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Das Geheimnis der Reinkarnation – Der Tod

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feng-shui-1927589_960_720 Das Geheimnis der Reinkarnation – Der Tod

Bild Quelle: pixabay.com

Jene Veränderung, welche der Mensch Tod nennt, ist ein Geschehen, das der Seele eine teilweise Befreiung verschafft, indem es sie ihrer schwersten Ketten entledigt. Der Tod bedeutet die Geburt in ein freieres Leben, die Rückkehr der Seele – nach einer kurzen Zeit der Verbannung – in ihre wahre Heimat, den Übergang vom irdischen Gefängnis in wirkliche Freiheit.

Der Tod ist die größte aller irdischen Täuschungen: Es gibt keinen Tod, es gibt nur Änderungen der Lebensformen. Das Leben ist fortdauernd, ununterbrochen und unendlich, es ist “ungeboren, ewig, uralt und immerwährend”. Das Leben vergeht nicht, auch wenn die Körper vergänglich sind, in die es sich hüllt.

Betrachten wir nun den Vorgang der Wiederverkörperung. Wiederholen wir zunächst, welchen Weg das eigentliche “ICH” des Menschen im Falle des “Todes” geht.

Das magnetische Band, das den physischen und den ätherischen Körper während des irdischen Lebens verbindet, wird entzweigerissen. Das Bewusstsein des Menschen entweicht dem Dichte-Körper und verweilt für einige Stunden im Äther-Körper.

Kurz vor dem Verlassen des “Hauses des Fleisches”, wie der physische Körper auch genannt wird, ziehen sich alle ausströmenden Lebenskräfte nach innen zurück und werden “vom Prana” gesammelt. Äußerlich ist dies erkennbar in der Zunahme der Mattigkeit und Schwäche, die den Sterbenden überfällt. Langsam entfernt sich das Bewusstsein vom Körper, eingehüllt in den violett-grauen Äther-Körper.

Für kurze Zeit sieht der Mensch sich selbst, das Panorama seines vergangenen Lebens, getreu bis in die kleinsten Einzelheiten. Alle Szenen seines Lebens stehen vor ihm, seine Erfolge, seine Niederlagen, sein Lieben und Haßen.

In diesem Augenblick steht der Mensch sich selbst von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Er erkennt sich selbst, den Sinn seines Lebens.

Der leitende Gedanke seines Lebens tritt hervor und prägt sich tief in der Seele ein. Der Mensch erkennt das Gesetz und sieht, dass es stark, gerecht und gut ist. An den Bildern der Vergangenheit erkennt er seine Zukunft.

Einige Stunden nach dem Eintritt des Todes – nicht mehr als 36 Stunden danach, heisst es im allgemeinen – zieht sich der Mensch aus dem Äther-Körper zurück und hinterlässt auch diesen als empfindungslosen Leichnam. Der Äther-Körper teilt das Los seines dichten Gegenstückes und löst sich allmählich auf. Nun zieht sich der Mensch allmählich aus dem ätherischen Körper zurück.

Gleichzeitig entweicht auch das Prana aus demselben und kehrt in das große Sammelbecken des universellen Lebens zurück.

Es vollzieht sich nun eine für den weiteren Werdegang grundlegende Handlung: Die Neuordnung des Astralkörpers. Diese ist notwendig, damit der Mensch sich jenen Vorgängen der Läuterung, die notwendig sind, um ihn zu befreien, unterwirft. Wie sich feste, flüssige, gasförmige und ätherische Stoffe im physischen Körper vermischen, so geschah dies auch während des Lebens auf Erden mit verschiedenen Arten von astraler Materie. So entwickelte sich im Laufe der Zeit ein bestimmter Astralkörper.

Diese angesammelten Stoffe werden nun nach ihrer Dichte unterschieden. Es bilden sich auf diese Weise eine Reihe konzentrischer Schalen – die feinste innen, die gröbste außen – von welchen jede einzelne nur aus Stoffen einer bestimmten unteren Region der Astralebene besteht. Der Astralkörper wird so zu einem Gebilde aus sieben aufeinanderfolgenden Schichten, zu einem siebenschaligen Gehäuse aus astraler Materie, in das der Mensch – wie man nicht unpassend sagen kann – eingekerkert ist, da ihn nur das Zerbrechen dieser Schalen befreien kann.

Der Vorgang ist einfach und leicht zu verstehen. In jeder Unterabteilung von Kamaloka wird der Mensch so lange festgehalten, bis die Schale, die zu dieser Abteilung gehört, sich soweit aufgelöst hat, dass der Übergang in die nächsthöhere Region möglich wird.

Ob ein Mensch eine bestimmte Region mit oder ohne Bewusstsein durchläuft, hängt von dem Grad ab, in dem sein Bewusstsein in der jeweiligen Stoffgattung tätig war.

Kamaloka umfasst die Zustände, die von den Religionen als Hölle, als Fegefeuer oder allgemein als Zwischenstadium bezeichnet werden. Der Aufenthalt an einem solchen Ort ist jedoch nur vorübergehend, die Vorstellung von der ewigen Hölle, an die manche fehlgeleiteten religiösen Menschen glauben, entspringt nur ihrer Unwissenheit.

Sobald sich die siebte, also die innerste Schale auf eine Weise aufgelöst hat, dass der Mensch unter Zurücklassung von Bruchstücken entweichen kann, begibt sich der Mensch auf seinen weiteren Weg. Zurück bleibt nun der “astrale Leichnam”, Bruchstücke der sieben früher erwähnten konzentrischen Schalen, die durch den Magnetismus der Seele zusammengehalten werden.

