NDR Doku

Pfadfinder: Abenteuer, Uniform und erste Liebe | 7 Tage | NDR

7 Tage … unter Pfadfindern

Jeden Tag eine gute Tat? Das ist ein Pfadfindermärchen. Aber Pfade suchen und dann auch hoffentlich finden – das machen Pfadfinder tatsächlich. Genauso wie Lagerfeuer und Zelten.

Jeden Tag eine gute Tat begehen, Gitarre am Lagerfeuer spielen und singend durchs Land wandern – da denkt jeder an die Pfadfinder. Benjamin Arcioli und Hendrik Buth ging es ähnlich. Aber ist das heute wirklich noch so? Die beiden NDR Autoren gingen sieben Tage mit dem Waldreiter-Stamm aus Großhansdorf auf Wanderschaft, zelteten mit ihnen im Wald, klingelten bei fremden Menschen mit der Bitte um Wasser, suchten bei Unwetter Schutz im Schweinestall.

Sie erfuhren dabei, warum ganz normale Teenager freiwillig auf Handy oder MP3-Player verzichten und blaue Einheitskleidung tragen, auch wenn sie von Gleichaltrigen dafür ausgelacht werden. Sie erfuhren, warum ein Pfadfinder niemals sein Tuch wäscht, und es gab Gespräche über raufende Mädchen, Geschwisterersatz und die erste Liebe.

61 Kommentare

  1. boar ich war 10 Jahre Pfadfinder.. nun kommen die Erinnerungen. Cool das es das noch gibt

    1. Peter Daur XD in ca 1 Monat, 9 Tage durch Norwegen Hiken ;D

    2. na dann wünsche ich dir viel Spass und geniesse es für mich mit

    3. Peter Daur ich bin dabei die Leute aus dem Videovon lapfila und bin sippen leitungsasestens

  2. Super schöne doku, der Reporter hat verstanden, worum es bei den pfadis geht. Wäre besser, wenn mehr Jugendliche da teilnehmen würden! Das stärkt echt den Charakter und das Miteinander. Bei den Pfadfindern gibt es kein Mobbing und niemand wird zurück gelassen.

    1. vikiwaikikii 11 Jahre: kein Mobbing, keinen den ich nicht mag, eine Familie….

    2. Es gibt immer ein paar schwarze Schaffe unter den weißen die den Sinn der Pfadfinderei nicht verstanden haben. Aber da kann man im einzelnen genauer und gezielter vorgehen.

    3. das kann ich leider nicht unterschreiben …
      knapp 9 Jahre bei den Pfadfindern gewesen, Mobbing teilweise heftigster Art, Ausgrenzung, Ablehnung vom gefühlt kompletten Stamm (und mein Stamm war damals der größte auf den gemeinsamen Sommerlagern 😉 ) bis dahin, dass man von wichtigen Aktionen (Hochwassereinsatz und ähnliches) erst hinterher überhaupt erfahren hat und dass es, selbst wenn ich gewollt hätte, nie möglich gewesen wäre, auf Sommerlagern mehr als Schmierdienst (die Brötchen wurden für das ganze Lager jeden Morgen geschmiert) und AG-Leiter (aber nur mit mindestens einer anderen Person zusammen, die wesentlich beliebter – und oft genug aber sogar noch jünger – war) zu sein … Und meine Kleingruppe habe ich mit drei anderen zusammen geleitet, wobei ich in dieser die einzige weibliche Person war …

    4. Da stimme ich zu, wenn der Gruppenzusammenhalt einmal da ist verschwindet er nie wieder komplett! Bei uns kommt noch dazu das wir in einem sehr kleinen Dorf wohnen und alle im gleichen KIndergarten/ in der gleichen Grundschule waren. Wenn jeder jeden kennt ist das unglaublich praktisch kann aber auch zu extrem peinlichen Momenten führen, besonders wenn unter 17 Personen nur 4 Mädchen sind und alle gemeinsam in der Jurte schlafen. Die Gespräche waren extrem peinlich und zugleich witzig, am ende hat es auch keinen mehr interessiert das wir als wir geschlafen haben halb aufeinender lagen (Rücken auf Rücken) 😉

  3. Bin selbst Pfadfinderin. Finde die Dokumentation sehr gut gemacht, allerdings gibt es auch sehr große Unterschiede zwischen den Stämmen, so bin ich beispielsweise in einem christlichem Stamm

    1. Vergessen hast du die Royal Rangers, die zum BfP gehören und deshalb nicht unter den anderen Dachverbänden organisiert sind und über 20.000 Mitglieder in Deutschland haben. Sie machen eine super Pfadfinder/ Jugendarbeit !

