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Kommunikation – Gesprächsablauf

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silhouette-1447173_960_720 Kommunikation – Gesprächsablauf

Bild Quelle: pixabay.com

Im Leben ist nur derjenige erfolgreich, der gut mit Menschen zurechtkommt, der seine Mitmenschen versteht und sich für ihre Ziele uneigennützig einsetzt. Ihr Ziel, das Sie mit Hilfe dieses Programms erreichen, ist es eben nicht, ein zurückgezogenes Einsiedlerdasein zu fristen, sondern ein harmonisches, glückliches und ausgefülltes Leben in der Gemeinschaft zu verbringen.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind ausführliche Kenntnisse über den Kommunikationsprozess unbedingt erforderlich.

Was verstehen wir unter verbaler Verständigung?

Person (A) hat eine bestimmte Vorstellung, ein geistiges Bild, das sie ihrem Gesprächspartner vermitteln möchte.

Zunächst erfolgt eine Umwandlung dieses Gedankens in Sprachfrequenzen.

Diese Sprachschwingungen gelangen in Form von Schallwellen zum Adressaten.

Person (B) empfängt den Inhalt der Übermittlung.

Und verarbeitet die Nachricht ihrerseits in ein geistiges Bild.

Bei dieser Form der Verständigung können verschiedene Missverständnisse auftreten. Wir haben gesehen, dass sprachliche Verständigung nichts anderes ist als das verbale Beschreiben von geistigen Bildern.

Denn:

Der Mensch denkt in Bildern.

Beschreibt nun A sein Gedankenbild nicht präzise genug, oder hört B nicht aufmerksam genug zu, so ist ein Missverständnis, eine Fehldeutung sehr wahrscheinlich.

Ein Beispiel:

Denken Sie an ein Auto.

Weicher Autotyp kommt Ihnen in den Sinn?

Ein Mercedes, ein Porsche? Oder gar ein Ferrari?

Welche Farbe hat das Auto, das Ihnen vor Augen steht?

Welche Innenausstattung? Welche zusätzlichen Extras?

Eine exakte Übermittlung Ihres geistigen Bildes an einen Mitmenschen wäre nur auf dem Wege der Telepathie, der Gedankenübertragung, gegeben. Nur dann könnte Ihr Gegenüber sich das gleiche Bild machen. Diese Möglichkeiten stehen ihm aber nicht zur Verfügung.

Das Auto zu beschreiben, das Ihnen vorschwebt, würde wahrscheinlich Stunden in Anspruch nehmen. Wer aber nimmt sich in einer Unterhaltung schon soviel Zeit für eine solche Kleinigkeit? Deshalb muss eine oberflächliche Unterhaltung immer sehr ungenau bleiben!

Es entspricht einer grenzenlosen Anmassung ,wenn ein Gesprächspartner behauptet: “Ich verstehe Sie voll und ganz.” Denn: Meist sprechen Menschen, obwohl sie die gleichen Begriffe benutzen, von völlig verschiedenen Dingen.

Die häufigsten Missverständnisse treten durch unzureichendes Zuhören auf. Ebenso aufgrund eines nicht sinnvollen, eines fehlerhaften Gesprächsverlaufes.

Ist es Ihnen schon passiert,

dass Sie wütend wurden, weil Ihr Gesprächspartner nur oberflächlich zuhörte und sich während der Unterhaltung ständig umschaute?

dass Sie den größten Schwätzer zum Schweigen brachten, indem Sie ihn einfach nicht bestätigten, ihm keine Antwort gaben, ihn ins Leere laufen ließen?

dass Sie nicht ausreden konnten, weil Ihnen Ihr Gesprächspartner immer wieder mit völlig anderen Gedanken ins Wort fiel?

dass Sie nach einem Gespräch ein ungutes Gefühl verspürten, ein Gefühl, als fehle noch ein sinnvoller Abschluss?

Dies sind nur einige Beispiele für Fehler im Gesprächsablauf. Fehler, die meist unbewusst gemacht werden, aber beim Gesprächspartner verheerende Folgen haben können. Das vermeidbare Resultat: Gespräche werden unterbrochen oder enden gar im Streit.

Ein richtiger, ein gelungener Gesprächsablauf stellt sich so dar:

  1. Das geistige “Dort-Sein”. Stellen Sie sich auf Ihren Gesprächspartner ein. Versuchen Sie, sich in seine Lage zu versetzen.
  2. Sehen Sie Ihren Gesprächspartner an. Das ist die Grundvoraussetzung für jedes Gespräch. Blicken Sie Ihrem Partner ruhig, aber fest in die Augen. Halten Sie seinem Blick stand. Sie haben nichts zu verbergen. Im Gegenteil:Sie wollen ihm eine gute und interessante Idee übermitteln.
  3. Die Aussage. “Würdest Du gern ins Kino gehen?”
  4. Die Antwort. “Ja, ich würde gern.”
  5. Die Bestätigung. Eine kurze Aussage: “Prima”, “Toll” oder ” Gut”. Die Bestätigung kann auch durch ein Kopfnicken oder ein Lächeln erfolgen.

Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: Das Ungewohnte, das Unübliche an diesem Gesprächsverlauf ist die Bestätigung, die der Sprecher zum Schluss gibt. Das Fehlen dieser kurzen, aber sehr wichtigen Bestätigung ist der Grund für eine Vielzahl von Schwierigkeiten bei der Kommunikation.

Denn: Wir selbst werden müde, etwas für jemanden zu tun, jemandem einen Gefallen zu erweisen, wenn wir niemals eine Bestätigung, eine kleine Anerkennung erfahren. Dabei haben diese kleinen Bestätigungen eine so große Wirkung. Sie sind eine freundliche Anerkennung für das Vollbrachte, sie kommen einem kleinen Lob gleich.

Diese kleinen Gesten der Bestätigung sind es, die Ihre Umgebung freundlicher stimmen. Die dazu führen, dass Ihre Mitmenschen gern mit Ihnen zu tun haben, gern mit Ihnen zusammen sind.

Ebenso wichtig ist es, eine auf die Frage zutreffende Antwort zu geben. Oft genug vergisst man seine ursprüngliche Absicht, seinen eigentlichen Gedanken, wenn der Gesprächspartner einen Gedankensprung macht. In diesen Fällen gilt es, den roten Faden beizubehalten. Anderenfalls kommt man vom Hundertsten ins Tausendste…

Jedes Gespräch muss ein in sich abgeschlossener Zyklus sein. Nur dann ist gewährleistet, dass man ein neues Gesprächsthema angehen kann. Ist der jeweilige Zyklus noch nicht abgeschlossen, weil beispielsweise die Bestätigung fehlt, so besteht die Gefahr, dass der Gesprächspartner trotz eines Themenwechsels immer noch an das zuvor Besprochene denkt. Er wird dann nicht seine volle Aufmerksamkeit auf das neue Thema lenken.

Deshalb beachten Sie folgende Regel:

Jeder Gesprächszyklus muss durch eine Bestätigung beendet werden!

„Da wird es hell in unserem Leben,
wo man für das Kleinste danken lernt.“
Friedrich von Bodelschwingh der Ältere

 

Was ist dein sehnlichstes Ziel? Es ist Zeit, es zu erreichen!

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