Zu Tisch – und ausreichend Obst essen!

Beißen Sie in den sauren Apfel, die himmlische Birne – und lassen Sie sich noch von anderen süßen Früchtchen verführen! Naturgeister erklären, wie die verschiedenen Früchte unseren Körper und unsere Seele unterstützen.

Der Apfel

Werfen wir nun noch einen Blick auf die Eigentümlichkeiten der verschiedenen Obstsorten. Der Apfel enthält fast alle Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, die ein Mitteleuropäer zum Überleben benötigt. Was ihm fehlt, sind die Öle – doch der Mensch bekommt sie, wenn er zum Apfel ein paar Walnüsse isst. Wie schon erwähnt, entstanden die Äpfel durch die Gebete der Menschen aus Rosengewächsen. Der Naturengel1 , welcher für die Äpfel zuständig ist, ist dem Menschen dafür zwar dankbar, doch in heutiger Zeit leidet er auch, „weil die industrielle Apfelerzeugung der Gegenwart in mir das Gefühl erzeugt, mittlerweile genug getan zu haben. Ihr geht in gewissen Bereichen sehr ruppig mit mir um.“ Ein Apfelbaum möchte ein Apfelbaum sein und „nicht so ein kleiner Krüppel, wie er heute in den Plantagen wächst!“ Jeder Bauer weiß, dass sich die Form der Frucht auch in der Gestalt des Baumes äußert. Der Große Apfelengel bestätigt, dass dadurch die Frucht besser werde: „Deswegen wettere ich auch so gegen diese Plantagenbäume, denn bei ihnen verschwindet diese Kronenform völlig, und das vermindert die Qualität der Äpfel. Der Apfelbaum hat in der Krone die Formgeste Apfel und kann sie deswegen zusätzlich als Schutzform in jeden Apfel schicken. Das Formprinzip und diese Schutzfunktion sind bei einem normal wachsenden Apfelbaum und seinen Früchten wesentlich stärker vorhanden als in einem Plantagenbaum und seinen Früchten. Die Plantagenbäume sind meine Sorgenkinder.“

Im Winter, erzählt der Apfelengel, schläft der Apfelbaum wie alle anderen Bäume auch. Da stehen – wie während der Schlafenszeit des Menschen – reinigende Prozesse im Vordergrund „im Zusammenhang zwischen dem Baumwesen, der Dryade und allen umgebenden Naturwesen und höheren Wesen. Das sind im Herbst die Kräfte, die wir Bäume in die Erde zu den Gnomen geben, und im Frühjahr sind es die durch die Christnacht gewandelten Kräfte, die die Gnomen wieder an uns zurückgeben.“ Sobald im Februar die ersten Knospen erkennbar sind, haben sich die Luftgeister, die Sylphen, ans Werk gemacht. Sie „rupfen an den Bäumen, damit die Knospen langsam hervorkommen.“ Die Sylphen gestalten die Blüten, die Undinen (Wasserwesen) die Blätter. Das Ganze beginnt um den 2. Februar herum, an Lichtmess, die so heißt, weil dann in der Natur das Licht wieder aktiv wird.

Im Frühjahr fühlen sich die Knospen klebrig an, weil zuckrige Stoffe gebildet werden: „Die zuckrige Schicht um die Knospen entsteht, damit auch in diesem kleineren Bereich die positive Liebeshaltung der Äpfel zur Welt verkörpert wird. Sie ist auch dafür da, um Insekten anzulocken.“ Sind die herrlichen Blüten da, ist das „wie eine Explosion von Licht. Wenn die Knospen aufbrechen und die Blütenblätter hervorkommen, bricht das Licht hervor, welches wir zuvor durch die Gnomen bekommen und aufgenommen haben. Und diese Explosion des Lichts bieten wir der Welt dar.“ Das sei ein ganz besonderer Moment, denn oft dauere es nur Stunden, bis sämtliche Blüten am Baum blühen. „Der Baum bietet in diesem Moment der Welt und den Naturwesen seine Lichtkräfte dar“, sagt der Große Apfelengel. Als „Lebensbaum“ ist der Apfelbaum „per se der Frühlingsbaum“, und der Frühling sei sehr fröhlich und jugendlich.

