Wie entsteht ein Gedanke? – Prof. Dr. Jochen Hinz

Die Erkenntnisse der Quantenphysik erfordern eine Erweiterung der wissenschaftlichen Grundannahmen, insbesondere auch die der Psychologie, um spontanen Erlebensweisen, wie z.B. dem synchronistischen Ereignis oder dem kreativen Einfall einen wissenschaftlichen Rahmen zu ermöglichen.

So kann das „Zukunftsfeld“ als ein Feld der abstrakten Quanteninformation postuliert werden, durch das alle Individuen über eine Art „Überbewusstsein“ verbunden sind. Durch Bedeutungszuweisung und –gestaltung von Information in diesem „Überbewusstsein“ werden individuell wie kollektiv so zu bezeichnende „Prototypen“ konstelliert, um durch „messende Auswahl“ im kreativen Einfall ich-bewusste Gedanken, Ideen oder Fakten zu erzeugen. Die Gedanken und Ideen können dann über die Filter der individuellen Gedächtnisse zu „Komplexen“ gerinnen und sich in dem „Vergangenheitsfeld“ des „kollektiven Unbewussten“ den „Archetypen“ anschließen, während die Fakten in kreativer Ausgestaltung die so genannte Realität generieren.

Diese nichtlinearen und verwickelten Prozesse lassen sich in einem transpersonalen psychischen Modell darstellen.

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