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Steuern sparen wie Großkonzerne – ein Experiment | 45 Min | NDR

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Steuern von drei, zwei oder nur einem Prozent? Bei Großkonzernen keine Seltenheit. Wie machen Apple, SAP, IKEA und Co. das? Ein Experiment samt Briefkastenfirma und Steueroase. Wie das Experiment genau funktioniert, erklären wir hier:

64 Kommentare

  1. Liebes NDR-Team,
    vorweg: Im Allgemeinen mag ich Ihre Dokus wirklich sehr, zumeist sind sie informativ und unterhaltsam.

    Hier liefern Sie aber leider nicht in gewohnter Qualität ab. Bitte verstehen Sie, dass ich aggressive Steuerplanung nicht gutheiße oder verteidige, es ist mir allein daran gelegen, die inhaltliche Schwäche des Beitrags aufzuzeigen.

    Festzuhalten ist zunächst, dass nicht Beamte des FinMin die Gesetze „machen“, sondern dass diese in Deutschland noch immer vom Deutschen Bundestag beschlossen werden. Natürlich „schreibt“ das FinMin die Entwürfe, aber warum winkt die Politik dann „alles durch“? Wegen Beeinflussung oder etwa, weil ein großer Teil der Berufspolitiker die Steuergesetze gar nicht versteht?

    Zweitens ist unverständlich, warum hier allem und jedem eine Bühne geboten werden muss. Offensichtlich ohne zu hinterfragen. Dies betrifft zum einen den Herrn Wehrheim, dessen Fall schon seit langem bekannt ist. Warum er hier erneut aufgewärmt werden muss, erschließt sich mir nicht.
    Zum anderen betrifft das auch den Herrn Hallet. Warum er von PWC befragt wird, dürfte auch klar sein. Wenn das luxemburger Recht annähernd dem deutschen entspricht, dann war PWC wahrscheinlich Nebenkläger. Als solcher haben sie ein Fragerecht auch im Strafverfahren. Ein ganz normaler Vorgang, wie er sich auch im NSU-Prozess zeigt. Wenn dem Herrn Hallet im Übrigen Unregelmäßigkeiten auffallen, dann hat er nicht Dokumente zu veröffentlichen, sondern wenn er den gesetzestreuen Weg gehen möchte, sich an die Staatsanwaltschaft und/oder Steuerfahndung zu wenden.

    Völlig außer Acht gelassen wurde auch, dass eine „Briefkastenfrima“ nach der Gesetzeslage nicht ausreicht, um vom deutschen Quellensteuerabzug freigestellt zu werden. Denn die Freistellung wird verwehrt, wenn (vereinfacht gesagt) die Firma keine wirtschaftliche Substanz aufweist. Was zugegebenermaßen von deutscher Seite nur schwer kontrolliert werden kann, in großen Fällen aber durchaus nachvollzogen wird.

    Schließlich werden die Gebühren für verbindliche Auskünfte, wie Sie diese angefragt haben, nicht nach § 178a AO festgesetzt. Eine Unklarheit darüber, welchem Staat in welchem Umfang das Besteuerungsrecht zusteht, dürfte kaum bestehen, da Lizenzzahlungen idR durch die DBA eindeutig geregelt werden. Fraglich dürfte vielmehr sein, ob das deutsche FA Ihre Auslandsbeziehung wird anerkennen. Dann betragen die Gebühren nach § 89 Abs. 5 AO iVm Anl 2 zum GKG ca. 371 Euro, wenn davon ausgegangen wird, dass der Steuerunterschied bei 25.000 Euro liegt.

    Reine Polimik ist auch, dass von den 10.000 Euro Gewinn über 4.000 Euro an den Staat überwiesen werden. Das mag sachlich zutreffend sein, unerwähnt bleibt dabei, dass die Ich-Erzählerin ein zvE von 50.000 Euro hat (siehe E-Mail an PWC). Für die zwischen 40.000 und 50.000 liegenden 10.000 Euro ist das eine realistische, natürlich hohe, aber nicht so schreiend ungerechte Steuerquote wie hier weis gemacht wird.