    2. FINN SPIELMANNS .Ja , so ging es mir mit bündischen Pfadfindern schon öfters ! Die waren auch “ besonders “ und taten “ besondere “ Dinge . Deshalb schließe ich aber nicht auf alle. Ein wenig denken muß man halt . . . . Habe bei den Royal Rangers ca. 600 Menschen persönlich kennengelernt , teils mit ihnen gelebt , die waren alle normal. Wie viele hast du getroffen , um urteilen zu können ? Wieviel Zeit mit ihnen verbracht ? Du siehst , solche Aussagen wie deine bringen nicht weiter , du möchtest mit deinem Statement nur eine Gruppe von Menschen verunglimpfen. Macht keinen Sinn, außer , du bist von den intoleranten , die unserem Land gerade so zu schaffen machen. Dann kann ich mir denken , woher es kommt. Ansonsten: Spar dir so einen Kommentar.

    3. Matztertaler Sollte jetzt niemanden angreifen. Ich glaube man kann nie so richtig urteilen, waren zum Teil auch echt coole Leute dabei

      Edit: Nein, ich bin keiner von diesen Menschen

    4. Na, dann verstehen wir uns doch ! Danke für deine Richtigstellung !

  4. Gute Doku!
    Aber das in den Wald scheißen scheint für Pfadfinder ein großes Thema zu sein 😀

    1. Haja beim Befreien noch nen kühlen Luftzug um die Eier.

  5. Wichtiges Pfadfinder-Basiswissen: In Deutschland heißt es nicht Uniform, sondern Kluft 🙂 Im Übrigen ein wunderschöner Schlusssatz!

    1. Pfadfinder sind cooler als du denkst sagt:

      +Resi ich glaube schon (bin aber nicht im BdP)

  6. genial. ich finde dass so toll. ich wäre gerne Pfadfinder gewesen. Freunde Freude Freiheit. Mehr geht nicht!

    1. MrAll300 Erwachsenengrößen der Kluften gibts auch 😀

  7. Ich war nie in den Pfadfindern, inzwischen Papa von 2 kleinen und nach dieser Doku, möchte ich unbedingt das meine Kinder zu den Pfadis gehen, Mir standen zum schluss die Tränen in den Augen aufgrund der Tiefsinnigen Erkenntniss von Hendrik dem Reporter. Aus einem Tuch wächst man nicht herraus!

    1. Und ganz nebenbei: Es gibt auch Pfadfinderkluften in Papa-Größen 😀

    2. FreakyAnimeFan da hast du mich noch nicht getroffen…Sparß der pfardfinder ist freund aller Menschen und Bruder aller Pfardfinder.Es gibt grundlegende Unterschiede zwischen pfardfindern, allgemein teilt man zwischen Weiß und Schwarzzelten.Pfardfinder mit Weißzelten sind in der Regel Sesshaft.Pfardfinder mit Schwarzzelten(jurten) sind Wanderpfardfinder,ist in der Regel auch anstrengender.Musst halt gucken was deine Kinder abkönnen.

    3. Hopels Naja und dann halt noch ob Sie einen Glauben integrieren oder ich nenns mal neutral sind. PS: Unsere sind Schwarz (Kothe/Jurte) und dank Mitarbeitermangel etwas sesshafter als sonst. Die kleinen mit den Großen zusammen geht halt nicht immer.

    4. Blood Rush bitte las sie nicht zu den regp (christliche „Pfadfinder“) stamm Geister Burg ist im BdP

  8. Hängen sinnlos in der Natur rum obwohl sie zuhause Fortnite zocken könnten. Irgendwas stimmt nicht mit den Jungs…

  9. Ich muss gestehen, ich hatte bis zu dieser Doku ebenfalls ein ziemlich klischeebehaftetes Bild von einem Pfadfinder. Jetzt jedoch wünsche ich mir, ich wäre selbst in meiner Jugend in einer solchen Gemeinschaft „groß“ geworden. Kind sein und bleiben, Spaß haben, etwas über Mutter Natur sowie Zusammenhalt lernen und trotzdem gewisse Regeln einhalten. Irgendwie beneide ich diese Burschen und Mädels.

    1. Bin so froh, dass ich vor fast 14 Jahren zu den Pfadis bin. Mittlerweile leite ich meinen Stamm (Ortsgruppe), in dem ich groß geworden bin, und habe meine eigene Meute (Stufe vor der Sippe, also „Wölflinge“, Kinder ab 7 Jahren bis 13) aufgemacht. Einfach weil mir Pfadis soviel gegeben haben und das will ich anderen Kindern auch ermöglichen. Ich war mittlerweile dank den Pfadfindern in vielen Ländern, habe Erfahrungen gemacht und Dinge gelernt, die sonst kaum einer mehr weiß. Und Freunde fürs Leben gefunden. Ich kann jedem raten, seine Kinder zu den Pfadis zu schicken.