In dem Maße, in dem sich dieser Magnetismus verliert, verfallen auch die Schalen immer mehr, bis sie sich schließlich ganz auflösen und ihre Bestandteile an die gesamte Masse astraler Materie zurückgeben, in gleicher Weise, wie dies der physische Körper der physischen Welt gegenüber auch tut.

Die Seele ist nun dazu bereit, von Kamaloka ins Devachan, aus dem Fegefeuer in den Himmel, einzugehen. Hier erwacht der Schlafende in einem Gefühl unaussprechlicher Freude, unermeßlicher Seligkeit und eines Friedens, der alles Verstehen übersteigt. Sanfte Melodien umschweben ihn, zarteste Farbenspiele grüßen seine Augen, selbst die Luft scheint aus Musik und Farbe zu bestehen.

Sein ganzes Wesen ist von Licht durchflutet, in Harmonien gehüllt. Trotz dieses Entzückens gibt es auch im Devachan, wie wir bereits erwähnten, verschiedene Unterabteilungen.

Insgesamt zählen wir auch hier sieben verschiedene Regionen. Wir unterscheiden dabei die formhaften von den formlosen Regionen. Die erste bis vierte Abteilung zählt zu den formhaften, die fünfte bis siebte zu den formlosen. In den formhaften Ebenen ist das “ICH” noch mit dem Mentalkörper verbunden, der es behindert (er hat die Aufgabe, Erfahrungen zu verarbeiten, die während des irdischen Lebens gesammelt wurden). In der formlosen Zeitebene wird der Mentalkörper abgeworfen – das “ICH” kann nun ungehindert das eigentliche Leben im vollen Besitz des bisher entfalteten Selbstbewusstseins und Wissens gestalten.

All das Gute, was im letzten persönlichen Leben gespeichert worden ist, reift in den himmlischen Formenwelten aus und kann bis in die kleinsten Einzelheiten verarbeitet werden. Die Dauer des Aufenthalts in diesen Formenwelten steht im Verhältnis zur Menge des auf Erden für die Verarbeitung im Himmel gesammelten Materials.

Wenn dieser Vorrat erschöpft ist, zieht sich der Mensch in die Behausung des eigentlichen “ICHS” zurück. Diese besteht aus den drei höchsten Unterabteilungen der Mentalebene. Auf der nun erreichten Stufe ist sich das “ICH” seiner Umgebung voll bewusst und erinnert sich an seine Vergangenheit. Es kennt die Körper, die es trägt und mittels derer es mit den niederen Ebenen in Kontakt tritt, und es ist imstande, diese in starkem Maße zu beeinflussen und zu lenken.

Jener Körper in der formlosen Ebene, der das eigentliche “ICH” des Menschen bildet, wird Kausalkörper genannt. Er heißt so, weil er die Ergebnisse aller Erfahrungen in sich trägt und weil diese dann als die Ursachen wirken, die die kommenden Leben gestalten.

Der Kausalkörper ist der einzig fortdauernde unter denen, die während der Verkörperung benutzt werden, denn der mentale, der astrale und der physische Körper müssen für jedes neue Leben neu aufgebaut werden.

Wenn diese sich der Reihe nach auflösen, übergibt jeder seine Ernte dem nächsthöheren Körper, so dass schließlich alles Geerntete in dem fortdauernden Körper gespeichert ist.

So ist nur zu verständlich, dass das Wachstum des fortdauernden Körpers, des Kausalkörpers, ein äußerst langsames ist. Aus diesem Grunde ist eine mehrmalige Inkarnation notwendig. Nach jeder Inkarnation entwickelt sich der Kausalkörper eine Stufe weiter.

Das Maß der weiteren Entwicklung hängt von der Art der Handlungen und Erfahrungen ab, die der Mensch während seines Lebens auf Erden gemacht hat.

DAS LERNEN IST DER EIGENTLICHE SINN DES LEBENS. GELINGT ES DEM “WAHREN ICH”, DEM IRDISCHEN “BEWUSSTSEIN” DEN EIGENTLICHEN ZWECK SEINES DASEINS EINZUPRÄGEN, SO BEGINNT ES, SEINE WERTVOLLSTE AUFGABE ZU ERFÜLLEN.

DIESE BESTEHT IN DEM EINSAMMELN DESSEN, WAS DIE HÖHEREN KRÄFTE DES “ICHS” ERWECKT UND STÄRKT.

IM LAUFE SEINER ENTWICKLUNG WIRD SICH DER WAHRE MENSCH SEINER KRÄFTE IMMER MEHR BEWUSST, ER ERKENNT AUCH DEREN WIRKEN IN DEN NIEDEREN EBENEN UND NIMMT DIE KÖRPER WAHR, DIE VON DIESEN KRÄFTEN UM IHN HERUM AUFGEBAUT WURDEN.

JETZT BEGINNT DER MENSCH ENDLICH, SIE ZU BEEINFLUSSEN, INDEM ER ANHAND SEINER ERINNERUNGEN AN DIE VERGANGENHEIT SEINEN WILLEN LEITET.

BEZIEHT SICH DIESE EINFLUSSNAHME AUF DIE MORAL, DANN NENNEN WIR SIE “GEWISSEN”, ERLEUCHTET SIE ABER DEN VERSTAND, DANN SPRECHEN WIR VON EINEM “AUFBLITZEN DER INTUITION”. SIND DIESE EINFLÜSSE SO BESTÄNDIG, DASS SIE DAS GANZE NORMALE LEBEN EINES MENSCHEN ERFÜLLEN, DANN ERKENNEN WIR DAS “GENIE”.

„Träumend plant der Geist seine eigene Wirklichkeit. “
Søren Kierkegaard

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