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Leben wie ein Steinzeitmensch | Wie geht das? | NDR

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Ein Leben ohne Schuhe, normale Kleidung, Streichhölzer, Getreide und – Zahnbürste. 14 Tage lang leben Wissenschaftler und Museumspädagogen im Steinzeitpark Dithmarschen wie vor 7.000 Jahren.

51 Kommentare

  1. 1. Da in der nähe ist wohnt mein Onkel er hat den „westhof“ könnt ihr da mal eine Reportage zu machen?

    2. Ich war mal mit der schule dort ^^

    1. Ich wohne eine Straße weit davon weg und habe da einen großen Teil meiner Kindheit verbracht, kenne Werner gut persönlich, stand bei den Dreharbeiten sogar Teils hinter der Kamera, aber ist halt genau so uninteressant wie dein Kommentar.

    1. Die Dame hat wohl Materialkunde oder Verfahrenstechnik studiert – Spezialisierung auf Leder (Textilien).
      Sie hätte auch in die Industrie gehen können, wo gutes Kunstleder für Auto-Garnituren, Möbel oder Kleidung hoch gefragt ist. Und da ist es schon entscheidend, ob das Kunstleder den Eigenschaften vom echten, aber stark limitierten Leder (Umweltaspekt, der ethische Konflikt und teilweise schlicht bedrohte Tierarten die nicht mehr bejagt werden können) sehr nahe kommt: Geruch, Komfort, Aussehen etc. pp. und darüber hinaus auch kostengünstig produziert werden kann (=> Produktionstechniken/-Verfahren); ergo: die Verfahrenstechnik.

    2. Textil- und Ledertechnik ist ein eigener Studiengang, das muss nicht Verfahrenstechnik sein.

    3. Nicht nur Kunstleder. Das geht sogar eher in die Kunststoff Bereiche der Materialtechnik. Sondern eher die richtigen verfahren und Chemikalien zur Behandlung von Rinds oder Schweine Leder um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen.

    4. TheRealBurnhead ist das das Wichtigste? Jeder weiß doch, was gemeint war, oder?

  2. schon ein wenig interessant. ich gucke dann doch lieber ab und zu Primitive Technology

    1. ellirhc11 ja der australia ist toll gute videos

  3. iNeverCouldGetTheHangOfThursdays sagt:

    Keine Ahnung ob das von öffentlichen Forschungsgeldern bezahlt werden sollte.

    1. ist mir ehrlich gesagt lieber, als die ganze forschung in sachen chemikalien, gentechnik, kernkraft und „lebensmitteltechnologie“. und obendrein wesentlich günstiger. weitere vorteile: es wird weder die umwelt zerstört, noch staatliche grundlagenforschung für int. konzerne betrieben, noch wird jemand krank davon.

    2. addi83 sorry aber das ist doch auch wieder Schwachsinn. Gentechnik ist prinzipiell nicht zu verteufeln nur braucht es halt Studien bevor man die Dinge auf den Markt lässt und das macht man in Amerika halt gerne nicht. Im Endeffekt ist es nichts anderes als wenn man eine Apfelsorte erstellt nur, dass man weniger Zeit benötigt und nicht tausende Kreuzungen züchten muss bis man am Ergebnis ankommt. Ähnliches in der Lebensmittelindustrie. Bspw. Selbstwachsendes Fleisch würde nicht nur den weltweiten Fleischbedarf sättigen, sondern auch dem Tierwohl helfen (keine Massentierhaltung mehr notwendig, und statistisch interessiert dich das ebenfalls nicht!). Wissenschaft prinzipiell zu verurteilen ist Schwachsinn. Es kommt darauf an was man aus den Erkenntnissen macht!

