35 thoughts on “Die beste Rechtsform für Gründer? Erfolgreicher APP-Entwickler im Interview!

    1. +DamageProd Das ist bei jedem Unternehmen unterschiedlich, ich würde pauschalisierend sagen: Da man so die Haftung beschränken kann. Bei einer GbR ist der Gründungsaufwand zwar etwas niedriger, die Haftung erfolgt jedoch auch mit dem privaten Vermögen der Gründer. Da nicht jeder Mitgründer zu diesem Risiko bereit ist bietet sich in einigen Fällen eine UG an, wenn das Stammkapital für eine GmbH nicht aufgebracht werden kann, bzw. wenn es die Gründer nicht wünschen.

      Ich hoffe das hat dir geholfen? Die Entscheidung ist wie gesagt bei jedem Unternehmen unterschiedlich. VG, Hendrik

    1. +ippky Bei mir im Büro, der neue Bereich zum Filmen entsteht erst noch

  1. Die englische Ltd. finde ich auch noch interessant, da man sie selber im Internet gründen kann.

    1. +Kreil Das stimmt, aber wo ist der Vorteil außerhalb davon?

    2. +Unternehmerkanal – Beschränkte Haftung
      – Kapitalgesellschaft
      – Hohes ansehen
      – Kein Grundkapital notwendig
      – (65.000£ frei Betrag) Bin mir nicht zu hundert Prozent sicher.

      Sind so spontan alle Kriterien die mir einfallen.
      MfG,
      Chris.

      Tipp hierzu => http://www.emskg.de

    1. +BigChairman Einfach per Banküberweisung geht das, wie bei einem „normalen“ Angestellten auch. Eine UG/GmbH ist eine komplett neue (juristische) Person, und kann damit auch Angestellte haben, wie zum Beispiel den Geschäftsführer, der dafür auch wie ein Angestellter entlohnt wird. Hat dir das weitergeholfen, oder hast du noch weitere Fragen?

    2. Hi, danke für die schnelle Antwort. Wenn ich mich selbst als Angestellter anstelle, habe ich ja extreme „Kosten“ was man ja am Anfang vermeiden sollte. Wenn ich Einzellunternehmer bin, habe ich ja die Möglichkeit zb. Privatentnahmen zu machen um zb. meine Miete zu zahlen. Wie kann ich mir monatlich dafür Geld aus einer GmbH/UG nehmen?

    3. Da verwechselst du gerade 2 Dinge: Auf der Ebene der Kapitalverfügbarkeit ist eine Auszahlung das gleiche wie eine Privatentnahme: Das Geld ist „weg“ (aus dem Unternehmen, bzw steht für geschäftliche Zwecke nicht mehr zur Verfügung).

      Auf Basis der Erfolgsrechnung entstehen bei einer Gehaltsauszahlung Kosten, sodass die GmbH weniger Gewinn versteuern muss am Jahresende. Als Gehaltsempfänger zahlst du neben deinen Sozialabgaben auch noch Einkommenssteuer zum Auszahlungszeitpunkt.

      Bei einer Einzelunternehmung kannst du es dir einfach entnehmen ohne in dem Moment zusätzliche Kosten zahlen musst, da wird am Jahresende versteuert und Sozialabgaben berechnet. Wirklich günstiger unterm Strich ist das nicht immer unbedingt, das hängt von den konkreten Zahlen im Einzelfall ab.

      Am besten mal mit dem Steuerberster durchrechnen, was Sinn macht wenn du da konkrete Zahlen hast 😉

  2. Mich würde gerne interessieren wie das genau ablief bzw. abläuft wenn ihr 2 Investoren habt und du deinen anderen beiden Mitgründern den gleichen Prozentualen anteil gibst. Wie läuft das mit den Investoren wie weit haben die ein Stimmrecht bei Entscheidungen und wenn du etwas an der App ändern möchtest, auch kleinigkeiten must du dich gleich mit allen zusammensetzen. Hauptsächlich geht es mir darum das wenn ihr den anderen beiden Investoren jewils den minialbetrag von 5% an Anteilen ausgibt das dir ja nur noch 23,333% bleiben kommt mir ein bisschen wenig vor.
    Wäre Super wenn ihr darauf nochmal Stellung nehmen könntet mit ein paar setzen.
    Velen Dank schonmal

  3. Ich weiß nicht ob die Frage wirklich passt aber es interessiert mich wirklich, und zwar: Mit einer GmbH haftet man ja nicht mehr Privat.

    Was genau bedeutet das? Wenn ich jetzt zum Beispiel riesige Schulden mache und der alleinige Besitzer bin, muss ich doch dafür aufkommen oder nicht?

    Ich hab das noch nicht ganz verstanden.

