NDR Doku

True Crime: Die Spur des Mörders | Teil 1 | Mundo | Serie | NDR

Seit fünf Jahren sitzt Markus Mundo bereits in Haft. Aber noch immer gibt es Zweifel an seiner Schuld. Nun wird der Fall neu aufgerollt. Teil 1 der dreiteiligen True-Crime-Serie.

48 Kommentare

  1. Diese kleine Maus, die Staatsanwältin, spielt Schicksal und labert von Fragezeichen – aber wenn es Fragezeichen gibt dann gilt auch „Im Zweifel für den Angeklagten“.

    1. Sorry, aber der Fall ist derart unzweideutig, dass wirklich keinerlei Zweifel bleiben können. Außer man ist lobotomiert…

    2. Unabhängig von diesem Fall bedeuten Fragezeichen natürlich nicht zwingend Zweifel. Sie bedeuten lediglich genau, dass was die Staatsanwältin benennt: Es wird nicht jedes Detail aufgeklärt, nicht jede Frage beantwortet. Es gibt in jedem Fall auch andere Fragen als die der reinen Schuld. Davon abgesehen, wird immer die Gesamtschau der Beweise gewürdigt.

    3. Die „kleine Maus“ hat ganz offensichtlich zwei sehr ordentliche juristische Examen gemacht. Hätten Sie das auch, dann könnten Sie ihre Ausführungen sicher etwas besser einordnen und würden auch verstehen, dass das Schwurgericht das Urteil gefällt hat, das Ihnen nicht gefällt, – nicht die Staatsanwältin.

    1. 42 Dislikes derjenigen, die die Doku bis zum Ende gesehen haben …

  2. Ich denke er ist schuldig immerhin hatte man sein Handy dort geortet

    1. Aber viel früher als nach der franz. Polizei die zwei dort abgelegt wurden. Und die machen sich die Hose auch nicht mit den Kneifzange zu.

    2. NorgeChris Bei „französischer Polizei“ muss ich immer an Louis de Funes denken…

  3. Bei 8:27 sagt die gute Frau „Wir können nur Tatabläufe konstruieren…“. Entspricht das den Tatsachen, baut sie sich ihre Wahrheit nach belieben zusammen. Anderenfalls würde es „REkonstruieren“ heißen, zumindest nach meiner Auffassung

    1. Es geht um das, was sie meint und nicht darum, dass sie ein Wort falsch ausgesprochen hat! Haarspaltereien bringen keinen weiter.

    2. Schoeny 87 hab ich auch gedacht als ich das hörte. Fälle die nachgestellt werden,werden rekonstruiert,sie selber kann alles mögliche konstruieren,von dem sie meint,dass es so war. Gefühlsmäßig denke ich er war es,der lügt sich selbst in die Tasche. Ich meine es nur gefühlsmäßig. Wer sollte als Außenstehender so einen Aufwand treiben und die Leichen ins Ausland zu schaffen,das birgt ja auch das große Risiko der Entdeckung in sich.

  4. Nach dem erstem Satz wusste ich, dass er es getan hat. Seine Wortmelodie ist neurotisch, narzisstisch, angriffslustig, der blinde Bruder ist aus seiner Sicht schuld. Er hat keine Sichtweise, weil er sich selbst nicht weiß. Aber der Bruder ist die Krux. Die Aufmerksamkeit galt irgendwann nur noch dem blinden Bruder. Die hat er sich jetzt zurück geholt, vermeintlich….

    1. Waaaas, Harbort raucht? Ich les nie wieder seine Bücher. ich wette, Sie alle sind auch bei allmystery aktiv. Ich wette es.

