Christian Bischoff

Warum Youtuber DEPRESSIONEN bekommen

111 Motivationsstrategien von Christian Bischoff

Warum Youtuber Depressionen bekommen. In diesem Video erkläre ich die unterschiedlichen Kategorien von Depressionen und wann ihr eine Depression selber behandeln könnt und wann ihr einen Arzt aufsuchen solltet.

40 Kommentare

  1. Christian, da stimm ich dir 100 Prozent zu. Wieder mal ein sehr informatives Video.

    1. Sehr gut verständlich. Sehr menschlich. Ich würde so gerne mal persoenlich mit dir ein grosser Problem besprechen. Mein geschiedener Mann ist schwerst krank. Er distanziert sich aufs negativste von mir und unserer Vergangenheit und traegt eine nie gekannte Verachtung in sich. Ich würde ihn so gern emotional beistehen und bedauere besonders das er das viele Gute nicht sehen kann und in sich bewahrt.
      Danke für all die tollen liebevollen Videos.
      Christine aus Thüringen

  2. Super interessantes Video – Ich bin zwar nicht depressiv aber bei mir hats trotzdem 100% „Klick“ gemacht.

  3. Sich selbst erkennen.
    Daran scheitert es leider schon bei den meisten.
    Wir sind in dem Glauben daran aufgewachsen, dass man keinesfalls als Außenseiter dastehen sollen..möchte.
    Das Erkennen der Wahrheit ist der Schlüssel für den Käfig der freistrebenden Geister. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Ich bin glücklich. Gute Nacht.

    1. Schlüsselszene
      Kennst du den Spruch: „der Wärter zu deinem Gefängnis bist du selbst“?

    2. Schlüsselszene: da bin ich anders als die meisten „Normalbürger“! Ich war schon immer „anders“, und fand das selbst auch immer voll okay, bin immer mit mir selbst, jedenfalls größtenteils, im Reinen gewesen, aber ne fiese, schwere bipolare Störung hab ich dann doch gekriegt!
      Hatte aber Gottseidank sehr gute Kollegen, auch Freunde, die das auch gemerkt haben und bin dann gleich selbst zum Arzt und hab Ihr (ne Ärztin demnach) gesagt: Fr. Dr., ich glaub, ich hab ne Macke, ich brauch Hilfe!
      Und sie war so sehr hilfreich und verständnisvoll, schade , dass sie nicht mehr praktiziert!
      Kann nur jedem in so einer Situation empfehlen, irgendwelche „sozialen Hemmungen“, von wegen „verrückt sein“ etc., oder Scham, weit von sich zu weisen und hurtig zu einem guten Arzt zu gehen!

    3. Birgit Bauhaus Ich finde deine Erfahrung interessant und ich denke, dass sich so einige daran orientieren könnten.

      Bei mir war/ist das eine Einstellungssache, die mir schlussendlich auch meine eigenen körperlichen Symptome verursacht hat. Panikattacken, sobald mich jemand unter Druck setzen möchte. (aber nur bei denjenigen, bei denen ich realisiere, dass es bewusst und boshaft gemeint ist) Ich habe begonnen mich selbst zu akzeptieren, aber nur, weil ich gerettet wurde, von meinem Mädchen. Liebe zu einem anderen Menschen hat mich vor mir selbst gerettet. Geld war nie genug für mich. (ich hatte auch nie welches, trotzdem ist meine Zukunftsvision immer groß genug gewesen, um das zu erkennen) Mein Leben beginnt erst jetzt. Mit 27. Sturm und Drang ist zum Glück vorbei, jetzt!

