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Brücken der Zukunft | Wie geht das? | NDR

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Ingenieur Dirk Büchler hat bislang erfolgreich Flügel für Windkraftanlagen aus Carbon hergestellt. Er will auch Brücken aus diesen Kohlenstofffasern bauen.

43 Kommentare

  1. Hoffentlich gucken nicht die zu die für die Autobahnbrücke über den Kanal zuständig sind 🙁

  2. Der Zukunft? Was ist nach der Nutzungsdauer? Alt Carbon ist Sondermüll, Stahlbeton ist recyclebar. Ausserdem ist das ist das eine Fussgängerbrücke, warum nicht Holz.

    1. Ich denke das hat auch viel mit Forschung zutun. Ich meine wenn eine Fußgängerbrücke versagt dann ist der Schaden sicher nicht so extrem wie bei zb einer Autobrücke.

    2. @Julian Knödler Hast/ben du/sie dafür Belege oder Quellen? Ich frage rein aus Interesse 🙂

    3. Das Müllproblem liegt nur daran das das Carbon in Epoxidharz getränkt wird und dieses (da es momentan noch auf Erdöl basiert) hoch entzündlich ist. Die deswegen verwendeten flammhemmenden Stoffe sind der Grund warum man alt-Carbon nicht einfach z.b verbrennen kann (die carbonfasern würden dabei nicht geschädigt und könnten leicht wiederverwendet werden).
      Das Fraunhofer Institut forscht grade an einen flammhemmer der auf Phosphor basiert und der nicht giftig ist. Ein Ansatz!
      Ps. Bei der Herstellung von Zement wird sehr viel co2 freigestzt ist also sehr umweltschädlich

    4. Ja, Fachbücher Holzbau und die Brücke am See welche seit ich sie kenne bereits zwei mal erneuert wurde (mit Dach) bzw. die am Fluss welche heute die dritte ist.

    5. Für Holzbrücken in geschützter Bauweise (Sprich Tragstruktur geschützt vor direkter Bewitterung) wird zum Beispiel durch Ablösungsbeträge-Berechnungsverordnung (ABBV) des Bundes eine theoretische Lebensdauer von 60 Jahren angegeben. Leider finden sich in Deutschland momentan noch alte Bauwerke die in ungeschützter Bauweise gebaut worden sind. Moderne Holzbrücken, aber auch alte Tragwerke wie z.b. die Straßenbrücke in Bad Säckingen  (200m, 300 Jahre alt) oder alte Bauernhäuser in Holzbauweise zeigen das Holz richtig behandelt extrem langlebig ist. Der Schlüssel ist damals wie heute ein effektiver Schutz vor Feuchtigkeit.

  3. Schwachsinn! Das soll Umweltfreundlich sein? Aus Erdöl? Absoluter müll. Forscht doch erstmal an einem Ersatz!

    1. öl wird aus der Erde geholt, raffiniert und feddich. Eisen wird umständlich gefördert, mehrmals in den den hochofen gesteckt, mit erzen versetzt und dann um die halbe welt geschifft. außerdem hält länger. ungkgaublich wie bei faktenverweigerern iwelche wörter triggern

    2. Mr Ubanity wenn die Energie umweltfreundlich ist, ist das mit dem Hochofen egal.
      Und die Förderung von Öl ist umweltschädlicher als die von Eisenerz

    3. Tut mir leid, einen Hochofen wirst du nie mit Ökostrom beheizen können. Das Eisenerz muss reduziert werden. Dazu ist zwingend Koks nötig.

    4. MonsterZockerHD DAS IST KEIN CARBON. Carbon ist zu 100% aus Kohlenstoff

  4. 24:08 typisch Bau , schön den Meßschieber in die Grütze da rein halten 😀

    1. hehe hab meinen meister heute noch im ohr „Das ist ein PRÄZISIONSWERKZEUG!“ wenn er mal wieder einen beim Anreißen mit dem Ding erwischt hat 😀

    2. Ach das ist ein konventioneller Meßschieber, da passiert nix. Mit Digitalen siehts da schwerer aus 😀

  5. was für ein umstand ,da schmeisst man 3 fichtenstämme über den fluss,nagelt die mit brettern zusammen und fertig ist brücke

  6. Man könnte auch anstatt „Carbon“ ,Was es nicht ist , einfach „CFRP“ (Carbon Fiber Reinforced Polymer ) , was es sogar wirklich ist , sagen . CFRP ist eine Polymer Matrix (zum Beispiel aus Epoxyd Harz ) welche mit Kohlenstoffasern verstärkt wird . Damit schließt sich der begriff Carbon aus , da dies nicht impliziert dass es sich um Kohlenstoffstoff verstärkten Kunststoff handelt , sondern es bedeutet dass es reiner Kohlenstoff ist .

    1. Oder weniger sperrig: cfk oder fkv.
      Wobei…je nachdem wie die faser in den beton kommt, ist das ja kein PMC ( polymer matrix composite) mehr.

    2. CakeKing
      Gott sei Dank ein sinnvolles Kommentar. – Das sollten hier mehr Leute lesen.

      Gute Arbeit!

  7. Laber, laber, laber Die Tragfähigkeit der Karbonfasern wurde nicht in Brückenlängsrichtung in Anspruch genommen, sondern nur in Querrichtung, wo die Tragfähigkeit quer zu den Längsträgern aus Stahl ziemlich egal war.

  8. Hoffe die sperren die beiden Wirrköpfe ein, ehe sie noch mehr die Landschaft verschandeln.

    1. du bist der erste der sich beschwert wenn dein wanderweg über einen fluss ohne brücke führt.