    2. @andrewest „Seine Wortmelodie ist angriffslustig, neurotisch“, und dieser ganze restliche Stuss, den Sie hier von sich geben, reicht nicht einmal, um eine Partei Cluedo zu gewinnen. „Er hat keine Sichtweise, weil er sich selbst nicht weiß“ – ich weiß zumindest nicht, welche Bücher Sie gelesen haben, aber ich weiß0 dass Sie sie nicht verstanden haben. Wenn Sie schon meinen, Experte für Körperspracheanalyse zu sein, dann achten Sie wenigstens mal auf die Körpersprache der Vertreterin der Staatsanwaltschaft. Steifer Nacken, starre Haltung, starrer Blick, Geschmatze mit dem Mund – wenn wir schon auf dieses esoterische Niveau hinabsteigen, dann sind das eher Indizien für Unsicherheit gemäß herrschender Meinung, und nicht Ihr küchenpsychologischer Kinderkram. Ich habe große Angst davor, dass Leute Ihres Schlages irgendeinen Einfluss auf solche Verfahren – und sei es durch Berichterstattung – haben. Leute wie Sie sind in ihrer Dummheit und Borniertheit gefährlich.

    3. KischteBier Korrigieren Sie mich doch einfach. Dann sehen wir weiter.

    4. KischteBier Dazu kann ich auch noch meinen Senf dazu geben, wer sitzt im Gefängnis, die Staatsanwältin oder Mundo? Die Staatsanwältin kann mit ihren „Defiziten“ umgehen, Mundo wohl weniger. Und, mein kleiner verbitterter Fruchtzwerg, der hier nur angetreten ist um zu halten, einfach mal die Fresse halten. Sarkasmus, Ironie, Kritik. Mehr habe ich von Dir noch nicht gelesen. Und weißt Du warum das so ist? Du suchst Antworten auf ganz andere Fragen… Du wirst sie finden.

    5. Respekt. Damit können Sie, wovon Psychologen nur träumen.

  5. Wahnsinnig interessant und veranschaulicht! Sehr gerne mehr davon!

  6. Er ist der Täter. aber Weiss es nicht und glaubt es nicht. Er schauspielt das nicht sondern glaubt es tatsächlich, da er es sich durchgehend eingeredet hat. Wenn ich mir jede minute einreden würde, jemanden getötet zu haben würde ich das auch irgendwann glauben und meinen dass ich es tatsächlich getan hab. (so als gegenbeispiel)

    1. nur blöd, dass das ein schauspieler ist und nicht der tatsächliche angeklagte

    2. zu geil immer diese pseudowissenschaftlichen ferndiagnosen eines pijama tragenden Internet und Krimi ramos

    3. +Angela Steffens du hast ja auch eine Meinung, dann lass doch bitte anderen ihre!

  7. Was soll das dämliche Getrommel im Hintergrund – hollywood für arme

  8. Er wirkt relativ Psychopatisch und verstört allerdings wenn die Franzosen trotz intensiver Ermittlungen seine Unschuld beteuern is das natürlich kompliziert . Ich will mich nicht festlegen aber er wirkt auf mich so als ob er sich selbst anlügt dass er es nicht war  … Ich empfinde es so , dass er schuldig ist  .. Meine Meinung

  9. „Ich bin der nette junge von nebenan.. Immer gewesen..“ genau solche „Typen“ begehen Morde

    1. Franky Rich Ich hoffe, Sie werden mich niemals kennen lernen…. 😉

  10. Derjenige der die idiotische Geräuschkulisse auf dem Gewissen hat, gehört für immer weggesperrt.

    1. finde ich auch! Das Background-Gedudel (am Anfang, inmitten und am Ende des Beitrages) klingt äußerst aggressiv und abstoßend.

    1. Ich finde sie gut gewählt und technisch einwandfrei abgemischt.

  11. Zu 90 % würde ich sagen dass er der Täter ist. Er hat so eine seltsame Art an sich. Alleine wie er behauptet dass er immer der nette Junge von nebenan war. Es gibt da so einen schönen Spruch… stille Wasser sind tief!

