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Barockschlösser in Mecklenburg | die nordstory | NDR

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Rettung in letzter Minute: Fünf Jahre lang wurden mecklenburgische Schlösser und Parks saniert. Der Film schaut Projektleitern, Restauratoren und Handwerkern über die Schulter.

22 Kommentare

  1. Eine schöne Doku, und wirklich tolle Endergebnisse bei den Schlössern! Wenn man dann zusammenrechnet das die Restauration dieser drei Schlösser 62 Millionen Euro gekostet hat kommt man dennoch leicht ins Grübeln…

    1. wenn du es so sagst, entschuldige ich mich. ich habe das nicht gewußt. und im Lexikon wird Junker so erklärt wie ich es gebraucht hatte. ich bin allerdings kein Deutscher.

    2. Ich glaube sie müssen das zweigeteilt sehen. Auf der einen Seite der einfache „Landadel“,also die Landjunker und der Hochadel. Der Landadel hatte vielleicht ein oder zwei Güter und die durften ihr Familiensilber nicht mitnehmen bei der Vertreibung. Die waren dann wirklich arm dran. Zumal die meisten von ihnen nie was anderes alls Landwirtschaft gemacht haben und dann im Westen angekommen sind wo sie nicht mehr in der Landwirtschaft arbeiten konnten (kleine Betreibe, kein Bedarf an Landwirten). Und dann der Hochadel, dieser hatte natürlich im ganzen Deutschen Reich Schlösser. Die waren nach der Vertreibung natürlich nicht arm. Das sind auch die die ihre Schlösser durch den Steuerzahler restaurieren lassen. Ich habe nach der Wende den Gutshof meiner Familie, nach 40ig Jähriger DDR-Misswirtschaft, selber restauriert. Und dann durfte Ich die Felder, die mir eigentlich gehören zurückkaufen. Das konnte Ich nicht einfach so wie sie denken aus der Tasche bezahlen.

    3. Besser 62 Mio für schöne Kulturgüter als Mrd für eine griechische Bank 🙂

  2. Das Schloss zu sanieren cool aber das mit den Bäumen die nicht passen halte ich für übertrieben….

  3. Sehr schöne Doku, bis auf die unnötige Werbung für die EU.

    1. Sehe ich auch so. Letzten Endes ist es eh nur ein Schieben von der linken in die rechten Tasche. Deutschland ist der größte Finanzierer der EU…

  4. Alle Schlösser und Gutshäuser haben die besoffenen Russen 1945 sinnlos geplündert und viele in Brand gesetzt. Die Eigentümer wurden vertrieben bzw. ermordet.- Auch wenn sie Antifaschisten waren.

    1. Geinsful : Mit den von den Russen sinnlos geplünderten und vernichteten Gutshäusern und Schlössern wurden unermeßliche Kulturgüter vernichtet.

    2. Geinsful bei euch im Osten war ja das Motto lieber neu bauen als erhalten

    3. Das stimmt nur teilweise und man hatte wegen mangelnder Möglichkeiten oft auch keine andere Wahl. Der häufigste Grund für einen Abriss wahr, dass man keinen (im Unterhalt) teuren und (vermeindlich) anfälligen Altbau für öffentliche Nutzungen haben wollte. Desweiteren hatten die alten Schlösser und Häuser auch einen hohen Repräsentationswert welcher im Sozialismus ebefalls nicht gut aufgenommen wurde. So wurden sie weitestgehend durch günstige, einheitliche und für den Sozialismus gefällige Bauten ausgetauscht. Alles eine Folge der knappen DDR-Kasse und des aufgedrückten Sozialismus. Dennoch wurde bei sehr wichtigen/imposanten Bauten auch viel Geld in den Erhalt und sogar Sanierung gesteckt.(!)

    4. Fakt ist das die Besitzer enteignet wurden. Und Fakt ist auch dass unzählige Denkmäler und Kunst nach dem Krieg in Russland verschwunden sind und sich nun in russischen Museen befinden.
      Und abseits der Schlösser wurden in Deutschland ganze Bahnlinien abgebaut und nach Russland gebracht. Diesen Punkt kann ich absolut nachvollziehen 😀

  5. Das eine Schloss, was schon vor 300 Jahren komplett mangelhaft errichtet wurde, hätte man auch sein lassen können.

    1. Reisen wir den schiefen Turm von Pisa dann auch einfach ab?

  6. Das Schweriner Schloss ist wirklich prächtig, ich war schon mehrmals dort.

    1. Das Schloss ist wirklich wunderschön und sehr imposant. Gerade heute erst besichtigt. Auch die Gartenanlage ringsrum ist toll.
      Leider ist ein Teil mal wieder mit einem Baugerüst versehen. Habe dieses Schloss noch nie, komplett ohne Gerüst gesehen.
      Aber so ist das nunmal mit unseren „Jahrhundert-Baustellen“. :o)

  7. Moment gab es nicht im Dresdner Zwinger auch eine sogenannte „Petersburger Hängung“…?! Oder Täusche ich mich da…
    soviel zu Minute 57:32: „Eine Petersburger Hängung. Bilder über Bilder – das gibt es nur hier zu sehen […]“

  8. Sehr schön! Freut mich, wenn Handwerkskunst und Kultur in dieser Form aufeinander treffen. Solange die Kohle da ist, finde ich derlei Investitionen immer sinnvoll.

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