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Au-pairs in Deutschland | Schlechte Erfahrungen | Doku | Die Reportage | NDR

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Aufräumen, bügeln, putzen, kochen: Untergebracht im Privathaushalt, befinden sich Au-pairs oft in Abhängigkeit. Das Arbeitsverhältnis entzieht sich jeder staatlichen Kontrolle.

59 Kommentare

  1. Deshalb mache ich sowas nicht! Nur Klassenfahrten bzw. Kurdfahrten, aber keine Austausche oder son Work and Travel

    1. Drauf geschissen! Dann lieber in Deutschland bleiben und man hat Ruhe. Urlaub kann man immer noch machen. Solche Austausche bringen einfach gar nichts.

    2. Meine Austausche nach Frankreich waren die beste Erfahrung meines Lebens…erstmal Erfahrungen machen dann urteilen

    3. Ihr Hinterwälder habt halt keine Ahnung von der Welt. Ich hab die besten Erfahrungen meines Lebens im Ausland gehabt. Bloß nie übern Tellerrand schauen…

    4. Wow entspann dich mal, nicht jeder möchte ins Ausland oder kann sich das leisten (Jahr in Amerika mal eben 10,000€)
      Schön wenn es dir gefallen hat, da hat keiner was gegen aber man muss auch Respekt vor den Lebensentscheidungen anderer haben.

  2. Echt schlimm sowas… pure Abzocke, komisch das sowas in Deutschland überhaupt möglich ist

    1. das kommt ganz auf deine familie an…wir zum beispiel haben mit den aupairs viele städte besichtigt und sie sind auch mit in den urlaub gekommen wenn sie wollten. Außerdem werden sie für ihre arbeit bezahlt und auch der sprachkurs wird teilweise bezahlt…viele unserer aupairs hatten 2-3 mal in der woche intensiv sprachkurs und konnten danach in deutschland studieren oder arbeiten. Außerdem hatten wir natürlich auch ganz viel spaß und haben zu fast allen immer noch sehr engen kontakt und besuchen uns gegenseitig

    2. Deutschland ist ein verniedlichender Name für Niedriglohn- und Sklavenhaltergesellschaft.

    3. Das kann ich voll bestätigen. ich habe mich zum Glück „nur“ (als deutschsprechende Granny-Au Pair, pension. Kindergartenpädagogin )2 Monate bzw. 11 Tage in Familien aufgehalten. Ähnliche Erfahrungen wie die Mädchen habe ich aber auch gemacht. Das 1 Mal in Schweden für 2 Monate, das 2. Mal in Hamburg. Hier habe ich schon nach 11 Tagen die „Segel gestrichen“. Die Gast-Mütter hatten, obwohl sie schon über 40 Jahre alt waren komplett überzogene Vorstellungen von Au Pairs. Hielten sich nicht an Abmachungen, waren nicht zugänglich für Gespräche, die ich führen wollte, damit sich das Klima untereinander bessere, schmollten aber permanent, was die Situation weiter anheizte und dann auch eskalierte. Mein Glück war, dass ich mich wehren konnte und aussteigen und nach Hause fahren konnte, was jederzeit von vornherein möglich war. Mal ganz abgesehen von den Auffälligkeiten bei den Kindern, wie wenig Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern , Internet-Sucht der ganzen Familie, Bei den Kindern Bettnässern, Nägelbeißen, Inzestverdacht bei dem einen Mädchen, 7J. durch seinen Vater und nichts dagegen unternehmen zu können war für mich schwer auszuhalten. Fazit: Nun weiß ich ja hinlänglich, wie dieser ganz normale Wahnsinn mit den Au Pairs abläuft – die Mädchen sind echt zu bedauern, wenn sie derartig hinters Licht geführt und ausgebeutet werden. Es ist traurig, welches Bild hier von der sogen. 1. Welt vermittelt wird. Es ist zum Fremdschämen!