  4. Bin Ebenfalls 100 Prozent Positiv , aber als Vorsorge TOP .
    Schönen Sonntag Christian !

  5. Kickass your Comfortzone - Persönlichkeitsentwicklung sagt:

    Christian ich liebe dich! Schön, dass es dich gibt 🙂

  6. Vielen Dank.Ich gebe dir völlig Recht,kenne einige Menschen die Depressionen haben und ich finde es gemein,wenn dann solch dumme Sprüche kommen wie,,Reiss dich zusammen…Das bildest du dir nur ein…,,usw.Danke für deine super Videos. 😉

    1. Florentina Huber: Danke, da sagst Du was Zutreffendes! Als ich „meine“ Depressionen (nannte man da noch „manisch-depressiv“, jetzt aber „bipolare Störung“) bekam hatte ich noch meine angeblich „allerbeste Herzensfreundin“! Die mir auch dauernd einen „Arschtritt“ und „Reiß Dich zusammen“ empfohlen hat! Klasse! Ich hab mich mein ganzes Leben „zusammen gerissen“, war sehr erfolgreich und anerkannt, sogar bewundert und geliebt, angeblich auch von ihr, dabei wollte sie aber nur von mir profitieren, was auch lange Jahre geklappt hat!
      Und das von einer Krankenschwester (ich bin selbst medizinisch in einer leitenden Funktion tätig gewesen) und auch noch „besten“ Freundin!
      Da erst habe ich gemerkt, dass meine echten Freunde immer Recht hatten, wenn sie sagten: „die passt gar nicht zu Dir, die ist doch kalt wie ne Hundeschnauze!“
      Aber ich Doofie bin einfach zu loyal gewesen und wollte das nicht wahrhaben….
      Jedenfalls ging’s bis ganz kurz vorm Suizid bei mir, und der wäre für sie sehr hilfreich gewesen, da ich keine Angehörigen mehr habe, hätte sich gelohnt für sie!
      Sowas kann auch passieren, hoffe, dass alle die echte, schwere Depressionen haben so wie ich selbst den Hintern hoch kriegen und schnellsten ärztliche Hilfe suchen, das ist echt lebensrettend!

  7. Wenn Gedanken Nachts kreisen,Zettel und Stift nehmen und aufschreiben.(Das ist ein Tipp von einer Bekannten von mir die an Depressionen leidet).

    1. Florentina Huber: das kann – wenn man kann! – ganz sicher sehr hilfreich sein! Es gibt aber Phasen, da schaffste nicht mal das! Da liegt man nur noch wie „abgeschossen“ im Bett, halb gelähmt sozusagen, und will, will, will – und KANN NICHT!
      Das ist der Horror, wenn Kopf/Geist und Körper nicht mehr miteinander funktionieren!
      Das sind dann schwere Depressionen…und das fühlt sich grausam an!

    2. Bei schweren Depressionen ist das nur mit Hilfe von aussen zu schaffen.Das stimmt.

  8. Charismasters: Körpersprache und Charisma sagt:

    Sehr coole Videos – freu mich sehr, dich entdeckt zu haben

  9. Was du ab 2:36 erklärst, ist genau der Grund, warum ich der Tiefenpsychologie / Psychoanalyse als Therapieform sehr skeptisch gegenüberstehe (bin übrigens selbst depressiv, habe Erfahrungen mit Verhaltenstherapie, Coaching, Neurofeedbacktraining und Medikamenten). Wie soll es bitte Menschen helfen, glücklicher zu werden, in dem sie ihre negativen Erlebnisse von der Wiege bis ins Erwachsenenalter immer wieder aufrollen?? Dann erlebt man, wie du richtig sagst, ja den ganzen Mist nochmal….Würden Sie nach positiven Erlebnissen in der Vergangenheit suchen, wäre das natürlich von Vorteil. Aber dieses Vorgehen habe ich bisher nur bei Life-Coaches beobachtet.

    1. Wegdrücken führt nicht zum Erfolg, weil die Seele ihren Weg über den Körper finden wird. Es geht darum, den damaligen Gefühlen NEU zu begegnen mit dem Verstand und Wissen von heute, nur dann kannst Du sie einordnen und dahin packen, wo sie hingehören: in die Vergangenheit!