    Was es mit dem Schiff auf sich hat, wurde leider auch nicht geklärt.

    Insgesamt kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Ergebnis und Ziel schon vor der Recherche feststanden. Leider wird dabei weiter Stimmung gegen die Steuer und auch gegen Berater gemacht. Beim Bürger bleibt der Eindruck, ungerecht behandelt zu werden. Er hat keine Lust mehr, Steuern zu zahlen. Was macht er? Wenn es die großen können, dann mache ich das auch und besch… so gut ich kann (trotz der mahnende Worte zum Schluss). Gut gemacht, lieber NDR.

    1. Schöner Beitrag, aber unter dem Strich bleibt die Aussage doch bestehen… Große Konzerne nutzen die Infrastruktur und zahlen kaum steuern in dem Land wo das Gro erwirtschaftet wird… Und kein Staat traut sich ran, weil alles zu verstrickt ist.

    2. Lobbyist bei der Arbeit haha, nein aber wtf so einen langen Kommentar für so nen Bullshit. Die wollen ne Doku machen, der Average ZDF Gucker kommt nichtmal da mit, wie sollen die den die Welt in 2 Minuten erklären?

    3. Herrman Reuter Hallo Herr Reuter,
      soeben bin ich mit „Der stille Raub“ fertig geworden. Ich kann mich nur bedanken, dass Sie mir dieses Buch empfohlen haben. Die Digitalisierung trifft uns härter als gedacht. Danke

    4. Hallo Florian (ich nehme mir mal die Freiheit, dich hier mit deinem Vornamen anzuschreiben),

      was du in deinen Kommentaren schreibt, zeugt von viel Bildung, Analyse und Handlungswillen, daher lass mich dir auch noch zwei drei Tipps, geben:
      1. Trotz des auch vielfach von hochrangigen internationalen Organisationen kritisierten deutschen Bildungssystems, welchem es tatsächlich nur sehr bedingt gelingt, die Abhängigkeit von Bildungserfolg und sozialer Herkunft zu durchbrechen, wurden Mittel und Wege geschaffen, die es besonders ambitionierten „Arbeiterkindern“ und Menschen aus „sozial schwachen Familien“ oder „finanziell geringfügig Leistungsfähigen“ durchaus zu ermöglichen, ohne weitere finanzielle Unterstützung ein Studium zu absolvieren. Neben der von der Wirtschaft geschaffenen Variante des dualen Studiums (welches durchaus seine Vorzüge hat) seien hier die Begriffe BAföG, KfW und Stipendien genannt. Die Studentenwerke der einzelnen Städte sowie die ASTen und StuRä bieten ebenfalls eine geeignete Beratungen zu diesem Thema an. Auch bei der Gründung von sogenannten Start-up’s gibt es umfassende – mehr oder weniger sinnvolle – Förderprogramme sodass demjenigen, der wirklich etwas erreichen möchte durchaus sehr viele Möglichkeiten und Wege offen stehen. Zu allem Genannten gibt Fallen (u.a. Studiendauer, Regelstudienzeit), Hintergründe und Wissenswertes (Banken-finanzierung habe ich z.B. bewusst weggelassen weil dort die Fallstricke größer sind). Ich musste mich über die Jahre sehr umfassend informieren, da auch mir meine Eltern ein studium nicht hätten finanzieren können und manchmal zuständige Stellen sehr langsam arbeiten. Die Informationen sind überall reichlich vorhanden, wichtiger ist es hier, dir präsise gebündelte Informationen zu dem zu beschaffen, was du genau möchtest.
      2. Das was Herr Amakawa propagiert ist in aller Regel erst nach einer abgeschlossenen Ausbildung möglich (von einigen wenigen Erfindertalenten und Überfliegerstudierenden abgesehen). Im Bereich der Metall- und Elektroindustrie gibt es eine relativ starke Gewerkschaft sodass dort noch recht gute Tarifabschlüsse erzielt wurden und man in diesem Industriezweig (nebem der chemischen Industrie und einigen wenigen kleineren und Spezialbereichen) zu einem recht auskömmlichen Verdienst seine Arbeitskraft einbringen kann. Ansonsten bietet der akademische Weg grundsätzlich eine gute Chance auf einen auskömmenlichen Verdienst. Bildung schützt in der Regel noch am besten vor Arbeitslosigkeit, und trotz aller Schwächen unseres Sozial- und Rentensystems muss dieses nicht unbedingt schlechter sein als das Vorsorge- und Pensionssystem. Es hängt mehr davon ab, wie es Fortgesetzt und in Zukunft gestaltet wird, rein vom System her würde es (als Gesamtsolidarsystem) sogar zu geringeren Kosten den gleichen Nutzen für jeden einzelnen bieten können.
      3. Wichtiger als sich seinen Beruf nach finanziellen Kriterien und Möglichkeien auszusuchen sollte der Fokus lieber auf der Berufung liegen. Wenn du dir bis zum Abitur sehr gut überlegst, welchen Beruf (nicht Tätigkeit) du gerne in deinem Leben ergreifen möchtest und dieses Ziel verfolgt, hast du es in der Regel einfacher eine Tätigkeit zu beginnen, oftmals einen höheren Verdienst und eine größere Lebenszufriedenheit, als wenn du diese Frage in erster Linie nach finanziellen Gesichtspunkten entscheidest.