  3. Schrecklich solche Familien… Ich war AuPair in Schweden und hatte ein großartiges Jahr! Aber ich kannte dort leider auch Aupairs die solche Familien hatten

  4. Man kann jetzt der Familie nicht vorwerfen, dass sie auf dem Land wohnt. Das ist halt Deutschland und nicht die Toscana…

    1. Naja, ein Au-Pair-Jahr ist hauptsächlich dazu da, Land und Leute kennen zu lernen. Nicht, um als billige Nanny und Putzfrau eingesperrt zu werden. Den Mädchen müsste eigentlich in ihrer Freizeit die Möglichkeit gegeben werden, sich wenigstens die nächstgelegene Großstadt bzw. Sehenswürdigkeiten in der Umgebung anzusehen. Das heißt nicht, dass die Gasteltern ihnen irgendwelche Reisen o.ä. bezahlen müssen, doch sie müssen wenigstens die Möglichkeit haben, in der Freizeit auszugehen. Ich glaube nicht, dass Mädchen wie Elisha sich beschweren würden, wenn sie z.B. am Wochenende mal nach Braunschweig oder so fahren dürfte, anstatt nur im Haus sitzen und putzen zu müssen.

    2. ja, muss dir zustimmen: aufregen weil die Gastfamilie am Land wohnt -.-
      Vielleicht wäre es gut gewesen wenn es die Gastfamilie erwähnt hätte (vll hat sie das ja auch, das geht aus der Reportage nicht hervor), aber irgendwo besteht da auch die Pflicht des Au-Pairs sich zu informieren, damit sie das was sie möchte (nämlich ein bisschen Land & Leute kennenlernen) auch bekommt. Und: ich bin sicher dass die anderen Jugendlichen aus dem Dorf es auch schaffen sich in einen Bus zu setzen und in die nächste Großstadt zu fahren…

    3. Ich finde, über sowas kann man sich wirklich nicht aufregen. Sie wird ja auf jeden Fall gewusst haben, in welche Stadt/welchen Ort sie kommt und darüber informiert man sich vorher einfach. Ich finde auch nicht, dass die Familie unbedingt explizit sagen muss, dass der Wohnort auf dem Land ist.
      Außerdem ist das in Deutschland doch noch harmlos – in Amerika auf dem Land, wo man dann eine Tagesfahrt in die nächste Stadt hat, ist das was anderes.

  5. Puh .. heftig und Hut hab vor diesen beiden Damen, die sich für die Mädchen einsetzen

    1. Ja ich finde es auch Super, dass die beiden sich für das Mädchen eigesetzt haben..Ich hab schon öfter gehört, dass dann oft den AuPairs oder Austauschschülern die Schuld gegeben wird.

  6. Das eigentliche Problem scheint mir zu sein, dass es nicht anständig geregelt ist, wofür ein Au Pair eingestellt wird oder nicht – 6 Std. leichte Arbeit – ist äußerst unkonkret. Wollen die „Eltern“ sie hauptsächlich für alle Kinder, eigentlich nur für ein bestimmtes Kind oder für’s saubermachen, oder oder oder… Natürlich ist es für beide Seiten unangenehm zugeben zu müssen, dass die Eltern sich eigentlich nur eine fleißige Arbeitskraft oder (etwas günstigere) Kinderbetreuung wünschen und die Mädchen das als (Sprach-)Urlaub ansehen, aber wenn man das nicht vorher klärt und oder schon vorher einen Kompromiss aushandelt, kann es für Au Pair und Familie eigentlich keine zufriedenstellende Zeit mehr werden.

    1. normalerweise ist das schon relativ genau vertraglich geregelt. Das Problem ist einfach, dass es keiner Überprüft und die Mädchen sich häufig nicht trauen etwas zu sagen, weil sie ja auf die Familien angewiesen sind. Das kann man als Gastfamilie ganz schön ausnutzen

  7. Ist schon lange her, aber mein Au-Pair Jahr in London war eines der schönsten meines Lebens. Ich hatte riesen Glück mit meiner Gastfamilie, wurde aufgenommen wie ein Familienmitglied, wir haben beide geheult an meinem letzten Tag und am liebsten hätten sie mich ein weiteres Jahr „behalten“. Mit den mittlerweile erwachsenen Kindern bin ich noch heute in Kontakt via Facebook 🙂 Habe aber schon damals das Gegenteil erlebt durch meine Au-Pair Freundschaften, da gab es auch einige die sehr unglücklich bei ihren Familien waren, in einer Art Besenkammer wohnten und wie eine reine Arbeitskraft behandelt wurden. Wirklich traurig, denn ansich kann Au-Pair eine tolle Sache und Erfahrung für beide Seiten sein.