    2. Max Imilian / Turboente: genau das isses! In der Tiefenpsychologischen Analyse werden erstmal alte Verletzungen und Erlebnisse „erweckt“, aber dann bearbeitet und nicht verdrängt, so dass sie dann als „abgehakt“ betrachtet werden können! Ich kann da auch gut mitreden, hab das alles durch!
      Heutzutage sind die Menschen so „zu“, grade hier in der westlichen Welt, wo es hauptsächlich auf Äußerlichkeiten ankommt, dass genau deshalb so viele psychische Probleme auftreten!
      Mehr Offenheit von Kindesbeinen an würde ganz viele Psychotherapeuten arbeitslos machen!
      Über echte Gefühle reden ist doch fast immer mit „Tabu“ belegt, da die Menschen glauben, dass sie sich damit „angreifbar “ machen!
      Ich bin von Haus aus (und gelernt durch Therapien!) ungewöhnlich offen und direkt, was manche abschreckt und sich die meisten gar nicht „trauen“, aber genau das macht mich aus! Deshalb bin ich z. B. mit ganz vielen Menschen aus fernen Ländern ganz eng befreundet! Weil die noch nicht so extrem an Äußerlichkeiten und „mehr Schein als Sein“ gebunden sind!

  10. Ab 4:35 bekam ich schwere depressive Gedanken – Der Montagsblues, diese Routine – Dinge die Ich mir nicht mehr vorstellen kann und will und auch nie mehr in meinem Leben machen will. Alleine die Vorstellung daran macht mir Angst. Für mich unvorstellbar, dass es Menschen gibt, die das schaffen. So jetzt das positive – meine Einstellung zum Leben ist, jeden Tag die Freiheit haben, das zutun was einem Freude macht und für mich ganz wichtig, jeden Tag etwas bei seiner Tätigkeit zu lernen. Seinen Weit und „Weltblick“ zu erweitern.

    1. (+) Im Leben tauscht du Zeit gegen Erfahrung, soll heisen, das Leben ist ein lebenslanges Lernen. (Extrem ausgedrückt:) Wenn du aufhörst zu lernen, so hörst du auf zu leben. Mein größter Fehler meines Lebens war – ich habe nicht gelesen, nicht die Erfahrung und Weisheit anderer benutzt, sondern mußte jeden Weg mühsam selbst gehen. Was muss man lesen? ALLES – selbst Kochbücher sind iSv interdisziplinärem Lernens nützlich. Hauptsache du hast Freude daran.

  11. Sehr interessante Aussage! Ich finde es genauso wichtig, gedanklich nicht in meine negative Vergangenheit abzudriften. In einem Buch habe ich mal eine Methode, die mir sehr hilft gelesen: Ich stelle mir vor, dass ich in einem Schiff mit drei Kammern bin.

    Links ist meine Vergangenheit, in der Mitte die Gegenwart und rechts die Zukunft. Ich bin in der Mitte, und die Türen zu den anderen Epochen sind abgeschlossen.

    Wann immer ich mich jetzt erwische, wie ich gedanklich bspw. in die Vergangenheit will, stelle ich mir vor, wie ich gegen diese Tür laufe und mir den Kopf weh tue, weil sie zu ist.

    Etwas unkonventionell, hat mir aber enorm geholfen. Mitlerweile lebe ich fast aussschließlich in einer positiven Gegenwart

    1. Das ist ein sehr spannender Ansatz. Danke fürs Teilen!

  12. ich hab dir einen daumen hoch gegeben, damit bekommst du keine youtube depression und ich gutes karma, weil ich dich geschützt hab .. win-win-situation 🙂

  13. Tolles Video. Obwohl Social Media & Co. ne Menge positives enthält, habe ich große Zweifel für die Zukunft. Denn die gerade heranwachsenden und 20-30 jährigen haben heute ne Menge sozialer Probleme im Umgang mit Menschen. Viele gehen gar nicht mehr raus. Sie verbringen ihre Zeit fast ausschließlich Zuhause vor irgend einem Display. Und wenn sie unterwegs sind, sind die Augen ständig auf das Gerät gerichtet. Ich finde das nicht normal. Zum Glück habe ich noch ein paar wenige Menschen in meinem Leben bei denen das nicht so ist. Danke für das Video!