  12. Sehr interessanter Fall und gut dargestellt. Vorneweg ich glaube dass beide Ermittlungsbehörden recht haben. Ich glaube faktisch nicht dass Herr Mundo den Abzug selbst betätigt hat, deswegen kommt er im Video recht überzeugend rüber, auch wenn man an seiner Reaktion im Schlussgespräch sehen kann meiner Meinung wie er sich selbst seine Unschuld einredet und deutlich merkt als Herr Harbort nachhakt was für eklatante Fehler begangen wurden im Rahmen des Nachtatverhaltens. Ich glaube auch wie Herr Harbort dass es sich um eine Beziehungstat gehandelt hat, anderes lässt sich das Verbringen der Leichen nicht erklären. Hierzu meine Frage. Warum wurde Südfrankreich als Ablageort der Leichen gewählt und nicht zu irgendein Waldstück in Deutschland. Immerhin bedeutet ein solanger Leichentransport ein hohes Entdeckungsrisiko. Wie schlussendlich im Film dargestellt würde Mundo ja sogar auf der Autobahn in Frankreich kontrolliert. Es muss also einen Grund dafür geben. Ich denke der Grund ist folgender : Es handelt sich bei dem Doppelmord um einen Auftragsmord des Herrn Mundo, das Motiv Habgier. Ich denke Herr Mundo hatte einen bis zwei Komplizen die Vater und Sohn im Haus getötet haben in seinem Auftrag. Dafür spricht Herrn Harborts These zum Verpacken der Leichen, wobei es für ihn selbst besser lief als er Hilfe hatte. Ich denke der Ablageort wurde in Absprache mit dem oder den Tätern gewählt passend zur Story bzw Erklärung des Herrn Mundo. Es sollte Alibi Funktion haben die Geschichte mit dem Urlaub in Barcelona und einfach passen. Meine 2. Frage wäre auch wenn man die Mordwaffe selbst faktisch nie gefunden hatte, konnte man Herrn Mundo den Kauf oder die Beschaffung einer solchen Waffe nachweisen. Bei der Tatwaffe, übrigens sehr ungewöhnlich muss es sich um eine Langwaffe/Jagdwaffe gehandelt haben resultierend aus dem aufgefunden Kaliber der Geschosse. Wie im Film auf französisch zu hören war Kal. 7.65. Ein ungewöhnliches Kaliber. Denke die meisten Tötungen werden statistisch mit dem Kaliber 9mm oder ähnlichem begangen. Gut etwaige Versäumnisse der zuständigen Polizei oder StA gehen aus dem Film nicht hervor. Es ist aber doch eine berechtigte Frage oder wirft weitere Fragen auf, wenn man mal überlegt woher Herr Mundo eine solche Waffe hatte oder gehabt haben soll. Ein weiterer Punkt der nicht erwähnt wurde im Film Warum wurde es von der Polizei versäumt einen Leichenspürhund am Van des Herrn Mundo einzusetzen. Solche Hunde schlagen auch noch nach Monaten und trotz Reinigung an. Ich sehe ein das faktisch der Transport möglich gewesen wäre glaube aber nicht dran. Wäre aber einfach zu beweisen gewesen. Zum Thema Einbruchsspuren die fehlen am Haus bzw potentiellen Tatort glaube ich dass Herr Mundo seinen Mittätern einen 2. Schlüssel besorgt hat. Hier hatte man ansetzen können aus meiner Sicht. Die Frage ist doch wieviele Schlüssel hatte Mundo, fehlte einer nach der Tat oder hat Herr Mundo ggf extra einen Schlüssel für Mittäter anfertigen lassen. Sowas sollte sich auch nachvollziehen lassen. Alles in allem glaube ich Herr Mundo sitzt nicht ganz zu Unrecht. Persönlich glaube ich aber das ist nur die halbe Wahrheit.

    1. Nichts für ungut, aber die Theorie ist nicht sonderlich schlüssig.

      1. Es macht keinen Sinn als Ablageort einen Ort zu wählen, zu dem Herr Mundo persönlich Bezug hat. Es würde in dieser Konstellation gerade keinen Sinn machen bzw. wäre unauffälliger, wenn man einen zufäülligen/anderen Ort wählt. Hier macht es mehr Sinn anzunehmen, dass der Täter in einer Nacht und Nebelaktion den Ort angefahren hat, weil er selbst einen Bezug dazu hat. Gerade dass dieser so schwer zu finden ist spricht nicht für eine Beteiligung einer dritten Person.

      2. Das Kaliber spricht eher für eine direkte Tat des Herrn Mundo, das Gegenargument haben Sie bereits geliefert: Üblicherweise benutzt man andere Kaliber, gerade als Profi wird man sich nicht auf sonderbare Waffen spezialisieren, sondern ein Kaliber benutzen, dass häufig vorkommt. Das vermindert in einem INdizienprozess die Beweislast gegen einen. Nicht zwingend muss ein Waffenkauf nachzuweisen sein, zudem könnte dieser Jahre zurückliegen.

