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Hafen Hamburg contra Wilhelmshaven – Containerhandel | 45 Min | NDR Doku

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Der Stadthafen Hamburg gerät an seine Grenzen. Der Seehafen JadeWeserPort ist nicht ausgelastet. Beide Häfen haben ihre Vorteile. Warum kooperieren sie nicht miteinander?
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56 Kommentare

  1. es ist super, dass ihr die ganzen Dokus reuploaded. Auf euch kann man sich immer verlassen. Immer in HD. Keine Werbung. Vielen Dank.

    1. Man zahlt ja auch genug Rundfunkgebühren, da ist das nur richtig 😉

    2. schade nur das damit auch… Sachen wie die Goldene Kamera finanziert werden. Welcher geisteskranke beim ZDF hat diesen Quatsch da abgesegnet der da dargeboten wurde ^^ Da wurde mehr oder weniger stellvertretend das gesamte Land ins lächerliche gezogen.. Danke dafür Öffentlich Rechtliche.

    3. wenn alle gez zahlen, dann muss auch für „alle“ was dabei sein 😉

  2. Der Hafen hat ein Wunderschönes Problem, die Anbindung ins Hinterland ist einfach beschissen.

    1. Die Autobahn A 29 endet direkt im Hafen und ist die staufreiste Autbahnstrecke in Deutschland. Ich war 8 Jahre bei der Bundesmarine im größten Marinestützpunkt Deutschlands in Wilhelmshaven. Für die Marine wurde die Autobahn im „Kalten Krieg“ Ende der 70ziger Jahre gebaut. Die ist neuer als die Köhlbrandbrücke und der Elbtunnel in Hamburg, die üblichen Nadelöhre in Hamburg für den Güterverkehr auf Hamburgs Autobahnnetzwerk..

    2. Für nen Hafen ist eine gute Schienenanbindung aber interessanter als ne Autobahn.

    3. ist ja einfach gelogener Unfug. Auch in Hamburg spielt die Schiene nicht die Rolle, die der LKW spielt. Überhaupt ist das erfundene Scheinargument mit der Anbindung eine Lappalie im Vergleich zu dem Problem daß Hamburg mit der mangelnden Wassertiefe hat… dafür muss man neben irrwitzigen Kosten auch quasi komplett ein Ökosystem plattmachen. Aber die gute geölte Korruptionmaschinerie wird den Kurs schon immer weiter pro Hamburg halten

    4. @ Friesens
      Kann ich als Oldenburger nur bestätigen! Außer mal bei einem Unfall, oder maximal zu außergewöhnlichen Stoßzeiten eventuell in den Sommerferien ist die Strecke praktisch immer frei!

    5. Die A29 geht exakt bis an den Hafen.
      Schiene ist noch stiefmütterlich, es liegen sechs Gleise aber sie sind nicht elektrifiziert und die DB bedient sie auch noch nicht. Man muss einen der wenigen lokalen Cargo-Railanbieter nehmen die die Container zu einem grösseren Cargo-Bahnhof bringen damit Transrail, Railion oder andere den Zug übernehmen können.

      Dass man ohne nennenswerte Bahnanbindung Erfolg haben kann zeigt Rotterdam.

  3. Wie aktuell ist diese Dokumentation? Also aus welchem Jahr?

    1. Hab die definitiv bereits gesehen.
      Denke auch 2016 oder 15.

    2. KlausPeter91 Die wurde überarbeitet, die vorherige version kommt von 2015

    3. Die überarbeitete Version ist von 2017 da das neue Urteil gegen die Elbvertiefung mit erwähnt wird.

    1. Der Beat ist vom Lied „Strawberry fields“ von „Genetikk“

  4. Die Aussage Wilhelmshaven habe keine Anbindung ans Hinterland ist nicht ganz korrekt. Die Autobahn geht quasi bis an die Schranke, aber die DB hat den zugesagten und verbrieften Ausbau der Schienenstrecke vergeigt. Nach aktuellem Wegeplan soll dieser bis 2020 beendet sein (Start der letzten Stufe tatsächlich genau heute).