  9. Langlebig und vor allem Sondermüll, Carbon ist giftig und kann aktuell noch nicht recycelt werden.

    1. Das ist bullshit. „Carbon“ ist das englische Wort führ Kohlenstoff…der wiederum brennt 1a ohne Rückstände… C+O2->C02
      selbst CFK mit thermoplastischer Matrix lässt sich wunderbar stofflich oder thermisch wiederverwerten.
      Und bevor Sie sich dazu nochmal äußern: Erstaml fakten checken und verstehen was „Carbon“ und „Kohlenstofffaser“ eigentlich sind. Und mal überlegen was es für alternativen gibt…

  10. Wieviel Liter Rohöl braucht man denn für – sagen wir mal – 10m Carbonfaser? Öl wird ja nicht über Nacht mehr, sondern eher weniger vorhanden sein.

    1. junotrekki kohlenstofffasern werden im Prinzip aus PAN (Polyacrilnitril), das ist ähnlich wie Nylon, gemacht. Dies wird dann unter sauerstoffabschluss in einem ofen verkohlt. Man braucht also etwa die menge um nylonfasern herzustellen, und dann muss das ganze eben noch in den ofen. Die energie für den ofen kann allerdings theoretisch wieder aus nachhaltigen Methoden stammen.
      Wie viel man für 10m faser braucht? Vernachlässigbar, denn eine faser ist dünner als ein meschliches Haar.

    2. das ist Selbstverständlich Kohlefaser…zufälligerweise studiere ich Maschinenbau mit Vertiefungsrichtung Leichtbau und Faserverbundwerkstoffe. Ich behaupte also, das nötige Fachwissen zu besitzen…

      Das was am Ende des Prozesses übrig bleibt ist auch zu 100% Kohlenstoff. Aber Achtung, zwischen Kohle und Kohlenstoff besteht nochmal ein riesiger Unterschied.

      Ich empfehle zum Verständnis den Artikel zu „kohlenstoffaser“ auf Wikipedia zu lesen (https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstofffaser)
      Viel Spaß bei der Lektüre.

  11. Aus öl.. Geil aus einem rohstoff der immer knapper wird. Toll

    1. Naja, von den jährlich ca. 4.1 Milliarden (2013) geförderten Tonnen Rohöl (~ 4.100.000.000 t) benutzen wir ca. 40% um sie als Treibstoffe zu verbrennen (~ 1.640.000.000 t), 43% um sie Energie zu gewinnen (~ 1.763.000.000 t) und nur ca. 6% (~ 246.000.000 t) in die Petrochemie (der Rest an % teilt sich so klein auf, das will ich nicht weiter aufschlüssel). Die Petrochemie gewinnt daraus wiederum ca. 40% Verpackungen, (ca. 9% KFZ-Teile, ca. 6% Elektronik, ca. 3% Agrarnutzung) und nur zu ca. 20% überhaupt an Baumaterialien. Ich nehme aber mal an, dass du gerade in einem mit Biogas-beiheiztem und mit Windenergie elektrifiziertem Haus sitzt das weder mit Polystyrol isoliert wurde und auch keine Steckdosen oder Fensterrahmen aus Polyvinylchlorid besitzt. Und ich nehme an dass du keine Verkehrsmittel mit Verbrennungsmotor benutzt, dass deine Waren und Verbauchsgüter auch nicht von Verkehrsmittel mit Verbrennungsmotor angeliefert wurden und wenn, dann nur mit Biodiesel. Du hast keine Nahrungsmittel oder Kosmetikprodukte benutzt, die in Kunststoffen verpackt wurden. Und dein Gemüse kommt nicht aus einem Gewächshaus mit einer Folie aus Polypropylen. Und das elektronische Gerät dass du benutzt hast um deinen Kommentar zu schreiben ist sicherlich auch aus Holz gefertigt und besteht auf keinen fall auch nur ein ganz klein bisschen aus Plastik. Denn wenn das so wäre, dann wäre es ja irgendwie albern sich darüber zu beschweren, dass das Carbon einer Brücke aus Rohöl gewonnen wurde, die viele Jahrzehnte halten wird, statt durch Verbrennungsprozesse direkt in Kohlendioxid umgewandelt wurde, oder? 😀

  12. immer diese beschissenen Prüfverfahren. „Die maximal mögliche Last hält sie aus, aber geben wir nochmal was drauf. OOOOHHHH gebrochen, ne das kann nicht genehmigt werden.“ Vollidioten.

    1. Wenn man immer nur das macht, was bereits gegeben ist: Dann übertrifft man seine Leistungen nicht.

    2. man sollte aber zumindest realistisch bleiben. wenn da zu stoßzeiten 23 menschen pro stunde drüberlaufen, dann brauch ich die brücke nicht drauf auslegen, dass sie nen minibagger mit 600kg aushält.

    3. 23 menschen mit, sagen wir mal 80kg wiegen 1,840kg. das sind 3 minibagger mein freund.

  13. Vom Transport her besser, klar brauch man keine Stahlmatten usw. rankarren, man könnte sie tragen, der Beton müsste aber trotzdem angeliefert werden, ode wollt ihr per Hand mischen? Auch Altcarbon, das aus der endenden Ressource Erdöl hergestelltem Carbon nach einer Zeit, zu Sondermüll wird. Sucht irgendwas anderes/neues, das mit Carbon ist Müll und Erdöl nutzen und Sondermüll produzieren ist nichts für die Zukunft.

    1. Eine Frage habe ich noch, wie will man bei der kleinen/engen “Struktur“ der Carbonmatte einen Innenrüttler benutzen?

  14. Da denkste bei 0:07 „ui, ein junges Mädel dabei“ und siehst dann bei 0:43, dass es ein Kerl ist…

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