Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Die Frage der Schuld | Erfolgsebook
 

Das Geheimnis der kosmischen Gesetze – Die Frage der Schuld

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Die Frage der Schuld

Man könnte die Frage der Schuld auch als die Frage des Lebens bezeichnen. Sie ist eng verknüpft mit den Handlungen, den Anstrengungen und dem Tun der Menschheit.

Allgemein ist es Mode geworden, Schuldige für jede beliebige Situation zu suchen. Fast alle Menschen halten Ausschau nach jemandem, der die Schuld an ihrem eigenen Unglück tragen könnte. Für jede Wirkung muss es ja eine Ursache geben. Und diese Ursache wird mit allen Mitteln gesucht. Natürlich außerhalb! Denn man selbst ist ja nur das Opfer seiner Umwelt!

Betrachten Sie Ihre Umwelt genauer, und Sie werden feststellen, dass die letzten Sätze eher unter- als übertrieben sind. Bei der Suche nach den Schuldigen sind in unserer heutigen Zeit sogar ganze Berufsstände behilflich. Sie wurden speziell dafür aus der Taufe gehoben. Die Psychologie und die Soziologie.

Gegen ein gutes Honorar kann man sich also erklären lassen, wer die Schuld an dem eigenen Unglück hat. Waren es nicht Erziehungsfehler von Vater und Mutter, dann lassen sich in der Gesellschaft mit Sicherheit Faktoren dafür finden, dass man von unserem Leistungssystem “vergewaltigt” wurde.

Nachts schläft man dann mit seinen Fehlern leichter- man weiß, die Schuld liegt nicht bei einem selbst. Hier zeigt sich das typische Fehlverhalten unserer Gesellschaft: Die Ursache für Störungen wird immer in der Außenwelt gesucht.

Die Wissenschaft stützt sich bei der Beweisführung auf Korrelationen (lat.: Die Wechselbeziehung; gegenseitige Abhängigkeit zweier Erscheinungen). So ist z.B. beim Auftreten einer bestimmten Krankheit immer auch ein bestimmter Virus vorzufinden. Bei kriminellen Jugendlichen weisen die Familienverhältnisse bestimmte Züge auf usw.

Aus dieser “Immer wenn, dann auch?”-Beobachtung macht die Wissenschaft nun ein “Deswegen-weil”. Dies aber ist ein grundlegender Irrtum. Sicher ist richtig, dass z.B. bei bestimmten Krankheiten Viren vorhanden sind; deswegen ist aber noch lange nicht gesagt, dass die Krankheit “wegen” dieser Viren entstanden ist.

Die Medizin gesteht unter Widerstreben schon heute zu, dass rund 80 Prozent aller Krankheiten psychosomatische Ursachen haben. (Psychosomatik, griech.: Die Lehre von den Beziehungen zwischen körperlichen und psychischen Vorgängen. Die Psychosomatik untersucht vor allem die psychischen Ursachen körperlicher Funktionsstörungen und Erkrankungen – und umgekehrt -, für die sie eine auf das Ganze gerichtete Behandlung empfiehlt.) In einigen Jahrzehnten wird sie einsehen müssen, dass 100 Prozent aller Krankheiten psychosomatischer Natur sind.

Tatsächlich ist es so, dass jeder Mensch eine Affinität (lat.: Verwandtschaft, Neigung zur Verbindung) zu der Umgebung besitzt, in der er sich befindet. ”Zeige mir deine Freunde – und ich sage dir, wer du bist.”
Was der Volksmund bildlich ausdrückt, ist nichts anderes als das Gesetz der Resonanz.

Das Gesetz der Resonanz

Resonanz (lat.: Mitschwingen eines schwingungsfähigen Körpers; tritt ein, wenn die Erregerfrequenz mit der Eigenfrequenz des Körpers übereinstimmt) ist ein Begriff aus der Physik.

Erinnern wir uns des Beispiels der Stimmgabel: Sie schwingt nur dann mit, wenn der Ton ihrer Eigenfrequenz entspricht. Man könnte das Gesetz der Resonanz auch als das Gesetz der gegenseitigen Anziehung bezeichnen.

Jeder Mensch zieht nur die Umwelt oder die Menschen an, deren Eigenfrequenz er entspricht. Befindet sich ein Mensch also z.B. in einer “ungesunden” gesellschaftlichen Umgebung, trifft nicht seine Umwelt die Schuld, sondern die Umwelt entspricht lediglich der Eigenfrequenz. Es bestand zu dieser Umgebung eine Affinität.

Natürlich ist diese Betrachtung des Lebens weit unbequemer als die der heutigen Wissenschaft. Während die Wissenschaft heute jedem Mörder ein Alibi für seine Tat verschafft (am meisten wird diesem dadurch selbst geschadet), müssen wir uns nach der Offenlegung dieses kosmischen Gesetzes darüber im klaren sein, dass wir für jede kleinste Handlung und Tat voll und ganz selbst verantwortlich sind. So ist z.B. ein Mörder für seine Tat voll und ganz verantwortlich.

Seine Gedanken des Hasses, der Wut, der Enttäuschung und der Grausamkeit mussten zwangsläufig einen Kanal nach außen suchen – nur zu oft entsteht daraus ein Mord.