    1. +Bills DBZ Wenn du eine Kapitalgesellschaft gründest, bist du als Gesellschafter verpflichtet im Falle einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzverfahren beim Amtsgericht zu beantragen. Dann haftest du nur mit deinem selbst eingebrachten Kapital. Kommst du dem nicht rechtzeitig (ich glaube innerhalb von 3 Wochen) nach, oder stellt sich heraus, dass die Firma durch grob fahrlässiges oder strafbares Handeln deinerseits Insolvent wurde (z.B. durch Veruntreuung von Firmengeldern), haftest du als Gesellschafter auch über das Stammkapital hinaus mit deinem Privatvermögen.

    2. +Bills DBZ du haftest bei einer GmbH mit dem Stammkapital was du einzahlst.. das sind in der Regel 25k€!

  4. @Bills DBZ
    Du musst wenn du einen Kredit bei der Bank aufnimmst Ja Sicherheiten hinterlegen entweder privat dein Haus oder aber der GmbH gehören irgendwelche anderen Werte wie ein abbezahltes Fimtnegebäude etc.
    Also kann es schon sein, dass du teilsweise privat haften musst.
    Vorteil ist aber wenn deine GmbH „Mist“ baut und du einen Schaden dadurch in Millionen Höhe verursachst du nicht als Privatperson insolvent bist, sondern nur die GmbH.

  5. Gutes Video, danke dafür. Du wirkst in dem Video etwas gehetzt, keep cool 🙂

  6. Mich würde mal interessieren wo ihr eure Business Angels gefunden habt. Gibt es dafür Plattformen? War es euch wichtig dass die Personen aus eurer Branche kamen (und euch evtl. auch mit Know How unterstützen konnten) oder ging es ausschließlich um das Geld? Und wie sieht die „Zusammenarbeit“ mit den Business Angels heute aus, wenn es denn überhaupt eine Zusammenarbeit gibt?
    Ich frage nur, weil für mich das Thema „Investieren“ langsam auch in Frage kommt. Eine Videoserie mit einem Business Angel wäre vielleicht mal ganz interessant (auch wenn das nicht so ganz zum Unternehmerkanal passt). Viele Grüße

    1. Zu den meisten Punkten kann ich nichts genaues sagen, da müsste Manuel nochmal nachlegen – zur Plattform kann ich dir weiterhelfen: http://Angel.co ist das „Google“ aus dieser Branche 😉

  7. Da ich kurz vor der Selbstständigkeit stehe brauche ich mal deinen Rat. Meine Frage an dich: Welche Versicherungen sollte ich auf jeden Fall abschließen?
    GIbt es irgendwas, außer der BU, Krankenvers., Pfelgevers., auf die man nicht verzichten sollte?

    Alles Beste für deine Vorhaben, Marius

  8. Ich sehe das ganze etwas anders was die gerechte Aufteilung von Firmenanteilen angeht.
    Die Idee kann unter Umständen das wichtigste Element in der Firma sein.
    Wenn jemand die Idee hat um die Ecke eine Bäckerei mit seinen 2 Freunden zu eröffnen ist die Idee tatsächlich nicht besonders viel Wert,weil jeder auf darauf kommen kann.
    Wenn aber jemand ein Mittel gegen Krebs erfunden hat und er will mit seinen 2 Freunden das Medikament herstellen etc.
    Dann ist die Idee (das Wissen) dahinter das wichtige. Und es wäre gerecht wenn er einen größeren Anteil bekommt.

  9. SteadyNews - Social Media und Unternehmensberatung sagt:

    Die Rechtsformwahl. Hatten wir gestern erst in einem Gespräch das Thema. Wichtig da von Anfang an alles richtig zu machen. Aus eigener Erfahrung: Man sollte sich bewusst machen, welche Verantwortung man hat wenn man eine Kapitalgesellschaft betreibt und wie eng hier der Rahmen gesteckt ist… Was nicht bedeuten soll, dass eine UG oder GmbH die falsche Wahl ist. Aber die Pflichten sind andere als bei Personengesellschaften.

    Bei uns im Kanal gibt es auch das eine oder andere interessante Gespräch mit Unternehmern. Oft gar nicht mal die typischen Startups, sondern erfahrene Unternehmer die mit ihrem Unternehmen den aktuellen digitalen Herausforderungen begegnen und uns verraten wie sie das angehen… Könnt ja mal vorbei gucken wenn ihr Lust habt.

  10. Hallo ich hätte mal eine Frage ich möchte mir ein online unternehmen aufbauen was ist dafür besser ein ganz normales Gewerbe anmelden oder eine UG gründen

  11. In jedem fall ein super Kanal Unternehmerkanal. Ich starte jetzt mit meinem um einmal zu Berichten, wie es bei uns gelaufen ist. In jedem Fall habe ich auch hier viel gelernt. Danke! Nun zu unseren Learings. Ich hoffe ich werde euch helfen können! 🙂

    beste Grüße

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