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Veganer: Wenn Mensch und Tier gleichberechtigt leben | 7 Tage | NDR

7 Tage… unter Veganern

Jürgen Foß hat die Nase voll von der Fleischindustrie. Er will keine Kompromisse mehr, sondern die Revolution. Der Tierschützer träumt von einer neuen Welt: ohne Nutztiere, nur mit veganer Ernährung. Schweine, Kühe und Puten sollen gleichberechtigt neben den Menschen leben.

Im Dorf Banzin in Mecklenburg-Vorpommern ist seine Vision bereits Wirklichkeit. Auf einem alten NVA-Gelände am Ortsrand hat er gemeinsam mit seiner Frau Tanja und drei Helfern einen Lebenshof errichtet, das "Land der Tiere", ein Zuhause für gerettete Nutztiere. Auf 13 Hektar leben Schweine, Schafe, Puten und Kaninchen friedlich vor sich hin, ohne Gefahr zu laufen, geschlachtet zu werden. Aber direkt hinterm Zaun endet die Utopie. Denn unten im Dorf ist ein kleiner Milchviehbetrieb der größte Arbeitgeber. Und der Betreiber hat Angst vor den Aktivisten.

Die 7 Tage Reporter Anke Hillmann und Hans Jakob Rausch haben eine Woche auf dem Lebenshof gelebt, gearbeitet, mit den Veganern diskutiert und im Dorf den Milchbauern getroffen. Zwischen abgegrenzter Utopie und traditioneller Tierhaltung entstehen Fragen: Wie wollen wir in Zukunft leben? Und gibt es eine Lösung, wenn beide Seiten die Wahrheit für sich beanspruchen? "7 Tage… unter Veganern" ist ein Film über Essgewohnheiten, Tierhaltung und Zukunftsvisionen.

60 Kommentare

  1. Heißhunger auf Fleisch und dann 1/3 der Wurst auf dem Teller lassen.
    Das ist nicht teilzeitvegan, das ist Verschwendung und bar jeden Respekts vor Tieren.
    Egal ob man Tiere isst oder nicht, der Respekt sollte immer da sein.

    1. TheFreeFlow

      Zu deinem Lieblingsargument:

      Die ,,Pflanzenquälerei“

      A. Für deine Ernährungsform werden

      1. 70% der weltweit oder 61,8% in Deutschland angebauten Pflanzen ,,gequält“
      2. 98% der 745 Mio. jährlich getöteten Tiere gequält.

      B. Für meine Ernährungsform werden

      1. 21% der angebauten Pflanzen ,,gequält“
      2. Keine Tiere gequält

      Wenn man deine Ernährungsform mit deiner These der ,,Pflanzenquälerei“ betrachtet, richtest du also doppelt so viel Leid an, wie du es ohne diese These schon tust.

      Deine eigenen Quellen bewiesen zwar chemische Vorgänge durch Botenstoffe, Reaktionen und Impulse von Pflanzen und somit ihre Fähigkeit sich schneller an die Umwelt anzupassen, als früher angenommen wurde. Aber sowohl deine, als auch meine Quellen widersprechen eindeutig deiner Behauptung Pflanzen können Schmerzen, im Sinne wie Tiere oder Menschen, spüren.
      Keine Schmerzrezeptoren und kein Organ, um Schmerzimpulse umzuwandeln = kein Schmerzempfinden.
      Dein Beispiel mit den Quallen hilft auch nichts, da Quallen ebenfalls keine Schmerzen spüren. Dejure sind Quallen Tiere, defacto aber eher bewegliche Pflanzen.

      Es steht dir ja frei aus philosophischen Gründen Pflanzen als Tiere zu bezeichnen.

      Aber der gewaltige Unterschied zwischen Tieren, die Schmerzrezeptoren und die Fähigkeit Schmerzimpulse umzuwandeln, besitzen und ,,Tieren“, ohne Schmerzempfinden, bleibt.

    2. „Ethik bleibt eben nicht jedem selbst überlassen.“

      Genau, Ethik wird gemeinsam erarbeitet und in Gesetze gegossen. Ergo ist es ethisch Fleisch zu essen, denn unsere Gesetze erlauben es. Oder nicht? Hm. Wer hat das Recht der Richter über die Ethik eines Anderen zu sein?

      „Sonst müssten wir es akzeptieren, wenn Leute Sklaverei, Mord oder Folter für ethisch vertretbar halten. “

      Jahrtausendelang wurde so etwas ganz selbstverständlich in nahezu allen Völkern und Kulturen akzeptiert. Und auch wir kaufen unsere T-Shirts etc. zu Preisen, die nur so (wenn auch versteckt) möglich sind.
      Das wir das heute so weit wir es eben hinbekommen nicht mehr zulassen liegt doch nicht an einer objektiven, unanfechtbaren über uns wachenden Ethik, sondern daran, dass wir es einfach nicht wollen und stark genug sind es durchzusetzen.

      „Ein Leben als Eigentum gibt es nicht unter „würdigen Verhältnissen“. Kein einziges „Nutztier“ auf dieser Welt führt ein würdevolles Leben.“ Ist es denn würdevoller, wenn ein Reh von einem Beutegreifer gerissen wird? Ist es würdevoller, wenn Tiere an vertrocknenden Wasserstellen in einer Trockenperiode verecken? Kein einziges Wildtier, das dem Überlebenskampf ausgesetzt ist, lebt würdevoller als Nutztiere die gut gehalten werden.

