Ecuador | Ein moderner Indianer – Länder Menschen Abenteuer

Ima Nenquimo ist Indianer vom Stamm der Huaorani am Rio Cononaco tief im Regenwald von Ecuador und man kann ihn einen Grenzgänger zwischen zwei Welten nennen. Zeitweise lebt er in der Hauptstadt Quito und ist mit allen Erscheinungen westlicher Zivilisation konfrontiert und auch gerne konfrontiert, dann kehrt er aber wieder zu seinem von ihm geliebten Großvater in das Stammesgebiet am oberen Amazonas zurück. Großvater Camperi lebt noch in der Natur und von der Natur wie es die Vorfahren immer gemacht hatten. Wir sehen, wie sicher es Ima gelingt, sich in den zwei Welten zu bewegen. Er möchte Jura in der Stadt studieren um seinem Volk den nötigen Rückhalt in den Verhandlungen mit den Behörden und Ämtern geben zu können. Gleichzeitig ermöglichen ihm die Aufenthalte bei seinem Großvater im Stammesgebiet Wissen
anzueignen, das auf dem besten Weg ist, aus dieser Welt zu verschwinden, nämlich dieses geballte Wissen um Flora und Fauna – wie man mit einfachen Mitteln in einer doch so unwirtlichen Umwelt überleben kann. Dieses Wissen möchte er in einem Buch festhalten, erfragt aber erfolglos bei der Erdölbehörde um finanzielle Unterstützung für sein Projekt an. Ima ist trotz allem guter Dinge und voller Hoffnung für sein Leben in beiden Welten.