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Landwirtschaft am Limit: Ackern bis zum Umfallen? | Doku | DIE REPORTAGE | NDR

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Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen vor allem Landwirte mit kleinen Familienbetrieben an ihre persönlichen Leistungsgrenzen gehen. Die Reportage begleitet zwei von ihnen.

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52 Kommentare

  1. Ist schon ein bisschen zynisch, wenn ein Bauer von seinem Sterben spricht, obwohl er nur arbeitslos wird während sein Vieh tatsächlich sterben muss.

    1. schnorpel Wie kommt man darauf Menschen mit Tieren zu vergleichen.

    2. 1. Politik hat hier nichts zu suchen! Marktwirtschaft ! da müssen andere Unternehmen auch durch. 2. Verbraucher und Einzelhandel bestimmen den Preis. Solange Verbraucher billig kaufen will wird der Preis auch gedrückt. Jede Supermarkkette will preiswerter als die Nächste sein. Der Endkunde entscheidet wo und was er kauft! 4. ich komme aus der Landwirtschaft und seit Ende der Quote will plötzlich jeder ins unendliche produzieren und begreift nicht das der Preis bei der Überproduktion nur sinken kann

    3. Schon mal was davon gehört das Leute an solch einem Schicksal brechen können ? Das daraus ein Suizid resultieren kann ist dir wohl nicht bewusst

    4. Schnorpel du weißt nicht wie man sich fühlt wenn man den ganzen Betrieb den man von Zeit zu Zeit aufgebaut hat auf einmal nicht mehr hat.

  2. 10 Cent mehr auf dem Preisschild der Milch im Laden… keiner würds merken, keinen würde es die Existenz kosten und den Bauern gehts besser! Ganz einfach

    1. Silver Surv is wirklich so selbst 20ct mehr würde nicht zu viel sein

    2. Ich will selber viewirt werden und das immer mehr bauern durch die gesellschaft ihren betrieb mehr oder weniger aufgeben müssen das macht mich einfach nur traurig und wütend

    3. Vor allem wir als bauern arbeiten und arbeiten und die anderen schätzen das nich. Die in meiner schule sagen nehmlich immer das landwirt und viehwirt die sinnlosesten berufe sind ganz im gegenteil ohne diesen beruf würde unsere ganze gesellschaft zusammenbrechen

    4. ja klar die „Gesellschaft“ ist Schuld. Den Beruf Viehwirt gibts nicht, Tierwirt schon. Geh noch ein paar Jahre zur Schule, Bildung ist der Weg. Landwirtschaft geht auch ohne Bauern(wirtschaft), das machen dann grosse Kapitalgesellschaften. Ob sowas strebenswert ist, das steht auf einem anderen Papier.

    5. ManiacGerman und warum ? Weil der Mensch am Samstag Abend noch alles haben will

  3. Keiner setzt sich für so etwas ein ! Katastrophe

  4. schrecklich!!! Trotzdem dickes Lob an die Bauern die noch die Fahne hochhalten.

  5. Deswegen nutze ich mittlerweile das Angebot unseres Bauern. Er gibt die Milch direkt ab, an den Halsabschneidern der Molkerei vorbei. Ich zahle nur minimal etwas drauf und der Bauer bekommt dadurch wesentlich mehr. Leider bin ich einer von wenigen der dies tut.

    Viel zu viele Menschen rennen zum Discounter und holen sich die billige Milch. Regen sich auf, wenn die Milch mal ein paar Cent teurer wird. Unglaublich, aber anderswo zahlen sie dann 800€ für ein Smartphone.

    Mir tun diese Betriebe leid. Es ist traurig zu sehen das deutsche Betriebe vor die Hunde gehen, weil diese schädliche Billig Politik alles zerstört.

    1. Polygon Vampir is so aber bei uns hat der bauer der milch direkt verkauft schon zugemacht

    2. Polygon Vampir Auch ich kaufe seit gut 10 Jahren keine Milch mehr im Discounter. Diese ist allermeist „Länger Haltbar“ gemacht. Und so grässlich schmeckt das Zeug dann auch. Habe eine regionale Molkerei in der Nähe. Die Produkte kosten mehr, sind aber lecker.

  6. Ich empfehle nicht mehr Alls 20 Kühe und das sollten Fleckvieh sein denn die liefern Milch und Fleisch und neben bei Arbeiten so überleben wir Schweizer.