      Also: Wenn du einen Wunschberuf hast und diesen so gut es dir möglich ist kennen gelernt hast, so wird es eine Möglichkeit geben in diesen hinein zu gelangen, auch wenn hierfür ein Studium oder eine teure Ausbildung erforderlich ist.

    5. @Jinnai Amakawa:
      Vielen Dank für Ihre anregenden Kommentare und die sachliche Diskussion.
      Ich habe folgende Nachfrage: Ähnlich wie Fuji Zaru würden mich (verkürze) Quellen interessieren, die diese Thematik fachlich korrekt beschreiben. Als Laie hat man es schwerer die Spreu vom Weizen zu trennen und ist bei jounalistischen und satirischen Beiträgen zwar oft betroffen gemacht worden, fragt sich aber, inwieweit nun zugespitzt, unzulässig vereinfacht oder grob fahrlässig wesentliche Informationen unterschlagen wurde/n. Daher wäre auch meine Frage, ob Sie neben den Schagworten und der Literaturempfehlung Tipke/Lang evtl. einen Beitrag/Viedovortrag oder mehrere empfehlen können der auf vlt. 5-45 Seiten (bzw. 2-5 h) die Thematik vielleicht nicht umfassend aber doch vertieft beleuchtet, zusammenfasst und idealerweise Lösungsvorschläge, wie sie von verschiedener Seite kommen, bewertet oder auch eigenen einbringt? In der Fachliteratur wird es doch sicher Beiträge geben sich der Thematik widmen, diese versuchen zu vereinfachen und zusammenzufassen und Konzepte auf ihre Machbarkeit und Auswirkungen bewerten. Als Fachfremder hat man leider auch nicht allzu große Zeitressourcen gute umfassende Bücher über dieses Thema zu inhallieren. Über entsprechene Beiträge oder Literaturempfehlungen wäre ich daher sehr dankbar. (PS: Was zwar nicht internetöffentlich aber über (Universitäts-)bibliotheken zugänglich ist, darf durchaus gerne Teil der Literaturempfehlung sein).
      Danke im Vorraus 🙂
      Michael

  2. Hübsche Apple PCs, passt echt zum Beitrag…

    1. Ich glaube zu wissen warum da Apple Geräte stehen. Stell dir vor du hast ein unternehmen wie die Dame im video. Am ende des Jahres hast du 1000 euro gewinn gemacht. Jetzt hast du die Wahl bis zum 31.12. entweder du sags dem Staat du hast 1000 euro gewinn gemacht und zahlst die Gewinnsteuern(von mir aus 500€) oder du investierst in dein Unternehmen in dem du von den 1000 euro ein Mac für 800 kaufst. So… du kaufst also den Mac und dann kannst du ja den Staat sagen das du ein Jahresgewinn von nur 200euro gemacht hast. Also ich habe es ziemlich oft mitbekommene das Firmen am Jahresende nochmal neue Firmenwagen oder neue Geräte kaufen.