    1. ManWithHat: wie Recht Du hast! Ich hab schon Teenie’s bzw. junge Leute gesehen, die vor ne Parkuhr bzw. vor den Automaten gelaufen sind, weil sie nur noch auf ihr Smartphone glotzen, oder die (offenbar sogar verliebt!) nebeneinander auf der Treppe hier am Friedrichsplatz in Kassel sitzen und fast nur auf ihr Handy/Smartphone gucken, sich praktisch nicht ansehen, nicht miteinander kommunizieren, sondern nur ihre Post’s, Nachrichten etc. abfragen, und das STUNDENLANG!
      Hammer, oder? Ich krieg da echt ne Krise drauf und würde sie am liebsten mal mit den Köpfen aneinander stoßen: HALLOOOO! Merkt Ihr noch was?!

    2. +Birgut: Ich zitiere: °Alles Schlechte u. Schlimme hat auch was Positives!° ICH wäre „damals“ froh gewesen, ich hätte Inet & Co., eine „Vernetzung“ gehabt. Wäre, hätte, Pantofellete. Heute stehe ich hier. Man tauscht im Leben Erfahrung gegen Zeit. Und verliert dabei noch vieles andere. Vieles, was dir sehr viel wert war. Nicht nur Geld.

  14. *Vielen Dank dass du es einmal klar sagst! Leichte Depressionen können wir beeinflussen. Bei schweren Depressionen ist es völlig in Ordnung klinische Hilfe anzufordern.*

    LG ❌ Andy

    1. Authentic Charisma
      Nicht nur in Ordnung – es ist notwendig!!!

  15. Das spricht mir so aus der Seele, wie oft ich mir schon anhören musste“ wenn du Depressiv wärst hättest du mindestens einen Selbstmordversuch hinter dir!“
    Ich war einfach nur Geschockt. Wie kann man über Menschen Urteilen ohne zu wissen was die Letzten Jahre / Monate passiert ist, warum es dazu gekommen ist, das es zu viel wurde und man sich in seinen Gedanken verliert. Und Müde sein, naja das muss ich aus eigener Erfahrung sagen. Es gab Zeiten da habe ich am Tag 20 Stunden geschlafen, bin auf gewacht und war immer noch müde. Das zog sich Monatelang hin bis es besser wurde, und es hat auch mein Leben nicht leichter gemacht aber was ich auch sagen muss ist. ES ist keine Schande Depression zu haben, oder sich nicht mehr um sich selbst kümmern zu können weil die Energy fehlt. Es hilft auch nicht wenn Außenstehende sagen „Du hast doch keinen Grund traurig zu sein“. Es hilft aber wenn man Hilfe anbietet ohne den Betroffenen zu verurteilen, weil auch Schamgefühl gegenüber Nahestehenden Menschen ein großer Faktor sein kann. Es hilft aber nichts und am Ende muss man es für sich selbst merken und realisieren, „Ja ich habe Depression.“
    Genau dann kann man auch um Hilfe bitten und schämt sich nicht mehr aber an diesen Punkt zu kommen ist schwer. Ich habe auch so meine Erfahrungen gemacht und auch eine Psychosomatische Klinik besucht. Dort habe ich dann aber festgestellt das die meisten Menschen viel schlimmer in ihren Gedanken gefangen sind als ich.
    Depressionen sind nicht einfach weg wenn man gesagt bekommt „es wird schon wieder alles gut, mach dir keinen kopf, denk nicht so negativ“ wenn es so leicht wäre dann wäre es gar nicht erst dazu gekommen.
    Natürlich hat Christian auch Recht das das in Unserer Vergangenheit uns nicht aufhalten sollte in der Zukunft, jedoch tut es das bei vielen in der Gegenwart. Um diesen Kreis zu durchbrechen wie er sagt muss man selbst auch die Gedankenspirale aktiv durchbrechen wollen. Ich kenne so einige Wege wie das aussehen kann wenn man sich dazu entschließt, gehen muss aber jeder selbst. Für alle die nicht von Depressionen betroffen sind und sich diesen langen Kommentar von mir trotzdem durchgelesen haben, bitte achtet auf eure Freunde / Familie. Biete Hilfe an und denkt bitte nicht weil der / die Betroffene beim ersten Versuch nicht darauf eingeht das sie euch ablehnt. Es ist sehr schwer für Menschen mit Depression sich selbst aus diesem Gedanken zu befreien. Entschließen sich Betroffene aus Ihrem Gedankenkarussel auszusteigen und ihr habt ihnen vorher sagen wir mal so, die Tür aufgehalten. Genau dann greifen sie danach und werden um Hilfe bitten die ihr angeboten habt.
    Nur bitte spielt / Oder redet es nicht Herunter wenn jemand Depressionen hat, das verändert die Gedanken, die Persönlichkeit und sein Verhalten. Und wenn ihr diese Menschen nicht ernst nehmt dann könnte es sogar sein das sie sich von euch distanzieren.