      Und warum ist die private Haustierhaltung von Veganern plötzlich etwas Gutes? Wer Meerschweinchen in seiner Wohnung hält ist ein Guter, wenn er nur keine Produkte von Nutztieren verwendet, aber wer auch nur einen Tropfen Honig seiner gut gepflegten Honigbienen nimmt ist ein Schwerverbrecher? Leute, Leute, erdet Euch.

    3. Robert Raab

      Raubtiere töten ihre Beute, weil es für ihr eigenes Überleben notwendig ist. Sie töten nicht aus kommerziellen Gründen. Die Beutetiere führen ein natürliches Leben in Freiheit (also würdevoll), bis sie zufällig getötet werden. Auch wenn sie normalerweise durch einen Biss in die Kehle gezielt getötet werden, kann es durch das Jagen auch zu Qualen vor dem Tod kommen.

      Nutztiere werden alle ausnahmslos geboren, um getötet zu werden. Sie leiden nicht ,,nur“ beim Schlachten (obwohl es dem Menschen im Gegensatz zu Raubtieren möglich wäre sie schmerzlos zu töten). ,,Zumindest“ die 98% der Nutztiere in Massentierhaltung leiden vom ersten Tag ihrer Geburt bis zu ihrem Tod. Zudem ist das Töten von Nutztieren aus Kommerz unnötig, da Menschen Fleisch nicht zum Überleben benötigen.

      Wenn du sagst, dass es zwischen nicht artgerechter Haltung (sowie z.B. beim Meerschweinchen als Haustier) und qualvoller Haltung von Nutztieren keinen Unterschied gibt. Dann mach doch mal ein Praktikum im Mastbetrieb und im Schlachthof und schau ob du deine Meinung behältst.

    4. „Wie sollen aus 9,1 mio. Tonnen deutschen Getreides für Lebensmittel ein ,,Rest“ von 29,1 mio. Tonnen entstehen ? “

      Weil sie *für die industrie angebaut werden* sowie es auch im artikel steht. Aber typisch veganer: Keine argumente? Kein problem ich reiß den gesamten artikel einfach mal aus dem kontext um meine eigene scheiße zu rechtfertigen xD

      Und grade beim Mais sollte eigentlich jeder idiot wissen dass er in erster linie für stärke und glukose-fructore sirup angebaut wird, *2 unverzichtbare substanzen in der chemie/industrie!*

      Du glaubst doch nicht allen ernstes dass die industrie sich die mühe macht aus *unreifen* mais einen restbestand von 0,1% sirup und stärke zu gewinnen? Der aufwand würde mehr kosten als die lächerliche menge die sie extrahieren könnten.

      Also wird einfach mehr angebaut um den bedarf der industrie zu decken *weils BILLIGER ist.* Und *auch mehr profit bringt* einfach mehr mais billig in der masse zu züchten und den unliebsamen rest als tierfutter zu verkaufen als wie gesagt den aufwand für eine lächerliche menge sirup und stärke zu betreiben.

      Ja traurig aber genau so funktioniert kapitalismus mein freund! Wovon du offensichtlich genausowenig ahnung hast wie alles andere auch wie man sieht.

      “ *Manche Getreidearten,* wie etwa die Weizen-Roggen-Kreuzung „Triticale“, Mais oder auch ein Großteil der Gerste, werden aufgrund ihres Futterwertes in *erster Linie* als Tierfutter angebaut.“

      Oh wow ein *kleiner prozentsatz von allem was angebaut wird* geht ins *direkt* tierfutter! Oh wie schlimm! Und sicherlich macht das alle nachteile von massenanbau statt massentierhaltung die veganer anstreben wieder wett. *NICHT* rofl!

      „Deine Quelle bezieht sich nur auf Anbauten in Deutschland“

      Und? Glaubst du das sieht in anderen ländern anders aus? Glaubst du andere länder können das kilo fleisch für 5€ anbieten weil sie ihnen *menschliches LUXUSFUTTERN verfüttern…???* Hahaha ganz bestimmt nicht xD

      Du hast immernoch nicht kapiert wie kapitalismus funktioniert oder willst es einfach nicht weil es deine vegane utopie zerstört.

      „Ich verstehe auch nach wie vor nicht, wieso du die Fleisch- oder Milchindustrie mit der Chemieindustrie vergleichst, als Argument GEGEN die Vegane Ernährung“

      Erstens mal: Strohmann, habe ich nie behauptet. Typisch veganer. Du beweist der welt wieder mal dass du keine argumente hast.

      Zweitens: Es ist ganz einfach ob du das in deiner pinken traumwelt jetzt wahrhaben willst oder nicht:

      *Die industrie und die massenanbau wirtschaft HÄNGEN ENG MITEINANDER ZUSAMMENEN!* Der *eine sichert den profit des anderen und umgekehrt!*

      Das und nichts anderes habe ich auch behauptet aber netter versuch wieder alles zu verdrehen um dein falsches weltbild zu schmücken.

      „Deine Beispiele Glucose-Fructose-Sirup, Stärke und Pektin fallen entweder unter die 21% des für Nahrungsmittel angebauten Getreides oder unter die 5,9% des für die Industrie angebauten Getreides.“

      Sag mal ganz ehrlich: Stellst du dich absichtlich blöder als ein affe im zoo oder ist das bei dir wirklich der „normalzustand“?

      Diese werte zeigen nur was am ende *WO hingeht* aber eben *NICHT was wofur URSPRÜNGLICH ANGEBAUT WURDE* aber das scheinst du ja irgendwie mit deinem beschränkten horizont nicht verstehen zu wollen.

