NDR Doku

Leben auf der Raststätte – Sprinterkolonnen aus Osteuropa | Doku | Die Reportage | NDR

Traffic kaufen für Ihre Webseite oder die Google Suche – Erfahre hier mehr!

Osteuropäer fahren rund um die Uhr für einen Hungerlohn Waren durch Deutschland. Angestellt werden sie in ihrem Heimatland – für umgerechnet 300 Euro im Monat.
Weitere Informationen zur Sendung finden Sie hier:

56 Kommentare

    1. da ist nicht schröder das ist die offene Grenze und die (a)soziale Marktwirtschaft. das ist niederträchtig, denn es sind auch Menschen egal woher. das komt von billig und einfach bestellen abprobieren wenn nicht schick es einfach zurück alles kostenlos!

    2. Tja, das ist halt die Geiz ist Geil Gesellschaft… Traurig aber wahr. Die raffgierigen „Chefs“ tun dann ihr übriges dazu.

    3. 2,asg476tfrgh47f47tfr das scheint alles mit system von oben,,,mit der Wende wurden dann erst die Ostdeutschen Arbeitnehmer ausgebeutet mit Niedriglöhnen und durch die gelockerten Arbeitnehmerschutzgesetze und Tarifverträge die auch problemlos umgangen werden konnten fing es an,dann kamen mit der EU-Erweiterung die Osteuropäischen Arbeiter die man auch bis aufs Blut ausnehmen konnte und jetzt sind als nächstes die Asylanten dran bei denen auch der Mindestlohn bekanntlich ausgenommen ist und nicht zwingend gezahlt werden muss.Aber wenn unsere Politiker von Großunternehmen zu Vorträgen eingeladen werden und für eine 2 Stunden Rede 20000-30000 Euro kassieren was meinst du für wenn Politiker dann die Gesetze zurecht biegen?!

    4. _“…von Oben…“_ guter Witz… die kommen allesamt mal wieder als Schmarrnintelligenz nicht aus der Schwärmerei heraus.

      Ich erinnere mich noch bestens an die Nummer die La Fontaine (akronym für den da https://de.wikipedia.org/wiki/Manneken_Pis ) damals abgezogen hatte und am ende seiner Haßpredigertour auch noch in Dortmund den Leuten um die Ohren meinte zu kleistern, daß der kein Kanzler werden könnte.

      Was hatte der damals noch gleich für seine Ergüsse aus der Bildzeitung alles kassiert? das war schon eine ganze Stange die der aus der Vereinkasse sich damals abgestaubsaugert hatte.

      Die Reden von seinem Liebchen sind im Übrigen 1:1 Identisch.

      Von der angeblich ehemaligen SBZ sagt man ja auch nicht umsonst „Sozialparadies“

    1. Aber du möchtest nicht 20 Euro Versandkosten bezahlen oder 2 Wochen warten auf das Paket.

    2. Manu Dann ja heißt den das Menschen so Arbeiten muss ,ihr Familie Woche lang nicht siehen

    3. Das ginge auch mit anderen Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen. Wenn man die Leute direkt einstellt und keine Dividenden ausschüttet. Man müsste auch nicht jedes Jahr Rekordgewinne einstreichen. Der Wettbewerb ist die Quelle des Übels. Es konkurrieren mehrere Konzerne in dieser Branche, mit dem Ergebnis, dass zig Wagen die gleichen Strecken fahren. Ein Unternehmen würde reichen, dann kann man die Touren effizienter gestalten und auch wesentlich bessere Arbeitsbedingunen bieten (was man so aber trotzdem auch könnte, siehe oben).

    4. @Manu Dann
      Mal davon abgesehen, das der Preis nie so hoch wäre.
      Wenn man einen ordentlichen gerechten Lohn bekommen würde, dann könnte man den Preis auch bezahlen.

      Und wenn schon, dann muss man eben einplanen, das es mal eine Woche dauert!

