähnlich wie bei Teilen des menschlichen Nervensystems außerhalb bewusster Kontrolle läge.

In den sechziger Jahren erwies sich dann aber in der Folge von Entdeckungen über das Biofeedback, dass der Mensch sehr wohl lernen kann, jedes physische System bewusst zu kontrollieren, wenn er lernt, sein Bewusstsein darauf zu richten. Mittels Biofeedback kann man rasch lernen, “autonome” Systeme wie Blutdruck, Herzschlag und  Hormonausscheidung zu verändern.

Superlearning und Gehirn
Untersuchungen deuten darauf hin, dass das menschliche Gehirn zu weit größeren Leistungen fähig ist, als man es sich bisher vorgestellt hatte.

Unter den entsprechenden Bedingungen kann ein Mensch riesige Informationsmengen aufnehmen, speichern, verarbeiten und bei Gelegenheit abrufen, und das in unvergleichbar kürzerer Zeit, als es uns allen aus früheren Erfahrungen konventioneller Lernmethoden bekannt und vorstellbar ist.

Grüble nicht, was möglich ist und was nicht.
Tu, was du mit deinen Kräften zustande bringst –
darauf kommt alles an.“
Leo Tolstoi

Think Big Evolution

 

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