    2. Wer einmal auf einem Mac Videos geschnitten hat, will keinen anderen Computer mehr. Final Cut Pro ist jedem anderen Videoschnittprogramm haushoch überlegen – vor allem in Bedienung und Rendergeschwindigkeit. Kein Wunder, denn Apple kann seine Software perfekt auf die Hardware abstimmen. Und auch sonst bietet Apple so einige Vorzüge. Ich habe mir vor fast 10 Jahren ein MacBook gekauft, das immer noch problemlos mit aktueller Software läuft. In der selben Zeit hatten Kumpels von mir 3 Windows Notebooks, und sind damit in Summe teurer gefahren als ich.

  3. Warum besteuert man dann nicht einfach alle Unternehmen mit pauschal 0% und holt sich das Geld direkt zu 100% durch die Einkommenssteuer der Mitarbeiter? Das wäre exakt das im Film vorgeschlagene Modell.

    1. antisteo Alternativ einfach eine EU weite Mindestrichtlinie für Steuern schaffen, und einen zwanghafte Besteuerung von allen Gewinnen im Inland, wenn man jetzt dem Finanzamt so ein Konzept vorlegt wird zunächst mal der gesamte Gewinn besteuert, und man muss diesem dann selbst per Gutachter nachweisen wie viel davon tatsächlich von dem Konzept stammt, hier ist also der Steuersparer in der Bringschuld und nicht der Staat, da der Steuersparer selber zunächst mal die Gutachter zu bezahlen hat fällt der direkte Nutzen dieses Methode ebenfalls weg, der Staat besitzt umgekehrt durch die schon erhaltenen Steuermittel die Möglichkeit selbst Gutachter zu bezahlen, welche im Zweifel später dann auch vom Sparer gezahlt werden –> Ergebnis: Attraktivität Steuern zu bezahlen liegt bei ca. 0%.

    2. das wäre den chefs natürlich ab liebsten die arbeitnehmer zahln brav und er bekommt seine millionen/milliarden nach irland etc…

    3. das liegt genau daran, das die „normal Arbeitenden“ die falschen Politiker wählen.
      Jedes Volk kriegt die Regierung, die sie verdient, denn sie hat sie ja selbst gewählt.
      Und merke: wer den Reichen das reich sein nicht gönnt, ist bald arbeitslos. Denn die Reichen packen ihr Geld und ihre Vermögenswerte einfach zusammen und wandern aus.

    4. Und dann?
      Die Klasse der Arbeitnehmer braucht die Reichen doch gar nicht (wenn man jeweils die Gesamtheit betrachtete).

      Ansonsten zahlen die Steuern IMMER die Arbeitnehmer. Egal ob Konzersteuern oder Arbeitskräfte die wegen der Abgaben höhere Löhne wollen, alles sind immer Kosten für des Unternehmen.
      Und diese Kosten muss immer der Arbeitnehmer zusätzlich zum Gewinn erwirtschaften.

      Wenn das Unternehmen ein Schlupfloch findet, gibt es das doch nicht zurück. Die Masse der Gemeinschaftsteuern verteilt sich dann nur zum Teil auf einen größeren Gewinn für das Unternehmen.