    3. iNeverCouldGetTheHangOfThursdays sagt:

      Bei der richtigen Forschung hat man nachher ein Ergebnis, das uns irgendwie vorran bringt. Bessere Waschmittel, Pflanzen usw. Bei dieser Steinzeitforschung weiß man nachher, dass ein Speer ein Reh töten kann. Ich will nicht überheblich klingen, aber ich habe mir schon so etwas Ähnliches gedacht, da man das sonst wohl schnell gelassen hätte mit Speeren auf Rehe zu werfen.

    4. Bei „richtiger“ Forschung hat man meist erstmal gar nichts ausser ein klein bisschen extra Wissen. Ob man damit was anfangen kann ist meist ziemlich fraglich… Was die Forschung nicht weniger wichtig macht. Was du, INeverCouldGetTheHangOfThursdays, unter Forschung verstehst, ist der letzte, kleine Schritt in der Forschung, und meist eher darauf aus, Geld zu verdienen, als wirklich zu forschen.

    5. Chris1111116 wozu sollte man noch eine 125. Apfelsorte erstellen? Oder Saatgut so verändern, dass es zwar resistent wird, dafür aber einjährig, patentiert und für Kleinbauern unerschwinglich wird.
      Selbstwachsendes Fleisch? Ernsthaft? Es gibt auf der Welt genug Anbauflächen für eine ausreichende Ernährung der Weltbevölkerung. Eine Welt, die Nahrung zum Antreiben eines Autos, oder für Biogasanlagen übrig hat, sollte vielleicht einen genetisch veränderten Menschen züchten, der keine Nahrung mehr benötigt, einfachen Befehlen gehorcht , nicht krank wird und nach 30 Jahren automatisch aufhört zu existieren.

  4. FASCHISTEN UND RASSISTEN SIND SCHEIßE sagt:

    Die Tätowierte sieht echt süss aus .

    1. Und die Lymphen möchte ich von der auch nicht sehen, die sind ganz sicher so schwarz wie die Lunge eines 60 Jahre langen Kettenrauchers. ^^

    2. Dann schlag sie mit dem Knüppel um und zerr sie in die Höhle…..richtig Steinzeit-like

  5. Also ich muss sagen, dass dieses Format eine der besten Dokumentationsreihen überhaupt…WAR. Gerade die technisch und organisatorisch versierten Folgen am Anfang, zB. über die Autoverschiffung, die Post, die Zuckerfabrik oder auch kürzlich den Schrottplatz fand ich sehr interessant. Aber ganz ehrlich, wie ein teures Essen gekocht wird, wie man an einer Uni studiert oder wie man abnimmt, das finde ich persönlich weder interessant, noch passt es wirklich unter den Titel des Formats.

    Ich möchte also für zukünftige Folgen appellieren, eher den Ablauf in Firmen oder die Herstellung von etwas zu zeigen, wie es auch am Anfang war. Den Klickzahlen nach zu urteilen dürften das viele andere ähnlich sehen wie ich.

  6. Hat die Lederexpertin 18:00 min. im Lederfummel einen Freund?

  7. Im Sommer ist so ein Steinzeitleben sicher ganz chillig. Im Winter würde ich das dagegen nicht ausprobieren wollen

    1. tatsächlich würde ich es genau DANN ausprobieren wollen. bzw die monate davor schon, um zu erleben ob und wie damals bereits vorräte angelegt wurden.

    2. Sie hat es richtigerweise genau andersrum gesagt:
      Im Sommer ist das Leben Arbeit für den Winter.

      Im Winter muss man „nur“ warten auf bessere Zeit und den Stoffwechsel möglichst runterfahren.

    3. Es geht doch einzig und allein darum, die Schäden an der Klinge, die bei einem beschleunigten Wurf in ein Tier erzeugt werden, zu untersuchen und zu vergleichen.
      Wie sie ja erklärt geht es darum, dass bei einem Treffer der Knochen splittert und eine charakteristische gerade Linie hinterlässt.

      Irgendwelche wild durcheinander gehenden Kratzer sind nicht aussagefähig.

