Christian Bischoff

Wie du aufhörst der NICE GUY / Die Nette zu sein

111 Motivationsstrategien von Christian Bischoff

Wie Du endlich ernst genommen wirst. Viele von uns kennen das Problem. Wir wollen es allen recht machen und in anderen Menschen ausschließlich positive Gefühle auslösen. Gleichzeitig leiden wir aber darunter, dass wir nicht ernst genommen werden und Menschen unsere Gutmütigkeit ausnützen. In diesem Video gebe ich Dir Tipps wie Du es schaffst nicht mehr der Nice Guy zu sein.

21 Kommentare

  1. Wahre Worte vielen Dank.
    Es kostet sehr viel Energie und am Ende bist du der Dumme der ausgenutzt wurde.

  2. Charismasters: Körpersprache und Charisma sagt:

    Ich liebe die sprachlichen Bilder! 😀

  3. Hallo Christian, ich bin erst kürzlich auf Deinen Kanal gestossen. Großes Kompliment!
    Es macht große Freude Dir zuzuhören, auch Deine Gestik ist einmalig. Keine geschwollene Rhetorik, sondern mit wenigen Sätzen es auf den Punkt bringen. Du kommst es sehr authentisch, mit einer sehr angenehme ehrlichen Aura, bei mir an. Ich hoffe, Du machst weiter so. Habe Deinen Kanal bereits abonniert.
    Grüße Ully

  4. Das ist war aber immer wenn ich was sage habe ich das Gefühl das mir niemand zu hört. : ich muss alles 500 mal wiederholen wenn ich mich mal traue… Ist zwar etwas über trieben aber ich glaube du weißt was ich meine. Kann ich dahin etwas endern?

    1. Hast du dich schonmal mit nonverbaler Kommunikation auseinander gesetzt? vielleicht sind es nicht die Wörter welche du sagst, sondern WIE du es sagst.

  5. Danke für dieses Video. Mein Arzt hat mir damals den Rat gegeben, endlich zu lernen Nein zu sagen. Das habe ich dann mühevoll lernen müssen. Doch jetzt habe so richtig Spaß daran! Übrigens wollte mir damals eine angebliche Psychologin einen Rat geben. Ich wäre auf die Welt gekommen freundlich zu sein! Tja, da merkte ich, dass das nur ein Fake war.

    1. Carsten Hoßfeld Freundlich sein bedeutet ja auch erstmal freundlich zu sich selbst zu sein. Ich kann kein zu anderen freundlicher Mensch sein, wenn ich mich selbst dauernd verleugne und verbiege und anpasse. Und zu anderen scheinbar unfreundlich zu sein um in ihren Mustern nicht mehr mitzuspielen, ist freundlich zu mir selbst sein. „Das Nein zu dir ist ein Ja zu mir“.
      Klar bin ich hilfsbereit, wo ich es kann. Aber ich lasse mich nicht mehr dazu benutzen, andere in ihrer Verleugnung zu unterstützen.

  6. Hallo Ihr Lieben,

    als Mensch mit sozialen Ängsten, die mich bereits seit über 2 Jahren fest in der Hand haben wollte ich hier auch einmal einen kleinen Kommentar hinterlassen. Ich habe schon seit jeher Angst gehabt, mich so zu geben wie ich bin. Ich würde sogar so weit gehen, mich als eines der Sinnbilder eines „Nice Guys“ zu bezeichnen.

    Fast mein gesamtes Selbstwertgefühl habe ich immer aus der Zustimmung und der Anerkennung anderer heraus gezogen. Das lief auch eine ganze Weile recht gut, aber innerlich hat mich dies nach und nach stark aufgezehrt bis dann ca. vor 2,5 Jahren der Punkt kam, an dem ich urplötzlich in einer Vorlesung eine Angstattacke bekommen habe.
    Seither haben sich meine sozialen Ängste permanent verschlimmert. Die Angst, von anderen negativ bewertet zu werden, auf Ablehnung zu stoßen, im Mittelpunkt zu stehen und für nicht gut befunden zu werden hat sich derart manifestiert, dass ich seither immer weniger die Wohnung verlasse.

    Ich habe leider nie gelernt, mich selbst zu lieben. Ich habe eigentlich Zeit meines Lebens immer nur positiven Zuspruch was meine Taten, meinen Charakter und meine Leistungen angeht erhalten. Dennoch bin ich in meinem tiefsten Inneren nicht ansatzweise von mir selbst überzeugt.
    Ich kann jedem der mich danach fragt sofort (rational, nüchtern) sagen, was eigentlich meine positiven Eigenschaften sind. Kommt es aber (wenn überhaupt) zu zwischenmenschlichen Kontakten, verfalle ich sofort wieder in Angst und Panik und versuche es allen recht zu machen.

    Diese Videos hier erinnern mich immer wieder daran, wie wichtig es ist sich selbst so anzunehmen wie man ist. Ich kann mich vielleicht noch nicht lieben, aber ich werde erstmal anfangen mich zu mögen.
    Vielen Dank für diese vielen motivierenden Videos die Du hier mit uns teilst. Ich wünsche allen die das hier sehen und ständig mit sich selbst kämpfen viel Kraft und Erfolg um Ihr Leben zukünftig so gestalten zu können, wie sie es sich wünschen.

