Willkommen, Himmelskinder!

Etwas vom Heiligsten auf Erden ist die Ankunft kleiner süßer Menschen die man auch Babys nennt.

Von: Ursula Seiler

Man würde es nicht glauben – aber im Himmel herrscht tatsächlich Gedränge! Um jeden Körper, der auf Erden gezeugt wird, bewerben sich nämlich im Himmel drei Lebensströme. Denn nachdem sie sich seit dem letzten Tod einige Jahre oder Jahrzehnte lang im Jenseits ausgeruht haben, drängt es sie, sich wieder einzuschreiben im Schulraum Erde. Also begibt sich der Lebensstrom zum Karmischen Rat – jenem Gremium, das über das künftige Lebensschicksal des Verkörperungswilligen entscheidet, und das auch die freien Plätze vergibt. Sein künftiges Schicksal hat sich das zukünftige Baby natürlich selbst erschaffen.
Die Gedanken, Gefühle, Worte und Taten seiner letzten Inkarnationen entscheiden darüber, welcher Art die künftigen Lernlektionen sein werden; ob es in gute spirituelle wie materielle Verhältnisse geboren wird, in ein sicheres Land, in eine intakte Familie – oder ob es bereits in der Kindheit an irgend etwas Mangel leiden wird. Jenen, die hochentwickelt sind, wird schneller die Erlaubnis zur Wiederverkörperung gewährt, denn erstens befinden wir uns in einer Zeit, in der man sehr viel lernen kann, und zweitens braucht diese Erde gerade jetzt licht- und liebevolle Menschen. Immer ist der Lebensstrom mit der zukünftigen Familie einverstanden. Niemand wird an einen Ort gezwungen, an den er nicht hin will.

Lange bevor sich das künftige Baby verkörpert, lernen sich Eltern und Kind im Jenseits bereits kennen. Besonders der Monat Mai ist eine Zeit der Wiedergeburt. Und während dieser sehr heiligen und besonderen Zeit werden die künftigen Eltern zur Mutter Maria gerufen, die in den feinstofflichen Regionen dieses Planeten einen sehr besonderen Platz ihr eigen nennt, der den Familien und den Kindern geweiht ist. Dorthin also kommen die künftigen Eltern, lernen ihr zukünftiges Kind besser kennen – und dabei spielt es keine Rolle, ob die Empfängnis noch Monate oder gar ein ganzes Jahr entfernt ist. Sie kommen auch dorthin, um zu lernen, später ein möglichst vollkommenes Familienleben zu pflegen und dem neuen Kindlein das Beste mitzugeben, das sie zu bieten haben.

Denn die Familieneinheit ist das Heilige Herz, um das sich jegliche Kultur dreht – der Gral, in welchem die Jungen und noch Verletzlichen aufwachsen können, umfangen von einer Aura der Vollkommenheit und des Schutzes, der für die Entwicklung eines neuen Gottes im Embryonalzustand (eines neuen Menschenkindes) sosehr notwendig ist.

Die Art der Energie, die ein Lebensstrom während der Jahrtausende, ja, manchmal Äonen seiner Existenz geschaffen hat, bestimmt auch, wie gut und schön und vollkommen sein künftiger Körper sein wird.

Wie wir schon in der ZeitenSchrift-Druckausgabe Nr. 15 geschrieben haben, hat jeder Mensch einen Körper-Elementargeist, der sich verpflichtet hat, ihm von der ersten Verkörperung bis zum Aufstieg in die höheren Reiche, also über Tausende, ja, manchmal Millionen von Jahren einen Körper für jedes Leben zu bauen und aufrechtzuerhalten. Der Mensch ist nicht sein Körper. Vielmehr ist er ein unsterbliches, geistiges Wesen, das für die Dauer eines Lebens wieder in ein fleischliches Gewand steigt, welches dann gehorsam das reflektiert, was dieser Mensch is(s)t, denkt, fühlt und tut.

Leider gibt es manch ein Körperelementarwesen, das von der Aussicht, ‚seinem‘ Lebensstrom wieder einen Körper zu bauen, alles andere als begeistert ist. Meist geschieht dies, wenn der Lebensstrom seinen Körper immer wieder geschädigt, malträtiert und mit verschiedensten Genußmitteln und Drogen vergiftet hat. Um solch einen aufgebrachten Körperelementargeist wieder milde und willig zu stimmen, wird auch er während dem Monat Mai zu Mutter Maria gerufen, um seinen ‚Herrn und Meister‘, seinen Lebensstrom wiederzusehen. Die herrlichen Feste, die in jener gesegneten Zeit dort stattfinden, lassen ihn seinen Groll vergessen, und so ist er bereit, trotz allem wieder einen Körper zu bauen, der so gesund, vollkommen und schön ist, wie es eben die Energie jenes Lebensstromes zuläßt.

