Image Streaming: Entdecke den Genius in Dir!

Wir können unsere Intelligenz und Intuition deutlich stärken – und lernen, durch mentale Bilder besser auf unsere innere Führung zu achten.

Am Anfang steht die Idee, eine Vorstellung. Wir kennen das aus unserem Alltag. Plötzlich haben wir einen Impuls, eine Eingebung, ein Bild vor Augen, vielleicht auch nur ein Gefühl, wie es sein sollte und wie es gehen könnte. Das war und ist mit allen großen Erfindungen nicht anders. Be­­rühmte Menschen wie Albert Einstein, Viktor Schauberger, Nikola Tesla, Thomas Edison, die Gebrüder Wright und viele andere mehr haben ihre späteren Erfindungen in Bildern gesehen. Sie hatten eine Vorstellung davon. Sie sagen sich nun sicher: „Na, das ist doch klar – wie auch sonst?“ Einstein hat sich zum Beispiel immer wieder intensiv – manchmal tagelang – vor seinem geistigen Auge mit dem „Reiten“ auf Lichtstrahlen beschäftigt und seine Umgebung und sozialen Beziehungen darüber stark vernachlässigt, bevor er rund zehn Jahre später das formulierte, was wir heute als seine berühmte Relativitätstheorie kennen. Von Tesla wissen wir, dass er seine Erfindungen jeweils im Geiste sah und diese sogar hat „mechanisch“ laufen lassen können, und so hatte er Fehler erkannt, bevor die Maschinen physisch gebaut wurden.

 

„Nicht einmal das Universum mit seinen zahllosen Galaxien birgt größere Wunder oder Komplexität als das menschliche Gehirn. Es ist ein Spiegel der Unendlichkeit und sein Potenzial für kreatives Wachstum ist grenzenlos.“ – Norman Cousins

Die gute Nachricht: In jedem Einzelnen von uns steckt ein Einstein, ein Tesla. Und was noch viel besser ist: Wir können lernen, dieses Potenzial auszuschöpfen. Es ist bekannt, dass die meisten Menschen fast nur mit einer Hirnhälfte arbeiten, obwohl wir deren zwei haben: mit der linken Hemisphäre nämlich, die eher rational funktioniert und welche wir für unser Alltagsleben benötigen, für Koordination, Sprache, Kommunikation, Bewegung und vieles andere mehr. Wir bedienen uns aber auch der „anderen Hälfte“, der rechten Hemisphäre, wo Intuition und Eingebung dominieren. Noch ein Wort zur Terminologie: Allgemein wird angenommen, dass die linke Gehirnhälfte sich mit Sprache, Logik und Analyse befasst, wogegen die rechte Hälfte für bildliche Vorstellungen, Einsicht und das Erkennen von Mustern zuständig ist. Die meisten Forscher sind sich heute jedoch einig, dass die linke und die rechte Hemisphäre in Wirklichkeit viele Funktionen gemeinsam übernehmen. Experimente haben zum Beispiel gezeigt, dass die visuelle rechte Hälfte ohne den Input der linken Hälfte keine komplexen Bilder zu­­stande bringt. Wir werden jedoch weiter im üblichen Sinne von der rechten und der linken Hemisphäre sprechen als grobe Metaphern für die beiden Hälften des Gehirns, die eine urteilend (links), die andere kreativ (rechts).

Können wir das harmonische Zusammenwirken unserer zwei Gehirnhälften wirklich trainieren? Und wozu überhaupt? Was haben wir denn davon?

Der Bilder-Strom

Image Streaming – oder auf gut Deutsch: Bilderströmen – ist ein Zugang zur Quel­­le der Intuition, zur inneren Führung, die den allermeisten Menschen unbewusst und verborgen bleibt. Und dies nur deshalb, weil wir es nicht wissen, es nie gelernt haben und deswegen auch nicht trainieren. Das ist wie beim Muskeltraining: Trainieren bzw. nutzen wir unsere rechte Gehirnhälfte zu wenig, dann verkümmert sie und wir werden nie wissen, wie es wäre, wenn …

Die moderne medizinische Wissenschaft ist uns hier auch einige Antworten schuldig geblieben. Wofür haben wir denn zwei Gehirnhälften, wenn wir praktisch nur eine davon nutzen? Und warum ist die ungenutzte dann trotzdem so groß wie die andere? Verstehen Sie mich recht, ich sage nicht, dass wir die rechte Gehirnhälfte gar nicht nutzen. Das stimmt so nicht und widerspricht auch den aktuellsten Erkenntnissen aus der Hirnforschung. Ich spreche davon, was eigentlich möglich wäre, und vor allem vom intensiven Austausch und der Zusammenarbeit zwischen den beiden Hemisphären.