  4. Wer sein Geld in Aktien, Fonds und andere Firmenbeteiligungen anlegt, so wie es „die Reichen“ tun, zahlt mit der Abgeltungssteuer immer den sehr hohen Spitzensteuersatz. Zu denen im Film genannten 25% kommen nämlich noch der Soli, die Kirchensteuer und ca 25-30% die direkt auf Unternehmensseite abgeführt werden. Insgesamt weit über 50%. Wird die Abgeltungssteuer abgeschafft, sinkt dieser Betrag wieder auf den individuellen Einkommenssteuersatz. Aber um das zu verstehen müssten man sich mal 2 Stunden hin setzten und in das Thema einlesen. Dies wurde für diesen Beitrag offensichtlich nicht getan. http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/steuern-sparen/abgeltungsteuer-weg-steuererhoehung-fuer-sparer-13913229-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    1. Nachdem ein Unternehmen alle Kosten, Abgaben und Steuern bezahlt hat bleibt hoffentlich ein Gewinn. Auf diesen Gewinn werden ca 30-35% Steuern fällig (Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer etc.). Was dann noch über bleibt geht an die Eigentümer des Unternehmens (Aktionäre) und wird dort nochmal mit 25% Abgeltungssteuer, Soli, Kirchensteuer usw besteuert. Insgesamt zahlt der Aktionär damit ca 60% Steuern und Abgaben. Sollte die Abgeltungssteuer abgeschafft werden, dürfte diese immense Steuerlast endlich wieder sinken, da die Steuern die auf Unternehmensseite gezahlt werden wieder berücksichtigt werden. Durch die Einführung Abgeltungssteuer war es hier 2009 zu einer starken Erhöhnung der Steuerlast gekommen. Zum Glück scheinen Rot/Rot/Grün und deren Wähler das nicht zu checken. Die meinen allen ernstes durch Abschaffung der Abgeltungssteuer würden sie die Steuer erhöhen 😀

    2. @MyLuke00
      Der Soli ist bei solch hohen Beträgen ein Witz, Kirchensteuer auch nur dann wenn jemand in der Kirche ist, und wer ist das heutzutage schon?
      Und inwiefern sollten Ihre Anlagen in Aktioen, Fonds usw. mit 25-30% (von Unternehmensseite) besteuert werden?
      Entzieht sich das Unternehmen durch solche FInanztricks der Steuer, fallen diese 25-30% schon beinahe Weg.
      Als Reicher würden sie wohl zudem ebenso entsprechende Finanzdienstleister nutzen, um ihren Anteil selbst „herrunter zu handeln“.

      Sie gehen hier vom Sollzustand aus, aber gerade dieser, so wie in dem Beitrag erklärt, trifft bei großunternehmen und Reichen/Superreichen nicht zu.

    3. Nö, ich gehe vom Istzustand aus der auf mich und alle anderen Aktiensparer in Deutschland zutrifft. Es sind noch weitere Benachteiligungen, die ein Unternehmen und die Aktionäre teuer zu stehen kommen, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Z.B. kann ein Unternehmen Zinsen die es für einen Kredit zahlt von der Steuer absetzen. Wenn es sich dagegen keinen Kredit holt sondern das Geld von Aktionären nimmt kann es das nicht. Mit reich hat das nichts zu tun, Aktionär kann jeder mit ein paar Euro sein. Nur wird man im Moment durch die Abgeltungssteuer abgezockt und muss sich dann auch noch anhören wie wenig Steuern man zahlt. Dies wird sich dann hoffentlich nach der Wahl ändern.

    4. Weil man für seine Aktien ja so hart arbeitet. Man zahlt auf die Gewinne die man beim Verkauf gemacht hat ganze 25% Steuern (+Soli, Kirchensteuer ist freiwillig und zählt nicht mit rein, wenn man in einer Partei ist und 1% seines Einkommens an diese gibt sagt man dazu ja auch nicht Steuer). Das man wenn man Spart auf Gewinne Steuern zahlen muss ist keine Abzocke sondern mehr als fair.

  5. Das nenne ich mal investigativen Journalismus! 🙂
    Sehr schön 😀

  6. 21:54
    Über diesen Sachverhalt hat sich Volker Pispers vor einigen Jahren schon immer wieder gerne mal ausgelassen, wie Steuerfahnder die plötzlich anfingen „die richtigen“ zu prüfen, für Unzurechnungsfähig erklärt wurden um deren Arbeit ein Ende zu setzen. Wunderbar es auch mal hier auch in einem ernsteren Kontext zusehen.

    Das NDR wird echt immer besser, euer Fluss an guten Beiträgen reißt ja kaum ab ^^
    Ob Dokus/Reportagen über den Alltag o. auch tiefgreifendere Themen, einfach gute Arbeit.