  8. Ich finde es komisch dass die Leute am Anfang sagen, dass sie sich ein neues Au – pair Mädchen anschaffen würden. Solche Menschen sollten gesetzlich angemeldet und von der Liste gestrichen werden so dass kein Recht mehr erhalten können in Zukunft wieder als Gastfamilie akzeptiert zu werden

    1. Stimmt, wobei das natürlich im Streitfall eine unabhängige Stelle überprüfen sollte ob da was wahres drann ist.

    2. Ich gebe ihnen da recht. Das sollte das mindeste sein. Darüber hinaus möchte ich noch Anmerken das solch ein Verhalten von Gasteltern schon in einen arbeitsrechtlich relevanten Breich geht, der laut Bundesagentur für Arbeit ein Illegales Arbeitsverhältnis berschreibt. Womit 3. Abschnitt des SchwarzArbG zur Anwendung kommt.

  9. Jeder der Hilfe benötigt (damit meinen wir auch Gastfamilien die Probleme haben), kann sich per Whatsapp, viber, Facebook oder Telefon mit uns in Verbindung setzen:

    Susanne Flegel: 0172-1068262
    Marita Grammatopolous: 0152-53655639

    1. SebMcpepp die „Scherzbolde“ sollten bedenken, dass man „Scherzanrufe“ auch bei der Polizei anzeigen kann. Die Telefonnummer dem Anrufer zuzuordnen ist heute kein Problem mehr.

      Und neverkillamachima bei einigen Telefonnummern ist es sinnvoll sie zu veröffentlichen, wie in dem Fall, damit die Hilfesuchenden auch schnell an Hilfe gelangen.

    2. drasalaa naja wenn es genug Leute machen zeigt man sicher nicht alle an.

    3. Ausserdem kann man auch über VoIP telefonieren und vpn und Proxys verwenden.

    4. Wirklich toll was ihr macht. Wenn ihr es nicht machen würdet, dann würde es keiner machen!!

  10. eine ähnliche dokumentation sollte man mal über den schüleraustausch drehen. was ich im moment erlebe, ist echt grenzwertig…

    1. Ich war an einer Sprachschule in L.A. bei der auch viele Schüler bei Gasteltern untergebracht waren, die nicht gerade auf Herz und Nieren geprüft wurden. In den harmlosen Fällen teilten sich zwei Mädchen ein winziges Zimmer in dem der ganze Schrank belegt war mit Kleidung ihrer Gasteltern.

       Eine andere bekam immer nur fettige Chicken Wings zu essen und wurde von ihrer Gastmutter angeschrien und beleidigt, sie wäre eine Sch*** zu fett etc..

      Wieder bei einer anderen waren die Gasteltern Mexikaner die selbst unglaublich schlecht Englisch konnten, so dass eine Unterhaltung fast nicht möglich war, die guckten auch nur spanischsprachiges Fernsehen.

      Und der extremste Fall war ein Missbrauch eines japanischen Mädchens, da dauerte es lange bis sie den Mut hatte darüber zu sprechen.

      Ich möchte betonen, hier zahlten die Mädchen für die Unterbringung, wenn die Motivation der Gasteltern aber das Geld ist und nicht die „Völkerverständigung“ ist das natürlich ein Problem.

      Hinzu kommt, dass die Nachfrage nach Gasteltern sehr groß ist und der Bedarf wohl gar nicht gedeckt werden kann, wenn die Agenturen jede Familie ablehnen würde, bei der sie ein schlechtes Gefühl hat. Die wollen ebenso Geld machen und holen dann lieber nachher die Kastanien aus dem Feuer…

      Natürlich sind die meisten meiner geschilderten Fälle nicht vergleichbar mit denen der Mädchen in der Doku, aber gemeinsam ist, dass junge Frauen in einem fremden Land sich aus Angst viel gefallen lassen…

  11. Einen 12 Jährigen Jungen von der Schule abholen, umd mit ihm Spielen. Kann ein 12 jähriger Junge nicht alleine nach Hause gehen und sich selbst beschäftigen!?