      Sonst würdest du nicht soja als beispiel nehmen das zu 99% für die industrie angebaut wird xD

      So anstatt kirschen zu pflücken nehmen wir mal *das vorwort* Das schonmal von anfang an deinen mist widerlegt:

      *“Fast zwei Drittel des geernteten Getreides wandern als Futtermittel in die Tröge der Nutztiere. Dr. Knut Schubert, Marktexperte beim Deutschen Verband Tiernahrung (DVT) erklärt, warum uns dadurch NICHT das Brot unter der Butter geraubt wird.“*

      Der artikel erklärt aber auch genau warum. Aber da du ja in deinem kultgleichen wahn schon so tief drin steckst suchst du lieber verzweifelt nach ausreden. Typisch veganer sag ich da nur.

    5. „Die ,,Pflanzenquälerei“ “

      Thema hatten wir schon. Ich werde mich für dich grendebilen schizophrenen nicht noch einmal wiederholen.

      Entweder lieferst du endlich mal *argumente/BEWEISE* die nicht entweder auf *FEHLZITIERTEN(MISSLEADING wie man so schön im englischen sagt) studien aufbauen* oder eben wie dein jetziger kommentar *aus dem kontext gerissene strohmänner sind!*

      Entweder du lieferst endlich mal was gescheites oder ich ignoriere dich wahnsinnigen kultisten ab jetzt einfach genau so wie du fakten und tatsachen ignorierst.

  2. Ich bin auch Veganer und das aus voller Überzeugung. Aber ganze ehrlich, diese Doku tut gar nichts für Veganismus. Ich persönlich finde es zwar interessant zu sehen wie „Aussteiger“ leben, aber diese Doku ist grau, traurig und macht mich irgendwie auch ein bisschen wütend. Veganer werden hier im Allgemeinen dargestellt wie eine eine Spezies von einem anderen Planeten … Ich finde hier werden völlig „utopische Realität“ dargestellt … Wie wäre es mal mit Verständnis füreinander? Offene Gespräche ohne sich gegenseitig anzuprangern und zu verurteilen? …

    1. Teresa Sternitzky Soll sieh ja auch nicht. Das wäre das Gleiche, wenn ich sage, das eine Doku Nationalsozialismus nicht gut darstellt.

    2. inwiefern beschränkt? man entscheided sich ja vegan zu werden, damit kein tier leiden muss. wenn mir jemand sagt, er esse fleisch etc. dann erwarte ich auch, dass er nicht ihh schreit wenn jemand hundebabys isst oder für seinen bacon ein schwein selbst tötet, dass diese person selbst die kuh befrüchtet, damit er dessen milch trinken kann. ich kenne durchaus leute die das von sich behaupten, dann denke ich mir okay, wenn ihr das könntet konsumiert es weiter, aber ich könnte es nicht, deshalb verzichte ich darauf. ich finde es einfach nur schade, dass man bei diesem thema nur schwarz und weiß sieht. viele mit denen ich darüber spreche, fühlen sich immer total angegriffen, obwohl ich ihnen keine vorwürfe mache, denn es ist ihre entscheidung es zu essen oder nicht zu essen. man sollte nur das ganze im blick haben, sich bewusst sein, was dies war und nicht vegan als per se ungesund abzustempeln.

    3. “ Die Reporterin war einfach nur anti und provozierend!“

      Genau dass was du und deine sektenbrüder und schwestern machen meinst du? Aber nett dass ihr von minderwertigkeitskomplexen zerfressene heuchler erstmal wieder versucht eure eigenen schwächen auf andere zu projezieren.

      „Abgesehen davon das Veganer hier dargestellt wurden als wären wir alle nicht ganz sauber!“

      Ganz ehrlich: Das ist ja auch *nicht einer* von euch! Zeigt mir einen und ich fress nen besen für dich! Zeig mir einen der auch kein heuchler ist und mord und folter an pflanzen entweer gutheißt oder leugnet, und ich fress wieder einen besen für dich! Wollen wir wetten dass du auch leugnen wirst das pflanzen empfindungsfähige lebewesen sind?

      „ja lieber kaufe ich Fertigprodukte als weniger Zeit für die Tiere zu haben!“

      Stimmt doch auch! Nicht *einer* mal wieder von euch umweltzerstörende heuchlern fördert und kauft nachhaltigen anbau! Nicht einer von euch verzichtet auf billige, auf palmöl oder mandeln basierte kosmetika! Wieder mal nicht einer!

      Kauft schön eure transfett chemiescheiße in form von margarine, fertigprodukte die schmecken sollens sein aber rein vegan… Es entspricht ja auch zu wirklich *mindestens* 99,99999% der wahrheit!

      Wenn nicht zeigt mir endlich mal einen! Hunderte von euch kultisten sind mir online sowie realife begegnet. Jeeeder einzelne von euch war ein heuchler der sich sofort in die pseudowissenschaft flieht wenn sein utopisches weltbild mit fakten widerlegt wird. Zeigt uns doch mal einen einzigen der das *nicht* tut?

      Insofern hat der NDR leider recht, ob du kultist das jetzt wahrhaben willst oder nicht! Wenns dir kultistenversager nicht passt dann änder dich doch selbst! Ich hab bereits geschrieben womit du anfangen kannst wenn dir die umwelt wirklich am herzen liegt. Na dann mach mal! Ich bin gespannt und warte, allerdings nicht voller vorfreude noch volle hoffnung weil ich weiß dass du und deinesgleichen das eh nicht machen werden. Es geht euch ja auch ausschliesslich nur um die moralische überlegenheit und das heucheln.

      Wenn nicht *dann beweist der welt endlich mal das gegenteil anstatt wieder den kopf in den sand zu stecken und schwachsinn zu behaupten der mal wieder nicht stimmt!*

    4. Wofür offene Gespräche? Jeder soll so leben, wie er es für richtig hält und nicht meinen, den anderen erziehen zu müssen. Einzig ein Umdenken in der Massentierhaltung und somit einhergehender vernünftiger Umgang mit Nutztieren, sollte allen ein Anliegen sein.