    1. bis NDR-Redakteure bald für unzurechnungsfähig erklärt werden, weil sie die richtigen Dokus in Auftrag geben…

    2. Das passiert ja bereits schon so ähnlich. 😉

    3. @ziegeldieb Da meine Antwort mit Videolink anscheinent standartmäßig als Spam makiert, immer noch nicht freigeben wurde, kann ich Dir nur sagen wo Du´s findest. Such nach dem Video mit der Überschirfft „Volker Pispers Angela Merkel Ist Nutzlos Das Beste Kabarett HQ EXTREM GUT“ Dauer 1:50:55, schau ab der 32-37 Min. , oder schau´s von Beginn an lohnt sich ^^. Ist zwar ein rip-off eines älteren uploads, aber was solls.
      – Der Auftritt ist schon von 2010 o. 2011 aus seinem Programm „Bis Neulich“ was er auch noch bis dato hat. Pispers trägt das rote Hemd leider etwas häufiger auf der gleichen Bühne, was es etwas schwieriger machte das richtige zu finden. ^^ Hab`s aber gerne durchgeschaut 😀

    4. Nicht nur das. Es gibt dazu einen richtigen Beitrag/Doku. (Um welche Bank ging es da, wo die – ahem – „Unregelmäßigkeiten“ untersucht wurden? Commerzbank?) Aber leider weiß ich nicht mehr, wie der heißt.

  7. Und trotzdem ist Schäuble einer der beliebtesten Politiker Deutschlands, derjenige, der seit Jahrzehnten dieser Politik keinen Einhalt gebietet.

    1. Schäuble fährt nicht die Politik der schwarzen 0, er ist eine schwarze 0.

      Wir sparen uns kaputt und gleichzeitig gehen und dutzende Milliarden durch die Lappen.

      Die „Grünen Wochen“ sind auch noch so eine Sache. Die Finanzämter haben nicht genug Personal und um den Eindruck zu erwecken, sie würden prüfen, hat man die Grünen Wochen eingeführt, wo jede Steuererklärung einfach abgestempelt wurde.

  8. Unternehmensfeuer. Webinare für Unternehmer sagt:

    WikiLeaks müsste hier mal die geheimen Unterlagen der 4 Steuerbüros veröffentlichen, das würde einige Milliarden in die Staatskassen zurückspülen 😉

    1. Unternehmensfeuer. Webinare für Unternehmer ??? Warum das ist legal was wollen die ausheben?

    2. Wie zurückspülen?
      Das ist alles legal, nur falls du das nicht mitbekommen hast.

  9. Wie viele Kommunisten und Nazis hier in den Kommentaren sind HAAHHAHAHA

    1. Instapreneur Bipolares Denken ist so grässlich.

    2. Kommunisten und Nazis in einen Topf zu packen ist ja schon krank. 😀

  10. Danke NDR. Es gibt also doch Hoffnung das ich nicht knapp 50% meines Einkommens an diesen nimmersatten Staat abdrücken muss.

    1. Ich weiss ja nicht, ob du zugehört hast, aber mit deinem Geld passiert immer noch das gleiche. Nur, dass alle Konzerne die hundert mal mehr Geld haben, viel weniger einzahlen müssen, als du, der für das Geld was getan hat 😉

  11. *Gibt es nicht mal auch für uns normalverdiender Steuern zu sparen????*

    1. Basti Rademacher Nein.. als normalverdiener wirst du in dieser Gesellschaft ausgenutzt, ausgequetscht, durchgenommen und ausgespuckt..
      Der Grund warum ich Rap mag, sie bringens einfach auf den Punkt. Um es mal in Rap Sprache zu sagen, diese Welt ist ein Hurensohn..

    2. Auswandern in ein Land das nicht vom Raubtierkapitalismus regiert wird könnte Abhilfe schaffen. Wird nur schwer eins zu finden. Nordkorea wäre ne Option. Aber was beschweren wir uns? Wir haben ja die letzten 60 Jahre den Raubtierkapitalismus freudig gewählt und davor richtige Raubtiere…..