    1. Man sollte vielleicht auch noch erwähnen, dass im Gegensatz zu Flughafen-Neubauten bei jeder Schienenstrecke bekannt ist, das sie Lärm absondert. Blöderweise bin ich selbst neben einer stark befahrenen Güterstrecke groß geworden und weiß daher, dass der Lärmpegel (außer beim Bremsen, aber das ist seit der Umrüstung auf die Flüsterbremsen mittlerweile eine andere Welt) insgesamt moderat ist. Zwar sind die Züge laut, ja. Aber das Geräusch schwillt an und wieder ab, komplett anders als an einer stark befahrenen Straße! Und wer sich an einer Bahnstrecke eine Imobilie Kauft, hat meiner Ansicht nach das Risiko gekannt und damit zu leben. Daher sind Gleisumgehungen nicht nur irrelevant, sondern auch unnötig, zumal man mittlerweile gefühlt 80% der erwähnten Strecke durch Lärmschutzwände fährt. Auch hier wurde schon viel gearbeitet.
      Allerdings glaube ich allgemein, sie haben den Zweck des neuen Tiefwasserhafens und den aufkeimenden Unsinn des Hafen Hamburgs nicht ganz erkannt. Denn Hamburg ist: tideabhängig, regelmäßig für dicke Pötte nicht anzufahren und durch das dauernde Ausbaggern teuer! Die vorhandenen Arbeitsplätze sind außer Diskussion, aber wenn immer am Hergebrachten festgehalten worden wäre – würde auch Hamburg nicht existieren. Irgendwo ist immer einer dagegen. Aktuell wehren sich alle gegen Wilhelmshaven. Und wenn es zu spät ist, weil trotz allem Genörgel die Reedereien die Vorzüge erkannt haben (was aktuell passiert, lesen sie die Zahlen), während alle anderen nur Contra arbeiten, ist das Geschrei groß.

    2. Nunja. Generell kann man aber in diesem Fall nicht sagen, dass die Bahnumgehung Sande „irrelevant oder unnötig“ war. Das Problem ergibt sich hierbei dadurch, dass es bisher nur eine Schienenstrecke durch Sande gab. Es musste also sowieso ausgebaut werden um ein zweigleisiges System zu errichten. Wie erwähnt geht die Strecke direkt durch Sande, kreuzt die Hauptverkehrsstraße und den Bahnhof Sanderbusch. Die Güterzüge aus Wilhelmshaven müssten also mit verlangsamter Geschwindigkeit den Bahnhof passieren und die Schranke wäre für Ewigkeiten geschlossen. Aus diesem Grund war hier eine Bahnumgehen absolut sinnvoll und auch unbedingt nötig.

    3. Es wird gegründet, wegen dem weichen Boden – man sieht, dass da emsig gewerkelt wird, aber es ist skandalös, was da an Milliarden verbaggert wurde im JWP und man nicht schon vorher an die vernünftige Anbindung gedacht hatte und teilweise auch noch mit Steuergeldern – da darf man gar nicht immer über den BER meckern – hier wurde es auch versemmelt.

    4. Mit der Bahn über Notwendiges zu Diskutieren ist….. sehr Anstrengend, die würden Notwendiges nicht mal Erkennen, wenn se Pleite sind, die muß man schon dazu Prügeln