    1. +Birgit: Bin hier erst nachträglich auf mehr Infos über dich gestoßen. Tja, ja – und was schrieb ich eben an anderer Stelle? Bei mir kam noch dazu, dass diese „Experten“ in einer offensichtlichen schweren Depression reihenweise versagt haben. Aber gut, dass wir darüber gesprochen haben (Mit „wir“ meine ich nicht uns beide!) Klingeling, Klingeling, Klingeling.

    2. Ich hänge nicht an den Pillen oder wie soll ich sagen, ich hab nie welche genommen ausser die Pille für Verhütung.^^
      Was ich aber bekam war lange durchfall über Jahre, aber auch dagegen nehme ich aktuell Kapseln ein und die helfen wirklich schon sehr gut. Verschreibungspflichtig vom Arzt aber auch bitter nötig.
      Und ja über die Verhältnisse gelebt stimmt leider aber ich tat es für meine Kollegen und weil ich halt jung war. Ich wollte jede schicht abnehmen die ich konnte früher und hatte trotzdem kaum Geld für die zeit die ich gearbeitet habe ( 6 tage die woche zu je 5 bezahlten Stunden am Tag ). Die Wahrheit ist aber das wir auch damals mit diversen Ausfällen zu kämpfen hatten und da ich ledig war und ohne Kinder dachte ich, „hey ich kann dich schicht übernehmen, und du kannst dich um dein Krankes Kind kümmern :)“
      Ich arbeitete also am tag ca 10 stunden in dem Laden, wurde aber nur mit knapp 600 Euro im Monat bezahlt. Sprich keine Freizeit und kein Geld und das schlug sehr auf meine Psyche um ehrlich zu sein. Da ich nicht genug geld hatte bin ich dann 3 mal die Woche noch für je 3 stunden Pizza ausliefern gefahren damit ich noch 200 euro dazu verdiene. Von diesem Geld was ich mir angespart habe bin ich dann Ausgezogen ( ich wonnte anfang 20 immer noch bei meinen Eltern ). Es hörte da aber nicht auf weil ich ja nach wie vor das Geld brauchte und ich hab das halt immer so weitergemacht bis es irgendwann nicht mehr ging.

