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Äpfel: Masse statt Klasse? | 45 Min | NDR Doku

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Knackig und glatt will der Verbraucher seine Äpfel. Wie geklont sehen die Exemplare aus, die in den Obstregalen liegen. Der Apfel wird immer mehr zum Lifestyle-Produkt.
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33 Kommentare

  1. Smart Fresh wäre ein Witz, wenn erstmal CETA aka TTIP käme. Dann würden wir uns hier noch umschauen…
    Denke Mergl und Siegmar drücken das noch irgendwie durch. Notfalls durch die Hintertür.

  2. Ich kaufe meine Äpfel vom Bauer nebenan oder esse welche aus dem eigenen Garten. #dorfleben 😀

  3. Boskop for ever . esse nur aepfel aus dem eigenen Garten

  4. Meine Äpfel kommen aus dem Garten. Es sind keine Lageräpfel, dafür aber ohne Spritzstoff und nachvollziehbarer Anbau einer DDR-Sorte. Schmecken gang anders!

  5. Weiss jemand, wo man natürliche, biologische und unveränderte (alte Sorten) Äpfel kaufen kann? Den Supermärkten vertraue ich nicht. Einen Garten besitze ich auch nicht.

    1. Necati Van Google mal nach streuobstwiesen. da gibt es einige Vereine, vielleicht findest du da jemand der seine Äpfel auch privat abgibt.

    2. Am leichtesten (zur jeweilgen Saison der Sorte) auf jedem Wochmarkt.
      Solltet ihr Streuobstwiesen bei Euch in der Stadt haben kannst du aber z.B. auch dort welche einsammeln.

    3. Wochenmarkt sind meist auch die verpesteten sorten. Und auf irgentwelche streuobstwiesen Äpfel einsammeln nennt man Diebstahl sowie unbefugtes betreten und ist eine Straftat!

      Am besten in deiner Stadt nach Vereinen fragen ob dort welche was anbauen oder im web schauen.

    4. Bio Äpfel haben Mycotoxine. Sind auch Giftig

  6. Und wir beißen wie Schneewittchen gutglaubens in den doch so tollen Apfel… na dann guten Hunger!

  7. Grrrr… ich hasse diese Einheitsäpfel. Pink Lady schmecken auch nicht besser. Das Problem ist echt, dass man die alten Sorten kaum noch findet. Ich habe früher viele Äpfel gegessen, aber wenn eine Apfel nicht duftet, kann ich das nicht als Apfel durchgehen lassen.

  8. Das liegt an der EU die mit ihren Gesetzen und Auflagen die Vielfalt im Obst und Gemüsebereich massiv unterbindet und den großen Unternehmen in die Hände spielt. Die EU war schon immer ein von Lobbyisten geführter Drecksladen.

    1. Die EU-Handelsklassen sind teilweise fast schon Betrug am Kunden.
      Beim Spargel z.B.: Der schönste Spargel (geschlossene Köpfe, weiße Stange, ganz gerade) schmeckt tendentiell etwas weniger intensiv und milder eher als eine Klasse III (kann krummm sein, Köpfe violett und/oder offen). D.h. Kunden, die intensiven Spargelgeschmack besonders mögen, empfehle ich eher eine Klasse III. Außerdem ist die Klasse III tendentiell gesünder. Da die Spargelköpfe schon etwas Licht gesehen haben, haben sie auch schon paar Antioxidantien gebildet.

      Also das ein Zusammenhang zwischen EU-Handelsklasse und Qualität besteht, ist eine Lüge. Außer man ist der Meinung Qualität = bestes Aussehen.

  9. also pink lady, granny smith, elstar, jazzäpfel und kanzi kann man so in die tonne treten! ich esse unglaublich gerne äpfel aus dem alten land. Da hat man wenigstens noch gute qualität und keine einheitsäpfel, die einfach nicht lecker sind!

  10. Wenn ich (29) das schon seh, wie die Kunden da die Äpfel anfassen, umdrehen, gucken und wieder hinlegen. Wieso … mit den Äpfeln ist doch nichts.
    Die meisten Menschen wissen gar nicht was schlecht und gut ist und wie gut wir es überhaupt haben!
    Wenn ein Apfel mal eine Delle hat oder einen Fleck, ja dann ist es so und man stirbt davon auch nicht.
    Krank seid ihr, die so pingelig sind.