  5. Wenn die dummen Ökos nicht so rum heulen würde Hamburg noch besser abschneiden!!!

    1. Das ist hanseatische Bornierthiert ( dummheit)! Hamburg verteuert mit seinem ständigen Elbvertiefungen und Hafenumbauten den Konsumenten die Waren aus Asien in Deutschland. Die freien und ungenutzten Kapazitäten in Wilhelmshaven würden Warenpreise für Produkte aus Fernost stabilisieren, statt verteuern. Städte wie Cuxhaven und Bremerhaven haben das eingesehen, die im Containerverbund der Eurogate mit Wilhelmshaven kooperieren. Und wenn eines Tages der JWP ausgelastet sein sollte, besteht der Plan eine querverlaufende Küstenautobahn für die Eurogate zu bauen. Derzeit leiden die Regionen des Nordwestens unter Hamburgs hanseatischer Borniertheit. Das kennt man im Nordwesten schon seit Klaus Störtebecker und dem Streit mit der Hanse. Nur hat Hamburg inzwischen nicht mehr Breman an seiner Seite und auch die Weser-Ems Region fängt an mit der niederländischen Region um Gronningen zusammenzuwachsen innerhalb der EU. Vielleicht ist Hamburg eines Tages der Verlierer der Globalisierung und der Jade Weser Port wird in einen europäischen Warenumschlag mit Rotterdam eingebunden und ausgelastet.

    2. Ich freue mich schon, wenn es in 10 Jahren heißt, dass der JWP pleite ist!

    3. Hamburg kann als Flusshafen nicht mal mit den 10 führenden Containerhäfen in Asien und Nordamerika konkurieren, da die alle am Meer liegen. Deshalb brauchen wir eine Kooperation an der Nordrange zwischen den Niederlanden und Deutschland für ganz Europa. Wenn Schiffe aus Shanghai zukünftig in Hamburg nicht wenden können , stirbt der erstmal der Hamburger Containerhafen, das ist Fakt! Kein Fake! Nicht verhandelbar! Entgültig!

    4. Sich freuen wenn jemand pleite ist ist armselig. Hamburg ist logistisch eine Katastrophe. Wieso nicht gleich einen Hafen in Köln bauen der Rhein kann doch auch weiter ausgebaut werden..

  6. Ich hoffe Hamburg wird noch größer und Wilhelmshafen geht pleite scheiß auf die Affen

    1. EnjoyFirefighting - International Emergency Response Videos sagt:

      Jürgen ich weiß ja nicht auf welcher Grundlage deine Hoffnung basiert, nachvollziehen kann ich sie nicht, aber nur weil WHV stärker werden wird mit der Zukunft, heißt es ja nicht dass es für HH bergab oder gar zu Ende geht

    2. Stimmt! Hamburger sind zu doof, und schreiben Wilhelmshaven mit „F“. Die sagen auch bestimmt „Jewer“ zu dem Jever Pils und nicht „Jähfer“! Würde mich nicht wundern, wenn die das auch mit Cuxhaven und Bremerhaven so machen. Alle deutschen Städte an der Nordsee werden mit einem friesischen „V“ geschrieben, die mit hafen enden! Hamburger kennen keine regionalen Gewohnheiten ausserhalb ihrer Stadt!

    3. EnjoyFirefighting – International Emergency Response Videos EnjoyFirefighting, ich gucke oft deine Videos, schön zu sehen, dass jemand nen vergleichbaren Videogeschmack hat ^^

    4. Wilhelmshaven hat eine direkte Autobahnanknüpfung und wenn W.haven die von der Bahn versprochene Bahnanbindung bekommt ………..bist Du der AFFE.

  7. Die Basle-Express, gehört Hapag Lyod, fährt nicht nach Wilhemshafen, sondern nur nach Hamburg.
    Tja woran das wohl liegt, wahrscheinlich nicht daran das Hamburg Teilinhaber von Hapag Lyod ist.
    Was eine manipulierte Welt zum Nachteil Wilhelmshafens.

    1. Wilhelmshaven. Es heißt Wihelmshaven.
      Und natürlich liegt das daran. Das wurde ja im Kontext mit der Argumentation des Nabu/WWF und Co. eingehend thematisiert.