      3. Leichenspürhunde sind nicht wirklich zuverlässig, da von einem Versäumins zu reden… naja.

      4. Allein die Zahl der Schlüssel überhaupt nachzuweisen, ist schwierig. Die beiden anderen Personen mit Wissen dazu sind verstorben, Angehörige werden so etwas wahrscheinlich nicht sicher beantworten können. Zudem macht es auch hier wieder wenig Sinn, anzunehmen, er hätte jemand anderes angeheuert. In einem Szenario, in dem der Herr Mundo jemand anderem einen Schlüssel gibt und so gerade keine Einbruchsspuren hinterlässt, macht er sich selber verdächtiger als notwendig.

      Letztendlich wird man die Wahrheit wohl nie ganz wissen und ich bin selber der Meinung, dass er der Täter ist. Und trotzdem ist dieses Urteil eine extreme Dehnung unseres Rechtsverständnisses, kommt es gänzlich ohne forensische Beweise oder andere direkte Verbindungen zum Täter aus.

    2. Pgeon nichts für ungut aber das sehe ich anders.

      1. Es gibt keinenerlei Beweise dafür dass Herr Mundo eine Beziehung zum Tatort hat. Es handelt sich lediglich um eine blosse Vermutung.

      2. In Bezug auf Leichenspürhunde bin ich anderer Meinung. Ich erinnere mich da gerne an einen Fall bei dem erst eine junge Frau verschwand und später tot aufgefunden wurde. Die Obduktion ergab sie wurde vergewaltigt und umgebracht. Ermittlungen ergaben dass die Frau zu letzt in einem Industriegebiet gesehen wurde auf ihrem Heimweg. Durch weitere Ermittlungen rutschte ein ehemaliger Firmenbesitzer des Industriegebiets in den Fokus der Ermittlungen. Die Ermittler haben nach monaten die Firmenautos aufgespürt und durch einen Leichenspürhund absuchen lassen und waren erfolgreich.

      3. Das mit dem Kaliber beweist auch erstmal rein gar nichts. Und das man nicht nachweisen muss, dass Herr Mundo so eine Waffe, gekauft , geklaut , besessen oder zu so einer Waffe Zugang hatte sehe ich auch anders. Es ist eben die Pflicht eines Ermittlers zu beweisen, dass die Fakten keinen anderen Schluss zulassen als dass Herr Mundo und niemand sonst der Schütze war, wenn ich jemanden wegen eines solchen Verbrechens anschuldige. Wer sagt überhaupt dass Herr Mundo mit Waffen umgehen kann. Das nur mal so nebenbei.

      Hätte man dies alles zweifelsfrei geklärt dann wäre auch nicht das halbe Urteil im Konjunktiv geschrieben, mit könnte sein, vielleicht usw….
      Das ist für mich der eigentliche Skandal. In Deutschland gilt immer noch der Grundsatz: In dubio pro reo
      Meiner Meinung nach war der ganze Prozess übereilt und macht eigentlich nur eins klar, nämlich dass man einfach nicht ausreichend ermittelt hat.
      Man hätte gut getan mit dem Prozess zu warten und stattdessen mehr von dem was man nicht weiss zu ermitteln im Sinne der Wahrheitsfindung. Denn wenn eins nicht passieren sollte in Deutschland, dass man das Recht dehnt, zu welchen Seiten auch immer. Sowas ist ein Armutszeugnis des Rechtsstaats.

    3. Daniel Stroetgen 7.65 browning ist ein relativ geläufiges Kaliber für Pistolen

    1. 99 % zu 1 % ist er einfach absolut dumm und sozial inkompetent xD

  13. Der sieht schon wie ein psycho aus! Lasst den da bloß drin, draußen macht der Lappen bestimmt 100% wieder scheiss! Allein wie der sich optisch verändert hat.. Freak

  14. Wie können die bitte ohne echte beweise verurteilen ? Im Zweifel für den angeklagten

  15. Der der die Fingerabdrücke erklärt klingt wie der Typ der die Sachen erklärt bei der Sendung mit der Maus

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