    4. Diese Jahr hatten wir mehrere Tage Temperaturen unter Null in Unserem Westernlager in Sersheim, das war schon die zarteste Versuchung seit es Schokolade gibt…besonders, wenn man ein unbeheiztes Zelt hat und sich morgens nackerd der täglichen Ganzkörper hygiene hingibt…NUR DIE HARTEN KOMMEN IN DEN GARTEN! War eine interessante Erfahrung, aber einen ganzen Winter möchte ich das auch nicht haben!

    5. Internet Entity Zum Teil , die Jagt fand meist in den späten Herbst und frühen Wintertagen statt zur Not auch mitten im Winter. Zum Einen um an das besonderst wärmende Winterfell zu kommen und weil die Tiere sich da einen dicken Winterspeck angefressen hatten. Das Fett war überlebennotwendig. Es spendete Energie , war nötig um Leder wasserdicht zu machen und brachte auch Licht ( man hat uralte Steinlampen gefunden)
      Im Frühjahr wurde gar nicht gejagt ., weil es mehr Energie kostete als die Tiere letztlich lieferten. Die Tiere waren einfach zu mager. Es sei denn die Sippe hatte noch genug Vorräte und man wollte an das kostbare Fell der Föten , aus dem besonderst weiche anschmiegsame Baby- und Kleinkindkleidung gemacht wurde, Aber das war eigentlich purer Luxus. Meist wurde gehungert. Ansonsten warteten die Leute auf das erste Grünzeug und freuten sich auf die lang vermissten Vitamine und auf das Fischen in eisfreien Gewässern ,wenn denn die Möglichkeit bestand. Im Sommer und Frühherbst wurden meist nur Rentiere und Hirsche gejagt . Rentiersommerfell ist das leichteste und wärmste Material für Jagtkleidung im Winter.( die Haare sind innen hohl)
      Ansonsten hast du recht , im Sommer war harte Arbeit angesagt. Grassamen , Beeren ,Knollen und andere Früchte sammeln, weiter später auch anbauen. Sommerkleidung und Kleidung für die Jagt im Herbst/ Winter herstellen ( meist aus dem Hirschleder und dem Rentierfell), Werkzeug erneuern usw.
      Ein hartes Leben, zu jeder Jahreszeit , denke ich.

  8. „Fleisch war der Grundpfeiler der Steinzeitdiät.“ ist Quatsch, das ist mittlerweile wissenschaftlich widerlegt. Steinzeitmenschen haben sich zu einem großen Teil pflanzlich ernährt!

    1. Ute J. K. Bemsel , sehr richtig ! Außerdem brauchte man auch Leder und Felle für Kleidung, sehr unsinnig wenn man Fleisch des mühsam erbeuteten Tieres vergammeln lässt. Es gab zwar auch Alternativen. Ozzi trug z. B. einen Grasmantel und man konnte auch sicher schon Pflanzenfasern und Wolle spinnen und zu Kleidung verarbeiten. Aber Ozzi trug außerdem vorwiegend Lederkleidung und dafür muss man nun mal Tiere töten. Mit Tierischer Hirnmasse gerbt man das und mit tierischen Fett ( geht natürlich auch mit einigen pflanzlichen) kann man es wasserdicht machen . Außerdem hat man uralte Steinlampen gefunden , was glaubt ihr wohl mit was füt Fett die funktioniert haben.