    1. Ups hat praktisch nur festangestellte die wirklich faire löhne bekommen. habe während des Abiturs da gearbeitet. Die hatten nur Sub-Unternehmer die Abends die Express Pakete zum Flughafen gefahren haben. nach Angaben der Fahrer sind das begehrte Aufträge die sehr lukrativ sind. Die Lieferfahrer mit den braunen Autos sind alle festangestellt.

  1. mich würde mal eine investigative doku interessieren, die zeigt, ob und wie sich die redaktionen später wirklich noch kümmern (von wegen wir werden kontakt halten). glaube es gibt genug beispiele, wo ausgebeutete menschen für eine doku benutzt werden, dadurch nachteile erfahren und sie danach uninteressant sind.
    außerdem würde mich interessieren, was so eine doku kostet. glaube nämlich nicht, dass sie den gebeutelten geld zahlen obwohl sie ihren bitter nötigen job verlieren.

  2. Eine sehr aufschlussreiche Doku über das Leben von Postfahrern. Allerdings möchte ich sie, den NDR, auch darum bitten sich um einen neuen Job für den im Film gezeigten Fahrer zu bemühen. Ich denke das sie da durchaus auch mit in der Pflicht stehen ihm zu helfen und nicht nur als „Beobachter“ agieren.
    Allein das jeder mal wieder die Pflicht von sich schiebt ist erbärmlich. Ich würde nicht eher arbeiten bis ich einen schriftlichen Arbeitsvertrag vor die Nase gelegt bekomme, und zwar einen der auch dann nur für mich gilt und einen für die Firma. Es ist grauenhaft wie aus Profit so ziemlich jede Sparte verkommt und menschliche Sklaven entstehen.

    1. +Gad Va

      Wie naiv muss man sein um zu glauben dass etwas das im GEZ Staatsfernsehen läuf echt ist.

    2. TragicMaster: Glauben Sie also, dass alles was in Ard/Zdf/wdr/… läuft Fake ist und nur einem propagandistischem Zweck dient? So eine Sicht fände ich sehr schade, da diese Sender durchaus sehr differenzierte Reportagen drehen.

    3. Die Wutbürger geben mal wieder den Medien die Schuld. In der DDR gab es halt keinen investigativen Journalismus. Die können damit nicht umgehen. Die wissen nicht mal was das ist! Was die (dummen) Leute nicht sehen, der NDR macht seinen Job, deckt Misstände auf.
      Dummerweise werden wir normalen Menschen mittlerweile von Idioten belästigt, die ihren wahnhaften Weltverschwörungen verfallen sind. Youtube-Kommentare bieten leider eine weitreichende Plattform, sodass der letzte Psychatriepatient, seine wirren mentalen Ergüsse in die Welt hinausträgt. Ekelhaft!

    4. Um Minute 25:54 sagt er auf polnisch, dass er bereits einen neuen job hat. Das wurde jedoch vom Sprecher nicht übersetzt.

  3. legale schwarz Arbeit in Deutschland aber wehe einer verdient 3 € ohne Anmeldung schon hat man den Zoll an der backe

    1. Tja. In Deutschland darfst du alles, nur nicht das Luxusgeld der Manager, Politiker etc. hinterziehen.

  4. Ich Schäme mich, dass Menschen unter solchen Bedingungen arbeiten und leben, dass ich meine Briefe usw bekomme. Ich bin wirklich entsetzt…

    1. SlaYeRglbg jeder will billig bis zum geht nicht mehr, der Kreislauf bricht so zusammen

    2. Ist doch jeder selber Schuld wenn er da arbeitet !! Wenn keine Leute die Arbeit machen dann gehen die Löhne automatisch nach oben …

    3. Aber vielleicht müssen welche arbeiten, damit die nicht aushungern? Die Deutschen bekommen zumindest Hartz IV, die Osteuropäer aber keins.