    Liebe Grüße

    Marcel

    1. Denke täglich an den wahren Glaubenssatz *Ich bin nicht perfekt und das ist gut so*
      (Das ist von Christian)
      Wenn du perfekt wärst und gerade noch so perfekt wie es andere von dir erwarten (da hast du dich selbst reinbuxiert), dann stehst du ja ständig unter dem Druck, perfekt sein zu müssen.
      Sobald du drauf pfeiffst perfekt sein zu müssen, dann hast du die grösste Last weg von dir.
      Du wirst sehen, wer dich dann mag, mag dich so unperfekt wie du bist und das können nur Menschen die sich selbst so sehen.
      Dann hast du die richtigen Menschen um dich, Menschen die dich nicht mögen, sind unfähig sich zu mögen, sie hassen sich selbst und spiegeln es auf andere, indem sie dich ablehnen. Um so mehr versuchst du dann wieder ihnen gerecht zu werden und bist wieder nicht *du selbst*
      Denk an deine Kindheit, irgend etwas muss da bezüglich Ablehnung oder emotionale Vernachlässigung gewesen sein.
      Bring dir die Liebe zu dir selbst bei, erst dann lieben dich auch andere wie du bist.
      Es ist ein harter Weg, aber gehe ihn, unaufhörlich, es ist dein Weg und den wirst du irgend wann lieben.

    2. Hallo Marcel, suche bitte auch mal nach dem Konzept der „HSP“. Nimm Dich an, wie Du bist. Du bist wertvoll, wie du bist! Und nochmal: Respekt vor Deiner Ehrlichkeit! Und jetzt fang‘ an, auch Deine eigenen Wünsche zu respektieren und lass die anderen auch mal was für dich machen. Finde heraus, was du brauchst und stelle dir deine Welt so ein, wie du sie brauchst. Falls es dier schwer fällt, deine Glaubenssätze zu ändern und die notwendige Energie aufzubringen, such mal nach „Reframing“ im Themenkreis „NLP“. Vielleicht hilft auch das bei deiner jetzigen „Konfiguration“ 🙂 LG

    3. +Monikahh 147 Ja ich fürchte auch dass das aus der Kindheit kommt, zB. weil man geärgert wurde und zudem noch sensibel ist. Sensibel sein kann gut und schlecht sein, aber beim Aufbau des Selbstwertgefühls ist es ganz schön im Weg.

  7. Ich habe eine Entscheidung getroffen dass ich immer so bin, wie ich wirklich bin, immer nett und lieb und dabei selbstbewusst und lasse mich nicht von den bösen und lauten dabei beeinflussen 🙂 Habe noch nie davon gehört, dass die lauten und bösen Charaktere sich schüchtern und zurückhaltend verhalten weil sie es allen recht machen wollen? Und die Charaktere die schüchtern und zurückhaltend sind, machen dies nicht weil sie denken es allen recht machen zu wollen, sondern weil sie introvertiert und beobachtend sind. So kann man viel besser Informationen aufnehmen und man kommt schneller zum Ziel, als andere, die nur reden und daher nicht zum reflektieren kommen. Warum sollten wir darunter leiden ? Wenn andere Menschen uns nicht ernst nehmen und unsere Gutmütigkeit ausnutzen wollen ist das deren Problem und nicht unseres. Wenn es doch ein Problem für jemanden sein sollte, muss er an sich arbeiten und Ziele und Grenzen setzen und mit dem Menschen reden, der einen ausnutzen will. Die Befreiung liegt nicht in der Anpassung an das Verhalten anderer denn jeder spielt seine eigene Hauptrolle. Es kann daher kein Vergleichen mit anderen Menschen geben. Hört einfach auf euch mit anderen zu vergleichen und seid liebevoll und gutmütig zueinander. Liebt euch selbst so wie ihr seid und liebt euren Nächsten wie euch selbst. Nur dann werdet ihr Glück, Erfüllung und Sinn in eurem Leben finden.

    1. Ich habe mich entschieden, nicht mehr die zu sein, die ich sein soll.
      „Sei immer schön brav und mach das was andere dir sagen. Tritt niemand auf den Fuß“.
      Mir ist scheiß egal, was andere von mir denken. Aber ich steh zu meiner Meinung, meinen Gefühlen.

  8. Einfach wie immer top! Als Kind haben wir noch einen eigenen Willen und spielen keine Rolle, dann werden wir bewertet, dann passen wir uns an und irgendwann merken wir, dass wir das eigentlich gar nicht möchten. Ich gratuliere all den Menschen, die sich nicht verbiegen lassen.

  9. Jeder Mensch muss erst einmal sich selbst wirklich entdecken um so zu sein wie er wirklich ist, und dies kann dadurch sein, das er etwas von außen gespiegelt bekommt. Sehr häufig kommen unsere Masken durch die Verletzungen die wir erfahren haben und unser Bedürfniss geliebt/gemocht zu werden. In diesem Sinne ist es verführerisch sich dem Außen anzupassen, aber wie du schon sagtest, führt dies jedoch in die Sackgasse. Dein empfohlener Weg ist ganz sicher nicht der Leichteste, aber der der dem Menschen auf Dauer Glück bringt. Danke

  10. Hallo Christian! Jetzt endlich habe ich es verstanden, Danke!
    Nach der Zerstörung meiner Familie, während der Heilung meines Traumas und meiner Depression war ich süchtig danach endlich wieder eine Partnerin zu finden.
    Nach unzähligen Ohrfeigen lernte ich Pic Up kennen und erfolgreich anwenden. Aber der Begriff Nice Guy samt Beschreibung habe ich Immer verweigert, was mich betrifft.
    Ich bin ein liebevoller Alpha Mann dachte ich. Jetzt weiß ich, dass ich in Wirklichkeit keinen unüberwindlichen Wert im Leben hatte, sondern das ich tatsächlich ein Familiensüchtiger Vater Nice Guy war.

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