    2. Ach ja. ganz sicher gab es saisonale Unterschiede in der Ernährung. Im Frühling wurde eher selten gejagt , weil es mehr Energie kostete, als die Tiere hergaben. Das dürfte sich auch nicht großartig geändert haben als die Menschen anfingen Viehzucht zu betreiben . Die Tiere waren im Frühling einfach zu mager, der ganze Winterspeck war aufgebraucht. Tiere und Menschen freuten sich auf das erste Grün und schlugen sicher mit Begeisteung zu, wenn es wieder genug frisches Gemüse und anderes Grünzeug gab. Man sieht übrigens an der Darstellung eines Lachses in der Höhle von Lascaux , der den Beginn des Frühlings symolisiert , das sie nicht nur auf Grünzeug aus waren.
      Im Winter hat man sich sicher mehr von tierischem und mit den haltbar gemachten Knollen und Pilzen und den gesammelten Grassamen ernährt. Später dann, auch von dem was man schon anbauen konnte.
      Das das Anbauen von Getreide zu einer mehr Pfanzenlastigen Ernahrung geführt hat , kann man nicht von der Hand weisen . Aber es gab zu dem Zeitpunkt immer auch Völker, die eine normadische Lebensweise bevorzugten , die den Bedürfnissen ihrer Herden ( oder eben noch als Jäger und Sammler lebten) geschuldet waren. Man kann das nicht an DEM Steinzeitmenschen festmachen..
      Ganz sicher hat man sich wegen der unterschiedlichen Lebensweise auch aneinander gerieben.
      Man erkennt es an Funden die einen viel stärkeren Ausbruch an Gewalt verraten, und zwar seit die Menschen seßhaft wurden, als vorher. Das kann zum einen daran liegen das es mehr Menschen auf kleineren Raum gab .Zum Anderen auch das Bauern den Durchzug von Herden verwehrten. Konfliktpotenzial pur!

    3. Wo wir gerade beim Ledergerben sind; genau das mache ich gerade… Zuerst habe ich das Fleisch vom Reh gegessen, und jetzt gerbe ich die Haut!
      Ist ein Sch….geschäft; die Aschenlauge hat mir mal wieder die Finger aufgeätzt beim Enthaaren…und aus den Beinen mache ich wieder irgendwelche Griffe…und Nein! Ich esse nicht nur das Filet und die Hinterkeule! Man kann auch aus den Bauchlappen leckere Spießchen und aus den Rippchen Suppe machen…der Kopf ist eine besondere Delikatesse (äh…außer den Augen 🙂 )

    4. Das mit dem gerben und dem Sch .. geschäft kannst du laut sagen. Hab mich an den Kaninchenfellen meines Nachbarn versucht. Ich musste zum Glück nicht enthaaren, ich wollte ja Pelze. Das räuchern ging noch , aber der Geruch bleibt wochenlang im Pelz. Dann hab ich`s mit Alaun probiert , ja ich weiß nicht autentisch , aber ich wollte halt keinen Geruch. Aber die Hirnmasse ist bei beidem echt Grrrr. 😀

    5. verpiss dich du veganer opfer mit deiner propaganda

  9. Einmal zunehmen ist nicht schlecht solange man hauptsächlich Muskel bekommt. Zweitens: Die mussten nicht auf Nahrungssuche gehen sondern haben leger rum gehangen.

  10. vom ausgenommenen Reh wird also nichts.. gar nichts! verschwendet. Ist ja ein Ding…

    Wirkt irgendwie eher wie Steinzeit-Urlaub als ernst zunehmendes Experiment

  11. sehr schöner Beitrag! Nur fast ein wenig zu kurz … eineinhalb oder zwei Stunden wären denk ich super um ein wenig mehr Atmosphäre einzufangen. Jeder Teilnehmer hätte sich mehr einbringen können …

  12. Nachdem schon vor 300 000 Jahren der Homo erectus Speere hatte, ist doch wohl anzunehmen, daß der Neandertaler auch nicht nur mit der Steinkeule auf das Wild losgegangen sind…

    1. naja sind in grunde genommen 2 verschiedene spezies, wie orangutan und schimpanse
      der homo e war n wenig erfindungsreicher durch seine eroberungszüge vom süden als der ansässige neandertaler.

  13. Jagdführer für Trophäenjäger…kann man eigentlich ein noch niederer Untermensch sein? Und auch noch stolz drauf, nebenbei noch den Jäger und Sammler spielen, naturverbunden und so….ist klar, mal abgesehen davon, dass es damals noch kein Glyphosat gab, hätte beim einkaufen mal nach „Bio“ fragen können.

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