  8. Das stimmt allerdings, Cuxhaven wäre auch ne gute Alterntive gewesen.

    1. Cuxhaven, Bremerhaven und Wilhelmshaven arbeiten im Containerverbund der Eurogate zusammen. Bremerhaven konnte nicht weiter ausgebaut werden und deshalb haben Niedersachsen und und die Hansestadt Bremen den Bau des JWP finanziert. Ein weiterer Ausbau Cuxhavens stand aus Umweltschutzgründen nicht zur Debatte und Wilhelmshaven hat dank besserer Autoibahnanbindung als Marinestadt die bessere Argumentation hinter sich. Ebenso wurden brachliegende Industrieflächen nach dem zweiten Weltkrieg bis zur Geniussandbank vor W-haven aufgespült die fast 50 Jahre ungenutzt waren. Cuxhaven und Hamburg besitzen eine solche geograhische Bedingung nicht, und das würde zu viele Steuern kosten, um erneut eine solche Landgewinnung ans offene Meer in Cuxhaven durchzuführen. Die Dokumentation berücksichtigt kaum, das jede Ausbaumassnahme Steuern und Warenverteuerung deutschlandweit bedeutet. Wilhelmshaven ist die günstigste Option für die deutsche Wirtschaft und die Konsumenten. Leider wehrt sich Hamburg und dessen Lobby dahinter. Hamburg als Verladestandort verteuert nur noch den Warenumschlag. Wilhelmshaven dagegen hat so viele Kapazitäten frei, das man jeden Hanseaten als borniert bezeichnen muss in Hamburg. Die Borniertheit stammt noch aus der Zeit des Klaus Störtebecker gegen die Hanse. Man könnte sagen David gegen Goliat.