  3. Oh ja, bloß nicht an den Verhältnissen rütteln, dass wäre viiiiel zu extrem… Was für eine kurzsichtige Doku.

  4. Der Grund warum sich so viele Menschen über veggies aufregen ist weil sie ihr Weltbild bedroht sehen. Man fürchtet das es wirklich falsch sein könnte Tiere wie Produkte zu behandeln.

    1. „Ich rede von Erkenntniszuwachs per se, nicht vom“

      Welcher erkentnisszuwachs bitte? Pseudowissenschaft und kultistentun sind kein zuwach von wissen oder kenntniss sondern *das genaue gegenteil dessen!* Aber was solls gell? Das pflanzen empfindungsfähige lebewesen sind ist z.b. ein erkentnisszuwachs, einer den ihr veganer ja fleißig *zunichte macht!* Soviel zu diesem thema.

    2. „Was du selbst aber mit den meissten Fleischessern teilst ist ein mangelndes Problembewusstsein.“

      Und die nächste selbstprojezion… Der einzige der mangelnder problembewusstsein hat seid *ihr veganer.*

      Wer leugnet den umweltschäden durch massenanbau?

      Wer leugnet denn biologie und erdkunde und stellt „lösungen“ auf die das problem nur noch verschlimmern würden?

      Ihr *verursacht* probleme ja, aber von lösen oder bewusstsein kann angesichts dieser pseudowissenschaftlichen argumente und eindeutiger moralheuchelei nicht gesprochen werden. Aber wieder mal ein netter versuch eure eigene schwäche und moralische unterlegenheit auf euch moralisch überlegene leute zu projezieren.

    3. „Angst davor das sich etwas ändern könnte oder das sie,Gott bewahre,evnt. falsch liegen könnten.“

      Also menschen wie *dich* meinst du? Ja stimme ich dir zu. Gott bewahre ist dir eigentlich mal in den sinn gekommen dass alle deine aussagen auf pseudowissenschaft aufbauen und falsch sind? Vermutlich nicht. Und der nächste versuch eines veganers sein versagen auf andere zu lenken ganz klasse…

    4. hans peter das witzige ist wir sind bereits immer noch alle Sklaven nur nimmer mit Brot und Peitsche dafür mit hamsterrad existenzangst usw aber keine Panik wer selber an ketten hängt und andere ketten darf is n glücklicher Sklave

    5. Das ist nicht falsch. Wir haben uns schließlich nicht an die Spitze der Nahrungskette gekämpft, um vegan zu werden.

  5. Ganz erstaunlich – und doch beobachten wir das immer wieder, auch hier in den Kommentaren – die ablehnende, etwas agressive Haltung kommt eher von Seiten der Nicht-Veganer. Also es ist doch idR nicht so, dass der Veganer zu jedem Fleischesser geht und sagt „Du böser Mensch, wie kannst du nur?“ Diese Erfahrung habe ich noch nie gemacht in meiner Zeit als Fleischkonsument. Hier ist es der konventionelle Landwirt, der sofort auf Abwehr geht. Dabei geht es auch anders, es gibt mittlwerweile auch muttergebunndene Milchviehwirtschaft und das ist eine ganz tolle Sache, wenn man nicht auf Milchprodukte verzichten kann oder will. Wir leben vegan/vegetarisch und ich habe bisher den Absprung von der Milch im Kaffee nicht geschafft (kommt bestimmt noch 🙂 ), und dafür zahle ich soooo gern fast 2,-€ je l Milch aus dem Nachbarort, dort laufen die Kälber ganz normal bei den Müttern.

    1. „Lol, deine schwiegermutter hat aber auch nicht grade die intelligenz mit löffeln gefressen xD“

      Geil, ein Punkt in dem wir uns einig sind… ich sag dir, das wird noch was mit uns 😉

    2. “ “ Du meinst, die Tiere bekommen als Futter den Rest, von dem was für uns angebaut wird.“

      Werden sie auch. Beweise endlich mal das Gegenteil oder gib ruhe.“

      Okay.
      Aus 5 Tonnen Sojabohnen kann man 1 Tonne Sojaöl Herstellen, was vor allem für die Lebensmittelindustrie (aber auch für Industrie, Stichwort Biodiesel) interessant ist.
      Preis pro Tonne: 670 €, Stand Mai 2018
      https://www.indexmundi.com/de/rohstoffpreise/?ware=sojaol&wahrung=eur

      Bleiben 4 Tonnen Sojaschrot übrig. Davon gehen ca. 98% ins Tierfutter, laut http://www.soymeal.org.
      Das Qualitativ schlechteste Sojaschrot zurzeit kostet pro Tonne ca. 370 €
      https://markt.agrarheute.com/futtermittel-3/sojaschrot-16

      das sind jetzt die ersten Preise, die ich so im netz gefunden habe.

      Heißt aber, aus 5 Tonnen Sojabohnen, machst du eine Tonne Sojaöl im Wert von 670 € und 4 Tonnen Sojaschrot im Wert von 1,480 €.
      Tendenziell fallen die Preise für Sojaöl (gibt zu viel bzw. nachfrage scheint zu fallen) während die Preise für Soja und Sojaschrot steigen (immer größere nachfrage als Tierfutter).

