Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz des Ersatzes | Erfolgsebook
 

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Das Gesetz des Ersatzes

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Das Gesetz des Ersatzes

Um das nachfolgende Gesetz der inneren Führung besser zu verstehen, müssen wir uns zunächst dem Gesetz des Ersatzes zuwenden. Wir wissen, dass die menschliche Logik dem allumfassenden Geist mehr als unterlegen ist.

Nehmen wir als Beispiel Hans K.: Hans K. wünscht sich aus tiefstem Herzen einen Mercedes. Einen 500 SL in dunkelblau mit schneeweißer Innenausstattung. Hans K. widmet sich jeden Tag unzählige Male diesem Wunsch. Er spart für dieses Auto. Leider kann er sich dieses Auto nicht als Neuwagen leisten. Sein Nachbar aber besitzt genau diesen Traumwagen. Und Hans K. wünscht sich jeden Tag aus tiefstem Herzen, in den Besitz dieses Wagens zu kommen.

Einige Zeit vergeht. Hans K. verfolgt seinen Wunsch weiterhin mit großer Ausdauer. Plötzlich, nach drei Wochen, stirbt der Nachbar. Der Arzt stellt einen Herzinfarkt fest. Die Witwe kann das teure Auto nicht mehr unterhalten und bietet es zum Kauf an. Hans K. nimmt die Gelegenheit wahr und greift zu, da er den Wagen nun günstig erhält. Sein größter Wunsch wurde Wirklichkeit.

Nach der heutigen Moral wie auch der rechtlichen Situation ist hier Hans K. kein Vorwurf zu machen. Es war eben ein “glücklicher Zufall”. War es das wirklich? Hans K. bekam seinen Mercedes 500 SL. Doch um welchen Preis! Wie Jesus sagte: “Denn sie wissen nicht, was sie tun.”

Der Nachbar musste sterben, damit Hans K. seinen Wagen bekommen konnte! Weil Hans K. genau diesen Wagen und keinen anderen haben wollte! In diesem krassen Beispiel soll das Gesetz des Ersatzes klar gemacht werden. Wenn Sie etwas wünschen, dann verwenden Sie immer den Oberbegriff Ihres Wunsches. Hans K. hätte sich z.B. nicht diesen einen bestimmten Mercedes wünschen sollen, sondern einen vergleichbaren – ein analoges Fahrzeug.

Noch besser wäre es gewesen, er hätte sich vorgenommen:
“Ich wünsche mir aus tiefstem Herzen auf vollkommene Art und Weise einen herrlichen Wagen, der meiner Bestimmung entspricht und durch den ich glücklich werde.”

Verwenden Sie immer die Formulierung: “Auf vollkommene Art und Weise” Vielleicht hätte Hans K. einen Wagen bekommen, der ihn noch viel glücklicher gemacht hätte. Den er aber nicht kannte aufgrund der Begrenztheit der menschlichen Logik und Vernunft. Der menschliche Geist hatte vielleicht einen noch besseren Wagen, Hans K. blockierte aber die Realisierung aufgrund seiner starren Fixierung.

Also: Niemals konkrete Wünsche programmieren. Wählen Sie immer den Oberbegriff. Dadurch werden Sie nicht vom Wunsch beherrscht, sondern machen sich im Gegenteil davon unabhängig. Lassen Sie das Prinzip der Auswahl und Auslese für sich arbeiten. Verwenden Sie in Ihrer Programmierung immer die Worte “auf vollkommene Art und Weise”.

Begrenzen Sie sich nicht selbst durch Logik und Vernunft. Der Ihnen innewohnende Geist ist räum- und zeitlos. Er weiß also verständlicherweise tausendmal besser, was Sie wann, wo und weshalb glücklich macht.

Blicke in Dein Inneres! Da drinnen ist die Quelle alles Guten, die niemals aufhört zu sprudeln, solange Du nicht aufhörst nachzugraben.“
Mark Aurel

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