NDR Doku

Bäcker: Knochenarbeit zwischen Teig, Brot und Blech | Reportage | 7 Tage | NDR

7 Tage…unter Bäckern

Es ist zwei Uhr nachts: Die Schicht bei "Kalle-Bäcker" läuft erst seit zwei Stunden, doch die beiden 7-Tage- Autoren Stefanie Gromes und Andrzej Król sind bereits kurz vor dem Umfallen. So hart haben sie sich die Nachtarbeit der Bäcker nicht vorgestellt. Es werden sieben Nächte, in denen sie aufgrund des Schlafmangels an ihre Grenzen kommen. Auch wenn die Bäckermeister und Gesellen sie immer wieder aufmuntern: "Ach, an die Uhrzeiten gewöhnt man sich", so richtig will sich die Gewöhnung bei den beiden nicht einstellen.

Bäcker sein, ist vor allem ein körperlich anstrengender Job: Teige im Akkord zu Broten formen, Bleche hin- und her heben, die ganze Schicht über im Stehen arbeiten – und das auch noch nachts. Warum wollten die Leute hier Bäcker werden? Wie viel Leidenschaft und Tradition steckt heute noch im Bäckerhandwerk trotz Konkurrenzdruck durch Discountbäcker und industrieller Massenware? Der Film "7 Tage unter Bäckern" bietet einen tiefen Einblick in die Bäckerwelt. Eine Welt, die auflebt, während alle anderen schlafen.

Mehr "7 Tage"-Folgen gibt's hier:

56 Kommentare

    1. Es gibt 7 Tage im Gefängnis, das trifft das ganze relativ gut.

  1. Alle gezeigten Menschen wirken super sympathisch vom Bäckermeister bis zu den Angestellten :)! Eine total interessante Doku über einen Beruf der auch einfach mehr Anerkennung verdient, Dankeschön!

    1. Anerkennung bekommen von mir nur die Bäcker, die nicht mit Backmischungen arbeiten. Also quasi die, die ihren Job noch RICHTIG machen.

    2. Frederic Horndasch aber wie willst du z.b für 53 filialen quarkteig oder americaner herstellen klar das backmischungen und handwerk besser is das weiss ich aber es geht ja halt net anders die menschen können ja net durchgehend arbeiten z.b ich arbeite in einen groß betrieb mit knapp 47 stellen bäckerei hermann und wir haben jetzt erst 90 Teige plunder hergestellt und dafür haben wir auch mit einer maschine 1 stunde gebraucht

    3. Ich mache selber eine Ausbildung zum Bäcker und viele dieser Aufgaben hab ich selber schon gemacht. Wenn mann das ne Zeit lang macht isses eigentlich einfach. Da sieht man halt den Ablauf in einer Großbäckerei, in kleineren Bäckereien is der Ablauf wieder komplett anders.

    4. Frederic Horndasch.
      Der Beruf Bäcker, ist schon fast ausgerottet.
      Durch das tolle Europa, kommen viele Backwaren aus Osteuropa.

      Die kleinen Betriebe machen sicher einen guten Job. Auch ohne Zusätze von Chemie.
      Meine Lehre als Bäcker war 1963 – 1966.

  2. Wieso hackt die Reporterin ganze Zeit auf die „Willst du nicht los gehen und feiern“ Fragen rum.. Scheint ja ne richtige Partymaus zu sein..

    1. sie hat original 2x gefragt und das auch 3 verschiedene Leute. Was ist daran penetrant?

    1. Liegt daran das niemand mehr als Diskonterpreise für seine Brötchen zahlen will.

    2. Georg liegt daran das Berufe im Handwerk schlecht bezahlt werden und man sich nur Discounter Preise leisten kann! Ach ja eine Spirale ohne Ende!

    3. agentorange13, da hast du auch wieder recht, ist irgendwie ein Teufelskreis. Eine Seite müsste halt mal anfangen etwas zu ändern, denke aber nicht das es dazu kommt, es wird wohl alles kaputtgespart. Wie viel man wohl in 10 Jahren verdient und wie viel dann ein Brötchen kostet? Eventuell gibt’s dann gar keine Brötchen mehr sondern nur Chemisches Aufputschmittel aus dem Automaten. >_< Andererseits gibt's aber denke ich auch viele die genug verdienen aber sich troztdem beim Diskonter Tiefkühlfutter kaufen.