  5. Es ist schlimm, was in Deutschland auf Kosten von verzweifelten Menschen an Ausbeutung betrieben wird.

    1. Karl Martell DP weiß genau, wie die Mitarbeiter der Subunternehmer bezahlt werden. DP wählt das System um Geld zu sparen.

    2. Das ist nicht schlimm,es ist in deutschland normal,dass ausl.arbeitnehmer versklavt werden.Was meinsten warum jetzt gesunde arbeitswillige flüchtlinge nach europa und deutschland reingelassen werden,weil sie billige arbeitskräfte sind.

  6. Ich hoffe der NDR unterstützt Wojtek mit Geld oder hilft bei der Suche nach einem neuen Job, immerhin hat er durch die Doku diesen verloren.

    1. Festanstellung bei den öffentlich Rechtlichen: ein Traum. Nach zwei Jahren gibt es ein paar Monate Zwangspause, dann wieder einen befristeten Vertrag.

    2. Oh böse, aber ja, hey, er könnte ja wenn er wollte, Qualitätsfernsehen schauen. Und das gute Qualitätsradio hören…

    3. Der ist freiberuflicher Mitarbeiter, so läuft es nämlich bei den Medien…

    4. Beim öffentlich rechtlichen wird schon lange ordentlich outgesourct, die Putzfrau, der Pförtner etc. Hauptsache die Oberen haben ordentlich fette Verträge, trotzdem Danke NDR für diese Doku, Danke Wojtek, guter Pole!

  7. Ich habe 32 Jahre auf dem „Bock“ gesessen und habe die Verbesserungen der Kraftfahrer für ein menschenwürdiges Arbeiten mit durchlaufen. 1984 wurden Standheizungen Pflicht was heute überhaupt keine Frage mehr ist. Ebenso wurden die Vorschriften wie groß eine Fahrerkabine zu sein hat gesetzlich vorgeschrieben.
    Warum werden diese Vorschriften nicht ebenfalls auf diese Fahrzeugklasse ausgeweitet?
    Die armen Schweine mit ihren Sprintern & Co sitzen den ganzen Tag wie ein Fragezeichen hinter dem Lenkrad, wie viele von denen an Thrombose erkranken und teilweise kurz vor einem Herzinfarkt und Schlaganfall stehen,kann man nur erraten.
    Für solche Leute müssten die Sozialvorschriften mit Fahrerkarte gelten wie für den Fernverkehr. Die Strafen für Unternehmen und Auftraggeber müssen drakonisch werden,ebenso erwarte ich aus Brüssel Taten,statt sich um die Krümmung einer Gurke zu kümmern.

  8. Die deutsche Post ist ein derartig verlogenes Scheissunternehmen.
    Wie könnte man Woitjek helfen ?

  9. Haha, irgendwo in der Doku wird gesagt, dass zumindest die Kameradschaft gut ist, und dann wird er verpetzt 😀

    1. Oder er war verwanzt… die Karre gehört dem Arbeitgeber, Tracking ist absolut üblich, da ist dann auch Totalüberwachung kein Problem mehr.