    1. Wird eine Fortsetzung kommen wie sich der Kokurenzstreit entwickelt ?

  9. Ich, als gebürtiger und ehemaliger „Schlicktown“-Ureinwohner, habe W-haven den Rücken gekehrt in 2008. Ich erlebte den Niedergang der Industrie dort in den 70zigern und 80zigern in der Kindheit. Nach der Widervereinigung wurde W-haven auch als größte Marinebasis unnötig. Als ich dann merkte, das nur noch Emmigranten wegen des niedriegsten Mietspiegels Deutschlands nach W-haven zogen und auch alte eingessene Geschäftsinhaber nur noch dicht gemacht haben, war es Zeit zu gehen. Man hat nur noch in den Wideraufbau Ostdeutschlands investiert und W-haven jahrzehntelang verdrängt in der Politik. Der Bau des JWP war unnötig und zerstörte teilweise die Natur. Und er kam jahrzehnte zu spät, weil die frühere Kommunalpolitik dachte, das Mobil Oil, Olympia Schreibmaschinen, Bundesmarine und ICI ( ehemaliger Chemiekonzernriese ) niemals gehen werden. Auch zertörte die damalige EWG ( EU ) die größte Fischfangflotte der Welt mit ihren Quoten für Deutschland. Man war so hochnäsig sogar in W_haven und hatte in der Kommunalpolitik Volkswagen abgewimmelt, die einen großen Transportterminal für England und eine Autofabrik bauen wollte. Jetzt ist das im banachbarten ostfriesischen Emden und der Transport ins Vereinigte Königreich boomt, da die deutsche Autoindustrie , die britische Autoindustrie geschluckt hat. Deutschland war ein wenig innovatives Land. Olympia Schreibmaschinen ( AEG-Tochter ) entwickelten in den 60zigern und 70zigern einige innovative elektronische Bürosysteme und einen Computer. Leider dachte man auch das elektronische Schreibmaschinen die ZUkunft seien. Wirtschaft , Industrie und Politik verschliefen ebenfalls diese technische Innovation und man ignorierte die aufkommende Computerindustrie im Silicon Valley in den USA. Die wilhelmshavener Kommunalpolitik das Bundesland Niedersachsen war lange Zeit hochnäsiger, als die Hanseaten in der freien Hafenstadt Hamburg. Die arbeitende SPD-affine Bevölkerung wählte in Wilhelmshaven jahrzehntelang immer die selben Kommunalpolitiker, die nichts taten und und nur dumm grinsen konnten. Man fing erst dann an zu denken als Häfen wie Rotterdam in den Niederlanden und Hamburg alles hatten, was Wihelmshaven auch hätte haben können. Mit dem JWP wurden Milliarden an Steuergeldern in den Sand des schönen natürlichen Geniusstrand gesetzt! Der Bevölkerung vor Ort wurden 12000 bis 14000 neue Arbeitsplätze versprochen. Pessimistische prognostizierten 700 Arbeitsplätze. Die Doku gibt nur 400 Arbeitsplätze an. Hamburg ist einfach innovativer, das sag ich als echter Eingeborener von Wilhelmshaven. Der Betreiber in Hamburg lügt aber, wenn er sagt, HH hätte geografische Vorteile, die hat W-haven als nätürliche Tiefseewasserbucht gegenüber der Elbstadt. Ich weiß noch aus Kindheitstagen, wie fasziniert ich war, wie riesige amerikanische Flugzeugträger im „Kalten Krieg“ als Gastschiffe am Hafenfestagen vor W-haven lagen. Hat Hamburg je einen Flugzeugträger gesehen? Jeder steuerzahlende Einwohner Deutschlands zahlte bereits auf Waren aus Asien, jedesmal mehr für ständige Elbvertiefungen, hamburger Hafenvergrößerungen und gleichzeitigen Bau des JWP. Wie lange sollen Steuern in den Sand gestzt werden? Das ist kein Problem Hamburgs und Niedersachsens. Es ist ein deutsches Problem! Aber der zuständige Minister aus Bayern namens Dobrindt, versteht nichts von Hafenpolitik! Als ehemaliger Angehöriger der Bundesmarine am Standort Wilhelmshaven habe ich in 8 Jahren 4 Schiffshavarien erlebt, bei denen ich direkt oder indirekt zur Abwendung von einer größeren Schiffskatastrophe zum Einsatz kam im Elbfahrwasser der Nordsee. Natürlich kann das der Herr Dobrindt in Bayern nicht erkennen! Die Zeit wird aber für W-haven spielen, da mit der Containerstandadiesierung im Jahre 1971, die Globalisierung begann und dann werden die nächsten Megaschiffe der Zukunft W-haven anlaufen. Hamburg ist jetzt schon der Verlierer der Globalisierung und sollte mit W-haven kooperieren oder neue Innovationen finden, die Wilhelmshaven lange verspielt hatte! Ein Vorteil hat Wilhelmshaven noch: Eine staufreie gerade Autobahn, die im kalten Krieg als logistische Transportrasse für den Marinestützpunkt notwendig war.

    „In Aurich ist es traurig
    in Leer noch viel mehr
    und will Gott dich bestrafen
    kommst du nach Wilhelmshaven!“

  10. In der Zeit, in der ein Schiff von der Elbmündung nach Hamburg unterwegs ist, wäre es in Bremerhaven oder Wilhelmshaven längst entladen und abgefertigt. Neben der zu geringen Wassertiefe sind auch die Hafenbecken für die immer größer werdenden Schiffe viel zu klein. Es wäre deshalb gut, wenn auch bei den Lobbyisten in Hamburg für die Elbvertiefung die Einsicht wachsen würde, auf die Elbvertiefung zu verzichten, damit nach der Elbphilharmonie nicht noch mehr Geld in den Sand gesetzt wird.

    1. Wenn man es nüchtern betrachtet, dann ist es einfach genau so und nicht anders!

    2. Absolut richtig. Allerdings war Egloffs Vorschlag mit Cuxhaven anstatt Wilhelmshaven auch berechtigt. Cuxhaven wirkt als Standort eigentlich erstmal besser als Hamburg und Wilhelmshaven (näher an Osteuropa und am Nord-Ostsee-Kanal). Das hinterlässt schon den Eindruck, dass Wilhelmshaven als strukturschwache Region den Hafen als Konjunkturpaket bekommen hat, also aus rein politischen Motiven. Und sein Vorschlag mit der deutschlandweiten Hafenagentur ist auch sehr weitsichtig, nur gibt es die eben nicht. Dann ist so ein Satz „die wollen uns was wegnehmen“ natürlich erstmal extrem unsympathisch, aber der Mann hat ja auch gute Vorschläge gemacht.

