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Der kosmische Aufbau des Menschen – Ethik

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hiv-1903373_960_720 Der kosmische Aufbau des Menschen – Ethik

Bild Quelle: pixabay.com

Ethik

Unsere eigene Entwicklung geht nun in einem immer rascheren Tempo voran. Gemäß der in einem früheren Abschnitt erläuterten “Entwicklungskurve” nimmt das Wissen und Verstehen jetzt sprunghaft zu.

Wir erschließen Themenbereiche, die 99 Prozent der Menschen verschlossen sind (zumindest in diesem Leben).

Doch so, wie unser Wissen und Können ansteigt, muss auch das Verantwortungsbewusstsein zunehmen. Die ethische Weiterentwicklung ist die absolute Grundvoraussetzung für jeden dauerhaften Erfolg.

Von der größten Versuchung des Menschen – seinem Streben nach Macht – muss mit leichter Hand abgelassen werden. “Macht” war und ist seit Urzeiten das “Problern” des Menschen. Allein durch dieses Fehlverhalten entstehen Lug und Trug, Mord und Krieg, entsteht alles Elend dieser Welt.

Wie viele Millionen Menschen mussten sterben, um den Machtanspruch eines Landes zu verteidigen, in welchem sie ja nur “zufällig” geboren wurden? Wie viele Millionen Menschen starben, um die Machtgier “ihrer Führer” zu befriedigen?

Und endlich: Wie viele Menschen starben im Namen der Gerechtigkeit?

Was ist dies für eine Gerechtigkeit, die Menschen tötet? Hat die Gerechtigkeit ein legitimes Recht auf Macht? Muss Gerechtigkeit notfalls mit Gewalt verteidigt werden? Notfalls auch durch Mord?

Kann etwas überhaupt gerecht sein, was einen Machtanspruch erhebt? Oder kann nicht vielmehr Gerechtigkeit nur dort auf Dauer herrschen, wo keine Macht ist? Sind Macht und Gerechtigkeit gegensätzliche Pole?

Worin besteht der gemeinsame Nenner, die Einheit dieser Polarität: Macht – Gerechtigkeit? Erinnern wir uns:

Bereits Jesus hatte mit Machtansprüchen zu kämpfen. Doch von ihm lernen wir auch: Je mehr Fähigkeiten ein Mensch besitzt, um so gefestigter muss seine ethische Gesinnung sein.

So berichtet Matthäus in Kapitel 4/1-11 des Neuen Testamentes:

“Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, um versucht zu werden vom Teufel. Nachdem er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn zuletzt.

Da trat der Versucher hinzu und sagte zu ihm:

“Bist Du Gottes Sohn, so sag, dass diese Steine Brot werden.”

Er aber antwortete: “Es steht geschrieben: Nicht nur von Brot lebt der Mensch, sondern von jedem Wort, das hervorgeht aus dem Munde Gottes.”

Dann nahm ihn der Teufel mit in die Heilige Stadt, stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sagte zu ihm: “Bist Du Gottes Sohn, so stürze Dich hinab; denn es steht geschrieben: Seinen Engeln wird er Deinetwegen befehlen, und sie werden Dich auf Händen tragen, damit Du nicht an einem Stein Deine Füße stossest.”

Jesus aber erwiderte ihm: “Wiederum steht geschrieben: Du sollst den Herrn, Deinen Gott, nicht versuchen.”

Abermals nahm ihn der Teufel auf einen sehr hohen Berg, zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sagte zu ihm: “Dies alles will ich Dir geben, wenn Du nieder fällst und mich anbetest.”

Da sprach Jesus zu ihm: “Weiche, Satan! Denn es steht geschrieben: Den Herrn, Deinen Gott, sollst Du anbeten und ihm allein dienen.”

Darauf ließ der Teufel von ihm ab, und siehe, Engel traten hinzu und dienten ihm.”