    2. Lea Stallwitz gebe dir absolut recht. Man lernt Dinge, die man sonst nirgendwo lernen kann und die Erfahrungen dort vergisst man nie. Ich mache grade meine goldlilie und danach bekomme ich auch eine wölflingsgruppe. Freue mich schon sehr darauf 🙂
      Kommst du aus einem christlichen Stamm? Und wie heißt er? Ich bin in einem kleinen Stamm, welcher ursprünglich zu den Royal Rangers gehörte, seit 10 jahren aber eigenständig ist

    3. Ina Sonnenblume hey, das ist echt cool 🙂 wir gehören zum VCP, ja. (Obwohl es natürlich jedem offen steht das C so stark mit einzubeziehen, wie er möchte) Mein Stamm ist der Stamm Astrid Lindgren in Schwabach 🙂
      Wie funktioniert des denn, so ganz ohne Verband? Vom Verband kommt ja doch immer ziemlich viel Unterstützung:)

  10. Ich war Kind und Jungendlicher bei den Pfadis. Danach kamen Bundeswehr und Familie. Als der Große bei den Pfadfindern eingestiegen ist, gab es ein Eltern/Kinderlager. Ich war mit dabei und habe im Vortrupp (Kurat und ich) die Jurte allein aufgebaut, weil der Kurat noch was besorgen musste. Großes Kopfschütteln nach der Rückkehr und die Frage woher ich wisse wie das Teil aufgebaut wird.
    Das war mein Wiedereinstieg in die Pfadfinderei mit knapp 38Jahren. Ich wurde dann irgendwann Leiter der Pfadi-Stufe War eine schöne Zeit. Sehr viele schöne Dinge erlebt, auch mit meinen Kindern zusammen, denen ich nicht nur Vater sondern auch deren Gruppenleiter
    Mittlerweile existiert der Stamm, leider, nicht mehr.
    Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder! Dies ist nicht nur ein Spruch, sondern wie schon im Beitrag erwähnt auch eine Lebenseinstellung. Und aus dem Tuch wächst man nicht mehr raus….

  11. Wirklich schöne Doku. Danke dafür.

    Ein paar Dinge liegen mir nach dem schauen doch auf dem Herzen.

    Bin jetzt seit knapp 20 Jahren bei der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg dabei und spreche aus dieser Sozialisierung heraus.

    Angefangen beim Titel: Es ist keine Uniform sondern eine Kluft, und darauf legen wir extrem viel Wert. – Klar im eigentlichen Sinne ist es eine, aber ein Pfadfinder würde es niemals als solches sehen und betiteln. Um eben dummen Vergleichen vorzubeugen.

    Auch wenn vielleicht die inoffizielle erste Regel besagt: keine Eltern! Kommt mir der wahre Gedanke der Pfadfinderei ein wenig zu kurz. Verlasse jeden Ort ein bisschen besser als du ihn vorgefunden hast. Sei allzeit bereit. Und setze dich dort ein wo du etwas zum guten ändern kannst.

    Die Pfadfinderzeit hört nie wirklich auf, im Herzen ist man immer ein Teil des Großen und Ganzen. Einer Bewegung, die die Welt und jedem der ihr angehört sehr gut tut.

    1. Sehr angenehm zu hören. Ich war auch bei den DPSG Pfadfindern. :))

  12. A fascinating reportage about the innocence of youth. Funny that in the age on internet we still have Scoot boys and girls. Love it it means that all is not lost in this Age. Thank you for showing us that we are still able to have normal behaviour (such camaraderie) like before the internet age.

  13. seit 21 Jahren dabei und immer noch stolz ein Pfadfinder zu sein :). etwas das mein leben sehr geprägt hat, ich hoffe auch mal das Leben meines Sohnes so fern er Spaß daran hat.

  14. Richtig schöne Doku. Ich war mit 12 auch mal für ein paar Nachmittage bei den Pfadfindern und fand es eigentlich ziemlich cool, aber in meiner Schule galt das als ultimativ uncool. Ich bin dann nicht mehr hingegangen, weil meine Mitschüler dauernd Witze gemacht haben. Jetzt, mit 27 wenn ich diese Doku sehe, ist es richtig traurig zu erkennen, wie doof ich war.

  15. Ist man nur bis zu einem bestimmten Alter Pfadfinder oder gibt es auch Lager für andere Altersklassen ? Hier waren ja alle eher so 14. Aber wie schaut es mit 18jährigen aus oder gar 20+, 30+, usw ?

    1. Die Stufen hier in Deutschland sind Wölfling -> Jupfi -> Pfadi -> Rover -> Leiter. Ab ca. 19/20 macht man in der Regel sein Leiterversprechen bei uns, man leitet dann eben eine Gruppe und organisiert mit und sowas.

    2. Selina Weingartner bei uns (auch Schweiz) leiten wir sogar bereits ab 16 Jahren..

    3. Also in Österreich ist es WiWö-> Gusp -> Caex ->Raro und dann leiter

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