      Auf der bereits verlinkten https://www.soymeal.org/ wird Soja sogar als Futter für deine hochgeschätzten Aquakulturen beworben… nur so nebenbei…

      Man verdient also als Futtermittel mehr damit, als als Nahrungsmittel…
      Habe mir jetzt noch nicht die Arbeit gemacht zu schauen, wie das bei Mais aussieht, aber ich vermute ähnlich. Daher gibts sowas wie HFCS ja auch als super billigen Rohstoff für die Lebensmittel Industrie zum süßen. Die müssen halt schauen das sie das Nebenprodukt aus der Futtermittelherstellung nicht verschwenden. Anders kann ich mir auch nicht erklären das in echt vielen Produkten Milchzucker und Milchpulver vorhanden ist, obwohl es da drin nichts zu suchen hat. Ist eben ein super günstiger Rohstoff, weil es in so derben Massen produziert wird. Und da der Markt hier mit Milch auch schon längst gesättigt ist, wirds eben unter Einsatz von unmengen an energie in Pulverform gebracht, damit es haltbar ist, und dann nach Afrika und Asien verschifft werden kann.
      Was bleibt zurück? Ein riesen Haufen scheiße. Der wird nämlich nicht mit exportiert…. und kaputte lokale Milchbauern in den Ländern, in die es exportiert wird.

      Oder sehe ich das Falsch?

    3. „Wo habe ich den bitte falsch gelegen?“
      Habe ich gleich im nächsten Satz geschrieben. Ich will mich auch nicht ständig wiederholen 😉 Dazu hast du mich schon desöfteren mit gewissen Begriffen denunziert, die nachweislich falsch sind. Sie werden auch nicht wahrer weil du glaubst zu wissen wie ich bin und warum ich was tue. Aber netter Versuch mal wieder.

      „Wie ist das denn bitte widersprüchlich?
      Wir essen zuviel Fleisch aber es bringt auch nichts kein Fleisch zu essen? Es ist doch logisch, dass solange wir zuviel Fleisch essen, es gut ist wenn gewisse Menschen kein Fleisch essen um den Schnitt zu senken. Ich sag das jetzt ganz pauschal weil 90% der Tierprodukte eh aus der Massentierhaltung kommen.

      „Und genau diese exestieren ja nicht“
      „Zeig mir einen umweltbewussten veganer der auf mandeln, palmöl und massenanbau verzichtet“
      Ich kenne keinen Veganer, der Palmöl gut findet. Und viele verzichten auch bewusst darauf. Aber natürlich ist das nur meine Wahrnehmung. Du hast deine eigene. Aber auch die ist selektiv. Und ja, natürlich macht jeder Veganer Umweltsünden. Genau wie du auch. Deshalb habe ich auch umweltbewusst geschrieben und nicht was weiss ich „umweltperfekt“.

      „Also sprich: Genau das was ich mal wieder die ganze gottverdammte zeit sage!“
      Nachhaltige Landwirtschaft ist also gut? Wer würde schon etwas anderes behaupten. Ich bestimmt nicht. Deshalb verstehe ich den Einwand jetzt nicht ganz. Aber interessanter Artikel. Dass er deutlich hervorheben soll, dass Veganismus nicht die Lösung ist, entspringt wohl eher deiner Fantasie. Er empfiehlt den Konsumenten in erster Linie den Fleischkonsum sowie den Import von wasserintensiven Lebensmitteln aus kritischen Ländern zu reduzieren.

      „Bio bedeutet NICHT ökologisch! Bio muss WEDER nachhaltig bedeuten noch ist bio komplett frei von chemie!“
      Der Begriff „Biovegane Landwirtschaft“ schliesst die Nachhaltigkeit ein und ist in korrekter Anwendung auch frei von Chemie. Er geht also weiter als es der reine „Bio“-Begriff.

      „Ich bin jetzt auch ganz knallhart: Bis du stichhaltige argumente liefern kannst oder die quellen die ich bereits nannte und auseinandergepfllückt habe kriegst du keinerlei quellen oder so mehr von mir. Betreib eigenrecherche in zukunft.“
      Bitte unterlasse auch du mir irgendwelche Strohmänner unterzujubeln. Ich habe dich nie aufgefordert mir irgendwelche Recherchearbeiten abzunehmen. Das hast du alles freiwillig gemacht und sicher auch nicht uneigennützig. Fragen zu stellen, ist legitim. Entweder du beantwortest sie oder halt nicht. Aber hör doch mal auf die Dramaqueen zu spielen.

    4. Achja, und dazu noch:
      „Ich allerdings kenne genügend, die sich für Urban-Gardening/Farming einsetzen.“
      – „Weder in diesen noch in anderen kommentaren welche zu sehen. Typisch.“

      Warum auch? Ich hab mich jetzt mal getraut aufzuzählen was ich so mache. Hab aber eigentlich auch nur erwartet, dass das wieder nur als „eigenes Ego streicheln“ abgetan wird. Warum es also erwähnen, wenn man dafür eh wieder nur (verbal) aufs Maul bekommt.

      „Warum glaube ich dir bloss nicht? Liegt vielleicht daran dass dein ton bisher ganz anders gespielt hat.“

      Du, ich hab keine Geheimnisse.
      https://www.instagram.com/flokugrafie/
      Beweise dir gern das ich nen Garten hab in dem ich auch selber was anbaue. Zweites Hochbeet ist in Planung, muss aber erstmal drauf gespart werden.
      Aber auch das wird nur wieder als Ego-Selbstbefriedigung aufgefasst werden und könnte nicht den Grund haben, das Verwandtschaft und Freunde auf dem laufenden gehalten werden wollen und ständig genervt haben mit Fragerei )hab früher Blog geschrieben, da waren die zu verwöhnt).
      Und klar wirst du auf den Bildern auch mal Bananen und Tofuwurst usw. finden. Wie du sagst, keiner ist perfekt.
      Aber zu 80%-90% der Zeit bleibt das eben die Ausnahme.