Im Wonnemonat Mai lernt das künftige Baby auch seinen Schutzengel und seinen Engel des Dienens kennen, die sich beide verpflichtet haben, ihn durch die Leben zu begleiten und ihn immer wieder auf den richtigen Weg zurückzuführen (so er auf die feine, leise Stimme im Innern hört) – bis er schließlich sein Ziel, das Christusbewußtsein in irgend einer künftigen Verkörperung erreicht hat. Auch diese beiden Engel tragen viel dazu bei, dem Körperelementarwesen zu helfen, bereitwillig einen weiteren irdischen Auftrag anzunehmen.

Es gehört zu den Diensten des Erzengels Raphael, die vier niederen Körper, in denen sich der inkarnierende Lebensstrom aufhalten wird (neben dem physischen auch der Gefühls- und Gedanken-, sowie der Ätherkörper), zu weihen. Auch das Körperelementarwesen und die den Menschen begleitenden Engel werden neu geweiht, was sicherstellt, daß sie beständig zur Quelle allen Lebens gezogen werden – gerade so, wie ein magnetischer Kompaß immer den wahren Norden anzeigen wird.

Innerhalb von nur drei Wochen nach der Empfängnis hat das Herz bereits seine bekannte Gestalt angenommen und ist deutlich als Herz erkennbar – obwohl der es umgebende Embryo noch keinerlei Ähnlichkeit mit einem menschlichen Wesen aufweist. Um sicherzustellen, daß jeder Mensch irgendwann den irdischen Kreis der Verkörperungen erfolgreich zu Ende führt, bekommt er (oder sie) eine lebendige Zelle der Göttlichkeit ins Herz eingepflanzt, welche aus dem Herzen Gottes stammt. Diese winzige dreifältige Flamme wird in einer sehr schönen Zeremonie in das Herz des kleinen Embryos eingepflanzt, da eine Schar Engel mit einem goldenen Gefäß zu einem Heim auf der Erde gehen, während dort die Mutter während der Nacht im Schlaf liegt und in großer Ehrfurcht eine dreifältige Flamme aus Rosa, Gold und Blau auf den ‚Altar‘ im Herzen des Säuglings legt. (Mehr zur dreifältigen Flamme finden Sie hier: Dreifältige Flamme: Der Funke, der uns unsterblich macht)

Die Atome, aus denen sich unser physischer Körper zusammensetzt, sind in jeder Verkörperung dieselben. Selbst die Schulwissenschaft hat herausgefunden, daß weder Materie noch Energie jemals verbraucht oder zerstört werden. Sie gehen lediglich durch Stadien der Transformation. Nach dem Tode des Menschen werden die ätherisierten Atompartikel seines zerfallenden Körpers hinaufgezogen in die höheren Reiche – und schließlich, beim nächsten Leben, wieder verwendet.

Die Herzzellen im physischen Körper sind dabei die am höchsten entwickelten der Elementarsubstanzen, aus denen sich die physische Gestalt zusammensetzt. Sie brauchen mehr Widerstandskraft und mehr Festigkeit als alle anderen Zellen, um den Millionen von Pulsschlägen standzuhalten, welche das Leben in den physischen Leib schicken. (Ist es nicht interessant, daß es keinen Herz-Krebs gibt?).

Daher werden für das Herz also die höchstentwickelten Elektronen benutzt. Sie werden in den Körper der zukünftigen Mutter gesandt und ein Teil ihrer fleischlichen Gestalt, noch bevor die Empfängnis überhaupt stattgefunden hat. Schließlich werden durch die wunderbare Intelligenz der Erbauer der Gestalt jene Herzzellen, welche zu der neu ankommenden Individualität gehören, vom Körper der Mutter getrennt. Mit mathematischer Genauigkeit wird die Substanz, welche dem hereinkommenden Kind gehört, magnetisiert und von der Muttersubstanz getrennt – bis sein winzig kleines Herz geformt ist und bereit für die Ankunft seiner eigenen, dreifältigen Flamme Gottes.

Quelle: zeitenschrift.com