      Ich habe jahrelang so gelebt bis ich eines tages nicht mehr wach wurde trotz unzähliger Wecker jeden Tag. daher wusste ich schon es ist wahrscheinlich Burnout aber bislang konnte mir das kein Arzt bestätigen. Ich habe immer noch Schlafprobleme und Rytmusstörungen was das angeht. Mein Magen macht immer noch Probleme trotz dieser Kapseln die schon sehr helfen. Naja und es ist halt echt traurig für mich, als ich realisiert habe das ich mir mein Leben durch mein Verhalten nachhaltig beeinträchtigt habe. Nur weil ich eine Gute Kollegin sein wollte die hilfsbereit ist.
      Wenn ich in meinem Umfeld höre das Menschen so selbstlos sind und alles auf sich nehmen würde ich sie am liebsten direkt packen und aus ihrer Situation ziehen. Weil was mir passiert ist, ist zwar nicht das schlimmste der Welt das weis ich. Dennoch ist es nich schön nachhaltig mit den Folgen leben zu müssen weil man ja „Jung ist und Leistungsfähig“ und man das mir ja zumuten kann / oder ich mir das zugemutet habe.
      Unterm Strich bin ich sehr egoistisch dadurch geworden in der heutigen Zeit. Ich stelle meine Wohl immer an erster Stelle und wenn ich Kraft und Zeit habe, dann helfe ich anderen. Es ist mir auch ziemlich egal ob Menschen mich dadurch nicht mögen oder meine Einstellung. Aber nochmal möchte ich das nicht erleben.

    3. +Sia: Wie sich manche Sachen doch gleichen. Meine (auch nach der Depression weiterhin anhaltenden) Magenprobleme (Reflux + flüssigster Durchfall) (des offenbar nachhaltig gestörten vegetativen Nervensystems) habe ich eben auch nicht durch einen Gastrologen in den Griff bekommen, sondern durch eine bewußte Beobachtung der körperlichen Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel.

      Ich habe mit allem, was es zu Essen und Trinken gibt, experimentiert. Als erstes kam Kamille – hat wider allen Erwartungen NICHT geholfen. Auch nicht diverse Kräuterschnäppse, die sehr wohl bei Unwohlsein helfen können.

      Der Hopfen im Pils-Bier ist ein Antidepressiva – hat (in Maßen!) geholfen, aber nur temporär. Hatte dann plötzlich ein Verlangen nach Wein, aber nicht die deutschen Standardsorten, die man sonst trinkt. Ich bin dabei immer mehr in Weine von Österreich bis vor Griechenland geraten. Ob es am natürlicheren Keltern lag, kann ich allerdings nicht sagen. Obwohl ich früher auch Weine aus Spanien und Italien getrunken habe, sind diese ohne eine Aversion aus meinem Fokus verschwunden. Mit Weinen aus Südafrika komme ich auch nicht zurecht, ich mag sie (ohne weitere Probleme) einfach nicht. Die Rebe ist übrigens für sich eine besondere Pflanze.

      Die Banane hat den Ruf als Verstopfer, eine normale Banane hat nicht geholfen,
      aber der SAFT! – für den Magen.

      Der Oberhammer waren aber – Zwiebeln, kleine „giftige“, helle. Normalerweise würde ich sagen, du bist verrückt, ist doch klar, das wird schlimmer. Nein, die haben innen richtiggehend „aufgeräumt.“

      Allem gemeinsam war, dass der Körper nach dem ersten Test eine Art Gelusten (kein Verlangen) danach ausbildete – und auch nach Bedarfsdeckung wieder abstellte.

    4. Das ist das einzige, was ich aus den Gesprächstherapien an „positiven“ mitgenommen habe –
      Reden, Reden, Reden – über Erfahrung, über Gefühle, über Schamlosigkeiten.
      Manche habe ich damals aber auch gefragt: WARUM sitzt DU eigentlich hier? Sehr oft blieb ich ohne Antwort.

  16. Oh „Gott“ Du hast echt was drauf; ich arbeite seit fast 20 Jahre in der Psychiatrie, aber wir reden hier von ganz sensiblem Themen !!!

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