    5. Wer braucht denn bitte Milch im Kaffee? Den „Absprung“ hatte ich schon vor Jahren geschafft, weil man bei den kleinen Packungen für unterwegs immer aufpassen muss, dass man sich nicht einsaut.

  6. Dort würde ich gern Urlaub machen ❤️ Radikal ist nicht der Veganismus. Radikal ist es, zu Morden, zu Vergewaltigen, zu Vergasen und zu Quälen. Und das alles nur, um die eigene Bequemlichkeit zu befriedigen. Gilt natürlich nicht weltweit. Keiner kann erwarten, dass in Äthiopien und Alaska etc plötzlich keine Tiere mehr konsumiert werden. Nur für die, die es nicht zum Überleben brauchen, sollte es ein Einfaches sein.

    1. Marc Mayeres Ja stimmt, wie gut. Achja stimmt quallen und meeresfrüchte haben auch keinerlei schmerzrezeptoren, sind dumm und primitiv obendrein… Hab grad ein weiteres „missbrauchbares“ essen/lebewesen für uns menschen gefunden xD

    2. TheFreeFlow puhh wie gut das wir nicht so sensorische Fähigkeiten haben das wir ausser unter lsd erkennen was alles lebt … da isst sich so ne Pflanze wesendlich leichter… ich finde es auxh heuchlerisch wenn man von Respekt usw dem leben gegenüber faselt aber eben gewisses leben Einfach raus nimmt …. das listige is ja damit etwas anderes leben kann muss irgendwie in der feststofflichen Materie immer etwas anderes sterben … letzen Endes dienen auch wir als Nahrung und geben es so wieder zurück …. aber Nuja wer an extremen mangelerscheinugen leidet oder nem Wahn rafft das eben nicht

  7. Wieso wählt man eine Reporterin die offen zugibt dass das Thema bei ihr zu Trotzreaktionen führt? Finde diese Person, für diese Reportage einfach unertäglich. Als ob Gnadenhofbetreiber Schuld sind wenn ein Bauer Angst vor Ihrer puren Existenz hat.

    1. Großen Resepekt an die Bewohner dass die die ganze scheiße ausgehalten haben die die Frau da erzählt hat. Auch die Argumentation die die Frau da gebracht hat in welcher sie erläutern wollte dass Schweine ja existieren und das es natürliche Nahrungskreisläufe gibt hat ja weder Hand und Fuß.

    2. Wenn ick jetz sterbe … sind die Würmer Käfer Bakterien usw die meine Leiche fressen eigendlich vegan… weil die ja warten bis ich natürlich gestorben bin …. oder sind das militante nicht Veganer weil die mich ja eigendlich nicht essen müssten um Humus aus mir zu machen

  8. Als Veganerin macht mich die Doku einfach traurig. Sie stellt uns als so ein kleines desillusioniertes Völkchen dar, was sein ganzes Leben mit Kochen verbringt. Sehr schade!

    1. Eine Doku bei normalen Veganern wäre halt langweilig. Morgens steht man auf, isst sein Muesli, geht zur Arbeit, kommt nach Hause, macht ein wenig Sport, schaut TV, und kocht sich halt was einfaches aus Reis/Nudeln/Kartoffeln, „frisch“ oder aus der Truhe, mit Gemuese und hin und wieder Fertigprodukten. Abgesehen von der Zutatenliste gibt es da keinen grossen Unterschied zum Rest der Bevölkerung.

    2. +koko lores Da wäre ich mir gar nicht mal so sicher. Gewiss, ich war auch mal mit einer Veganerin zusammen und weiß daher, dass Veganer im Prinzip ein relativ normales Leben führen können. Das Problem ist jedoch, dass die Strukturen um die Leute herum nicht vegan sind: Das Kantinenessen, das Essen bei Familie und Freunden, das Essen und die Getränke in der Gastronomie & Hotellerie usw. Insbesondere gilt das für diejenigen, die in kleineren Städten oder gar Dörfern leben. Machen wir uns also nichts vor: Es IST eine massive Einschränkung. Darauf haben die meisten Leute keine Lust. Und umgekehrt haben viele Leute, die von dieser Einschränkung betroffen sind, auch keine Lust, sich dafür noch verhöhnen zu lassen. So entsteht eine Melanche, die an sich gar nicht so explosiv sein müsste.

      Im Gegenteil: Während Veganer früher ihre Alternativkost nur in speziellen Alternativkostläden und später online kaufen konnten, findet man heute in jedem Supermarkt tierische Produkte und direkt daneben im gleichen Regal die Alternativkost. Oftmals stammt diese sogar vom gleichen Konzern, manchmal wird sie sogar unter dem gleichen Markennamen verkauft! Insofern KANN ein Veganer durchaus ein halbwegs normales Leben führen, zumindest im Bezug auf Produkte, die man sich selbst im Landen in der Nähe beschaffen kann. Vorausgesetzt natürlich, man ist dazu bereit, sich selbst einzuschränken, während dessen andere dies nicht tun.

  9. „Eigentlich Vegetarierin“ entweder du bist Vegetarier oder du isst selten Fleisch. Aber du bist kein Vegetarier wenn du selten Fleisch ist sorry. Was nicht heißen soll dass deine Lebensweise schlecht ist. Jeder Verzicht auf Fleisch ist prinzipiell schon mal gut nur stört es mich dann gleich mit dem Begriff Vegetarier um sich zu werfen.

