Das Geheimnis des Unterbewusstseins – Die Schwingungs-Welt

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Die Schwingungs-Welt

Unsere Welt ist also alles andere als stabil. Ein menschlicher Körper ist Materie, Materie besteht aus Atomen, Atome sind letzten Endes Schwingungen…, das heißt: Ein Körper ist letzten Endes nur eine Konzentration von verschiedenen Schwingungen; ein stoffliches Abbild von unsichtbaren Kräften, die im Hintergrund wirken.

Jede Schwingung besitzt eine bestimmte Frequenz. Die Maßeinheit der Frequenz ist Hertz. 1 Hertz (Hz) bedeutet 1 Schwingung pro Sekunde.

Es gibt im Kosmos zwar nicht den kleinsten Zufall, aber dies soll Stoff für ein anderes Kapitel sein. So scheint z.B. der Frequenzbereich, auf den unsere Augen ansprechen, als rein “zufällig”, wie durch eine Laune der Natur auf diesen bestimmten Bereich festgelegt. Gerade der Frequenzbereich der Augen ist ja ein sehr kleiner Bereich.

Stellen Sie sich z.B. vor, dass  durch eine etwaige Laune der Natur der Frequenzbereich, auf welchen die Augen ansprechen, in einen höheren Bereich gehen würde; beispielsweise den Röntgenbereich. Wir würden unsere Umwelt plötzlich völlig anders wahrnehmen. Unsere Mitmenschen würden als Gerippe mit schemenhaften Umrissen sichtbar sein.

Stellen Sie sich scherzhaft ein Liebespaar in dieser Situation vor: Der Freund würde seiner Angebeteten voller Liebe Komplimente wie “Ich liebe Deine Knochen” oder “Deine Rippen sind einfach erregend” machen.

Oder stellen Sie sich vor, der Frequenzbereich der Augen würde in den Rundfunkbereich absinken. Plötzlich könnten Sie Schwingungen in der Luft sehen. Mit etwas Phantasie kann man sich bereits jetzt vorstellen, dass unser physisches Universum absolut in dieser jetzigen Form erhalten bleiben muss, da sonst ein Chaos entstehen würde.

Menschen mit anderen Augenfrequenzen würden sich laufend den Kopf an Mauern anstoßen, da sie diese nicht sehen könnten usw. Das gleiche gilt natürlich für die Frequenzen, auf die unser Gehör ausgerichtet ist. Stellen Sie sich vor, Sie könnten die Wärmestrahlen Ihres Mikrowellenherdes hören!

Im Prinzip leben wir in einer dunklen, schweigenden Welt. Es gibt weder Licht noch Töne. Was wir als Licht empfinden, alles, was wir als Sinneseindrücke wahrnehmen, sind, physikalisch gesehen, Energiewellen, die erst in der Psyche – und nur in ihr-Empfindungen hervorrufen, die wir als Erscheinungen, als Licht, Wärme oder Ton wahrnehmen.

Der um 460-371 v.Chr. lebende Denker Demokrit sagte schon:

“Nur scheinbar ist ein Ding süß oder bitter, nur scheinbar hat es Farbe; in Wirklichkeit gibt es nur Atome und den Raum.”

Sind die Wahrnehmungsorgane der Sinne geschädigt, dann wird analog dazu ein völlig anderes Weltbild wahrgenommen (z.B. bei Farbenblindheit). Jede Wahrnehmung hängt immer von der richtigen Funktion der Sinnesorgane ab.

Die klassischen Sinnesorgane sind:

Die Augen, mit denen wir sehen. Die Ohren, mit denen wir hören. Die Nase, mit der wir riechen. Die Haut, mit der wir fühlen. Die Zunge, mit der wir schmecken. Dies sind die fünf Sinne, die – nach der Schulwissenschaft – ausreichen.

Bei voller und richtiger Funktion dieser Sinne wird ein Mensch als “normal” eingestuft. Weit mehr als diese fünf Sinne erfordert aber ein bewusstes Leben. Wodurch sind manche Menschen in der Lage, den Ablauf der Zeit im Schlaf und auch im wachen Zustand genau abzuschätzen wie eine Uhr?

Wodurch sind Blinde, aber auch Sehende mit verbundenen Augen fähig, eine Art Feingefühl zu entwickeln, mit dessen Hilfe nicht nur räumliche Abstände, sondern auch Bewegungen in der Umwelt sofort wahrgenommen werden? Noch viele weitere Fähigkeiten des heutigen Menschen können nicht in die Gruppe der klassischen Sinne eingereiht werden.

Je feinere und differenziertere Sinnesorgane ein Mensch besitzt, desto bewusster kann er natürlich auch seine Umgebung wahrnehmen. Im Rahmen unseres Programmes werden wir weitreichende Übungen durchführen und die fünf klassischen und auch die weiteren Sinne zur vollen Entfaltung bringen.

Wie groß ist der Unterschied zwischen einem Feldarbeiter, der einen Acker umgräbt und dabei Spatenstich für Spatenstich nur seinen Acker vor sich sieht, und einem bewusst lebenden, geistig orientierten Menschen, der auf die Schönheit und Vielfalt der Natur schauen kann, der neben dem Boden noch die Blumen in ihren differenzierten Formen und Farben, die Insekten in ihrer Emsigkeit beobachten und die Natur in ihrer vollen Harmonie spüren, ja fühlen kann!

Aber: Dies muss erlernt werden. Sinnesorgane müssen geschult und gefordert werden, um ihre volle Leistungsfähigkeit zu erreichen. Das Aufnehmen von Sinneseindrücken wiederum ist ja nichts anderes als das Aufnehmen von Schwingungen. Je genauer die Schwingung aufgenommen werden kann, je größer der Frequenzbereich, den die Sinne wahrnehmen, desto größere Bewusstheit wird erlangt. Ein entsprechend vielfältigeres und interessanteres Universum erschließt sich dem Suchenden.

„Wenn ich doch nur wüsste wie!
Ich würde die ganze Welt verändern.“
Denis Diderot

„Dieses Buch wird Ihr Leben für immer verändern“