Natürlich kann der Mörder im Augenblick der Tat umnachtet gewesen sein (dieser Nachweis reicht heute vor einem Gericht aus, um ihn als unzurechnungsfähig einzustufen und ihn damit nicht als Schuldigen, sondern als Kranken zu betrachten), die Tat und die Umnachtung entstanden aber aus einer Fülle von früheren negativen Gedanken, die sich in diesem Augenblick manifestiert haben.

Schon Hiob sagte:

“Das, wovor ich mich am meisten fürchtete, trat ein.”

Wiederholen wir also nochmals:

Jedes Geschehen setzt eine entsprechende Affinität zu dem Erlebnis voraus! Nichts geschieht zufällig – alles ist nur eine Auswirkung der Gedanken auf die Realität. Suchen Sie die Schuldigen nie in der äußeren Umgebung – es ist vergeudete Zeit.

Ändern Sie Ihre Situation, indem Sie konsequent umdenken und dadurch eine neue Affinität erzeugen:

Wenn es Ihnen schlecht geht – Stellen Sie sich vor, wie gut es Ihnen geht und wie schön das Leben ist.

Wenn Sie krank sind – Stellen Sie sich vor, wie Sie schon wieder gesund und fröhlich umherlaufen.

Wenn Sie finanzielle Probleme haben – Stellen Sie sich vor, wie Sie Reichtum leben.

Wenn Sie mit dem Partner Ärger haben- Stellen Sie sich vor, wie eine vollkommene und wunderbare Harmonie zwischen Ihrem Partner und Ihnen besteht.

Denken Sie um, und Ihr Leben wird sich grundlegend verändern. Sie sind Ihres eigenen Glückes Schmied. Das Leben ist das Werkstück, die Gedanken der Hammer, mit dem Sie formen.

Wenden wir uns noch einem sehr entscheidenden Punkt zu: “Deine Feinde werden deine Hausgenossen sein.”

Damit ist der tiefere Sinn dieses Satzes auch geklärt. Die Umwelt ist der perfekte Spiegel für die eigenen Gedanken. “Feinde” zu bekämpfen, ist absoluter Unsinn; eine Änderung der Affinität die einzige Lösung. Wenn Sie vor einem Spiegel Ihr Abbild beschimpfen, wird sich dieses Spiegelbild nicht ändern; im Gegenteil, es schimpft kräftig mit. Je mehr Sie sich erregen, um so mehr wird auch Ihr Spiegelbild sich analog verhalten.

Vor einem Spiegel ist dies noch jedem klar; im täglichen Leben scheinen diese Grundsätze plötzlich wieder vergessen zu sein. Man bekämpft seine Feinde, seine Neider, seine bösen Nachbarn und Verwandten; und versteht nicht, dass man nur gegen eigene Spiegelbilder kämpft.

Denken Sie an unseren Wand-Test. Je stärker Sie gegen eine Wand drücken um so starker drückt die Wand gegen Sie. Des Rätsels Lösung: Haben Sie den Mut, die Wand loszulassen; lassen Sie Ihre “Feinde” “Feinde” sein; Sie werden sehen, wie der Druck schlagartig weicht.

Die Umwelt ist der Spiegel des eigenen Entwicklungsstandes.

Halten Sie sich diesen Satz immer vor Augen. Fragen Sie sich bei allem, was Ihnen widerfährt: “Was könnte die Ursache für dieses Geschehen sein? Warum widerfuhr es mir? Warum jetzt? Warum gerade dies?” Entscheidend ist es nicht, einen Schuldkomplex zu entwickeln. Ganz im Gegenteil. Entscheidend ist: Sich der eigenen Rolle in der Welt bewusst zu werden.

Beachten Sie dabei immer eines: Entscheidend ist nicht, was schon geschehen ist (dies ist ja die Folge der Vergangenheit) – entscheidend ist, wie Sie sich mit diesem neuen Wissen ab sofort in Ihrer Umwelt verhalten.

Durch Ihr heutiges Tun und Denken gestalten Sie selbst Ihre Zukunft.

Dadurch lernen Sie, mit der Zeit immer stärker ursächlich zu handeln und zu denken. Dadurch reagieren Sie nicht auf die Umwelt, sondern Sie selbst sind es, der agiert. Nicht Sie werden analog Ihrer Affinität von anderen angezogen, sondern Sie ziehen mit Ihrer neuen geläuterten Affinität die Menschen an, in deren Umgebung Sie sein möchten. Sie schaffen sich die Umgebung, in der Sie sich voll entfalten und entwickeln können. Bedenken Sie immer, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist.

Nur durch ausdauerndes und zähes Umdenken erreichen Sie eine neue Ausstrahlung. Und ziehen dann durch diese neue Affinität die Dinge an, welche Sie sich schon immer wünschten.

“War nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt es nie erblicken; lag nicht in uns des Gottes eigene Kraft, wie könnt uns Göttliches entzücken?” ( Goethe )

Gehe soweit wie du sehen kannst;
wenn du angekommen bist wird es dir möglich sein
weiter zu sehen.“
John Pierpont Morgan

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