  10. Der Lebenshof ist ein Traum! Wirklich super schön.
    Die Doku insgesamt hat mir aber leider gar nicht gefallen. Die Doku stellt es so dar, als würden ALLE Veganer so leben: Abgeschottet und komplett für sich. So ein Lebenshof hat ja erst mal nichts mit einem durchschnittlich veganen Leben zu tun! Ich ernähre mich seit 4 Jahren vegan, lebe in München, arbeite in einer Agentur und mache gerne das, was die meisten Menschen gerne machen: Freunde treffen, essen gehen, an den See fahren, ins Kino gehen und feiern. Wie die Gründer des Hofes leben, spiegelt doch nicht wieder, wie die meisten Veganer leben?!
    Zusätzlich wirkt die Doku recht trist und die Gründerin alles andere als glücklich. Der Bauer aus dem Dorf ist leider so intellektuell wie ein Stein. Wenn jmd. gerne wissen möchte, wie ein Leben als Veganer ist, wäre diese Doku leider die letzte, die ich zeigen würde.

    1. Up To Us
      Leider hatte ich auch deine Eindrücke. Wer diese Doku sieht denkt alle Veganer würden so leben. Wie das in einem ’normalen‘ Leben aussieht wird gar nicht Thematisiert.
      Außerdem hat mir das Thema ‚Gründe für Veganes Leben‘ gefehlt. Es wird nur gesagt das Tiere toll sind und nicht als essen missbraucht werden sollten. Die Auswirkungen auf die Umwelt die die Nutztierhaltung hat wird gar nicht angeschnitten.
      Das z.B. für ein kg Rindfleisch 25.000Liter Wasser gebraucht wird wird gar nicht erwähnt.
      Die Reporterin sagt zudem, dass sie Vegetarisch lebt und isst trotzdem eine Wurst und möchte im Supermarkt Fleisch mitnehmen. Das soll wohl zeigen, dass sie auch ein ganz ’normaler‘ Mensch ist.
      Ich bin wirklich enttäuscht von dieser Doku.
      LG

    2. Ja, gebe dir absolut Recht. Sehr enttäuschend und negativ und falsch beleuchtet das Ganze.

  11. Bereits die ersten 20 Sekunden werfen ein sehr seltsames Licht auf diese Dokumentation.
    Wie kann man sich selbst Vegetarier nennen aber dann dem Heißhunger auf Fleisch einfach so nachgeben? 😀

    1. Robert Raab Du scheinst dir Gedanken gemacht und eine feste Meinung zu dem Thema gebildet zu haben.
      Darf man fragen ob du eine vegane, vegetarische, glutenfreie, kohlenhydratarme, diabetische oder andere spezielle Ernährung/Diät machst/lebst?

    2. Ich strebe für den Alltag eine möglichst natürliche Ernährung mit unverarbeiteten rohen Salaten, Früchten und eingeweichten Saaten an.

      Um eine möglichst hohe Frische zu erhalten sind Keimlinge und Sprossen wichtig für mich. Sobald unser gepachteter Garten so weit vorbereitet ist möchte ich so weit möglich alles selbst erzeugen. So kann ich Gemüße und Salat immer frisch ernten. Mit Kräutern klappt das bereits auf dem Balkon.

      Seit drei Wochen mache ich sehr gute Erfahrungen mit „Interfallfasten“ der 16/8-Variante. (Fasten in Anführungszeichen, weil es in meinen Augen kein Fasten ist, man isst ja täglich).

      Fleisch möchte ich selten und weitestgehend nur von Weidetieren oder Wild, die ein gutes Leben leben konnten. Wichtiger als Fleisch wird Zunehmend Fisch. Aber beides möchte ich noch weiter reduzieren.

      Milch und Eier Esse ich kaum. Im Grunde nur, wenn ich Auswärts Esse. Mir ist es oft einfach zu kompliziert Produkte zu finden für deren Produktion Tiere wirklich so gehalten werden wie ich es für Richtig halte. Wenn ich unterwegs bin oder eingeladen werde bin ich bisher aber auch zu Inkonsequenzen bereit. Aber im Grunde will ich nur Dinge essen, die Naturnah und anständig erzeugt wurden.

      Ich versuche einen Ausgleich zwischen meinen Interessen und den Interessen anderer Menschen, der Natur (ökologischer Aspekt) und der Tieren die wir nutzen zu finden. Inhalte wie ökologisch sinnvoll und Biologisch naturnah sind mir wichtiger als Begriffe wie Vegan. Tierleid zu minimieren ist mir wichtig. So, wie wir zur Zeit produzieren, das finde ich abscheulich. Leid ganz zu vermeiden halte ich für unmöglich. Leid ist nun einmal ein Teil der irdischen Kreisläufe. Es geht mir eher um ein akzeptables Verhältnis zwischen Glück und Freude und dem Leiden. Auch Nutztiere sollten sich ein großes Stück weit entfalten und ihres Lebens erfreuen können und wohl fühlen.

      Ich bin selber gespannt wie sich das bei mir weiter entwickelt. Ganz Vegan wird es aber eher nicht, den da wäre bereits Honig ein Kapitalverbrechen, ganz gleich, wie die Bienen gehalten wurden.

      Zu Gluten: Ich habe gerade 6 Wochen Glutenfrei gegessen. Gestern und Heute wieder Getreideprodukte. In Zukunft werde ich das wohl so halten: Bei besonderen Anlässen und Einladungen darf Gluten enthalten sein. In meinem Alltag lasse ich es weg. Ich kenne nämlich keine Gluten haltige Speise, die mir roh schmecken würde. Und am besten scheint mir frisches umgegartes zu bekommen. Einen Nachteil durch Gluten an und für sich habe ich bei mir allerdings nicht erkennen können. Da müsste ich einige Versuche und Gegenversuche ohne Änderung anderer Parameter durchführen. Das wird mir kaum gelingen.