    3. Nope. Aber wir könnten mal versuchen die Großverdiener zur Kasse zu bitten. Das kommt uns am Ende dann wieder zu gute.

  12. Einfach nur noch krank. All diese Experten, Berater, Lobbyisten im Dienste der Konzerne und kaum einer leistet was Produktives. Im Gegenteil, man bringt die Gemeinschaft um ihr Geld. Völlig schamlos, und dann fahren sie in ihren dicken Limousinen umher und zeigen uns wie toll sie doch sind.

    1. Markus oder spenden dann 10 000 und verkaufen uns das als was gutes, hinterziehen wären dessen 10 mille

  13. Wir Bio Deutsche zahlen einfach jeden Scheiß, und wählen weiterhin die Grünen oder die Linken, also selber Schuld!

    1. +An di Pfeife
      Die afd wird deinen Geldbeutel auch nicht schonen…

    2. ich finds lustig das grade die armen die die afd ausrauben wollen diejenigen sind die die afd wählen

    3. An di Pfeife die AfD ist ja mal DER personifizierte Neoliberalismus xD
      Parteiprogramm der Affen gelesen? Unternehmen kriegen Steuererleichterungen und Alleinerziehende werden härter rangenommen… Im Gegensatz zu der Linken

  14. da sieht man wer denn staat abzockt bzw nicht zahlt, die Großkonzerne genießen die Freiheit zu tun was sie wollen und der mündige Bürger soll weiter seine steuern zahlen interessant erinnert mich ans Mittelalter da hat auch nur die unterschicht steuern zahlen müssen die adligen und geistlichen mussten nichts zahlen und heute ist es immer noch so

    1. +Musti Azazel
      Klar. Oder glaubst du etwa Menschen die mächtiger sind als das halbe Land lassen sich diese macht wegnehmen? Egal ob sie sich als Politiker hervortuen oder sich im Hintergrund aufhalten. Wer einen gewissen Status einmal hat verliert diesen nicht so leicht.

    1. Fabian Tomoko ja klar und wie soll der Staat dann funktionieren? Von Luft und Liebe?

    2. Fabian Tomoko Zum Glück trifft es dann die armen Großkonzerne nicht.

  15. Die Firmen sind doch nicht das Problem sondern Merkel, Schäuble und die ganzen Politschweine , Säue vorm Herrn, Ausbeuter Hehler und Betrüger in Personalunion, der Abschaum der Menschheit. Drecksäcke die jeden Betrug decken oder legalisieren und sich selbst segnen!

  16. witzig ich arbeite jetzt für eine der big four

  17. Die sagen alle (z.B. bei 42:47 beim Finanzamt), dass es sich bei kleinen Summen nicht lohnt… Aber wenn man 42% seines Geldes abgeben muss, dann lohnt sich das doch jeder Penny, den man nicht verschwendet.

    Ich finde alle sollten insgesamt VIEL weniger Steuern zahlen müssen, dafür die Großkonzerne aber eben auch ihren gerechten Anteil. Sprich: Die kleinen weniger, die großen die gleichen Prozente, aber eben auch tatsächlich zahlen. So bleibt insgesamt viel mehr Geld über.

    1. Ich will ihnen nicht zu nahe treten, aber vielleicht hätten man da im Matheunterricht aufpassen sollen..

      Es ist für ihre Brieftasche völlig belanglos ob der Konzern die Steuern bezahlt oder Sie!

      Wenn ein Arbeitnehmer im Monat 10.000 Euro erwirtschaftet und der Konzern 2000 Euro Gewinn und für sich haben will und weitere 2000 Euro Fixkosten hat, bleiben eben nur 6.000 Euro für den Angestellten übrig.
      Ob der Konzern dann nun quasi keine Steuern zahlt und für den Angestellten eben 4500 Euro brutto bleiben (nach Arbeitgeberanteilen zu den Sozialversicherungen) die der dann mit einer mittleren Lohnsteuer von 25% (mal im Ernst da muss man schon utopisch viel Einkommen haben um die 42% im Mittel zu reißen) versteuert und somit etwa 1000 Euro Lohnsteuer übrigbleiben.
      Oder ob der Konzern für seine 10.000 Euro Einnahme direkt 10% Steuern zahlt und somit der Bruttolohn auf 3500 Euro sinken muss.