    1. DerSimon das Problem ist das es zu fiel MILCH gibt dadurch sinken die Preise

    2. Blake Painter das NUR leben von der Landwirtschaft ist VORBEI jeder bei uns geht neben bei Arbeiten damit er überleben Kann

    3. auch das stimmt so pauschal nicht, bei irgendwelchen Pimperlbetrieben im Allgäu mag das ja sein, bei uns in der Region gibt es fast nur Vollerwerbsbetriebe. Was zu sehen ist, das in alternative Betriebszweige investiert wird, Touristk, Windkraft, Biogas usw.

    4. Bluemlein
      Du hast ja sicher eine Ahnung davon. Ich weiß zwar nicht wie es in Deutschland ist aber In Österreich kann man mit 15 Fleckvieh Kühen, ein paar Fleisch Schafen und Forst gut überleben. Wenn jeder Landwirt weniger produziert wird nicht mehr so viel exportiert und die Preise steigen!

  7. Zumindest sollte weniger Milch generell produziert werden.

    1. naja weniger kühe und generell milchwirtschaft !
      kuhmilch ist nunmal ansich nicht für menschen gedacht und nicht mal wirklich gesund.

    2. da hast du recht aber wenn man die milchwirtschaft reduzieren will müssen alle betriebe mitziehen sonst funktioniert das nicht

    3. ja wär aber gut. wenn man es verstaatlichen würde wie früher würde das gehen. aber ist sicher so gesehen auch nicht das wahre.
      die bauern müssten eben auf nen anderen zweig umsteigen anstatt auf milchproduktion.

    4. wenn sie wechseln brauchen sie erstmal ne ganze stange geld um die neuen maschinen und so zu kaufen

  8. Und warum haben die den neuen, modernen, großen Stall gebaut?
    Richtig, um mehr Geld zu verdienen.
    Das machen dann tausende Bauern genauso und was passiert dann?
    Richtig, der Markt wird überschwemmt mit Milch, weil der Individualbauer NOCH
    mehr Milch produzieren wollte, um mehr Geld zu machen.

    1. Es kann auch gut sein, dass der alte nicht mehr den Haltungsbedingungen entsprochen hat. Aber klar, wenn man schon neu baut, dann gleich ein bisschen größer.

    2. Ich gehe sogar davon aus das der vorgestellte Landwirt sich zum Zeitpunkt des Stallbaus gefreut hat das die EU die Quote für Milch abschafft, sonst hätte er Strafe gezahlt für die viele Milch die er plötzlich liefern will. Bin selber Milchbauer in Österreich und höre die Kollegen groß reden, alle wollen gerne große Ställe bauen, wenn der Milchpreis fällt jammern bis die Politik uns wieder rettet… Wie auch diesmal wieder geschehen, statt die Verursacher zu bestrafen, wurde der „Milchberg“ aufgestockt (Trockenmilchlager gefüllt). Jetzt kostet die Milch wieder mal etwas mehr und schon überlegen die anderen Bauern ihre Herde aufzustocken. Mittlerweile sollten wir gelernt haben das unsere offiziellen Vertreter nicht automatisch unser Bestes im Sinn haben, da müsste man glauben das die Bauernschaft das Hirn einschaltet und weniger produziert, aber stattdessen kauft man noch ein paar Tonnen Handelsdünger vom Konzern seines Vertrauens und ein paar Liter Spritzmittel scheinbar um die Volkswirtschaft zu stützen, nur damits bei der Ernte dann wieder um ein paar Kilo mehr sind. Auch wenn die paar Kilo keiner will bzw. braucht. Im Gegenzug schmeißen wir 40% der Lebensmittel weg, weils eh nix kostet, gerade uns Bauern kann man übrigens regelmäßig beim Diskonter antreffen, weil aufs Geld müssen wir schon schauen. Außerdem sind ja die bösen Konsumenten schuld, weil die kaufen das Zeug auch beim Diskonter, die sollten aber im Gegensatz zu uns wenigstens mehr dafür zahlen, dann könnten wir einen größeren Stall auch finanzieren. Aber wir stehen drauf wenn wir den nächst kleineren schlucken können, wachsen oder weichen lautet ein viel verwendeter Spruch in der Landwirtschaft, nur das sich das Oder in ein UND ändert und das Wachsen gar nicht so schnell geht das nicht dem nächst Größeren (Konzern) gewichen werden muss. Sorry, aber sooo pauschal will ich meine Kollegen nicht bemitleiden. Außerdem…Wir Bauern machens uns schon selbst auch schwer.