Das Potenzial beider Gehirnhälften wird selbst dort offenbar, wo die eine praktisch ausfällt: So gibt es beispielsweise Menschen, die einen Großteil ihres rechten Gehirnteiles verloren haben und trotzdem fast „normal“ funktionieren können. Die rechte Gehirnhälfte – oder besser, was wir davon wahrnehmen – ist wie eine Leinwand, auf welcher sich permanent Bilder zeigen. Ein bisschen so wie damals in den Stummfilmzeiten, als noch die einzelnen Bilderwechsel zu erkennen waren. Was ich meine, kennen wir alle: Manchmal tauchen diese Bilder vor unserem geistigen Auge auf, oft scheinbar so zusammenhanglos, dass wir sie nicht verstehen. Auch tun wir sie schnell als Tagträumerei ab und beschäftigen uns nicht damit.

Weil unser Alltag viel zu hektisch und die äußeren Ablenkungen zu groß geworden sind, nehmen wir uns kaum noch die Zeit, diesen Bilderstrom zu betrachten, geschweige denn, ihn zu beschreiben. Gerade in unserer jetzigen Zeit, da wir praktisch permanent auf das Smartphone schauen oder im Internet surfen oder in die Röhre glotzen und unsere ganze Aufmerksamkeit dem Äußeren gewidmet ist, ist es wieder dringend notwendig, eine Balance im Inneren zu finden und die materielle Welt mit jener Einschätzung zu sehen, die ihr angemessen ist.

In der Betrachtung des inneren Bilderstromes liegen die Antworten auf alle unsere Fragen. Die höhere Intelligenz, genannt „Gott“ oder auch unsere „innere göttliche Gegenwart“, kommuniziert permanent mit uns über einen Bilderstrom. Wir täten gut daran, diesen zu entwickeln bzw. unser Erkennen des Selbigen. Sagt man nicht auch, „Ein Bild ist mehr wert als tausend Worte“?

Menschen, die diesen Zugang entwickeln und fördern und daher sogenannte große Denker, Erfinder und Genies sind, werden als außergewöhnlich betrachtet. Viele bedeutende Erfindungen sind sogenannt „zufällig“ mit dem blitzhaften Auftauchen eines inneren Bildes geboren worden. Dann beschäftigt man sich intensiver mit dieser Idee, studiert und dreht sie, hat Fragen und ist manchmal regelrecht verzweifelt, weil man einfach nicht weiterweiß – und dann kommen schrittweise neue Eindrücke, Ideen oder auch Visionen, die einem helfen, das Eingegebene tatsächlich auch zu verwirklichen.

Durch verschiedene Techniken gelingt es uns, das „Geschnatter“ des äußeren Verstands verstummen zu lassen und die linke Gehirnhälfte (die rationale, erklärende Seite in uns) zu beruhigen und zeitweise sogar „abzustellen“. Dann finden wir den Zugang zur inspirierenden Quelle in uns. Hierbei helfen Meditation, Atemübungen, Körperbewegungsübungen oder Ähnliches. Schlussendlich dient alles dazu, unsere „innere Stimme“, unsere „inneren Bilder“, unsere göttliche geistige Lebensführung zu kontaktieren und daraus Führung, Antworten und Nutzen zu erlangen. Die in der Wirtschaftswelt weitverbreitete Methode des „Brainstorming“ will im Grunde nichts anderes erreichen. Dieses Thema ist also mitnichten „esoterisches Zeug“, sondern lässt sich neurowissenschaftlich begründen und bringt einen durchaus wirtschaftlichen, also äußerlich messbaren Nutzen. So geben mittlerweile immer mehr Topmanager zu, dass sie ihren Konzern intuitiv und nicht nur nach Zahlen gerichtet führen. Sie vertrauen ebenso ihrem „Bauchgefühl“, ihrer Inspiration.

Der Einstein Faktor

Der IQ kann erhöht werden. Wir können unsere Intelligenz verstärken. Genialität ist schwer zu definieren. Sind aber Genies wirklich so anders als wir übrigen Menschen? Wenn man die Schulzeugnisse oder die berufliche Laufbahn vieler späterer Genies betrachtet, würde man nie vermuten, zu was sie dereinst fähig sein würden. Wahre Genies unterscheiden sich in jungen Jahren nur selten von ihren Mitmenschen. Viele wurden als „schwierig“, „langsam“ oder sogar als „dumm“ bezeichnet. Der berühmte Mathematiker Henri Poincaré schnitt im IQ-Test so schlecht ab, dass er als „schwachsinnig“ eingestuft wurde. Thomas Edison, der mit seinen 1’093 Patenten alle Erfinder der Geschichte übertraf und für große Veränderungen im Alltag der Menschen sorgte, war in der Schule als extrem langsam bekannt. „Mein Vater hielt mich für dumm“, erinnerte sich Edison später, „und ich war fast überzeugt, eine Niete zu sein.“ Quelle: zeitenschrift.com