      Am Ende ist es gehüpft wie gesprungen:
      Der Geldbedarf des Staates bleibt gleich. Die Einnahmen wie auch die Ausgaben des Konzerns bleiben gleich und was dazwischen liegt muss der Arbeitnehmer erwirtschaften.

      Der Rest ist Augenwischerei. Das sieht man schon an den sogenannten Arbeitbegeranteilen.
      Für den Arbeitsgeber ist es in der Praxis irrelevant ob die Arbeitnehmer 100% der Krankenversicherung zahlen (und ein entsprechend hohes Bruttogehalt fordern) oder ob der Arbeitgeber diese Kosten direkt selbst zahlt, dafür aber bei den Arbeitnehmern Brutto = Netto gilt.
      Der Arbeitgeber will wissen was ein Angestellter kostet, mehr nicht. Nach welchem Schema dann die Abrechnung erfolgt ist belanglos.
      Aber eine hilfreiche Augenwischerei, wenn der Angestellt seinen Gehaltszettel überfliegt: da gibt nur 60-70% des Brutto ausgezahlt.
      Würde statt dessen der Bruttolohn alle Lohnanteile beinhalten die der AN zu erwirtschaften hat, dann würde dieser Anteil auf 50%-60% sinken, das wäre der Moral der Arbeitnehmer nicht dienlich.

      Es kann niemals mehr übrig bleiben, weil man das Geld nur einmal ausgeben kann

  18. 29:39 ACHTUNG Steueroptimierer auf der anderen Fahrspur 😀

  19. wieso keine Steuer? Auch all diese Bewohner des Schiffes zahlen Steuern, nur eben die indirekten. Wie etwa die Mwst., in Deutschland 19% in manch anderen Ländern noch wesentlich mehr.
    Dazu noch etliche „versteckte“ Steuern, wie Tabak-, Alkohol-, Mineralöl- Steuer etc.
    Und wenn sie auch nur ein Appartment an Bord des Schiffes gekauft haben, zahlten sie und zahlen beständig (für den Unterhalt) indirekte Steuern.
    Der Fehler liegt im System: die Politiker können mit den Steuergeldern nicht umgehen, obwohl der Bürger insgesamt rund 50 bis 70 % seines Einkommens an den Staat abführt durch die zahlreichen direkten und indirekten Steuern, es langt dem Staat immer noch nicht.
    Ein gesunder Staat, von ordentlichen, nicht korrupten und geldgierigen Politikern geleitet, könnte mit 10% des Einkommens seiner Bürger auskommen.

    1. Oh natürlich würden 10% ausreichen.
      Dann muss der einzelne aber auch das meiste was er nutzen will selbst zahlen. Also die Schule seiner Kinder, die dann privaten Straßen usw usw.
      Dazu ist dann ein relativ hohes Lohnniveau erforderlich, dass eben auch jeder erhalten muss. Zumal es ja dann auch kein Kindergeld gäbe (denn wenn ein mittleres Einkommen nur 150 Euro Steuern im Monat aufbringt, woher sollen dann die 150 Euro Kindergeld in der Staatskasse kommen).
      Folgerichtig würde insbesondere die Kosten für die Grundversorgung deutlich steigen, aber auch Amazon müsste deutlich was drauflegen.
      Der einzelne hätte dann zwar nominell mehr Einkommen aber auch deutlich höhere Kosten.

      Die Darstellung der Bürger würde heute nur 40% seines Einkommens behalten und in einem gesundem Staat könne er 90% davon behalten suggeriert jedoch, dass die Bürger hier dann doppelt so viel Geld hätten, von dem sich sich doppelt soviel kaufen könnten.
      Nein das klappt dann nicht, der Faktor um den es uns besser gehen könnte wäre deutlich geringer – und spätestens wenn wir es globalisieren kann es uns nur schlechter gehen als heute, so ehrlich muss man dann auch sein.

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