    4. Manu, leider auch wahr. Eigentlich sollte man am Essen nicht sparen, aber es ist wahrscheinlich der Gedanke das man vom Essen ja „nur kurz“ was hat, und von einem Luxusteil bestenfalls ein, zwei Jahre.

    1. keine Achnung welches Bundesland das ist aber da kommen bestimmt noch nachtzulage hinzu.
      In NRW bekomste nach den 4 oder 5 Gesellen ca 14,80

    2. Naja, dazu kommt aber noch der steuerfreie Nachtzuschlag. Idr. 25 % für Nachtarbeit, 50% für Sonntage und 100 % für Feiertage.

    3. Da das ja eine Produktion des NDR ist, kann man das Bundesland ziemlich leicht erörtern. Der Dialekt hilft auch. Genauso die Tatsache, dass sie von Holstein sprechen und die Nähe an Hamburg erwähnen… Aber dass man im überbewerteten NRW mehr bekommt war ja klar.

    4. #r2g mal wieder einer, der so gar keine Ahnung hat..Arbeiter machen bei 10€/h 50% des Umsatzes aus. Mehr zu zahlen geht einfach nicht

  3. Gott, is die Frau nervig!! Für die gibt’s anscheinend nur das Thema Party am Wochenende und daher redet sie alles schlecht an diesem Beruf….

    1. Chris Xacid Na dann erläutere mir mal die positiven Aspekte von diesem Beruf.

    2. Es gibt in diesem Job leider immer wieder welche die den Beruf nicht mögen und den ganzen Tag auf der Arbeit nur von Partys machen reden. Die Frau hier sollte sich vielleicht noch einmal genau den Kopf gehen lassen ob sie den Beruf auch wirklich machen möchte.

    3. Frei zu haben, wenns hell ist z.b. Handwerk fürs Leben gelernt.

  4. 23:20 solche Opfer bringen?? sag mal gehts noch.?? den Leuten macht ihr Beruf Spaß und sie hocken nicht die ganze Zeit gelangweilt im Büro…. ständig diese Fragen dieser Frau und dazu noch ob die jungen Leute immer weg gehen. Nicht jeder hat diesen Livestyle. DIe Dame ist zum Kotzen und weiß nicht was Arbeit ist ^^

    1. lach.. was bist du denn für einer? Ich arbeite auch im Büro.. und das ist nun halt meine Meinung. Komm damit klar. Laut deinem Avatar schätze ich dich höchstens auf 15, also geh weiter zur Schule und Minecraft spielen… und lass Beleidigungen sein

    2. ach… das ist ein Teenie… wenigstens einer der es versteht! 🙂

  5. Erdbeeren nicht waschen? Und die langen Gelnägel… Bin auch Konditorin, das ginge in NRW nicht!

    1. Sandra JayJay Hat nichts mit NRW zutun, dass das nicht i.O. Is

    1. Marc Shaftenberg so sing Mädels ab morgen, aber für eine Sendung schon was umfassend. Ja ich meine die älteste, sie hat die Reporterin ja fast untergebuttert würde ich mich ja nicht so wohl bei fühlen. Ist ja auch klar das sie dann vorsichtig an alles ran geht.

    2. Marc Shaftenberg so sind Mädels am morgen, aber für eine Sendung schon was unpassend . Ja ich meine die älteste, sie hat die Reporterin ja fast untergebuttert würde ich mich ja nicht so wohl bei fühlen. Ist ja auch klar das sie dann vorsichtig an alles ran geht.

  6. 7 Tagen unter 7 Tage Reporter des NDR’s wäre Mal interessant

    1. Steve Steve Ja! Hast recht. Aber wie sie wirkt macht sie meist 7 Tage lang nur Party und ab und an dann mal irgendwo 7 Tage sich wundern das andere arbeiten.

  7. 25:40 „Gibt wichtigere als Party machen“… „Das glaub ich jetzt nicht“… Ich glaube die Reporterin ist schon sehr engstirnig was Freizeit und Partyleben angeht. Nicht jeder ist ein Partygänger und nicht jeder danced bis 5 Uhr aufem Dancefloor und gibt locker 50-100€ in einem Club aus und kommt dann durchzecht am Sonntag morgen ins Bett. Das geht nicht in jedem Alter und jedem Beruf und is meiner Meinung nach auch wenig sinnvoll.