Bestäubt wird der Apfelbaum vorwiegend von Wildbienen, aber auch einigen Honigbienen. „Da wir der Baum des Lebens sind, reicht ein klein wenig Bestäubung aus, weil wir durch unser enormes Lebenspotenzial die Bestäubung auf alle Blüten übertragen können. Die Ho­­nigbienen haben Defizite in der Lebendigkeit, weswegen sie mittlerweile auch sehr krankheitsanfällig sind. Deswegen bevorzugen die Apfelbäume seit jeher die Bestäubung durch die Wildbienen, weil sie einerseits der ursprünglichen, andererseits der zukünftigen Lebenskraft entsprechen. Sie unterstützen uns zurzeit mit den ursprünglichen Lebenskräften.“ Auch der Neckar des Apfels ist extrem zuckerreich. „Die Apfelblüte und der Apfelbaum lieben die Welt, sie lieben sogar die Menschen und bringen ihnen durch den hohen Zuckergehalt des Nektars ihre Liebe dar.“ Auch im hellroten Holz zeige sich die Sympathie, die der Apfel der Welt entgegenbringe. Seine starke Lebendigkeit offenbart sich auch darin, dass der Apfel extrem lange haltbar ist. Von allen Pflanzen, sagt der Große Apfelengel, sei er dem Menschen am nächsten. „Die Bäume stehen dem Menschen ohnehin am nächsten, und unter den Bäumen bin ich einer der allernächsten. […] Um es mit einem Bild auszudrücken: Wir Apfelbäume sind die Kulturführer der Pflanzen. Die verschiedenen Apfelsorten haben aber kein Ich in der geistigen Welt, sondern etwas, was in etwa eurer menschlichen Seele entspricht. Sie haben ein ganz klares seelisches Wesen in der geistigen Welt, was man physisch in den unterschiedlichen Geschmäckern wahrnehmen kann.“ Diese haben auch mit dem Ort zu tun, an dem eine bestimmte Apfelsorte früher intensiv ge­­züchtet wurde. Genauso wie das Schwingungsmuster einer Gegend den Dialekt der dort lebenden Menschen beeinflusst, prägte es auch den Geschmack der dort wachsenden Äpfel.

Es ist nicht verwunderlich, dass das Große Apfelwesen es bedauert, wie wenige Sorten heute noch angebaut werden, und all jenen Menschen dankbar ist, die sich um die alten Sorten kümmern. Manchmal sei es auch richtig, wenn gewisse alte Sorten verschwänden, weil die Zeit neue erfordere – genauso wie die Menschen heute sehr anders geartet sind als noch vor wenigen hundert Jahren. „Man muss nicht alles künstlich am Leben erhalten. Trotzdem ist die Vereinheitlichungstendenz falsch. Man sollte eine gesunde Waage erhalten.“ Leider, gibt der Naturgeist zu bedenken, hätten die Plantagenäpfel aber alle einen weniger intensiven Geschmack.

Man sollte Obst immer mit der Schale essen, weil die Nährstoffe dicht darunter sitzen und sonst mit weggeschält werden. Äpfel wirken adstringierend, abführend und keimtötend. Der Große Apfelengel sagt uns, weshalb das so ist: „Keimtötend deswegen, weil überall dort, wo das blanke Leben des Apfels hinkommt, krankes Leben verschwinden muss. Abführend und darmheilend wirkt der Apfel, weil er ein Zuviel bzw. eine falsche Einlagerung von Leben, also zu viel Wasser, hinaustreibt.“ Der Apfel vermag Einseitigkeiten auszugleichen, „weil er weiß, wie Leben zu sein hat. Die ungesättigten Fettsäuren des Apfels schützen den Menschen auch vor Verdummung, beeinflussen die Gefäße sehr positiv und gleichen kulturbedingte Ablagerungen durch Überernährung aus. Der Apfel wirkt gefäßpflegend.“

„An apple a day keeps the doctor away“ ist also nicht einfach ein Marketingspruch der Apfellobby, sondern bis in den Kern wahr, wie der Große Apfelengengel erklärt: „Der Genuss von Äpfeln ist rundum gesundend, wirkt auch gesundend auf andere Krankheitserscheinungen; er verringert das Risiko von Herz- und Gefäßerkrankungen.“

Die erhöhte Lebendigkeit des Apfels sei unbewusst auch ein Grund dafür ge­­wesen, dass der Reichsapfel als Macht- und Regierungssymbol entstanden ist: „Wenn beispielsweise Karl der Große den Reichsapfel in der Hand hält, scheint es so, als würde er die gesamte Welt in der Hand halten beziehungsweise beherrschen. Dies mit dem Apfel verknüpft bedeutet, dass auch durch den jeweiligen Herrscher die Welt belebt werden soll und wird – dass die Lebensgeste des Apfels durch den jeweiligen Herrscher auf seine Untertanen herunterfließen sollte. An sich ist dies ein sehr schönes Bild. Natürlich ist es oftmals in die Perversion ge­­kommen.“ Zum Schluss erinnert der Apfelengel daran, dass man Äpfel sehr viel vielseitiger zubereiten könne, als es den meisten Menschen heute bewusst sei! Quelle: zeitenschrift.com