  11. Eine Kooperation wäre so einfach aber dafür sind diese Lappen viel zu stolz. Traurig.

  12. hamburg wird in 10-20 jahren keine rolle mehr spielen können

    1. Hamburg wird immer eine Rolle spielen, es geht bei der Diskussion nicht um „Bestand“ oder „Niedergang“, es geht um Wachstum; ein kleiner aber feiner Unterschied den viele einfach so hinnehmen. Wachstum ist begrenzt, das einzige was sich ändern wird in den nächsten Jahrzehnten ist der Status Hamburgs, welcher vom 3.größten weiter in Richtung 10 wandert.

  13. In 20 Jahren ist Hamburg raus. Das ist einfach so. Selbst mit Elbvertiefung. In Wilhelmshaven hast du direkten Autobahnanschluss. Staufrei. Der Hamburger Verkehr ist katastrophal. Es ist ein europäisches Nadelöhr. Und dann willst du da noch zigtausend Container durchbewegen. Gerade jetzt mit der A7 Jahrhundertbaustelle. Der Vorteil ist die Bahn. Wenn Sie das in Wh ähnlich aufziehen, vom Schiff auf die Schiene, dann läuft das. Und der Vorteil ist ja die direkte Seeanbindung. Schwimmst ran, lädst ab und dann geht’s weiter. Bei Hamburg stehst du an der Elbmündung, brauchst dann noch 30 Std, Hilfsschiffe, musst wenden, hast du ein Minizeitfenster, kannst nicht voll rein oder raus… Das ist fast ein sechsstelliger Betrag, den man da einsparen kann, indem man WH anschwimmt. Du sparst massiv an Liegekosten. HH bezahlst du dich tot. In WH gehst du ran und gehst wieder weg. Kein Druck, kein Zeitfenster, keine Platzprobleme. Es ist verwunderlich, dass man sich HH überhaupt noch antut.Schon heute denke ich, dass du finanziell kein Plus mehr aus HH rausziehst. Die Anbindung ist vllt ein wenig besser und zentraler. Zeittechnisch sparst du vllt paar Std ein. Aber wie gesagt, du könntest in WH schon längst fertig sein, da stehst du noch vor der Elbmündung und hast mit Abladezeit und Rückfahrt bis dahin noch mindestens 3 Tage vor dir. In den 3 bis 4 Tagen, wäre die Ware von Wilhelmshaven schon 3 mal in Prag, ehe es in HH überhaupt losgeht.
    Prinzipiell ist es Lobbyismus und Sabotage gegen Wilhelmshaven. Die eigene Reederei boykottiert den Hafen und setzt lieber 100000 Euro in den Sand. Irgendwann wird aber auch die den Druck bekommen sparsamer zu arbeiten und da wird sie untergehen oder WH anfahren. International wirds schlecht geredet, obwohl alles viel günstiger und schneller beim Kunden wäre. Man führt immer die Anbindung an, aber lässt die Zeit raus, ehe du überhaupt anfängst abzuladen. Was hilft dir der zentralere Ort, wenn du hättest schon vor 3 Tagen auf dem Rückweg sein können und die Waren wären schon 2 Tage früher beim Kunden? Wilhelmshaven wird den Kampf gewinnen. Gib der Sache man 10 Jahre. Der einzige HH Vorteil ist die Bahn und der Rangierbhf in Maschen. Das wird aber auch noch in WH investiert werden.

  14. Der billige Transport macht die Landwirschaft kaputt.
    Soll jedes Land für sich selber sorgen

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