Auch Sie müssen diese grundlegenden ethischen Überlegungen durchdenken, wenn Sie nicht mit diesem neuen Wissen und Können Ihre Umwelt, Ihre Mitmenschen und sich selbst schädigen wollen ohne Zweifel, es gibt für ethische Verhaltensweisen kein Patentrezept. Wenn überhaupt, dann ist es die Überlegung, dass alles Denken und Tun auf das Wohl und die Förderung der Menschen und aller anderen Wesen ausgerichtet sein muss.

Gerade mit den letzten Einheiten dieses Programmes erlangen Sie mehr und mehr Fähigkeiten, die vom Durchschnittsmenschen als “Wunder” bezeichnet werden. Sie werden für all die Mühe, die Sie bisher auf sich genommen haben, mehr als bloss entschädigt. Was Sie heute vielleicht noch für “unmöglich” halten, wird für Sie schon morgen Wirklichkeit sein.

Schulen und schärfen Sie deshalb all Ihre Sinne – besonders aber das ethische Empfinden (Ethik, griech.: Wissenschaft von den sittlichen Werten, Handlungen und Gesinnungen). Wählen Sie deshalb intuitiv den Weg, der die Bezeichnung “auf vollkommene Art und Weise” verdient.

Jenem Leitgefühl, das auch als “Gewissen” bezeichnet wird, werden wir in diesem Kapitel wieder begegnen. Schon Aristoteles, dieser berühmte griechische Philosoph, der um 400 v. Chr. lebte, bemerkte: “Das höchste dem Menschen erreichbare Gut ist das Tätigsein seiner Seele gemäß der ihr eigenen Fähigkeit.” Und er fügte hinzu: “Wer diese Fähigkeit untersucht, dem ist die Gabe der Prophetie gegeben.”

Der Geist

Erschaffen ist der Mensch nach dem Ebenbild Gottes. Er ist nicht nur Körper, sondern besitzt auch Seele und Geist. Doch der Körper und die Seele sind vergänglich. Sie sind nur eine Wohnung, eine Hülle für den Geist.

Dieser allein ist unsterblich. Nur er, der Geist also, ist das Ebenbild Gottes. Er ist der eigentliche Mensch und lebt ewig. Der Geist lenkt alles, in ihm hat alles seinen Ursprung.

Der Geist, unser geistiges “Ich”, ist aus dem höchsten Urprinzip, Akasha, entsprungen. Akasha, das ist die Quelle allen Seins. Doch wird dieses geistige “Ich” von den vier spezifischen Eigenschaften der Elemente entscheidend geformt.

Diese Eigenschaften sind:

FEUER – WILLE
LUFT – INTELLEKT (VERSTAND)
WASSER – GEFÜHL
ERDE – ICH-BEWUSSTSEIN

Da das Erd-Prinzip in sich die Elemente Feuer, Luft und Wasser vereint, entsteht somit aus ihnen das Ich-Bewusstsein in seiner Gesamtheit.

Außer den hier genannten Merkmalen der vier Elemente verfügen diese noch über weitere, vielfältige Kennzeichen, die dem Analogiegesetz von der Polarität der Elemente entsprechen. Und dies sowohl im positiven als auch im negativen Sinn.

Als Beispiel seien nur einige wenige Eigenschaften angeführt:

FEUER
MACHT – KRAFT – LEIDENSCHAFT

LUFT
GEDÄCHTNIS – UNTERSCHEIDUNGSVERMÖGEN -URTEILSKRAFT

WASSER
GEWISSEN – INTUITION

ERDE
EGOISMUS –  SELBSTERHALTUNGSTRIEB – FORTPFLANZUNGSTRIEB

Aus diesen Elementen setzt sich das “Ich” des Menschen, sein Geist zusammen. Denken Sie einmal über die Qualitäten des Geistes im Zusammenhang mit den Elementen nach. Meditieren Sie darüber, und vergessen Sie nicht das Analogiegesetz: ”Wie oben – so unten, wie unten – so oben.”

„Um große Dinge zu erreichen,
müssen wir sowohl träumen als auch handeln.“
Anatole France

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