    3. Ist ja nicht so, dass es vegane und vegetarische Bratwurst gibt. Neeeeeeiiiiin

    4. Manche brauchen Zeit um sich komplett auf die Vegetarische Ernährung umzustellen. Ich bin selbst gerade dabei und ja manchmal packt einen der Heißhunger und man isst Fleisch. Im Nachhinein denkt man warum mach ich das jetzt und fühlt sich schlecht. Dafür werden diese Heißhunger Zustände weniger und immer leichter zu überwinden

    5. Mein Gott dann ist sie halt keine richtige Vegetarieren. Das ändert doch gar nichts. Soll sie sich bei dir dafür entschuldigen? Oder was genau nervt dich daran so? Weil du eine echte Vegetarierin bist und sie sich „fälschlich“ als eine ausgibt? Scheinst dich als etwas besseres zu fühlen. Ansonsten dürfte dich sowas gar nicht jucken.. Was mich eher nervt, ist das sie ihren Teller nur zur Hälfte aufisst.

  12. Ich mag eure Filme eigentlich sehr, doch dieser zeigt den Veganismus wirklich unglaublich einseitig. Die Reporterin wirkt total unoffen dem Thema gegenüber.

  13. Also ich bin selbst Fleischesserin (ich schaff es einfach nicht, komplett drauf zu verzichten), aber diese Doku find ich schon arg seltsam mit permanenter depri-Stimmung.
    Ich hab ein paar Freunde die vegan leben und die leben weder auf ’nem Aussiedlerhof im Nirgendwo, noch laufen sie mit ungekämmten Haaren rum oder strahlen die ganze Zeit pure Depression aus. Im Gegenteil, das sind Leute mit Jobs und Hobbies die genau so mal Feiern oder Essen gehen, die in der Stadt leben und sich mit Freunden treffen. Keine Öko-Hippies in der Pampa. 😀
    Diese Doku tut Menschen, die vegan leben echt nichts gutes. Das sind doch keine Menschen von einem anderen Planeten, sondern einfach nur Leute die sich anders ernähren (und das aus guten Gründen, die in diesem Video auch nicht erwähnt werden). Die beiden im Video sind völlig von ihrem Konzept überzeugt, klar, aber vielleicht hätte man sich auch ein paar jüngere und modernere Menschen auswählen können, die irgendwie „zeitgemäß“ vegan leben. So wie die Menschen in meinem Umfeld eben.
    Mit solchen Videos verstärkt man doch nur das Bild von weltfremden, unglücklichen Veganern, obwohl das längst nicht mehr der Realiät entspricht.
    Die Moderatorin ist m.M.n. von Anfang an sehr voreingenommen und hat sich wohl gerade auch deswegen solch ein Extrem herausgesucht.

    1. Genau so ist es. Nebenbei: Ich esse auch Fleisch, aber nur wenig, und auch den Konsum an Milchprodukten und Eiern schränke ich ein. … Wenn das jeder so machen würde, könnte man die verbleibenden Tiere wirklich artgerecht halten!

    2. Schau dir mal Melanie Joy authentic food choices an
      Oder
      100reasons to be vegan

      Bei Fragen sag Bescheid 🙂

  14. Vegan ist radikal, soso. Warum erklärt sie nicht warum? Sie erzählt am Ende nur pseudo-poetischen Blödsinn.
    An meinem Leben hat sich danach rein gar nichts geändert, außer der Ernährung natürlich. Ich bin nach wie vor die selbe Person mit dem selben Umfeld, Hobbys und Job. Sehr radikal, wirklich.

    „Eine Utopie hinterm Zaun“? Wer will denn eine Utopie schaffen? Es geht doch darum die Welt BESTMÖGLICH zu gestalten und nicht perfekt. Leben wird immer mit Leiden einhergehen, das weiß jeder und trotzdem hat man die Möglichkeit, durch sein Handeln (und seinen Kosum heutzutage) die Sachen in positive Bahnen zu lenken.

    Das ganze Thema ist viel zu kompliziert gedacht und will Veganismus in eine schwer zugängliche Nische drängen. Dreht doch bitte mal ne Doku über mich, dann zeig ich euch wie wenig Aufwand ich damit habe und wie wenig es mein restliches Leben bestimmt. Ach ne, das soll ja niemand mitkriegen, nicht radikal genug 😉

    Der Hof gefällt mir im Übrigen sehr gut. 🙂

    1. Radikal, Bedeutungen:
      [1] im Denken und oder Handeln in besonderem Maße von der Norm abweichend
      [2] in besonders hervorstechendem Maße
      [3] Politisch…
      trifft zu und ist auch nicht unbedingt schlecht

    2. schötti hab ich mir auch gedacht hehe 😀 ,,ehy dreht doch mal eine Doku über mich“ 😀

  15. Veganer als radikale, weltfremde Utopisten darstellen. Investigativ! Da hätte auch ein Interview mit meiner 80 Jährigen konservativen Oma gereicht. Die hätte ähnlich viel Verständnis gezeigt wie die Reporterin.

  16. Leider eine der schlechtesten 7 Tage Doku die ich je gesehen habe. Journalisten sollten zumindest so tun können als hätten sie nicht von Anfang an eine vorgefasste Meinungen. Schlechte Reporterin.

  17. Redakteurin Katastrophe, so arrogant, NICHT ZUM AUSHALTEN…. Schade, NDR – wäre eine wichtige Message an die Gesellschaft vegan zu leben!

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