    1. Wie recht sie haben! Schlecht ist z.B. Bei Obst und Gemüse generell, wenn 1000 Leute es antatschen, dazu vielleich noch ordentlich in Kisten rumwühlen, damit es Druckstellen bekommt – die faulen dann schneller. Ansonsten: Wenn auch mal ein wurmstichiger Apfel dabei wäre (den man als verantwortungsbewusster, netter Kunde dann rausnimmt und dem Verkäufer überreicht – nur damit er nicht faul wird und die Fäulnis auf die andern überspringt), dann hätte man als Kunde ein starkes, sichtbares Indiz, dass die äpfel nicht vergiftet wurden. Und Apfelschorf: Ich weiß nicht, aber aus meiner Kindheit erinnere ich Sorten, die normalerweise mehr oder weniger Apfelschorf immer hatten als tendentiell etwas wohlschmeckender. Apfelschorf ist tatsächlich also ein Merkmal an äpfeln, was ich an Supermarkt-äpfeln schon lange vermisst habe. Aber jetzt kaufe ich ja nicht mehr im Supermarkt, und d.h. Das es dieses Jahr bestimmt auch wieder den ein oder anderen Apfelschorf geben wird. Freu‘ mich wenn dann schon drauf!

  11. Ich möchte die Supermärkte nicht mehr durch meinen Einkauf unterstützen. Lieber kaufe ich Obst und Gemüse auf dem Markt.

    1. Kann ich nur unterschreiben. Freu‘ mich auch, dass ich auf dem Markt generell auch Obst und Gemüse mit Schalenfehlern bekomme. Zwar meistens wird mir dann schon von sich aus ein gewisser Preisnachlaß angeboten – Aber auf gar keinen Fall geht der auf 8ct / kg oder so runter! Schalenfehler mindern die Qualität (und darunter verstehe zu 95% den Geschmack!) wenn überhaupt, dann nur minimal. Sollte Man äpfel für Apfelmuskuchen oder Tomaten für Spaghetti mit Tomatensoße haben wollen, sind Schalenfehler sowieso mal völlig banane!

  12. Ich glaube, eines der gravierendsten Problem des Apfelkonsums hierzulande wurde in dem Film nicht mal angesprochen. Ich bin jedesmal sprachlos, wenn ich durch die Supermarktreihen gehe und die Herkunftsländer von Äpfeln (Birnen, Weintrauben,…) studiere: Wieviele Tonnen davon importieren wir jährlich aus Wüsten (d.h. aus Gebieten dieser Erde, in denen Bewässerungslandwirtschaft dieser Früchte nicht funktioniert?) Wieviele Tonnen haben wir uns in den letzten 10 Jahren aus dem Wassernotstandsgebiet Kalifornien liefern lassen? (Wassernotstandsgebiet und wahrscheinlich größte Monokultur und Giftspritze der Welt …)

    1. Ansonsten kann ich nur wärmstens empfehlen, Supermärkte bei Obst und Gemüse zu boykottieren. Ein guter Wochenmarkt-Stand sagt Euch ganz genau welche Apfelsorte für Eure Zwecke die beste ist (Bei vielen, vielen, vielen, … Verwendungszwecken von äpfeln ist das Aussehen gänzlich egal! ). Für gute Wochenmarktbetreiber sollte es gar kein Problem sein, Euch mal verschiedene Apfelsorten anzuschneiden und kosten zu lassen! Und wenn Euch der apfel richtig gut schmeckt, dann ist Euch auch egal, dass er Apfelschorf hat oder beim Aufschneiden schnell braun anläuft. Und die Haltbaarkeit jedes Apfels, den ihr auf den ihr so Wochenmarkt kauft ist von Natur aus eng begrenzt: Nämlich bis zum nächsten Markttag – dann ist er zwangsläufig ganz sicher in Euren Mägen verschwunden (es sei denn, ihr habt ihn zu Apfelmus verarbeitet, dann hält er sich aber auch ohne Smart fresh die nächsten 10 Jahre mindestens!)

  13. Habe vor 10 Jahren einen Markenapfelbusch gepflanzt. Pilot hiess er glaub ich. Jedes Jahr trägt er super viele Früchte, aber keine Krankheit, die er nicht schon gehabt hat. Oft gleich 3 Krankheiten aufs Mal. Da bekomme ich höchstens 10 Prozent einwandfreie Ware, die sich auch als Bioapfel verkaufen liesse.

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