    1. Habe das aber auch als Bäcker Jahrelang geschafft 😀 .. ich sag nur nie wieder mehr Hardcore Party ! und ich bin erst 27 😀

    2. Man geht doch nicht frühs ins Bett,dann macht man schon den Tag noch durch und 20 Uhr schläft man durch sonst kriegt man Probleme mit dem Biorhythmus

    1. Steffen und dann kann die dumme Feier Reporterin Mal ihr wohl verpassten Sünden nachholen hahaha

  8. Mir scheint so als wären die zwei Jungs erwachsener als die Reporterin, andauernd die Fragen mit feiern gehen mein Gott.

  9. die große chefin aus der kuchenabteilung ist übelst creepy. Würde es keine 10 minuten aushalten mit der

  10. Bin gelernter Bäcker. Wenn die Großen nicht ständig alle Kleinen schlucken würden, wäre das viel schöner. Es ist eigentlich nen cooler Beruf. Auch bei mir war es so, ich wollte Maler werden – durch damalige Schulpraktiken. Aber nur 3 Tage Praktikum in ner Bäckerei hatten gereicht, mich umzustimmen. Und irgendwann hatte ich dann den Gesellenbrief.
    Allerdings hatte ich fast immer nur mit Feinbackwaren zu tun, Pluderteige Tourieren usw., Kuchen herstellen und die fertigen Plunderteige aufarbeiten zum Endprodukt. Beim Brot/Brötchen herstellen war es eher den fertigen Teig weiterzuverarbeiten, Körper drauf, Portionieren, auch mal Rundwirken, Zöpfe basteln und natürlich auch an den Maschinen mal an ner Schraube drehen und Knöpfe drücken 😀
    Im Feinbackbereich war wesentlich mehr Aktion und hatte auch mehr Spaß gemacht, während die Brote eher etwas langweilig waren. Hatte ich auch nur knapp 1 Jahr in meiner Lehre, Rest Plunder und Co.
    Jetzt stelle ich nahezu täglich nur Biskuitböden in einer der größeren Bäckerein her. Zwar etwas eintönig und doch sehr anstrengend, sind schon mal über Tausend Böden am Tag in knapp 5 Stunden, aber was solls. Bis zum bitteren Ende.
    War ganz angenehm die Doku hier zu sehen. Erinnert gut an die eigene Lehre, wie man zum Erstenmal alles machen durfte. Bis auf Kieler scheuern hatte ich fast alles sofort drauf. Da hieß es immer, ich war schon mal Bäcker 😀
    Nach 8 Jahren Dauerbiskuitherstellung müsste ich mich sicher wieder reinarbeiten in die Materie. Am besten backt man daheim auch mal selbst ein Brot, Teig mit der Hand kneten, statt mit ner Maschinen. Dann merkt man schon, was dahinter steckt/e. Wenn man das mal gemacht hat, schätzt man die frische Scheibe Brot dann um so mehr. Außerdem trennen sich da Welten zu Diskounterbrot aus dem Regal und frisch vom Bäcker oder wenn man es hinbekommt marke Selfmade 😀
    Aber zu den 10 Euro Brutto …. das ist ja wie Brot ohne Hefe mit doppelt Salz …. das schmeckt meinem Gehörgang gar nicht. VIEL zu wenig !! Ich hab mit meinen 14-15 Euro Brutto die Stunde bei Tagschicht schon mit 1600 Netto zu kämpfen. Was verdienen denn die armen Jungs und Mädels da? Da ist man aufs Nachtgeld aber sicher angewiesen :-O

    1. Hi, Happy!
      Vielen Dank für den Kommentar und für den Einblick in deinen Werdegang – und der Vergleich mit „10 Euro Brutto ist ja wie Brot ohne Hefe mit doppelt Salz“ ist super! 😉

    2. Bin auch gelernter Bäcker und seit über 4 Jahren in der Industrie. Zuvor habe ich nach meiner Ausbildung 10 Jahre lang etwas anderes gemacht. Wir haben ca. 6-7 Produkte, die wir herstellen. Mit Handwerk hat das leider nichts mehr zu tun. Leider bekomme ich 3 Euro UNTER Tarif und noch nicht einmal Nachtzuschlag. Das ganze bei ca. 7 oder acht verschiedenen Schichten. Im Nachhinein denke ich, dass ich vielleicht etwas anderes hätte lernen sollen.

  11. boaaah wie ich solche Menschen wie die Trulla in der Kuchenabteilung hasse.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.