    1. Naja, der Junge schien mir jetzt nicht unbedingt normal, vielleicht hat er Autismus oder sowas
      Würde jedenfalls diese Ansicht der Mutter erklären

    2. Das ist ja wohl ganz allein die Entscheidung der Eltern – worüber sich die Leute so aufregen können….

    3. Paul Haußner,
      ich bin auch mit 12 alleine von der Schule nach Hause gekommen , aber wenn alles so still ist und du bist alleine , ist das kein schönes Gefühl. Diese Eltern haben ein Au Pair Mädchen übernommen , weil sie von ihrer Geschichte gehört haben und tun damit 2 Menschen etwas Gutes. Ihrem Sohn , der von dem Au- Pair Mädchen etwas lernen kann und dem Mädchen , das in der Familie als große Tochter aufgenommen wird.
      Das nennt man Kulturaustausch und die Freude ist auf beiden Seiten sehr groß.
      Hier sprechen viele nur aus Neid so schlecht über Eltern , die ein Au -Pair aufnehmen.
      Helikoptereltern sind etwas GANZ anderes.

  12. Aschika ist noch nie aus dem Haus gekommen seit den sie in Deutchland ist … aber sie war erst nach haause gekommen vom einkaufen mit der Gastmutter…

    1. semsomilia Sie musste wahrscheinlich beim einkaufen helfen und kam so aus dem Haus aber sie hat wahrscheinlich nichts von Hamburg gesehen u.s.w

  13. Ich selbst war Au Pair in Amerika. Im Großen und Ganzen war es schön und abenteuerlich. Aber es hatte auch seine Schattenseiten. Diese Doku ist durchaus realistisch. Was ich so bei anderen Au Pairs in meinem Umfeld mitbekommen habe …

    1. jenny autumn Bei mir hat zum Glück auch alles gut geklappt aber viele kommen ohne Vertrag und werden total ausgebeutet

  14. Das kann man eigentlich als moderne Form von Sklaverei betrachten

  15. Naja, also den Wohnort kriegt man ja mitgeteilt, bevor man sich für die Gastfamilie entscheidet. Dann googled man halt mal den Ort und wenn man nicht im Dorf leben möchte, dann sucht man halt eine Familie in einer Großstadt… Daran ist sie dann selber schuld.
    Aber die krassen Überstunden, keine Freizeit und besonders die versuchte Vergewaltigung ist echt schrecklich…

  16. Haarstreubend! Ich schäme mich, Deutscher zu sein! Wenn man eine Putzfrau braucht, soll man doch eine Putzfirma anrufen. Wenn man eine Babysitterin braucht, dann eine zuverlässige finden und sie pro Stunde bezahlen. Eine Au Pair soll wie ein Mitglied der Familie behandelt werden, wie eine „ältere Schwester/älterer Bruder“ der Kleinkinder angesehen werden. Ich fass mir an den Kopf… Vielen Dank Frau Flegel und Frau Grammatopolous für Ihren Einsatz!

    1. Stuart M.
      Was hat das damit zu tun Deutscher zu sein du Idiot? So etwas gibt es weltweit.

    2. Das hat nichts mit „deutsch sein“ zutun, das Phänomen dass Gastfamilien ihre Au Pairs ausnutzen findet sich rund um den Globus. Ich war Au Pair in Neuseeland und wurde mit 6 Kindern in einem 3 stöckigen Haus völlig allein gelassen. Alles war anders als ursprünglich abgesprochen. Zum Glück konnte ich der Familie schnell den Rücken kehren.

    3. Stuart M. Geht mir genauso ich schäme mich das ich auch deutsch bin und mit denen vergleicht werde

    4. Lia
      Dann beende doch deine Existenz wenn du dich so schämst du Heuchler

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