  9. Großen Respekt an die Landwirte, trotz dieser Situation, weiter zu kämpfen und alles zu geben

  10. Der durchschnittliche Arbeitnehmer kann sich überhaupt nicht vorstellen, welches Pensum auf landwirtschaftlichen Betrieben geleistet wird. Gerade in Familienbetrieben arbeitet der Einzelne nicht selten an 365 Tagen im Jahr. Und selbst das reicht in den letzten zwei Jahren nicht zum Überleben. Dazu kommt der ständige politische und gesellschaftliche Appell, kleinbäuerliche Betriebe zu stärken. Dabei sind es vor allem diese Betriebsfromen, die zerstört werden. Es ist wirklich paradox. Am Ende wird dieser Trend dazu führen, dass wir vermehrt Lebensmittel importieren, die mit viel geringeren Standards produziert werden, als die in Deutschland. Ein Landwirt hat es in diesem Videobeitrag treffend formuliert: wir sind Restgeldempfänger. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette wird mit Lebensmitteln Geld verdient, nur in der Primärproduktion nicht. Solange in der Landwirtschaft das Risiko der Vermarktung weiter saldiert wird und wir keine Preisgarantien bekommen für Monate im Voraus, wird sich nichts ändern.

  11. ich würde auch 2euro pro liter zahlen. nur bei bier hört der spass auf.

  12. Die Landwirte leiden weil die politiker nicht eingreifen! Aber für wenn es um die Flüchtlinge geht kommt sofort ,,die armen“! Aber die Deutschen landwirte müssen leiden? Das ist nicht richtig! Ich möchte selbst Landwirt werden,ob wohl ich glaube dass es in ein paar Jahren eh nur noch billig Importe gibt.

  13. Traurig einfach nur traurig! Bin silelbst der Sohn eines Landwirten und mache nächstes Jahr meine Ausbildung. Ich hoffe die Preise stabilisieren sich denn irgendwann ist es sonst auch bei uns aus aber ich mag die Landwirtschaft ohne sie könnten so viele Leute nicht leben! Und ein paar Cent mehr bei den Supermärkten wäre sehr nett!

    1. Lu Bruder
      Stimme ich Dir zu,
      Ich möchte auch nächstes Jahr Landwirt lehrnen, schön das es noch andere gibt die das auch machen würden.
      LG Ron

    2. Übernehme übernächstes Jahr den Hof meins Vaters.

  14. find ich gut dass solche Probleme angesprochen werden

  15. Mich kotzt es so an, die Leute kaufen ein T – Shirt um €50,- dass um 2 € von irgendwelchen Sklavenfabriken unter menschunwürdigen verhältnissen hergestellt wurde und es ist denen scheiß egal, aber WEHE der Liter Milch kostet statt 90 Cent, 95 CENT da regen wir uns auf und kaufen das billigere importierte Produkt aus irgendwelchen Ländern, die noch nie was von Tierwohl und Produktqualität gehört haben… ich selber zahl gerne 10 – 20 Cent mehr für ein Produkt, wenn ich dadurch heimische Betriebe unterstütze, egal ob bei Milch, Fleisch, Obst oder Gemüse etc… Ich hoffe, dass hier endlich mal ein Umdenken statt findet und der Staat und die EU hier endlich wieder entsprechend entgegen steuert, weil so kann es nicht weiter gehen.

    1. Peter E.

      Danke peter
      Endlich ein sinnvoller beitrag
      Ich danke dir dafür

      Und wenn der liter benzin 2€ kostet dann tankt man auch voll aber wenn die LEBENSMITTEL teurer werden wird gejammert

      Lg

  16. Armes Deutschland. Für Güter wie Smartphones, Fernseher oder ein dickes Auto ist immer Geld da. Aber für die wirklich wichtigen Dinge die wir zum überleben brauchen nicht. Die Bevölkerung sollte mal wieder lernen Lebensmittel zu schätzen und das dass keine Selbstverständlichkeit ist!

  17. Warum kann den ein Liter Milch im Laden keine 80 Cent oder 1 € Kosten? Hätte da kein Problem mit.

    1. Sascha Ich zahle mit gutem Gewissen 1,09€ für einen Liter 3,8% Milch. Ein regionaler Anbieter. Der verkauft wohlschmeckende Milch und nicht solche Discounterscheiße.

    2. Man muss aber auch erkären dass die genannten Beträge welche sind die die Bauern von den Molkereien bekommen….die Preise im Verkauf sind quasi das Brutto von dem Rest was die Mokerei verdient

  18. *Wo ist die Fleischerei ????wohne in schwerin????*

    1. Basti Rademacher da war die rede von grabo, nicht von schwerin…

  19. Ich bin Bauer
    Eins sag ich euch uns gehts besser denn je !
    Nur die armen Milchbauern tun mir leid

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