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Salz des Nordens | Wie geht das? | NDR

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Es kommt nicht nur aufs Frühstücksei, als Badesalz in die Wanne, sondern auch in Turnschuhsohlen: das Salz des Nordens! Vor gut 250 Millionen Jahren waren große Teile des Nordens von riesigen Meeren bedeckt – Entstehungsort des Salzes, das bis heute vielfältig gewonnen wird.

Das Salz, das die Backstube in Grasleben verwendet, stammt aus dem nahegelegenen Salzbergwerk Braunschweig-Lüneburg. Die Bergwerksfelder erstrecken sich über eine Fläche von 108 Quadratkilometern und reichen vom Wolfsburger Raum bis nach Schwanefeld in Sachsen-Anhalt. Hier wird in mehr als 400 Metern Tiefe Steinsalz aus dem Berg gesprengt.

Doch es geht auch ursprünglicher: Die Saline Luisenhall in Göttingen ist Europas letzte aktive Pfannensiederei. Hier wird die Sole wie vor 150 Jahren in riesigen Pfannen erhitzt. Ganz oben schwimmen die berühmten "Salzblüten", die hier noch per Hand geschöpft werden. Und in einem Unternehmen in Stade wird Salz erst in seine Bestandteile aufgesplittet und dann weiterverarbeitet. So kommt es, dass Salz aus dem Norden auch im Kunstrasen, im Armaturenbrett von Autos oder in Turnschuhsohlen landet.

In dieser Folge von "Wie geht das?" werden die vielen kleinen und großen Geheimnisse aufgedeckt, die im "weißen Gold" stecken.

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40 Kommentare

    1. Mir fällt nichts ein, was bei „zuviel“ nicht ungesund ist. Mann kann sich auch mit Wasser vergiften, wenn man es darauf anlegt.

    2. Tatsächlich ist Salz nicht so ungesund wie sein Ruf. Mangel ist sehr viel schädlicher als Überschuss, das kann die Leber sehr gut ab.

    1. Falsch. Im Durschnitt ca. 28%. In der Reportage wird völlig korrekt von „..bis zu 33%.“ gesprochen.

  1. Der Stadtteil in Göttingen heißt nicht Gronau, sondern Grone.

    1. Lieber Herr Westermann, vielen Dank für den Hinweis. Sie haben natürlich Recht und wir tauschen hiermit das „-au“ gegen ein „-e“ aus. 😉

    1. kW/h hab ich in meinem Leben noch nicht gesehen? Was soll das angeben? Energie pro Zeit pro Zeit? (J/s² ???) 😀 Nein, kWh pro h stimmt schon so und gibt dann letztendlich die abgerufene Leistung an =470.000 kW und fertig. In der Einheit Watt als Leistung steckt schon der zeitabhängige Verbrauch der Energie mit drin (W = J/s).

    2. Na die Jahresabrechnung würde ich gerne mal vom lokalen Stromversorger sehen 😀 Beziehungsweise den Stromzähler. Kommt da auch jemand zum Ablesen? ^^

    3. Oftmals erzeugen die Chemiefirmen den Strom selbst mit Kraftwerken oder gehen direkt an die europäische Strombörse und kaufen dort die benötigten Kontingente direkt vom europäischen Gesamtnetz. Da ist man dann bei einem Preis von -1 bis 3 Cent pro kWh + Steuern. (der negative Cent ist so korrekt. Es gibt (sehr kurze) Zeiten da wird man für das Stromverbrauchen bezahlt).

    4. Die DOW wird eingespeist mit Fremdstrom, dazu hat die DOW in Stade ein eigenes Kraftwerk, sowie der genehmigte und zukünftige Industriekohle-Kraftwerks Bau.

      Die DOW hat auch nicht nur diese zwei Anlagen… sondern ein paar mehr 😉

  2. Das Problem mit der Salzgewinnung auf Sylt ist, dass für die komplette Gewinnung viel Strom verbraucht wird.
    Das wird im Süden nicht gebraucht. Da übernimmt das die Sonne.

    1. Lukas Eichhorn warum den Umweg?
      Das kostet doch nur mehr Geld, ist also totaler Quatsch.

    2. Steinsalz wird heutzutage auch aus Sole gewonnen, die auch gesiedet werden muss. Und Meersalz muss erstmal an den Zielort transportiert werden.

      Zumal wir ja da in Sylt nicht von riesigen Mengen reden…

      Jedenfalls alles nachhaltiger als der Salztorfabbau im Mittelalter, dem wir zu „verdanken“ haben, dass große Teile des historischen Nordfriesland heute Meer sind.

  3. Mich würde interessieren, wie beim Nordsee-Salz garantiert wird, dass dies kein Micro-Plastik o.Ä. enthält.

    1. Wer garantiert es dir bei anderem Meersalz? Man vertraut auf die verschiedenen Filtermethoden, oder nimmt Steinsalz.

  4. Ich wusste garnicht, dass es einen Stadtteil namens „Gronau“ in Göttingen gibt… 🙂

  5. Salzblumen sollen anders schmecken? Ist doch alles NaCl, also dasselbe?

    1. Es kommt auf die zusätzlichen Mineralien bzw. seine absolute Reinheit an. Es gibt hunderte verschiedene Salzgeschmäcker …

    2. Hanzen Peter naja, wenn wir von reinem Kochsalz reden ist es so…

  6. Aha, Meersalz ist beste Qualität 😀 Plastik und sonstiger Chemiemüll mal außen vor gelassen …

  7. Das Luisenhaller Salz ist hervorragend und kommt hier ausschließlich auf den Tisch.

  8. DOW Chemical, oh oh, guckt mal „Die Yes-Men regeln die Welt“

  9. Die Dokus von NDR sind in der Regel immer sehr _dokumentierend_ was mir persönlich sehr zuspricht. Den Stil dieser Dokus würde ich jedenfalls dem jedes Pendants auf N24 vorziehen. Um es etwas unromantisch auszudrücken: Eure Dokus machen die gerundet 20€ monatlich erträglicher. 😉

  10. Grone! Nicht Gronau! Schade, dass so kleine Fehler eine eigentlich gute Doku leider kaputt machen.

  11. Liebes NDR, Salz ist kein Gewürz. Salz ist ein Kristall. Sowas sollte man aber wissen. Die Definition von Gewürzen sollte man schon kennen bei so einer Doku

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