  10. Ich bin auch selbstständig und bin für die Post Linie gefahren und Briefkastenleerung.
    Das Ding ist, wir deutschen kommen ja an die Aufträge gar nicht mehr ran, da die Osteuropäer so billige Angebote abgeben, das es auch nur dies Jungs fahren können, weil eben diese Fahrer in den Autos schlafen, ein Deutscher macht das nicht, also müssen wir Heimweg oder Hotel mit einberechnen, was unsere Angebote teurer macht.
    Auch Lohn und Lohnnebenkosten sind für diese Jungs billiger da viele in Polen angestellt sind und auch die Fahrzeuge in Polen angemeldet sind.
    Der Pole bekommt knapp 800€ ein Deutscher kostet bei fast 9€ mit Lohn und Lohnenbenkosten 1600-1700€ im Monat.
    Ach so, Preise der Post sind ca 0,36Cent pro Kilometer Netto, das ist Krank!!!! Das heist die Kosten für Fahrzeuge, instandhaltung, alles ist dort billiger, wir deutschen Unternehmer sind durch Mindestlohn und Steuern völlig Handlungsunfähig um da mitzuhalten.
    Schuld sind die Unternehmer die die billigen Angebote abgeben, wenn wir hier zusammen halten würden, hätte die Post gar keine Wahl.
    Europa sei dank! Das ist das aus für deutsche Kurierdienste!
    Die Politik muss hier Handeln, so wie Mindestlöhne gefordert werden müssen auch Mindestpreise gezahlt werden, 0,50cent Netto der Kilometer für in Deutschland gefahrene Aufträge und das gilt für jede Firma, ob deutsch oder aus Polen.
    Dann würde die Post Automatisch deutsche Unternehmen bevorzugen, da allein die Komunikation mit deutschsprachigem Fahrpersonal einfacher und besser ist.
    Außerdem müsste die Abgabe an Sub Sub verboten werden, das machen Unternehmen wie TNT z.B., möglich ist das alles, nur wird es eben teurer für die Post, also werden Sie von selbst nix unternehmen. Hier muss die Politik ran!!!!
    Mindestkilometerpauschale für Fahrzeuge bis 3,5T von 0,50 Cent pro Kilometer Netto, damit kommt auch jedes Deutsche Unternehmen hin und ein Verbot von Auftragsweitergabe an einen 2. oder 3. Sub!
    Ganz einfach eigentlich!
    PS: Fahrer wie Woitek würde ich sofort einstellen, Fester Arbeitsvertrag auf 9€ also über Mindestlohn und tägliche Heimkehr bzw. Unterbringung in einem Hotel, Pünktliche Gehaltszahlung, bezahlung von Überstunden.
    Das würde ich bieten wenn die Post die Aufträge nicht an Osteuropäer zu Dumpingpreisen abgeben würde.
    PSS: WIe der Polnische Unternehmer schon sagt, er weis nicht was die 1. Subs verdienen, nur glaubt mir es ist lächerlich, denn es sind Osteuropäische Mitbewerber die so billig sind das der Deutsche kaum noch was hat und wenn es die selben Preise sind wie die.

    1. @Lutz Kettenschutz
      Guter Beitrag, du solltest aber noch erwähnen das die 36 ct. pro Lastkilometer gelten die leere Rückfahrt bezahlt die Post nämlich nicht. Beispiel FRA-DUS (Flughafen Frankfurt – Flughafen Düsseldorf) für 80 EUR das sind gerade mal die Betriebskosten fürs Fahrzeug, da hat weder der Unternehmer noch der Fahrer was verdient. Dazu kommt noch das Lade- und Standzeiten nicht bezahlt werden.

      Auch mit 50 ct. pro Lastkilometer ist ein Betriebswirtschaftlich rentabler Betrieb nicht möglich.

      Das Problem ist aber nicht nur bei der Post so, da geben sich die Paketdienstleister alle nichts. Auch die Speditionen und Direktversender ziehen langsam nach.

  11. schöne EU … der Euro hat in jedem Land eine andere Kaufkraft und dieser Umstand öffnet der Ausbeutung Tür und Tor … das was der Deutsche für 800 Euro nicht machen kann weil er den Kosten in Deutschland unterliegt kann der Pole, Rumäne oder Bulgare trotzdem stemmen, Leben im Auto und kaufstarker Euro zu Hause bleiben unterm Strich

  12. Für ein Deutschland in dem ihr gut und gerne … campiert?

    Rot-Grün hat uns diese Zustände eingebracht, Schwarz-Rot sie fortgeführt und Schwarz-Gel(b/d) wird sie nicht ändert. Trotzdem wird Merkel wiedergewählt – es ist so frustrierend.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.